Was ver­mag Feng Shui zu leis­ten?

Im Feng Shui geht es um mehr, als um die geeig­nete Raum­ge­stal­tung: es geht um die Gesetze der Har­mo­nie, die erst ein­mal ver­stan­den und dann auch in die eigene Lebens­hal­tung inte­griert wer­den wol­len.

Wer schon eini­ges über Feng Shui gehört, oder in Zeit­schrif­ten und Büchern gele­sen hat, stellt an den Feng Shui Bera­ter oft ganz gezielte Fra­gen: Wohin jetzt den Zim­mer­brun­nen stel­len, um das Ein­kom­men zu ver­bes­sern? Was lässt sich gegen die regel­mä­ßi­gen Streit­ge­sprä­che am Ess­tisch unter­neh­men? Oder wie bringt man die ein­ge­schla­fene Bezie­hung wie­der in Schwung?

Ver­mag nun Feng Shui mit ein paar ein­fa­chen Umstel­lun­gen der Möbel, mit einem neuen Anstrich oder dem rich­tig auf­ge­häng­ten Klang­spiel sol­che Wün­sche zu erfül­len? In eini­gen Fäl­len gelingt es mit ein­fa­chen Ver­än­de­run­gen tat­säch­lich, dem Leben eine neue Rich­tung zu geben, zumin­dest für einige Zeit. Im Feng Shui geht es jedoch um mehr, als um die geeig­nete Raum­ge­stal­tung: es geht um die Gesetze der Har­mo­nie, die erst ein­mal ver­stan­den und dann auch in die eigene Lebens­hal­tung inte­griert wer­den wol­len.

Eines die­ser Har­mo­nie­ge­setze ist der Aus­gleich zwi­schen Yin und Yang, den bei­den pola­ren Kräf­ten. Yang bezeich­net das Aktive, nach außen Gerich­tete. In unse­rer Gesell­schaft leben wir die­sen Aspekt über­durch­schnitt­lich stark: stän­dig beschäf­tigt, ruhe­los und über­spannt gehen wir unse­ren Tages­ge­schäf­ten nach. Yin bezeich­net das Pas­sive, in sich Ruhende. Die­ser Aspekt kommt im west­li­chen Lebens­stil meist zu kurz, des­halb lei­den viele unter Stress, Bur­nout und Über­säue­rung.
Die Archi­tek­tur reflek­tiert die­ses zeit­be­dingte Ungleich­ge­wicht: in vie­len Räu­men fließt die Ener­gie viel zu schnell und ruhe­los. Ursa­chen dafür sind zum Bei­spiel: große Fens­ter, die der Türe gegen­über­lie­gen; viele harte Ober­flä­chen, die beschleu­ni­gend wir­ken; offene Räume, die zu wenig Rück­zugs­mög­lich­keit bie­ten. Diese Fak­to­ren akti­vie­ren nur das Yang.
Feng Shui anwen­den heißt, in sol­chen Situa­tio­nen das Yin zu stär­ken: mit einer ruhi­gen, rund­blätt­ri­gen Pflanze das zu große Fens­ter dämp­fen; mit einem Tep­pich, Vor­hang oder Wand­be­hang mehr Weich­heit in den Raum brin­gen; mit der Gestal­tung von geschütz­ten Sitz­ge­le­gen­hei­ten den Bewoh­nern mehr Ent­span­nung gewäh­ren.

Bewusste Feng Shui-Korrekturen bewir­ken stets ein Gleich­ge­wicht und ver­än­dern auto­ma­tisch die Atmo­sphäre im Raum. Dies wirkt sich auf den Bewoh­ner har­mo­ni­sie­rend aus. Wenn die­ser aber nicht glei­cher­ma­ßen den eige­nen Lebens­stil anpasst - und damit die akti­ven Pha­sen mit Ruhe­pau­sen ergänzt – wird er lang­fris­tig wenig Nut­zen davon haben. Ein nach Feng Shui aus­ge­wo­ge­ner Wohn­raum ermu­tigt die Bewoh­ner, mehr Har­mo­nie ins Leben zu brin­gen, die direkte Umset­zung in den All­tag liegt jedoch bei jedem ein­zel­nen selbst.

Enveda.de hat für Lieferung, Warenqualität und Kundenservice die Note "Sehr gut" (4.8 von 5.00) durch 22 Trusted Shops-Bewertungen erhalten.