Singen/Ganzheitliche Stimm-Arbeit

Sin­gen und Stimm-Arbeit kom­men grund­sätz­lich jedem Men­schen zugute, auch wenn er glaubt, 'keine Stimme' zu haben. Sin­gen tut ein­fach gut, weil man sich 'die Seele aus dem Leib sin­gen' kann. Die Stimme im Gesang ermög­licht die Äuße­rung von Gefüh­len und inne­ren Vor­gän­gen, die rein sprach­lich nicht fass­bar oder in der Inten­si­tät nicht erleb­bar und aus­drück­bar sind.

Ent­fernt vom Ursprung Men­schen unse­res Kul­tur­krei­ses sind häu­fig abge­schnit­ten von ihrer inners­ten, urei­ge­nen Kraft. Gründe hier­für sind man­nig­fal­tig und kön­nen sein: ange­bo­rene, ana­to­misch bedingte Fehl­hal­tung, eine nie­der­drü­ckende Erzie­hung, wid­rige Lebens­um­stände, schlechte Arbeits­be­din­gun­gen, uner­füllte Bezie­hun­gen etc. Der Haupt­grund liegt jedoch nach mei­ner Ein­schät­zung in einer man­gel­haf­ten inne­ren Hal­tung.

Selbst­be­wusst sein Eine posi­tive Lebens­ein­stel­lung, d.h. Ver­bin­dung zur Umwelt ist nur mög­lich, wenn man sich selbst bewusst erlebt. Wenn man "bei sich" ist und nicht "außer sich", Selbst­be­wusst­sein im wah­ren Sinne des Wor­tes erlangt.
Selbst­be­wusst­sein zu erlan­gen heißt Aus­ein­an­der­set­zung mit sich und der Umwelt. Ver­schie­dene Metho­den und Tätig­kei­ten kön­nen uns hier­bei unter­stüt­zen: (asia­ti­sche Kampf-)Sportarten, Medi­ta­tion, Kom­mu­ni­ka­tion, ver­schie­denste For­men der The­ra­pie oder auch "ein­fa­che Dinge" wie Wan­dern, Segeln u.a.

Wahr­neh­mung der Stimme Die Wahr­neh­mung der Stimme spie­gelt sich in Redens­ar­ten wie: "Der redet im vol­len Brust­ton der Über­zeu­gung", "Da verschlägt´s einem die Stimme", "Da bleibt einem das Wort im Halse ste­cken" u.a.m. Meist rich­ten wir unsere Auf­merk­sam­keit erst dann bewusst auf unsere Stimme, wenn sie ihren "Dienst" ver­sagt. Und wir neh­men wahr, wenn jemand ande­res eine beson­ders kräf­tige oder ange­nehme, ja auf­fäl­lige Stimme hat.
Wir kön­nen ler­nen, die eigene Stimme inten­si­ver wahr­zu­neh­men und zu trai­nie­ren und so unsere Aus­drucks­mög­lich­kei­ten und die Wir­kung auf andere enorm zu stei­gern.

Die Stimme – DAS Medium Ein Weg zu mehr Selbst­be­wusst­sein ist die Stimme, der stimm­li­che Aus­druck in Wort und Gesang. Ganz­heit­lich im Zusam­men­hang mit der Stimme heißt: Die Stimme wird nicht als loka­les Organ im Sinne der Schul­me­di­zin betrach­tet, son­dern als ein Kom­plex, ein Zusam­men­wir­ken ver­schie­de­ner Organe, Mus­keln, ja des gan­zen Kör­pers!
Von grund­le­gen­der Bedeu­tung für das Funk­tio­nie­ren der Stimme ist die Körper-Haltung (gleich­sam die innere Hal­tung) und die Atmung (wie auch beim Sport). Was die Stimme und die Arbeit (im Sinne von Wachs­tum!) mit ihr so beson­ders macht, ist der spi­ri­tu­elle Aspekt, mit ande­ren Wor­ten: der Spaß­fak­tor. Sin­gen tut ein­fach gut, weil man sich "die Seele aus dem Leib sin­gen" kann. Die Stimme im Gesang ermög­licht die Äuße­rung von Gefüh­len und inne­ren Vor­gän­gen, die rein sprach­lich nicht fass­bar oder in der Inten­si­tät nicht erleb­bar und aus­drück­bar sind.

Gesund­heit & Wohl­be­fin­den Stimm­ar­beit hat dar­über hin­aus eine wei­tere außer­or­dent­lich posi­tive Kom­po­nente: Die För­de­rung der Gesund­heit. Dass Gesund­heit und Wohl­be­fin­den eng mit­ein­an­der ver­knüpft sind, gehört sicher zum Erfah­rungs­schatz eines jeden Ein­zel­nen; dass Wohl­be­fin­den mit Spaß erar­bei­tet wer­den kann, viel­leicht noch nicht.
Durch die Ver­bes­se­rung der Hal­tung und Atmung wird der Kör­per vita­li­siert. Der Ener­gie­fluss wird ange­regt und unter­drückte Emo­tio­nen und Reflexe, die sich oft­mals im Kör­per in Form von (Ver-)Spannungen fest­set­zen, kön­nen durch die Stimme trans­for­miert den Kör­per ver­las­sen.

Ein guter Leh­rer Mit einem ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Leh­rer gibt es bei die­ser Mög­lich­keit des per­sön­li­chen Wachs­tums kein Risiko. Bei uner­fah­re­nen Leh­rern oder Men­schen, zu denen der Übende kei­nen "Draht" bekommt, besteht hin­ge­gen die Gefahr, sich Fal­sches anzu­eig­nen.
Das Kri­te­rium Nr.1 bei der Wahl des Leh­rers sollte sein: Fühle ich mich nach der Stunde bes­ser oder schlech­ter? Das sollte man über 4 – 6 Stun­den prü­fen und sich dann kon­se­quent ent­schei­den, ob man mit die­sem Leh­rer lang­fris­tig zusam­men arbei­ten möchte oder nicht.
Man sollte also nicht direkt beim erst­bes­ten, teu­ers­ten oder güns­tigs­ten Leh­rer blei­ben oder etwas sin­gen, was einem im Inners­ten wider­strebt. Suchen sollte man nach einem Men­schen, zu dem man Ver­trauen haben kann und der fun­dier­tes Wis­sen aus Erfah­rung ver­mit­telt.

Jeder Mensch kann sin­gen Sin­gen und Stimm-Arbeit kom­men grund­sätz­lich jedem Men­schen zugute, auch wenn er glaubt, "keine Stimme" zu haben. Beson­ders emp­feh­lens­wert ist Stimm-Arbeit für Men­schen in Sprech­be­ru­fen, wie Schau­spie­ler, Spre­cher, Refe­ren­ten, Pries­ter, Call Center-Agenten, Vor­sit­zende u.v.a.
Der "Spaß­fak­tor" ergibt sich aus der Mög­lich­keit, mit einem Leh­rer zu arbei­ten, der einem sym­pa­thisch ist, Musik zu sin­gen, die einen anspricht, Texte zu spre­chen, die einem etwas sagen, und sich selbst in unge­wohn­ter Weise zu erle­ben und zu ent­de­cken!

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