Touch­Life Mas­sage nach Leder & von Kalck­reuth

Respekt­volle und acht­same Berüh­rung ver­mag unsere Lebens­kraft und Selbst­ak­zep­tanz zu stär­ken. Eine Touch­Life Mas­sage bezieht sich auf die Wur­zeln die­ser alten Kunst der Berüh­rung. Sie sucht die Rück­ver­bin­dung mit dem, was die Men­schen schon immer zutiefst berührt und auf ihrem Weg unter­stützt hat.

Geschichte Die ele­men­tar lebens­be­ja­hende Kraft der Berüh­rung kann Men­schen sehr unter­stüt­zen. Berüh­rung bil­dete im all­ge­mei­nen den Grund­stein für jede wei­tere Medi­zin. Berüh­rung wärmt, schützt, belebt, ver­bin­det, wirkt heil­sam. Respekt­volle und acht­same Berüh­rung ver­mag unsere Lebens­kraft und Selbst­ak­zep­tanz zu stär­ken. Des­halb wurde der gesund­heits­för­dernde Aspekt der Berüh­rung in allen Kul­tu­ren erforscht und ange­wen­det.

Die Prin­zi­pien, die für die Mas­sage gel­ten, sind so alt wie der Mensch selbst. Eine Touch­Life Mas­sage bezieht sich mit jedem Griff und allen "Hand­lun­gen" auf die Wur­zeln die­ser alten Kunst. Sie sucht die Rück­ver­bin­dung mit dem, was die Men­schen schon immer tief berührt und auf ihrem Weg unter­stützt hat.

Mit Beginn des 20. Jahr­hun­derts begann sich in Europa im medi­zi­ni­schen Bereich durch die Pio­nier­ar­beit muti­ger Ärzte wie z.B. Freud, Jung, Reich und Grod­deck, die ganz­heit­li­che Sicht­weise des Men­schen in Bezug auf die Ver­bun­den­heit von Kör­per und Geist zu ent­wi­ckeln. Die Bedeu­tung die­ser Zusam­men­hänge ver­än­dert immer noch viele Berei­che unse­res Lebens. Vie­les ist mit natur­wis­sen­schaft­li­chen Ansät­zen mitt­ler­weile belegt und hat durch Kon­zepte, die von der "huma­nis­ti­schen Psy­cho­lo­gie" ent­wi­ckelt wur­den, einen begriff­li­chen Rah­men erhal­ten. Touch­Life Mas­sage stellt die Tra­di­tion des Mas­sa­ge­hand­werks in einen Zusam­men­hang, der einem moder­nen Ver­ständ­nis von ganz­heit­li­cher Gesund­heit ent­spricht.

1984 begrün­dete Frank B. Leder in sei­ner Pri­vat­pra­xis für Mas­sage und The­ra­pie das ganz­heit­li­che Massage-Behandlungskonzept. In Zusam­men­ar­beit mit Kali Syl­via Grä­fin von Kalck­reuth wurde auf der Grund­lage klas­si­scher Mas­sa­ge­tech­ni­ken und Aku­pres­sur das Grif­f­re­per­toire der Methode erwei­tert: Lockernde Bewe­gungs­griffe und Tech­ni­ken zur Har­mo­ni­sie­rung des sub­ti­len Körper-Energiesystems wur­den inte­grale Bestand­teile die­ser Mas­sa­ge­ar­beit, bei der man als Kli­en­tIn immer im Mit­tel­punkt steht.

Unter dem Namen Touch­Life Mas­sage nach Leder & von Kalck­reuth wurde diese Methode von den bei­den Grün­dern bekannt gemacht und wird seit 1989 von der TouchLife-Schule gelehrt. Touch­Life Mas­sage bedeu­tet, in unse­rer Zeit die Kunst der acht­sa­men Berüh­rung zu erfah­ren.

Frank B. Leder & Sylvia K. Gräfin von Kalckreuth

Begrün­der Die Touch­Life Mas­sage wurde von den Massage-Lehrern Frank B. Leder und Syl­via K. Grä­fin von Kalck­reuth 1984 begrün­det. Beide sind lang­jäh­rige Schü­ler von Ruth Deni­son (Vipas­sana Medi­ta­tion, Sen­sory Awa­ren­ess) und Michael Bar­nett (Ener­gie­ar­beit).

Methode bzw. Idee und Erklä­rung der Wir­kung Die eng­li­sche Wort­schöp­fung "Touch­Life" durch die Begrün­der der Methode besitzt zwei Bedeu­tun­gen. Ver­steht man "Touch" als Verb, so ist Touch­Life die Auf­for­de­rung "Berühre das Leben". Setzt man "Touch" hin­ge­gen als Sub­stan­tiv ein, bedeu­tet "Touch­Life" "Berüh­rung des Lebens". Die Schreib­weise der bei­den Worte (ohne Leer­zei­chen) sagt aus, worum es bei der Berüh­rung einer TouchLife-Behandlung geht: Was erstarrt und fest gewor­den ist und viel­leicht sogar schon schmerzt, wird durch die Berüh­rung bewegt und gelöst. Ver­än­de­rung, Weich­heit und Ver­bin­den­des kön­nen gesche­hen.

Touch­Life Mas­sage nach Leder & von Kalck­reuth®, kurz Touch­Life Mas­sage genannt, ist ein ein­ge­tra­ge­nes Mar­ken­zei­chen und eine anspruchs­volle Mas­sage­me­thode. Sie inte­griert tra­di­tio­nelle Mas­sa­ge­tech­ni­ken mit Akupressur-, Reflex­zo­nen– und Ener­gie­aus­gleich­s­tech­ni­ken. Sit­zun­gen dau­ern ein­schließ­lich Nach­ruhe und Vor­ge­spräch ca. 90 Minu­ten. Bewusst­heit für Kör­per und Geist sind das Ziel der Behand­lung, bei der die Kli­en­ten durch ein Gesprächs­an­ge­bot aktiv mit ein­be­zo­gen wer­den. Respekt, Anteil­nahme und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen kenn­zeich­nen Behand­le­rIn­nen, die an der TouchLife-Schule aus­ge­bil­det wur­den.

Die Methode der Touch­Life Mas­sage ist eine Syn­these aus fünf Ele­men­ten:

    1. Mas­sa­ge­tech­ni­ken
    2. Gespräch
    3. Ener­gie­aus­gleich
    4. Atem
    5. Acht­sam­keit

  1. Mas­sa­ge­tech­ni­ken Rund 100 Mas­sa­ge­griffe, Aku­pres­sur– und Locke­rungs­tech­ni­ken gehö­ren zum Grund­re­per­toire der Touch­Life Mas­sage. Diese Griffe wer­den von geschul­ten Hän­den bei jeder Sit­zung für den Kli­en­ten von neuem kom­bi­niert, um den opti­ma­len Effekt zu erzie­len.
  2. Gespräch Jeder Mas­sage geht ein Vor­ge­spräch vor­aus, in dem es darum geht, die indi­vi­du­elle Abstim­mung der Mas­sage für den Kli­en­ten zu errei­chen. Wäh­rend der Mas­sage kann der Kli­ent still genie­ßen, es sei denn es tau­chen Fra­gen auf oder der Kli­ent möchte seine Gedan­ken mit­tei­len. Im Anschluss an die Mas­sage wird in einem Nach­ge­spräch die Erfah­rung des Kli­en­ten mit der Touch­Life Mas­sage reflek­tiert.
  3. Ener­gie­aus­gleich Ener­gie­aus­gleich, soweit er nicht bereits durch die Mas­sage erreicht wird, bezeich­net in ers­ter Linie jene sanf­ten, ruhen­den Hand­kon­takte, die oft­mals auf dem zuge­deck­ten Kör­per noch ohne direk­ten Haut­kon­takt aus­ge­führt wer­den. Die Touch­Life Mas­sage beginnt und endet mit die­sen ener­ge­ti­schen Grif­fen. Diese Griffe kön­nen auch zwi­schen­durch in die eigent­li­che Mas­sage inte­griert wer­den. Die spür­bare Wir­kung der berüh­ren­den Hände wird hier nicht durch Druck, Strei­chen oder andere phy­si­sche Mani­pu­la­tion erzielt. Viel­mehr wird das Ener­gie­feld, das jeden Kör­per umgibt und durch­dringt, ange­spro­chen. Diese Ener­ge­ti­sie­rung geht oft­mals Hand in Hand mit einem erwei­ter­ten, bewuss­ten Geis­tes­zu­stand.
  4. Atem Idea­ler­weise wer­den alle Mas­sa­ge­griffe vom Druck und Tempo her dem Atem­rhyth­mus der/s Emp­fan­gen­den ange­passt. Tiefe Ent­span­nung und auch die Auf­lö­sung emo­tio­na­ler und ener­ge­ti­scher Blo­cka­den gelin­gen leich­ter, wenn Sie Ihren Atem bewusst spü­ren und in die Mas­sa­ge­er­fah­rung inte­grie­ren kön­nen. Einen befrei­ten Atem­fluss zu erfah­ren, fühlt sich gut an.
  5. Acht­sam­keit Für die Dauer der Touch­Life Mas­sage wid­met die/der Behand­le­rIn der/m Kli­en­tIn ihre/seine ganze Auf­merk­sam­keit. Wich­tig ist die Acht­sam­keit gerade für Behand­ler, weil durch diese alle ande­ren Tech­ni­ken ver­fei­nert wer­den. Für den Kli­en­ten bedeu­tet das, dass die Mas­sage ein­fühl­sa­mer und mit mehr Fin­ger­spit­zen­ge­fühl aus­ge­führt wird.

Anwen­dungs­be­rei­che Touch­Life Mas­sage ist eine Wellness-Behandlung, deren posi­tive Wir­kung für die Gesund­heit sich am bes­ten bei regel­mä­ßi­ger und vor­beu­gen­der Anwen­dung ein­stellt. Touch­Life Mas­sage wird auf die Gesamt­si­tua­tion und die Bedürf­nisse der Kli­en­ten abge­stimmt. Des­halb gibt es eine Viel­zahl von Anwen­dungs­ge­bie­ten, in denen erfolg­reich behan­delt wer­den kann.

Touch­Life Mas­sage ist eine Wellness-Behandlung. Es han­delt sich nicht um eine Erotik-Massage. Es kommt manch­mal vor, dass Behand­ler am Tele­fon mit zwei­deu­ti­gen Erwar­tun­gen in Bezug auf die Mas­sa­ge­sit­zung kon­fron­tiert wer­den. Die Begeg­nung zwi­schen Behand­le­rIn und Kli­en­tIn geschieht in einer Atmo­sphäre gegen­sei­ti­gen Respekts. Der Intim­be­reich wird bei der Mas­sage nicht berührt (auch nicht im Rah­men des Behand­lungs­mus­ters einer Ganz­kör­per­mas­sage). Die Kli­en­ten behal­ten wäh­rend der Sit­zung ihre Unter­wä­sche an.

Touch­Life Mas­sage hilft bei …

  • Ver­span­nun­gen in Schul­tern, Nacken und Rücken
  • Ner­vo­si­tät und Stress
  • Müdig­keit und Matt­heit, müde Beine und Füße
  • kal­ten Extre­mi­tä­ten – Hän­den, Füßen
  • Span­nung im Gesicht und Kopf­be­reich
  • Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den, wenn Berüh­rung als ange­nehm emp­fun­den wird
  • Hal­te­span­nung in Armen und Schul­tern

Touch­Life Mas­sage för­dert …

  • den Abbau von Schla­cken, sie unter­stützt Fas­ten­ku­ren
  • mehr Durch­blu­tung in Berei­chen, die wegen Ver­här­tun­gen unter­ver­sorgt sind
  • die Rekon­va­les­zenz (z.B. nach Schleu­der­trauma)
  • Vor­beu­gung und die Gesund­er­hal­tung
  • das Kör­per­be­wusst­sein und die geis­tige Zen­trie­rung
  • tiefe Ent­span­nung und Erho­lung

Touch­Life Mas­sage passt auch …

  • wenn man sich ver­nach­läs­sigt fühlt, denn Berüh­rung ver­mit­telt Nähe und Gebor­gen­heit
  • ein­fach zum Ver­wöh­nen, weil sie so gut tut
  • für die Stei­ge­rung der Selbst­ak­zep­tanz, da der eigene Kör­per mit allen ver­meint­li­chen Män­geln gespürt und ange­nom­men wird
  • wäh­rend einer gesun­den, nor­mal ver­lau­fen­den Schwan­ger­schaft (bis 7. Monat)

Viele Kli­en­ten gön­nen sich eine Behand­lung als Beloh­nung und zum Aus­gleich all­täg­li­cher Belas­tung.

Durch­füh­rung Touch­Life Mas­sage emp­fängt man nicht in "Kabi­nen", son­dern in einem Ein­zel­be­hand­lungs­raum, der Ruhe und Ent­span­nung gewähr­leis­tet. Für die Touch­Life Mas­sage wer­den natur­reine Öle ver­wen­det, denn die "Haut isst mit"! Das Basisöl kann mit äthe­ri­schen Ölen ver­fei­nert wer­den, denn diese Essen­zen haben einen ange­neh­men Geruch und besit­zen selbst auch heil­same Qua­li­tä­ten. Die Aus­wahl der Öle kann mit dem/der Behand­le­rIn abge­stimmt wer­den. Leise Hin­ter­grund­mu­sik kann beim Ent­span­nen hel­fen. Auch zum Nach­ru­hen ist sie oft­mals ange­nehm. Der Behand­ler wird den Kli­en­ten danach fra­gen, ob er/sie die Mas­sage lie­ber in Stille genie­ßen möchte oder gerne eine ent­spre­chende Musik für den Kli­en­ten aus­wäh­len.

Man­che Behand­le­rIn­nen üben die Mas­sage im Rah­men ihres Heil­be­ru­fes aus (Heil­prak­ti­ke­rIn, Kran­ken­gym­nas­tIn, Mas­seu­rIn, Psychologe/in). Andere Anwen­de­rIn­nen, die nicht im medi­zi­ni­schen Bereich ange­sie­delt sind, son­dern sich in der Gesund­heits­vor­sorge enga­gie­ren, bie­ten die Mas­sage als Vor­beu­ge­be­hand­lung bzw. als Maß­nahme zur Stei­ge­rung des Wohl­be­fin­dens, zur Ent­span­nung und Akti­vie­rung der inne­ren Kraft­quel­len an.

Die Kos­ten einer Ein­zel­sit­zung lie­gen zwi­schen 40 und 70 Euro, je nach­dem in wel­cher Lage (City ist miet­be­dingt teu­rer als länd­li­che Regio­nen) bzw. wie lange ein Behand­ler bereits prak­ti­ziert. Man­che Behand­ler füh­ren auch Haus­be­su­che durch (zuzüg­lich Fahrt­kos­ten).

Risiken/Kritik Die Risi­ken einer Fehl­be­hand­lung mit der Touch­Life Mas­sage sind gering, denn es wird in der Regel mit sanf­tem Fin­ger­druck gear­bei­tet. Durch die aktive Ein­be­zie­hung der Kli­en­ten in den Ablauf der Behand­lung, auch was Druck und Tempo angeht, kön­nen indi­vi­du­elle Befind­lich­kei­ten berück­sich­tigt wer­den. Gene­rell gilt natür­lich auch bei die­ser "Gesund­mas­sage" im bes­ten Wort­sinn, dass sie keine medi­zi­nisch not­wen­di­gen Maß­nah­men erset­zen kann und will. Kli­en­ten, die kör­per­li­che oder psy­chi­sche Beschwer­den haben, wer­den auf­ge­for­dert, diese mit ihrem Haus– oder Fach­arzt abzu­klä­ren, um die Unbe­denk­lich­keit der Mas­sage in Bezug auf die­ses Pro­blem fest­stel­len zu las­sen.

Empfehlung/Eignung Als Prä­ven­tiv­maß­nahme ist die Touch­Life Mas­sage für jedermann/frau zu emp­feh­len. Für Men­schen, die an Ver­span­nun­gen des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes lei­den, die gestresst sind, viel leis­ten (müs­sen) und einen Aus­gleich zu den Anfor­de­run­gen des All­tags suchen, passt sie opti­mal. Weil die Mas­sa­ge­griffe rhyth­misch und vom Arbeits­druck her nicht grob, son­dern dem indi­vi­du­el­len Emp­fin­den nach ange­passt ver­ab­reicht wer­den, ist eine Touch­Life Mas­sage ein gesun­der Genuss, den beson­ders jene Men­schen gerne in Anspruch neh­men, die von schmerz­haf­ten Mas­sa­ge­be­hand­lun­gen nichts wis­sen möch­ten.

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