Reinkar­na­tion und Reinkar­na­ti­ons­the­ra­pie

Reinkar­na­tion ist die Lehre von der perio­di­schen Wie­der­kehr der Seele in einer Folge von jeweils ande­ren Kör­pern. Die Reinkar­na­tion ist der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis der Schöp­fung, denn erst durch sie wird die Ord­nung und Gerech­tig­keit, die dem Leben inne­wohnt, sicht­bar und ver­ständ­lich. Erst wenn man den Blick über die Frosch­per­spek­tive des Lebens hin­aus erhebt, erkennt man, dass alles, was mit uns geschieht und je gesche­hen ist, genau das Rich­tige für uns ist und war.

Reinkar­na­tion (von re & car­nis = Fleisch) ist die Lehre von der perio­di­schen Wie­der­kehr der Seele in einer Folge von jeweils ande­ren Kör­pern. Sie ist ein zen­tra­les Thema vie­ler Welt­re­li­gio­nen. So im indi­schen Vedanta, dem ägyp­ti­schen Pha­rao­nen­kult, den grie­chi­schen und römi­schen Poly­the­is­men, dem Bud­dhis­mus, Tao­is­mus, Zoroa­s­tris­mus, Sik­his­mus, Gnos­ti­zis­mus, Scha­ma­nis­mus, Sufis­mus sowie in india­ni­schen, afri­ka­ni­schen und vie­len ande­ren Natur­re­li­gio­nen. Auch im Juden­tum und im frü­hen Chris­ten­tum spielte der Reinkar­na­ti­ons­ge­danke eine wich­tige Rolle. Erst im Zwei­ten Kon­zil von Kon­stan­ti­no­pel (533 n. Chr.) wurde der Glaube an die Reinkar­na­tion für ket­ze­risch erklärt und ver­bo­ten. Der ost­rö­mi­sche Kai­ser Jus­ti­nian wies den Reinkar­na­ti­ons­ge­dan­ken ver­bind­lich zurück und ließ durch seine Bischöfe erklä­ren:
"Jeder, der die mythi­sche Lehre von der Prä­e­xis­tenz der Seele und dar­aus fol­gende wun­der­li­che Ansicht von ihrer Wie­der­kehr unter­stützt, sei mit dem Kir­chen­bann belegt."
Jus­ti­nian ver­suchte damit, die Anhän­ger des Ori­gi­nes (185 – 254 n. Chr., Kir­chen­leh­rer und Ver­tre­ter des Reinkar­na­ti­ons­ge­dan­kens) zu schmä­lern, die mitt­ler­weile eine nicht zu unter­schät­zende poli­ti­sche und finan­zi­elle Kraft im Rei­che dar­stell­ten.

Die Reinkar­na­tion ist der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis der Schöp­fung, denn erst durch sie wird die Ord­nung und Gerech­tig­keit, die dem Leben inne­wohnt, sicht­bar und ver­ständ­lich. Erst wenn man den Blick über die Frosch­per­spek­tive des Lebens hin­aus erhebt, erkennt man, dass alles, was mit uns geschieht und je gesche­hen ist, genau das Rich­tige für uns ist und war: Um zu erfah­ren, zu erken­nen, zu ler­nen und dann kon­se­quent und stim­mig zuhan­deln. Der Glaube an oder das Wis­sen um die Reinkar­na­tion bedingt ein gro­ßes Maß an Ver­ant­wor­tung, sowohl für sich als auch für seine Mit­men­schen, ja sogar für den gesam­ten Pla­ne­ten. Ich zitiere hierzu den Dalai Lama:

"Zum Glau­ben an die Wie­der­ge­burt gehört untrenn­bar die Sorge um die Zukunft. Aus der Vor­stel­lung von der eige­nen Wie­der­ge­burt ergibt sich die Not­wen­dig­keit, die­ses oder jenes zu erhal­ten, damit der künf­ti­gen Inkar­na­tion diese Dinge wei­ter­hin zur Ver­fü­gung ste­hen. Zwar wird man viel­leicht als ande­res Geschöpf oder auf einem ande­ren Pla­ne­ten wie­der­ge­bo­ren, aber den­noch bedingt schon die Mög­lich­keit einer Reinkar­na­tion das unmit­tel­bare Inter­esse an der Erde und die Ver­ant­wor­tung für künf­tige Gene­ra­tio­nen."

Hier­bei kann uns die Reinkar­na­ti­ons­the­ra­pie ent­schei­dend hel­fen. Indem wir in unsere Ver­gan­gen­heit ein­tau­chen und sie noch ein­mal bewusst durch­le­ben, eröff­nen sich uns die Band­brei­ten unse­rer Per­sön­lich­kei­ten, Mög­lich­kei­ten, Res­sour­cen, Kräfte und Quel­len, die wir dann kon­struk­tiv in unser heu­ti­ges Dasein inte­grie­ren kön­nen.
Wir erken­nen, wer wir wirk­lich sind, näm­lich ein unge­trenn­ter Teil der Einen Kraft, die wir Gott nen­nen. Diese Erkennt­nis ver­hilft uns zu mehr Selbst­be­wusst­sein und Selbst­liebe und damit auch zur Hei­lung und Ganz­wer­dung. Man könnte fast sagen, die Reinkar­na­ti­ons­the­ra­pie ist ein reli­giö­ser Weg, wenn man Reli­gion in ihrem ursprüng­li­chen Sinn auf­fasst (reli­gio, lat. = Anbin­dung an den Ursprung).

Die Reinkar­na­ti­ons­the­ra­pie

ist die Chance für einen Ent­wick­lungs­weg hin zur Selbst­er­kennt­nis
  • ist eine alter­na­tive Heil­weise, die, gleich der Homöo­pa­thie, Ähn­li­ches mit Ähn­li­chem heilt.
    • hilft, der­zei­tige Schwie­rig­kei­ten von einer über­ge­ord­ne­ten Warte aus zu begrei­fen.
    • führt uns an die wich­ti­gen The­men unse­res Lebens heran.
    • ist Schat­ten­ar­beit und Schat­ten­in­te­gra­tion.
    • ist Hilfe zur Selbst­hilfe.
    • macht uns Ver­stri­ckun­gen in gegen­wär­ti­gen sowie ver­gan­ge­nen Sys­te­men bewusst.
    • dient als Kraft­quelle für Lösun­gen.
    • erlöst Selbst­be­wusst­sein und Liebe aus ihrem Schat­ten­be­reich.
    • hilft, Res­sour­cen aus der Ver­gan­gen­heit auf­zu­spü­ren und ins Hier und Jetzt zu inte­grie­ren.
    • hilft, see­li­sche Ver­bün­dete und Ver­wandte ken­nen zu ler­nen und sich unter­stüt­zen zu las­sen.
    • lässt uns das Leben aus einem ande­ren Blick­win­kel her­aus betrach­ten und ver­ste­hen.
    • hilft uns, uns von Schuld­ge­füh­len zu befreien und die Leich­tig­keit des Seins zu ent­de­cken.
    • lässt uns Krank­hei­ten und Pro­bleme auf geistig-seelischer Ebene begrei­fen und erlö­sen.
    • hilft, sich selbst zu erken­nen und zu Ver­ständ­nis und Eigen­liebe zu fin­den.

      Reinkar­na­ti­ons­the­ra­pie bedeu­tet:

      Opti­ma­les Selbst­ma­nage­ment erle­ben und zum Lebens­künst­ler wer­den.
      Wie funk­tio­niert nun eine Rück­füh­rung? Bei der ers­ten Sit­zung pflege ich in den meis­ten Fäl­len (es sei denn, der Kli­ent hat schon Erfah­run­gen mit Rück­füh­run­gen gemacht) erst ein­mal eine kleine Traum­reise zu machen, um zu über­prü­fen, in wie­weit sich der Rück­zu­füh­rende ein­las­sen kann und auf wel­che Art und Weise er "sieht". Das löst außer­dem den ers­ten Erwar­tungs– und Anspan­nungs­stress. Viele Men­schen haben klare Bil­der, die oft wie ein Film ablau­fen. Andere wie­derum sehen mehr auf der sym­bo­li­schen Ebene, und wie­der andere sind eher kin­äste­thisch, d.h. gefühls­mä­ßig invol­viert. Sie füh­len die Dinge, die sich ereig­nen.
      Erst ab der zwei­ten Sit­zung gehen wir dann in die eigent­lich Rück­füh­rung hin­ein, die dann auch meis­tens pro­blem­los abläuft.
      Die Rück­füh­rung beginnt mit einer Tie­fen­ent­span­nung, in der der Klient/die Kli­en­tin in den soge­nann­ten Alpha­zu­stand ver­setzt wird. Die­sen Zustand ken­nen wir alle aus der Ein­schlaf­phase. Wir sind nicht mehr ganz wach, schla­fen aber auch noch nicht. Hier kön­nen dann Bil­der aus dem Unter­be­wusst­sein auf­stei­gen, da der Ver­stand nicht mehr blo­ckiert. Über bestimmte ritu­elle Worte wird der Rück­zu­füh­rende nun behut­sam in seine Ver­gan­gen­heit geführt, die sich dann, ent­spre­chend sei­ner The­ma­tik, vor ihm ent­hüllt. Nach dem bewuss­ten, inten­si­ven Erle­ben sei­ner Ver­gan­gen­heit und dem Auf­lö­sen bzw. Erlö­sen sei­ner Pro­ble­ma­tik, wird er dann wie­der mit ritu­el­len Wor­ten zurück ins Hier und Jetzt gelei­tet.
      Durch die stark lösungs­ori­en­tierte Arbeit in der Rück­füh­rung erle­di­gen sich Pro­bleme, Ver­stri­ckun­gen und kar­misch bedingte Schwie­rig­kei­ten oft schon kurze Zeit nach der Sit­zung. Für mich ist es immer wie­der fas­zi­nie­rend zu beob­ach­ten, wie inten­siv und wir­kungs­voll diese Arbeit ist.

    Zum Abschluss möchte ich noch ein Gedicht von Goe­the zitie­ren, in dem eben­falls auf den Reinkar­na­ti­ons­ge­dan­ken hin­ge­wie­sen wird:

    "Und so lang du das nicht hast,
    Die­ses: Stirb und werde!
    Bist du nur ein trü­ber Gast
    auf der dunk­len Erde."

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