Was ist Reiki?

Reiki ist ein sehr umfas­sen­des System, das im Leben mehr Gesund­heit, Bewusst­heit und Fülle ver­wirk­licht. Es ist ein­fach und dadurch viel­sei­tig – ob als prak­ti­sche Methode zur Ent­span­nung und zur Selbst­hei­lung durch Selbst­be­hand­lung, als Medi­ta­ti­ons­form oder als Lebens­kunst bzw. Lebens­art. Dabei ist es nicht der schnelle Weg zur Sym­ptom­frei­heit, son­dern ein Weg zur tief­grei­fen­den Hei­lung und Wand­lung.
Rei heißt Universal Der Begriff "Reiki" (sprich Reeki) hat zwei Bedeu­tun­gen. Zum einen heißt es frei über­setzt "uni­ver­sale Lebens­en­er­gie", zum ande­ren ist es auch die Bezeich­nung für die Methode, mit der uni­ver­sa­len Lebens­en­er­gie zu arbei­ten.
Reiki ist ein sehr umfas­sen­des System, das im Leben mehr Gesund­heit, Bewusst­heit und Fülle ver­wirk­licht. Es ist ein­fach und dadurch viel­sei­tig. Es hat in jedem Lebens­be­reich Nut­zen. Ob als prak­ti­sche Methode zur Ent­span­nung und zur Selbst­hei­lung durch Selbst­be­hand­lung, als Medi­ta­ti­ons­form oder als Lebens­kunst bzw. Lebens­art. Dabei ist es nicht der schnelle Weg zur Sym­ptom­frei­heit, son­dern ein Weg zur tief­grei­fen­den Hei­lung und Wand­lung. Pro­bleme, die sich über viele Jahre ent­wi­ckelt haben, ver­schwin­den nicht über Nacht.

Rei heißt "uni­ver­sal". Es beschreibt den uni­ver­sa­len, unbe­grenz­ten Aspekt der Lebens­en­er­gie, oder bes­ser des Lebens­po­ten­ti­als. Es ist die unaus­schöpf­li­che Quelle, der alles was ist und wird, in all sei­nen Erschei­nungs­for­men, ent­springt.
Ki heißt Lebensenergie

Ki heißt "Lebens­en­er­gie". Dies ist der Aspekt des Lebens­po­ten­ti­als, der sich in der Mate­rie mani­fes­tiert hat. Das Ki ist iden­tisch mit dem Chi bzw. Qi der Chi­ne­sen, dem Prana der Inder, dem hei­li­gen Geist der Chris­ten, dem Orgon von Wil­helm Reich oder der Bio­en­er­gie, um einige Bei­spiele zu nen­nen. Die Lebens­en­er­gie nährt und erhält unse­ren Kör­per. Im Falle einer Erkran­kung ist sie geschwächt oder in ihrem Fluss gehemmt.
An dem Wort Reiki ist schon zu erken­nen, dass wir es nicht nur mit der kör­per­lich mani­fes­tier­ten Lebens­en­er­gie (Ki) zu tun haben, son­dern auch mit ihrem spi­ri­tu­el­len Aspekt (Rei), der Quelle unse­res Seins. Daher wirkt Reiki auf allen Lebens­ebe­nen: der kör­per­li­chen, emo­tio­na­len, men­ta­len und spi­ri­tu­el­len, was die Grund­lage eines ganz­heit­li­chen Hei­lungs­pro­zes­ses ist.
Reiki ist ein voll­stän­di­ges und umfas­sen­des Heil­sys­tem. Es ist nicht not­wen­dig, es durch andere Ver­fah­ren zu ergän­zen. Was natür­lich nicht hei­ßen soll, dass bei einer aku­ten Erkran­kung nicht der Arzt oder Heil­prak­ti­ker auf­zu­su­chen wäre. Aber auch dabei ist Reiki, beglei­tend, eine große Hilfe, denn der Hei­lungs­pro­zess des Kör­pers wird stark beschleu­nigt und dyna­mi­siert. Die zu Grunde lie­gen­den Mus­ter im see­li­schen und psy­chi­schen Bereich wer­den mit­be­han­delt. Reiki kann die abschlie­ßende, tief­grei­fende Hei­lung nach der Sym­ptom­be­hand­lung her­bei­füh­ren.
Da Reiki nur sehr unbe­frie­di­gend in Worte zu fas­sen ist, rate ich jedem, sich einen Rei­ki­prak­ti­zie­ren­den zu suchen und eine Reiki-Behandlung zu neh­men, um es zu spü­ren und zu erfah­ren, wie es wirkt.

Die Reiki-Behandlung Es gibt grund­sätz­lich zwei For­men der Reiki-Behandlung: die Selbst­be­hand­lung und die Behand­lung ande­rer. Die täg­li­che Selbst­be­hand­lung kann als eine Medi­ta­tion des eige­nen Kör­pers und Seins ange­se­hen wer­den. Sie ist das Fun­da­ment des Usui-Systems (nach Mikao Usui, dem Begrün­der des Reiki, 1865 – 1926). Dabei ver­bin­den wir uns mit unse­rer inne­ren Weis­heit, dem Teil, der voll­stän­dig und heil ist.
Die Behand­lung ande­rer (es ist wört­lich eine "Behand­lung", denn die Hände wer­den auf den Kör­per auf­ge­legt), erfolgt beklei­det in einer ruhi­gen, ange­neh­men Atmo­sphäre. Behand­ler und Behan­del­ter sind gleich­be­rech­tigt auf einer Ebene, es gibt kei­nen "Hei­ler" und kei­nen "Hilfs­be­dürf­ti­gen". Es bil­det sich eine Gemein­schaft von zwei oder mehr, sich ergän­zen­den Men­schen. Der Emp­fän­ger liegt und braucht wäh­rend der Anwen­dung nichts zu tun. Er kann sich dem Fluss der Ener­gie hin­ge­ben und auf­stei­gende Gefühle oder Erin­ne­run­gen anneh­men.
Die Behand­lung erschöpft den Rei­ki­prak­ti­zie­ren­den nicht, denn er gibt nicht seine Ener­gie ab. Er ist Kanal für die Lebens­en­er­gie und wird wäh­rend­des­sen auch von ihr durch­strömt. Dabei ist es nicht mög­lich, dass jemand seine Sym­ptome, Gefühle oder Miss­emp­fin­dun­gen auf den ande­ren über­trägt, denn es fließt nur reine Reiki-Energie. Wenn es doch so scheint, reso­nie­ren die eige­nen Mus­ter mit denen des ande­ren, d.h. sie wer­den durch das Zusam­men­sein ange­regt und bewusst. Dies bie­tet uns die Chance, diese The­men zu klä­ren.
Jede Behand­lung ist anders. Sie unter­liegt kei­nem Behand­lungs­ziel, denn das ener­ge­ti­sche Mus­ter des Behan­del­ten bestimmt das Ergeb­nis und die Wir­kung, nicht der Wunsch oder die Vor­stel­lung des Behand­lers oder des/der Behan­del­ten. Bei einer Behand­lung fließt die Ener­gie dahin, wo sie gebraucht wird, ähn­lich wie Was­ser immer zur tiefs­ten Stelle eines Gefä­ßes fließt.
Mög­li­cher­weise emp­fin­det der Emp­fän­ger gar kei­nen Ener­gie­fluss. Dies hat auf die Wir­kung kei­nen Ein­fluss, denn die Ener­gie fließt, unab­hän­gig von der Wahr­neh­mung.

Wie wirkt Reiki?
Reiki …

  • ent­spannt
  • gibt Ener­gie
  • ist jeder­zeit ver­füg­bar
  • schützt und ermög­licht ein ver­tau­ens­vol­les Lebens­ge­fühl
  • gibt Kraft in allen Situa­tio­nen
  • för­dert das per­sön­li­che und spi­ri­tu­elle Wachs­tum
  • unter­stützt die Selbst­ver­wirk­li­chung
  • erwei­tert die Wahr­neh­mung
  • hilft Ange­wohn­hei­ten abzu­le­gen
  • erleich­tert Gefühle zu leben
  • öff­net neue Wege
  • balan­ciert Kör­per, Seele und Geist
  • stärkt die Selbst­hei­lungs­kräfte
  • hilft bei kör­per­li­chen Sym­pto­men
  • för­dert die Rege­ne­ra­tion von Gewe­ben und Orga­nen
  • ergänzt medi­zi­ni­sche Behand­lun­gen
  • ent­gif­tet

Es kann keine gene­relle Aus­sage gemacht wer­den, wie Reiki beim Ein­zel­nen wirkt, denn alle Men­schen unter­schei­den sich und jeder hat seine eigene Lebens­ge­schichte. Hier wer­den nur einige Beob­ach­tun­gen beschrie­ben, die im Umgang mit Reiki häu­fi­ger vor­kom­men.
Schon wäh­rend der Semi­nare wird Reiki häu­fig in den ver­schie­dens­ten For­men wahr­ge­nom­men. Als z.B. Wärme, Krib­beln, Vibrie­ren, Pul­sie­ren, inne­res Licht, ein Gefühl von zu Hause sein, Gebor­gen­heit, Liebe und/oder Frie­den. Manch­mal auch gar nicht, was aber nicht heißt, dass Reiki nicht "funk­tio­niert". Unsere Wahr­neh­mung unter­schei­det sich häu­fig von der Rea­li­tät.

Nach dem Semi­nar setzt ein Rei­ni­gungs­pro­zess ein. Das heißt, der Kör­per schei­det ver­stärkt Gifte und Schla­cken aus, was sich unter ande­rem durch ver­mehr­ten Durst äußert. Auch auf emo­tio­na­ler und men­ta­ler Ebene greift die­ser Pro­zess. Es kön­nen z.B. ver­schüt­tete Erin­ne­run­gen auf­tau­chen, das Erle­ben und die Art der Gefühle ändert sich. Oder die Wahr­neh­mung von sich selbst und der Umwelt ist eine andere, da sich alte Mus­ter auf­lö­sen. Auch die Ener­gie, die für den All­tag zur Ver­fü­gung steht nimmt zu.

Nach der Geburt floss die Lebens­en­er­gie nahezu unge­hin­dert durch uns hin­durch. Im Laufe unse­rer Erzie­hung und der Anpas­sung an unsere Gesell­schaft wur­den uns immer mehr Regeln auf­er­legt. Z.B. jedes "das tut man nicht", "sei brav" oder "mach das so oder so" hemmte den Fluss der Ener­gie.

Ebenso die Ver­let­zun­gen der Per­sön­lich­keit und der Gren­zen durch andere Men­schen. Um den Schmerz die­ser Erfah­run­gen nicht spü­ren zu müs­sen, haben wir sie ver­drängt, sozu­sa­gen ein­ge­fro­ren, um in den gege­be­nen Struk­tu­ren (über-)leben zu kön­nen. Die so ent­stan­de­nen Mus­ter kön­nen bis zum Lebens­ende beste­hen, wenn sie nicht auf­ge­löst wer­den und mög­li­cher­weise auch zu kör­per­li­chen Sym­pto­men füh­ren, die dazu da sind, uns unüber­hör­bar dar­auf auf­merk­sam zu machen, dass etwas in unse­rem Leben nicht stimmt. In den Mus­tern sind große Ener­gie­men­gen gespei­chert. So viel, wie wir nicht (aus-)leben durf­ten oder konn­ten. Und so lange sie exis­tie­ren, sam­meln und bin­den sie mehr und mehr Ener­gie, da wir immer wie­der mit ihnen zu tun haben. Reiki gibt uns die Mög­lich­keit, sie sanft anzu­ge­hen und auf­zu­lö­sen. Jeder bestimmt sein Tempo selbst. Nach Auf­lö­sung der Blo­cka­den steht uns die Ener­gie, die in ihnen gespei­chert wurde und die wir brauch­ten, sie zu erhal­ten, wie­der für das Leben bereit.

Eine ver­mehrte Ener­gie dehnt das Ener­gie­feld des Kör­pers aus, was zu einer erwei­ter­ten Wahr­neh­mung führt und eine grö­ßere Bewusst­heit zur Folge hat. Dadurch öff­nen sich neue Mög­lich­kei­ten und die Krea­ti­vi­tät wächst. Reiki ist zur Zeit das kraft­vollste und ein­fachste Mit­tel, dies zu errei­chen.
In einer Reiki-Behandlung fließt ver­stärkt Lebens­en­er­gie. D.h. das Leben fließt ver­stärkt durch uns hin­durch und wir kom­men in den Fluss des Lebens. Daher ist Reiki kein System der Kon­trolle, wie viele andere Metho­den, son­dern ein Weg der Hin­gabe. Durch das Auf­ge­ben der Kon­trolle und die Hin­gabe an den Moment kön­nen wir sehen, was er bringt und bedeu­tet. Das Leben wird leich­ter und erfüll­ter. Es wird erfahr­bar, dass der Sinn des Lebens das Leben ist. Es stellt sich mit der Zeit ein Gefühl ein, mit sich selbst und ande­ren eins und in der Mensch­heit auf der Erde zu Hause zu sein.

Für viele ist die Tiefe der Ent­span­nung etwas neues. Ver­ges­sene Per­sön­lich­keits­an­teile, Fähig­kei­ten, Sehn­süchte oder Gefühle wer­den wie­der­ent­deckt. Erkennt­nisse wer­den hoch­ge­spült. Es kann bei der Reiki-Anwendung zur Ver­schlim­me­rung kom­men. Z.B. die Schmer­zen ver­stär­ken sich, eine Grippe taucht auf oder es kommt zu einem Streit, einer Krise oder zu Ver­wir­rung. Dies ist ein gutes Zei­chen, denn es zeigt, dass der Kör­per, die Seele oder der Geist auf die Ver­än­de­rung rea­giert. Man nennt dies auch Hei­lungs­krise. Nach eini­ger Zeit klin­gen diese Reak­tio­nen ab und haben Hei­lung zur Folge.

Auf der kör­per­li­chen Ebene wirkt Reiki rege­ne­rie­rend auf Organe und Gewebe. Das Immun­sys­tem wird gestärkt und mit dem Ver­schwin­den der ener­ge­ti­schen Blo­cka­den nimmt die Beweg­lich­keit des Kör­pers zu.
Wäh­rend der Schwan­ger­schaft ist Reiki eine gute Unter­stüt­zung für Mut­ter und Baby. Das Baby nimmt diese Ener­gie sehr bewusst wahr und rea­giert meis­tens spür­bar. Die Geburt wird leich­ter. Auch Tiere und Pflan­zen neh­men Reiki gerne an.

Was ist Lebens­en­er­gie? Reiki ist ein Wort für uni­ver­sale Lebens­en­er­gie. Sie liegt allen Erschei­nun­gen zu Grunde, den Natur­ge­set­zen, den phy­si­ka­li­schen Kräf­ten und Ener­gien, aller Mate­rie, wie auch allen Aspek­ten und For­men den Lebens. Sie ist der Stoff aus dem wir sind. Daher wirkt Reiki so umfas­send und tief­grei­fend.

Die Lebens­en­er­gie besitzt eine eigene Bewusst­heit. Das gesamte Uni­ver­sum ist ein holis­ti­sches Ener­gie­feld. Jeder Teil ist ein Aus­druck des Fel­des. Kein Teil ist getrennt vom Gan­zen, alles ist Teil von allem. Wenn ein Teil Bewusst­sein hat, hat auch das Feld Bewusst­sein. Das Feld besteht aus Ener­gie, also besitzt die Ener­gie Bewusst­heit. Das Uni­ver­sum ist ein Feld bewuss­ter Ener­gie.

Lebens­en­er­gie wirkt da, wo sie gebraucht wird. Es bedarf nicht der bewuss­ten Kon­trolle des Behand­lers oder des Behan­del­ten. Durch das Prak­ti­zie­ren von Reiki kom­men wir inten­si­ver mit dem Lebens­en­er­gie­feld in Kon­takt. Und das Eins­sein mit allen Erschei­nun­gen wird erfahr­bar, da jedes Indi­vi­duum Aus­druck der einen Ener­gie ist.
Diese Ansicht mag vie­len fremd erschei­nen. Trotz Ein­steins gro­ßer Ent­de­ckung, E=mc2 (die besagt, dass auch Mate­rie eine Ener­gie­form ist), hat sich hier im Wes­ten die Vor­stel­lung einer uni­ver­sa­len Lebens­en­er­gie noch nicht durch­ge­setzt, obwohl in vie­len alten Leh­ren schon immer bekannt war, das alles Schwin­gung, Ener­gie ist. Diese Einstein´sche Erkennt­nis machte weder gesün­der noch glück­li­cher und brachte kei­nen grö­ße­ren Wohl­stand. Sie brachte eher Tod und Zer­stö­rung, da die­ses Wis­sen die Atom­bombe mög­lich machte. Uns steht es offen, diese Ent­de­ckung kon­struk­tiv zu nut­zen, näm­lich um eine all­um­fas­sende Lebens­en­er­gie zu akzep­tie­ren. Erst dann wird sie erleb­bar, denn unser Erle­ben der Welt hängt von unse­ren Über­zeu­gun­gen und von dem, was wir für mög­lich hal­ten ab. Es liegt in unse­rer Macht unser Leben in die Hand zu neh­men oder uns als Opfer zu füh­len.

Der Mensch ist nicht sein Kör­per, nicht seine Gedan­ken und auch nicht seine Gefühle, son­dern sie sind äuße­rer Aus­druck der uni­ver­sa­len Lebens­en­er­gie, sei­nes ursprüng­li­chen Seins. Auch Mate­rie ist, wie wir gese­hen haben, nichts kon­stan­tes. Wird ihre Schwin­gungs­fre­quenz durch z.B. spi­ri­tu­elle Ener­gie erhöht, so tran­szen­diert sie, d.h. sie wird fei­ner. Als Bei­spiel dazu mögen einige Hei­lige aus Indien die­nen. Sie kön­nen durch Iden­ti­fi­ka­tion mit der spi­ri­tu­el­len Ebene ihren Kör­per so sehr ver­fei­nern, dass sie von einem Foto­ap­pa­rat nicht mehr erfass­bar sind, sie erschei­nen nicht auf dem Foto.

Dazu passt die Vor­stel­lung, dass je fein­stoff­li­cher die "Nah­rung" wird, sie um so reich­li­cher vor­han­den ist und um so unver­zicht­ba­rer wird. Ange­fan­gen mit der fes­ten Nah­rung, die uns mit den Bau­stei­nen für unse­ren Kör­per ver­sorgt, wei­ter mit dem Was­ser, das flüs­sig und flüch­tig ist. Es trans­por­tiert die Stoffe im Kör­per, bringt sie an ihren Platz und ist das Medium, in dem der Stoff­wech­sel erfolgt. Dann folgt die Luft als Gas­ge­misch. Sie stellt uns Sau­er­stoff zur Ver­fü­gung, mit dem wir die che­misch gebun­dene Ener­gie der Nah­rung erst frei­setz­ten kön­nen. Die fein­stoff­lichste Kom­po­nente ist die Lebens­en­er­gie. Sie ist in allem erhal­ten. Sie gibt dem Kör­per die Struk­tur und erhält ihn. Ohne Nah­rung kön­nen wir etwa drei Wochen, ohne Was­ser etwa drei Tage über­le­ben. Nach drei Minu­ten Sau­er­stoff­man­gel ent­ste­hen die ers­ten Kör­per­schä­den. Ohne Lebens­en­er­gie gäbe es gar kein Leben. (Es gibt aller­dings Men­schen, die durch ent­spre­chende Vor­be­rei­tung auf phy­si­sche Nah­rung und Getränke ver­zich­ten kön­nen, sogar auf Luft, da sie sich voll­stän­dig durch die Lebens­en­er­gie ernäh­ren. Erin­nert sei hier an Yogis, die sich unter ärzt­li­cher Auf­sicht meh­rere Tage lang haben ein­gra­ben las­sen. In der "Bio­gra­phie eines Yogi" von Param­hansa Yoga­n­anda ist von einer Yogini die Rede, die nicht isst und trinkt.)


Reiki-Ausbildung Der I. Grad schafft die Ver­bin­dung des Schü­lers mit der Quelle der Lebens­en­er­gie. Er ist nach vier Ein­wei­hun­gen unab­hän­gig vom Rei­ki­meis­ter oder ande­ren Reiki-Praktizierenden und kann sich und ande­ren, wann immer er will, Ener­gie zufüh­ren. Die Selbst­be­hand­lung ist ein gro­ßer Vor­teil des Usui-Systems der natür­li­chen Hei­lung, denn es ist jeder­zeit mög­lich, etwas für sich selbst zu tun.

Ein Reiki-Praktizierender ist Kanal für die Lebens­en­er­gie. Nicht mehr und nicht weni­ger. Das heißt, nicht er ent­schei­det, wie­viel Ener­gie fließt, son­dern der Emp­fän­ger durch seine bewusste oder unbe­wusste Offen­heit. Daher kann nie­mand mit der Ener­gie über­la­den oder über­for­dert wer­den. Takata sagte: "Hände auf­le­gen ist Reiki an und Hände weg­neh­men ist Reiki aus." Wir legen also im Ver­trauen zur Lebens­en­er­gie unsere Hände auf und sie fließt har­mo­ni­sie­rend in den Kör­per. Die Berei­che, die Man­gel haben, wer­den ener­ge­ti­siert und Ener­gie­staus wer­den in Bewe­gung gebracht.
Durch den I. Grad kom­men wir ver­stärkt in Kon­takt mit unse­rem Kör­per und dadurch mit uns selbst. Wir berüh­ren und wer­den berührt, was uns viel­leicht wie­der berühr­ba­rer macht.

Die Teil­nahme an einem I. Grad-Seminar bedarf kei­ner Vor­be­rei­tung und kei­nes Vor­wis­sens. Reiki holt jeden da ab, wo er sich gerade befin­det. Im Semi­nar lernt der Schü­ler Sys­teme von Hand­po­si­tio­nen, durch die er sich sel­ber und andere behan­deln kann, die Kurz­be­hand­lung, Reiki mit Tie­ren oder Pflan­zen, recht­li­che Grund­la­gen und auch den Umgang mit Reiki in Not­fäl­len. Außer­dem erfol­gen vier Ein­wei­hun­gen und die Behand­lun­gen wer­den geübt. Die Semi­nare fin­den meis­tens an einem Wochen­ende statt, oder auch an vier Vor­mit­ta­gen bzw. Aben­den.

Der II. Grad erwei­tert die Mög­lich­kei­ten der Rei­ki­an­wen­dung durch die drei Sym­bole beträcht­lich. Das ener­ge­ti­sche Niveau des Kör­pers erhöht sich. Durch die Ein­wei­hung, die frü­hes­tens drei Monate nach dem I. Grad erfol­gen sollte, wer­den die drei Rei­ki­sym­bole im Men­schen akti­viert. Die Sym­bole sind Werk­zeuge, die spe­zi­elle Auf­ga­ben haben.

Das erste Sym­bol ver­stärkt den Ener­gie­fluss und schafft Schutz. Das zweite wirkt beson­ders auf men­ta­ler und emo­tio­na­ler Ebene, wodurch z.B. fest­sit­zende Gefühle gelöst oder Ange­wohn­hei­ten im Han­deln und Den­ken abge­legt wer­den kön­nen. Das dritte Sym­bol löst Gren­zen von Raum und Zeit auf. Dadurch wird es z.B. mög­lich ent­fernte Per­so­nen zu behan­deln oder ener­ge­tisch auf die eigene Ver­gan­gen­heit bzw. Zukunft zu wir­ken.
Die Folge ist mehr Klar­heit über sich und das eigene Leben. Auch kön­nen Kraft und Krea­ti­vi­tät in schwie­ri­gen Situa­tio­nen ver­wirk­licht wer­den. Wer sich für den II. Grad ent­schei­det, zeigt Bereit­wil­lig­keit, die volle Ver­ant­wor­tung für das eigene Leben zu über­neh­men.
Die Sym­bole wer­den ver­trau­lich behan­delt und nicht auf­ge­schrie­ben. Sie gehö­ren ins Innere, um dort wirk­sam zu sein. Nicht­ein­ge­weihte hät­ten kei­nen Nut­zen von ihnen, denn ohne Ein­wei­hung haben sie keine Kraft und keine Wir­kung.
Der II. Grad und seine Sym­bole wir­ken beson­ders auf das ener­ge­ti­sche System unse­res Kör­pers. Die Wahr­neh­mung erwei­tert sich, der Ener­gie­kör­per (Aura) und die Umwelt wer­den bewuss­ter, die Intui­tion ver­stärkt sich, das Los­las­sen fällt leich­ter und der innere Frie­den wird tie­fer.

Der III. Grad ist der Rei­ki­meis­ter­grad. Ein Rei­ki­meis­ter hat sich ent­schie­den, durch Annahme der selbster­schaf­fe­nen Lebens­si­tua­tion, Ver­ant­wor­tung für sein Leben zu über­neh­men. Er wid­met sich per­sön­lich und beruf­lich die­ser Heil­kunst und Lebens­weise. Reiki ist sein Lehr­meis­ter, d.h. er meis­tert sein Leben mit Reiki. Der Rei­ki­meis­ter hat keine Macht über die Schü­ler, er ist ein Mensch, der, wie sie, auf der Suche nach sich selbst ist.
Die Ein­wei­hung in den III. Grad erhöht das Ener­gie­ni­veau noch wei­ter. Ein Rei­ki­meis­ter kann andere Men­schen durch Ein­wei­hung dazu befä­hi­gen, sel­ber Ener­gie zu über­tra­gen, um sich und andere zu behan­deln. Die Aus­bil­dung zum Rei­ki­meis­ter dau­ert drei Jahre. Der Zeit­raum von der Ein­wei­hung bis er sel­ber Meis­ter aus­bil­det, sollte wenigs­tens drei Jahre betra­gen.

Die Ein­wei­hun­gen in Reiki Die Ein­wei­hun­gen sind ener­ge­ti­sche und spi­ri­tu­elle Rituale, die die Stu­fen zur Ener­gie­ver­stär­kung bil­den und zen­tra­ler Bestand­teil von Reiki sind. Andere Bezeich­nun­gen sind Ein­stim­mung oder Initia­tion. Die For­mu­lie­rung, die im Bud­dhis­mus ver­wen­det wird gefällt mir beson­ders gut: Zuflucht neh­men. Denn Reiki ist jeder­zeit eine Unter­stüt­zung und wird häu­fig als Wie­der­ver­bin­dung zur inners­ten Quelle emp­fun­den.
Wäh­rend der Ein­wei­hung wird nichts genom­men und nichts gege­ben. Es wird an das erin­nert, was schon immer da war: an den natür­li­chen Zustand unse­res Seins. Der Rei­ki­meis­ter ist dabei Mitt­ler zwi­schen der uni­ver­sa­len Lebens­en­er­gie und dem Schü­ler.

Die Emp­fin­dun­gen bei der Ein­wei­hung sind von Mensch zu Mensch ganz unter­schied­lich, je nach­dem, wo er im Moment steht. Es kann sein, dass sich bei jeman­dem, der sich schon län­ger mit sich befasst, ein grö­ße­rer Sprung ereig­net, als bei dem­je­ni­gen, der gerade erst damit anfängt. Reiki ist sanft, dadurch geschieht bei jedem, was ihm ent­spricht und was er ver­kraf­ten kann. Der "Erfolg" der Ein­wei­hung ist sicher, auch wenn nichts wahr­ge­nom­men wird.

Durch die Ein­wei­hung wird der Kör­per vor­be­rei­tet, mehr Ener­gie zu kana­li­sie­ren. Das Ner­ven­sys­tem muss sich erst daran gewöh­nen und sich vor­han­dene Ener­gie­staus lösen. Die Ener­gie fließt in das Schei­tel­cha­kra (Ener­gie­zen­trum auf dem Kopf), durch die sechs wei­te­ren Haupt­cha­kren die Wir­bel­säule hin­un­ter und vom Herz­cha­kra über die Arme zu den Hand­cha­kren. So wird es mög­lich, die Ener­gie über die Hände wei­ter­zu­ge­ben. Diese Fähig­keit bleibt das ganze Leben lang erhal­ten. Auch, wenn Reiki län­gere Zeit nicht prak­ti­ziert wird. Eine regel­mä­ßige Anwen­dung, am bes­ten täg­lich, ver­stärkt den Ener­gie­fluss sowie des­sen Wahr­neh­mung und inten­si­viert den per­sön­li­chen Wachs­tums­pro­zess.
Die Ein­wei­hung ist ein Anfang, ein Öff­nen einer Tür. Hin­durch­ge­hen muss jeder sel­ber, um den Weg zur Ganz­heit anzu­tre­ten. Dabei sollte er sich Zeit las­sen, denn durch Eile kann viel ver­lo­ren gehen. Doch ist kon­se­quente Kon­fron­ta­tion mit sich sel­ber unver­zicht­bar zur Hei­lung.

Für wen ist Reiki? Reiki kann von jedem erlernt wer­den. Es ist kein Vor­wis­sen oder eine spe­zi­elle Fähig­keit dazu not­wen­dig. Die Bereit­schaft sich zu ver­än­dern und zu ent­wi­ckeln ist hilf­reich. Reiki ist für Men­schen, die etwas für sich tun wol­len und nicht nur dar­über reden wol­len. Reiki ist für den, der sich davon ange­zo­gen fühlt.

Wie finde ich den rich­ti­gen Rei­ki­meis­ter? In Deutsch­land gibt es mitt­ler­weile einige tau­send Rei­ki­meis­ter. Es stellt sich nun die Frage, wie der rich­tige gefun­den wer­den kann. Für einige mag die räum­li­che Nähe wich­tig sein und für den ande­ren die Semi­n­ar­ge­büh­ren. Ich bin der Mei­nung, dass die innere Emp­fin­dung zum Rei­ki­meis­ter Grund­lage der Ent­schei­dung sein sollte. Ist eine Reso­nanz vor­han­den und kann ich mir vor­stel­len, dass er/sie mich durch Kri­sen beglei­ten kann, die im Pro­zess mit Reiki auf­tre­ten kön­nen? Kann ich ihm/ihr ver­trauen? Wie ist seine/ihre spi­ri­tu­elle Linie, kann er/sie sie bis Mikao Usui zurück­ver­fol­gen?

Die Semi­nare soll­ten meh­rere Tage dau­ern. Ein Tag für jeden Grad ist viel zu wenig. In den Semi­na­ren sollte die Rei­ki­an­wen­dung an ande­ren Men­schen geübt wer­den, denn nur wer sich in der Anwen­dung sicher fühlt, wird Rei­ki­be­hand­lun­gen geben kön­nen.
Infor­ma­ti­ons­abende oder ein per­sön­li­ches Gespräch sind Mög­lich­kei­ten einen Rei­ki­meis­ter und seine Arbeit ken­nen­zu­ler­nen. Sobald die Ent­schei­dung für einen Rei­ki­meis­ter gefal­len ist, setzt der Rei­ki­pro­zess ein.

Meine Rei­ki­meis­ter­li­nie

  • Mikao Usui
  • Chu­jiro Haya­shi
  • Hawayo Takata
  • Bar­bara Ray
  • Mou­reen O´Toole
  • Kate Nani
  • Paula Horan
  • Wolf­gang Traub
  • Paul Essel­born
  • Ulrich Heis­ter
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