Vedi­sche Astro­lo­gie

Die indi­sche Astro­lo­gie hat ihre Wur­zeln – ebenso wie Ayur­veda – in den vedi­schen Schrif­ten, den Vedas. Auf dem Gebiet der Astrome­di­zin ist die vedi­sche Tra­di­tion der west­li­chen Astro­lo­gie weit über­le­gen, da sie auf einen jahr­tau­sen­de­al­ten Erfah­rungs­schatz zurück­grei­fen kann. Hier wird die enge Ver­bin­dung und der gemein­same Ursprung von Ayur­veda und der vedi­schen Astro­lo­gie deut­lich spür­bar.
Inderin

Die hei­lige Schrift Indi­ens – "das Wis­sen der Veden", Lösungs­mög­lich­kei­ten direkt von der Quelle
Die indi­sche Astro­lo­gie hat ihre Wur­zeln – ebenso wie Ayur­veda – in den vedi­schen Schrif­ten, den Vedas. Auf dem Gebiet der Astrome­di­zin ist die vedi­sche Tra­di­tion der west­li­chen Astro­lo­gie weit über­le­gen, da sie auf einen jahr­tau­sen­de­al­ten Erfah­rungs­schatz zurück­grei­fen kann. Hier wird die enge Ver­bin­dung und der gemein­same Ursprung von Ayur­veda und der vedi­schen Astro­lo­gie deut­lich spür­bar.

Im anti­ken Indien hat ein ayur­ve­di­scher Arzt, um sich ein Bild von einer Krank­heit eines Men­schen zu machen, meh­rere Hil­fe­stel­lun­gen genom­men, z.B. die Zunge, das Aus­se­hen der Haut, Augen und Puls unter­sucht. Das waren die kör­per­li­chen Sym­ptome. Ris­his (Ris­his sind Medi­tie­rer, Gurus, die im Dschun­gel leb­ten und ihr Leben den geis­ti­gen Wis­sen­schaf­ten wid­me­ten; die Vedas wur­den von Ris­his geschrie­ben) haben erkannt, dass zwi­schen mensch­li­cher Gesund­heit und den Pla­ne­ten ein Zusam­men­hang besteht. Des­we­gen haben sie das vedi­sche Horo­skop betrach­tet, um ein Krank­heits­bild und die Ursa­che einer Krank­heit zu erken­nen und zu loka­li­sie­ren. Die Hei­lung der Krank­heit erfolgte auf ver­schie­denste Art und Weise, z.B. mit unter­schied­li­chen Kräu­tern, Lebens­mit­teln, Säf­ten, Edel­stei­nen, einer vor­ge­schrie­be­nen Lebens­weise und Lebens­rhyth­mus.

Dabei ist das Wis­sen über die Pla­ne­ten und deren Zusam­men­hang zu den Krank­hei­ten sehr hilf­reich. Im Ayur­veda gibt es drei Doshas: Vata (Luft), Pitta (Säure), Kapha (Schleim). Mars reprä­sen­tiert Pitta, Saturn steht für Vata, Jupi­ter signa­li­siert Kapha. Dar­über hin­aus steht die Sonne für Herz und Blut­druck, der Mond signa­li­siert den men­ta­len Zustand und Depres­sio­nen. Mars ist für den Zustand des Blu­tes ein Spie­gel, Mer­kur für das Ner­ven­sys­tem, Jupi­ter für die Leber und die Ver­dau­ung, Venus für Geschlechts­or­gane sowie Frucht­bar­keit und Saturn ist für die Arte­rien ein Spie­gel. Der nörd­li­che Mond­kno­ten steht für chir­ur­gisch heil­bare Krank­hei­ten und Wür­mer im Magen, der süd­li­che Mond­kno­ten für chro­ni­sche und geheim­nis­volle Krank­hei­ten, wie z. B. Aids, Krebs etc.

Um die ent­spre­chen­den Schwach­punkte aus­zu­glei­chen oder zu kor­ri­gie­ren, hat man im Ayur­veda Diamanten-Asche für Venus, Gold-Asche für Sonne, Perlen-Asche für Mond, Smaragd-Asche für Mer­kur, Safran-Asche für Mars, Makardhwaj-Asche für Jupi­ter und Safir-Asche für Saturn usw. gege­ben (wahl­weise Rosen­ex­trakt, Kebra­ex­trakt, San­del­holz­ex­trakt ent­spre­chend der Krank­heits­bil­der…).

Nun ein paar Bei­spiele für den Zusam­men­hang von Kon­junk­tio­nen und Krank­hei­ten, z.B. zwi­schen dem Mond und Rahu (dem nörd­li­chen Mond­kno­ten): wenn hier eine Kon­junk­tion vor­liegt, ver­ur­sacht es geis­tige und men­tale Stärke, aber auch Unruhe, Ängst­lich­keit und Miss­trauen. Ein schwa­cher Mond zeigt sich gewöhn­lich in Form von star­ker Angst und Pho­bien, die sich ratio­nal nicht erklä­ren las­sen. Epi­lep­ti­sche Anfälle sind bei einem schwa­chen Mond eben­falls nicht aus­zu­schlie­ßen. Oft nei­gen Men­schen mit die­ser Kon­stel­la­tion dazu, Dro­gen zu neh­men oder zu viel zu trin­ken.

Von dem Aszen­den­ten aus betrach­tet nei­gen Men­schen mit Aszen­dent Wid­der zu Schlaf­stö­run­gen, Schwel­lun­gen im Kör­per, Migräne bis hin zu Pro­ble­men und Krank­hei­ten im Bereich des Gehirns. Der Stier-Aszendent hat haupt­säch­lich Pro­bleme mit der Spei­se­röhre, der Zunge, im Hals­be­reich (z.B. Angina) und mit Ver­stop­fung. Bei Aszen­dent Zwil­ling liegt der Haupt­schwach­punkt in den Bron­chien. Krank­hei­ten wie Asthma, Tuber­ku­lose, schwa­che Bron­chien oder Lun­gen­ent­zün­dun­gen tre­ten hier her­vor. Men­schen mit Aszen­dent Krebs haben mit Magen– und Gal­len­pro­ble­men zu tun, da sie wenig Pitta (Säure) haben und somit an schwa­cher Ver­dau­ung lei­den. Aszen­dent Löwe hat mit unter­schied­li­chen Herz­krank­hei­ten zu tun, Aszen­dent Jung­frau mit Pro­ble­men des Dick – und Dünn­darms und einer schwa­chen Ver­dau­ung. Aszen­dent Waage hat als Schwach­punkte Niere und Blase, auch kom­men Schwie­rig­kei­ten mit dem Blind­darm vor. Aszen­dent Skor­pion hat als Schwach­punkt die Gesund­heit der Gebär­mut­ter und der Geschlechts­or­gane. Aszen­dent Schütze neigt zu Hüft– und Gelenk­pro­ble­men. Aszen­dent Stein­bock lei­det an Haut­krank­hei­ten und Knie­pro­ble­men. Die kri­ti­schen Punkte im Kör­per sind bei Aszen­dent Was­ser­mann Beine und Krampf­adern und die Mög­lich­keit von Arte­ri­en­ver­kal­kung Der Mensch mit Aszen­dent Fisch klagt über Pro­bleme mit den Füßen und den Fuß­ge­len­ken.

In dem vedi­schen Horo­skop steht das 2. Haus für die Augen und die Spra­che. Das 6. Haus sym­bo­li­siert die Krank­hei­ten, d.h. die Haupt­schwach­punkte, die der Mensch hat. Mit einer schwa­chen Sonne oder bei dem Anblick von Saturn liegt ein erhöh­tes Herz­in­farkt­ri­siko vor. Tran­site von Pla­ne­ten wer­den in Zusam­men­hang mit bestimm­ten Krank­hei­ten und deren Dauer gedeu­tet. Wenn eine Per­son eine schwa­che Venus hat oder einen allein­ste­hen­den Mer­kur, deu­tet es auf einen Man­gel an sexu­el­ler Kraft bis Impo­tenz hin.

Das sind all­ge­meine Richt­li­nien, in Wirk­lich­keit wird in der vedi­schen Astro­lo­gie viel prä­zi­ser ana­ly­siert und in die Tiefe geschaut. Das Zusam­men­spiel von unter­schied­li­chen Pla­ne­ten, z.B. wo der Aszen­den­ten­herr­scher steht, mit wem er zusam­men­steht und der Bezug zu ande­ren Plan­ten, wie stark sie sind und in wel­chem Haus sie ste­hen, erge­ben ein Gesamt­bild. Bei der ent­spre­chen­den Zusam­men­schau spre­chen wir auch von dem Pla­ne­ten­sys­tem Astoterie-Dasha-System, wel­ches uns die Ereig­nisse in unse­rem Leben bestim­men lässt. Mit die­sem System arbei­tet nur die indi­sche Astro­lo­gie. Asto­te­rie bedeu­tet 108, die längst­mög­li­che Lebens­spanne zu jener Zeit, als die Veden geschrie­ben wur­den. Dasha bedeu­tet Rich­tung. Diese 108 Jahre wer­den in ver­schie­den lange Pha­sen unter­teilt und von den acht Pla­ne­ten regiert: Sonne, Mond, Mars, Mer­kur, Jupi­ter, Venus, Saturn, Rahu. Ein Über­gang von einer Phase in eine andere geht auch mit einer Ver­än­de­rung in der Lebens­rich­tung ein­her. Wäh­rend das Geburts­horo­skop die pas­si­ven Ein­flüsse anzeigt und die kar­mi­schen The­men, also Pro­blem­be­rei­che aus frü­he­ren Leben, die zum Teil ihren Cha­rak­ter wei­ter­hin prä­gen, zeigt das Dasha-System an, wann diese The­men für Sie wich­tig wer­den.

Bei der Ana­lyse Ihres Horo­skops wer­den Sie erken­nen, dass in bestimm­ten Lebens­be­rei­chen bestimmte Krank­hei­ten auf­tre­ten, die mit dem jewei­li­gen Plan­ten in Zusam­men­hang ste­hen bzw. von ihm beein­flusst sind. So viel­fäl­tig wie die Ana­lyse und die Betrach­tungs­weise ist, ebenso tief­grün­dig sind die Lösun­gen, Man­tren und Medi­ta­tio­nen, die bereits in den Veden ste­hen und bei Deu­tung des Horo­skops den Men­schen mit­ge­ge­ben wer­den. Lang­jäh­rige Erfah­rung und Über­lie­fe­rung alten Wis­sens ist Vor­aus­set­zung dafür, die rich­tige Lösung zu fin­den, um Men­schen hilf­reich zu sein und zu die­nen.

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