Was­ser – Köni­gin aller Medi­ka­mente

Dr. Fari­dun Bat­manghe­l­idj, Autor von 'Was­ser, die gesunde Lösung', erläu­tert im Inter­view, warum Was­ser lebens­not­wen­dig ist, wel­chen Ein­fluss das Was­ser auf unsere Kör­per­zel­len hat und wie viel Was­ser wir täg­lich trin­ken soll­ten.

Im Rah­men des vom Wasa­vita Fort­bil­dungs­in­sti­tut, Erz­hau­sen ver­an­stal­te­ten Was­ser & Salz-Forums fand am 19.06.2003 ein Vor­trag von Dr. Bat­manghe­l­idj (Autor von "Was­ser, die gesunde Lösung", "Rücken­schmer­zen und Arthri­tis", "Sie sind nicht krank, Sie sind durs­tig", alle im VAK Ver­lag erschie­nen) über Was­ser und Salz statt. Bereit­wil­lig beant­wor­tete er im Anschluss einige Fra­gen, die Ulla Janascheck stellte.

Dr. Bat­manghe­l­idj, Sie bezeich­nen das Was­ser als Köni­gin aller Medi­ka­tion?
Vor 23 Jah­ren gab ich einem Men­schen, der große Schmer­zen hatte, zwei Glä­ser Was­ser zu trin­ken. Nach 10 Minu­ten fühlte er sich wie­der heil. Die­ser Vor­fall änderte meine medi­zi­ni­sche Sicht­weise grund­le­gend. Ich fand wäh­rend mei­ner 20-jährigen Stu­dien über die Pro­ble­ma­tik der Dehy­dra­tion her­aus: Die meis­ten Men­schen sind durs­tig, nicht krank. Was­ser ist für mich die Medi­ka­tion des 21. Jahr­hun­derts, gefolgt von Salz. Nahezu alle Krank­hei­ten basie­ren auf einem Was­ser­man­gel des Kör­pers.

Ihre Bücher tra­gen eine klare Bot­schaft: Was­ser und Salz sind lebens­not­wen­dig.
Ich ver­stehe es als meine Lebens­auf­gabe, das Wis­sen über das Was­ser zu ver­brei­ten und die Dehy­dra­tion des Kör­pers zu ver­hin­dern. Schon im Kran­ken­haus bekommt man als ers­tes einen Trop­fen Was­ser und Salz inji­ziert. Damit wird jeder Hei­lungs­pro­zess ein­ge­lei­tet.

Der Kör­per trägt zwei Arten von Was­ser, gebun­de­nes Was­ser für die Osmose und freies Was­ser für jede neue Akti­vi­tät. Das freie Was­ser ist essen­ti­ell, es wird für alle Vor­gänge, die im Orga­nis­mus statt­fin­den, benö­tigt. Fehlt es, lie­fert dies Ursa­che für Stress und Krank­heit. Emo­tio­na­ler Stress lässt Gift­stoffe im Kör­per ent­ste­hen und führt zur Über­säue­rung. Ist der Kör­per dehy­driert, gehen wich­tige Mine­ra­lien ver­lo­ren, wie Zink, Magne­sium, Selen. Dies kann zu Mul­ti­pler Skle­rose, Par­kin­son, Alz­hei­mer Krank­heit u.a. füh­ren.

Wel­chen Ein­fluss hat das Was­ser auf die Zel­len?
Was­ser ener­ge­ti­siert, durch die Hydro­lyse wird die Nah­rung umge­wan­delt und füllt den Ozean in den Zel­len, und Salz füllt den außer­halb der Zel­len. In der leben­den Zelle ist Was­ser die pri­märe Quelle der Ener­gie. Jede Zelle besitzt viele Rezep­to­ren, die was­ser­emp­find­lich sind. Ohne Was­ser geht die inter­zel­lu­läre Kom­mu­ni­ka­tion ver­lo­ren. Die Rezep­to­ren rich­ten sich nach innen und die Zel­len dege­ne­rie­ren zu pri­mi­ti­ven Zel­len. Was­ser wird für alle ener­ge­ti­schen Reak­tio­nen im Kör­per benö­tigt. Es wäscht die Säure aus dem Kör­per und schließt das Immun­sys­tem. Ohne aus­rei­chende Was­ser­zu­fuhr nimmt man zwar Nah­rung zu sich, aber nur, um gerade zu über­le­ben. Erst mit dem Was­ser kommt die Ener­gie. Was­ser senkt den Blut­druck, denn der Blut­druck steigt, um das feh­lende Was­ser in die Zel­len zu trans­por­tie­ren. 66% des Was­ser­ver­lusts bei Dehy­dra­tion betrifft die Zel­len, 26% die Umge­bung der Zel­len und 8% die Blut­zir­ku­la­tion. Der Blut­kreis­lauf bricht zusam­men. Es sind die Zel­len, die auf­tre­tende Pro­bleme pro­du­zie­ren. Ent­wäs­se­rungs­mit­tel, die zum fal­schen Zeit­punkt ver­ord­net wer­den, kön­nen für meine Begriffe den Men­schen töten.

Wel­che Anzei­chen las­sen auf Was­ser­man­gel schlie­ßen?
? dunk­ler Urin
? Müdig­keit ohne Anlass
? Gesichts­röte
? Unge­duld, leichte Ablenk­bar­keit
? Ängst­lich­keit
? Depres­sive Stim­mung
? Unwerts­ge­fühle
? Kopf­schmer­zen
? Süchte
? Ago­ra­pho­bia

Indi­rekte Durst­si­gnale sind
? Asthma
? All­er­gien
? Hyper­ten­sion

Not­fälle wer­den ange­zeigt durch
? Herz­bren­nen
? Migräne
? Arthri­tis
? Rücken­schmer­zen
? Coli­tis

Haben Sie einen beson­de­ren Tipp zum Thema Süchte?
Ich emp­fehle, schon beim Auf­kom­men des Wun­sches nach einer Ziga­rette Was­ser zu trin­ken und eine Mes­ser­spitze Salz zu sich zu neh­men. Danach hört das Ver­lan­gen auf.

Wann ist eine Was­ser­the­ra­pie indu­ziert? Und wie wird sie durch­ge­führt?
Immer. Ich emp­fehle vier Schritte zur Was­ser­the­ra­pie:
Trin­ken von 2 ½ Liter Was­ser täg­lich, zwei Glä­ser eine halbe Stunde vor jeder Mahl­zeit und die glei­che Menge 2 ½ Std. nach jeder Mahl­zeit, also drei Mal täg­lich und ein Glas Was­ser vor dem Zubett­ge­hen. Das ist die mini­male Menge an Was­ser, die der Kör­per braucht.

Einen täg­li­chen Spa­zier­gang von min­des­tens einer Stunde.

Eine aus­ge­gli­chene Ernäh­rung, die sich aus 80% Früch­ten und Gemü­sen und 20% Pro­te­inen zusam­men­setzt, wenig Koh­le­hy­drate ent­hält.

Kein Kaf­fee, Tee, Alko­hol oder Limo­nade.

Ich garan­tiere Ihnen damit die Mög­lich­keit, 120 Jahre alt zu wer­den …

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