Reiki und Aura-Soma

Zahl­rei­che Reiki-Praktizierende nut­zen neben Reiki die Aura-Soma-Essenzen zur Hei­lung von sich selbst und ande­ren oder ver­wen­den die Aura-Soma-Produkte in direk­ter Kom­bi­na­tion mit Reiki. Anita Bind-Klinger gibt einen Über­blick über die Wir­kungs­weise von Aura-Soma, dem von Vicky Wall begrün­de­ten Reso­nanz­the­ra­pie­ver­fah­ren.

Ein altes Mär­chen erzählt von den Göt­tern, die zu ent­schei­den hat­ten, wo sie die größte Kraft des Uni­ver­sums ver­ste­cken soll­ten, damit der Mensch sie nicht fin­den könne, bevor er dazu reif sei, sie ver­ant­wor­tungs­voll zu gebrau­chen. Ein Gott schlug vor, sie auf der Spitze des höchs­ten Ber­ges zu ver­ste­cken, aber sie erkann­ten, dass der Mensch den höchs­ten Berg erstei­gen und jene größte Kraft fin­den würde, bevor er dazu reif wäre. Ein ande­rer Gott sagte: Lasst uns diese Kraft auf dem Grund des Mee­res ver­ste­cken. Aber wie­der erkann­ten sie, dass der Mensch auch diese Region erfor­schen und sie fin­den würde, bevor … Schließ­lich sagte der wei­seste Gott: Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die größte Kraft des Uni­ver­sums im Men­schen selbst ver­ste­cken. Er wird nie­mals dort danach suchen, bevor er reif genug ist, den Weg nach innen zu gehen. Und so ver­steck­ten die Göt­ter diese Kraft im Men­schen selbst, und dort liegt sie noch immer und war­tet dar­auf, dass wir sie in Besitz neh­men und wei­sen Gebrauch davon machen.

Der Weg nach innen. Ist er mit oder durch Reiki mög­lich? Kön­nen Bach-Blüten-Essenzen Weg­wei­ser sein? Kön­nen far­bige und wohl duf­tende Aura-Soma-Essenzen uns beglei­ten, wenn wir uns nach innen wen­den – in der Unge­wiss­heit, was uns da wirk­lich erwar­tet und wel­che Kon­se­quen­zen dies hat? Wer weiß. Ich habe per­sön­li­che Erfah­run­gen mit Aura-Soma-Essenzen, und ich teile gerne von die­sen Erfah­run­gen etwas mit, wobei das nicht so leicht in Worte zu fas­sen ist. Farbe und Duft sind ganz indi­vi­du­elle Emp­fin­dun­gen. Sie erin­nern – er-inner-n. Ich prak­ti­ziere Reiki seit 1985. Zur glei­chen Zeit öff­nete sich die Tür in die Welt der Mine­ra­lien, zu den far­bi­gen Edel­stei­nen und Kris­tal­len. Nach und nach lernte ich die Bot­schaf­ter des Pflan­zen­rei­ches ken­nen, wie die Bach-Blütenessenzen. Die Far­ben der Natur sehe ich als "die Apo­theke des Lich­tes" an. Die ver­schie­de­nen Aura-Soma-Essenzen emp­finde ich als eine wun­der­volle Ver­knüp­fung der Weis­heit von Far­ben, Aro­men, Edel­stei­nen und spi­ri­tu­el­lem Wis­sen. Far­ben und Düfte sind wie Brü­cken zu unse­rem Inne­ren oder auch wie Tore, durch die Wis­sen in uns ein­tre­ten kann, um mit unse­rer inne­ren Weis­heit zu kor­re­spon­die­ren.

Reiki ist ein Weg der Ener­gie über Berüh­rung – Aura-Soma ist ein ande­rer Weg, von Ener­gien berührt zu wer­den. Es kommt vor, dass ich beide Wege mit­ein­an­der ver­binde. Und das tut mir sehr wohl. Mein Inter­esse für Aura-Soma wurde 1989 geweckt und ich lernte Vicky Wall in einem ihrer Semi­nare in Eng­land ken­nen. Eine son­der­bare Frau. Eine zutiefst mutige Frau, die ihren Intui­tio­nen ver­traute. Ihre Worte, ihre Aus­strah­lung, ihr Leben hat mich sehr tief beein­druckt. Und auch nach ihrem phy­si­schen Tod im Januar 1991 emp­finde ich ihr Wesen als sehr prä­sent. Aber zunächst erzähle ich gerne denen, die Aura-Soma-Produkte noch nicht so gut ken­nen, etwas Nähe­res dar­über.

Was ist Aura-Soma? In dem Namen Aura-Soma ver­birgt sich eine ganze Menge. Er wurde von Vicky Wall, der Begrün­de­rin und Wie­der­ent­de­cke­rin die­ser wun­der­vol­len Reso­nanz­the­ra­pie, intui­tiv ein­ge­ge­ben. Er ver­bin­det die Fein­stoff­lich­keit der Aura als "Nicht-Materialität" mit der Stoff­lich­keit und Mate­ria­li­tät des Kör­pers. Das Wort Aura kommt aus dem Latei­ni­schen und weist auf Aurora hin, die römi­sche Göt­tin der Mor­gen­röte. Das Wort Soma bezeich­net im Grie­chi­schen den Kör­per und im Sans­krit eine leben­dige Ener­gie. Vicky Wall über­setzte Aura-Soma als "das Licht mani­fes­tiert in leben­di­gen Ener­gien" – Geist und Mate­rie in einem.

Aura-Soma-Essenzen: Heil­same Mischun­gen Die Schön­heit die­ser Far­ben und diese Duft­kom­po­si­tio­nen näh­ren hung­rige See­len. Die Aura-Soma-Therapie ist so ver­blüf­fend ein­fach, dass man­che es nicht wahr­ha­ben wol­len und immer wie­der neue Erklä­rungs­mo­delle suchen. Im Tibe­ti­schen Toten­buch steht geschrie­ben, dass sich der innerste Wesens­kern des Men­schen in Farbe aus­drückt. Men­schen wäh­len sich intui­tiv die pas­sen­den oder ergän­zen­den Far­ben in den far­bi­gen Essen­zen. In ihrer Hell­sich­tig­keit sah Vicky Wall, wie die Aura-Farben der Men­schen mit den von ihnen aus­ge­wähl­ten Essenz-Farben über­ein­stimm­ten.
Die Far­ben und Infor­ma­tio­nen der Essen­zen kor­re­spon­die­ren mit den Far­ben der mensch­li­chen Aura, und es gibt Heil­re­ak­tio­nen nach dem Reso­nanz­prin­zip auf kör­per­li­cher, geistig-seelischer und spi­ri­tu­el­ler Ebene. Die­ses Inein­an­der­wir­ken kann eine Ver­stär­kung, eine Auf­lö­sung oder ein Wider­hall sein. Es geschieht ohne wil­lent­li­ches Zutun des betref­fen­den Men­schen, ohne kon­trol­lie­ren­den Ver­stand ohne absicht­li­ches Wün­schen oder Wol­len. Wie bei Reiki.

Licht und Liebe – die Quel­len der Hei­lung Licht als Infor­ma­tion und Liebe als Schöp­fungs­en­er­gie. Beide Qua­li­tä­ten zei­gen sich in den ver­schie­dens­ten Facet­ten, damit wir sie zunächst als Teil, dann aber doch als Gan­zes wahr­neh­men und erfas­sen kön­nen. Das Licht teilt sich in die Spek­tral­far­ben, am schöns­ten zu sehen im Regen­bo­gen. Die ein­zel­nen Far­ben des Regen­bo­gens könnte man als Buch­sta­ben eines kos­mi­schen Alpha­bets betrach­ten. Johann Wolf­gang von Goe­the, der Ur-Vater der anthro­po­so­phi­schen Far­ben­lehre, sagte: "Das Ent­ste­hen der Farbe und sich ent­schei­den sind eins". Far­ben sind etwas sehr Ver­bin­den­des, sie ver­knüp­fen augen­blick­lich Ver­stand und Gefühl. Wir kön­nen nicht über eine Farbe nach­den­ken, son­dern sie wirkt zur glei­chen Zeit auf unser Gefühl. Sie sind Sym­bole archai­scher Kräfte, die auf Ewig­keit Gül­tig­keit besit­zen. Das Rot des Regen­bo­gen­spek­trums, mit der lang­wel­ligs­ten Fre­quenz, sym­bo­li­siert Akti­vi­tät und zen­triert auf sich selbst, wäh­rend Gelb Wärme und Feuer aus­drückt und nach außen aus­strahlt. Blau, mit sei­ner wesent­lich kurz­wel­li­ge­ren Fre­quenz, bedeu­tet Tiefe, Stille und zen­triert nach innen. Mit Far­ben zu hei­len ist eine alte, tief ver­wur­zelte Heil­me­thode im Sinne der Reso­nanz. Far­ben sind für uns wie Bot­schaf­ten, die tiefe Weis­hei­ten aus allen Seins-Bereichen ent­hal­ten. Vicky Wall sagte ein­mal, dass die Far­ben wie Tore sind, durch die ent­spre­chende Weis­heit in uns ein­tre­ten kann. Die Wel­len­länge einer Farbe sei wie ein Schlüs­sel, der den Kör­per an der rich­ti­gen Stelle und zur rich­ti­gen Zeit auf­schlie­ßen könne.

Das Auf­neh­men der Farb­bot­schaft geschieht zunächst über das Auge, wäh­rend dann bei der Anwen­dung der Equi­li­brien, Poman­der und Quint­es­sen­zen über die Nase auch die Düfte ihre Wir­kun­gen ent­fal­ten. Die Aroma-Therapie ist eine ebenso tief ver­an­kerte Heil­me­thode. Vom Duft heil­brin­gen­der Kräu­ter bis hin zur alten Kunst, mit Düf­ten aus­zu­räu­chern, gibt es eine Menge Lite­ra­tur über Aro­men. Die Duft­par­ti­kel wer­den über die Nase, durch deren Riech­fä­den, an das Gehirn wei­ter­ge­lei­tet und lösen dort viel­fäl­tige Reak­tio­nen wie Anre­gung, Beru­hi­gung und vor allem Erin­ne­run­gen aus. Auch bei Duft­stof­fen ist die Reso­nanz von Den­ken, Wahr­neh­mung und Gefüh­len kom­bi­niert. Das Ein­brin­gen der Edel­stei­n­en­er­gien und wei­te­ren spi­ri­tu­el­len Bot­schaf­ten (wie in den Meister-Quintessenzen) geschieht auf ener­ge­ti­schem Weg. So gese­hen sind die Aura-Soma-Essenzen ein reich­hal­ti­ges Bou­quet von meh­re­ren Ener­gie– und Wis­sens­trä­gern.

Aura-Soma-Pomander Diese 15 Essen­zen beste­hen aus einer alko­ho­li­schen Ver­dün­nung als Trä­gerstoff und beinhal­ten eine Kom­po­si­tion aus einer Farbe, Aro­men von Pflan­zen und geis­ti­gen Infor­ma­tio­nen von Edel­stei­nen. Die Poman­der wir­ken aus­glei­chend und unter­stüt­zend in allen Lebens­la­gen, vor allem aber die­nen sie unse­rem Schutz, dem geis­ti­gen wie dem kör­per­li­chen. Wirk­li­cher Schutz zeigt sich im rech­ten Han­deln zur rech­ten Zeit. Es geht nicht darum, eine Schutz­mauer um uns herum auf­zu­bauen, die von nichts mehr durch­drun­gen wer­den kann, son­dern es geht um ein gesun­des Gefühl von Gebor­gen­sein, ein Erfüllt­sein, und um den Zugang zu all dem, was wir zur Bear­bei­tung unse­rer Lebens­the­men benö­ti­gen. Mit ihren kraft­vol­len Ener­gie­fel­dern wir­ken die Poman­der ganz beson­ders inten­siv auf die Cha­kras (das sind die Ener­gie­zen­tren) in unse­ren fein­stoff­li­chen Kör­pern. Ihre Auf­gabe ist es, von außen nach innen – von der Aura her bis in die kleinste Kör­per­zelle hin­ein – den geis­ti­gen Hun­ger bewusst wer­den zu las­sen sowie auch, wie wir ihn in der sinn­volls­ten Weise, durch unser Den­ken, Füh­len und Han­deln, stil­len kön­nen.
Es gibt für jedes Haupt­cha­kra einen Poman­der wie auch für jede Region zwi­schen zwei Cha­kras, ähn­lich einer Brü­cke. Da der korall­far­bene Poman­der erst 1999 gebo­ren wurde, steht in mei­nem Buch noch nichts von ihm. Des­halb beschreibe ich meine Erfah­run­gen zu die­sem Poman­der hier spe­zi­el­ler.

Der korall­far­bene Poman­der Der korall­far­bene Poman­der liegt zwi­schen dem ers­ten, roten Ener­gie­zen­trum und dem zwei­ten, oran­ge­far­be­nen, also zwi­schen Erde und Was­ser – ein Zufall, dass er sich in der Wende zum Was­ser­mann­zeit­al­ter zeigte? Sein Thema ist Wachs­tum in Lebens­freude. Er nährt in uns den Lebens­fluss, das Frei­las­sen in Freude, das Urver­trauen, ver­sorgt zu sein. Ein tref­fen­des Sym­bol­bild hierzu ist die im Meer lebende Koralle, die nur durch und von der Strö­mung ernährt wer­den kann. Sie braucht die Strö­mung, die ihr alles "vor­bei­bringt", was sie zum Leben und für ihre Ent­wick­lung braucht. Wenn das keine Freude aus­lö­sen kann: Es ist alles in Fülle vor­han­den, es wird uns zuge­tra­gen, wir brau­chen es "nur" zu inte­grie­ren.

Aura-Soma-Meisteressenzen Wenn die Poman­der ein wun­der­ba­res Geschenk für unse­ren Lebens­all­tag sind, dann sind die Meis­ter­es­sen­zen – oder auch: Quint­es­sen­zen – die Gnade des Sonn­tags. Sie sind etwas ganz Beson­de­res. Vicky Wall erhielt den Auf­trag, den Grund­la­gen der Poman­der über Invo­ka­tion eine wei­tere Ener­gie hin­zu­zu­fü­gen, und zwar jene über die Meis­ter von Shambhalla, die Meis­ter der Hier­ar­chie. Auch die Namen der Meis­ter erhielt sie auf men­ta­lem Weg.
Jeder von uns hat sei­nen oder ihren "inne­ren Meis­ter", näm­lich das Höhere Selbst oder die ganz per­sön­li­che innere Füh­rung. Das ist jene Instanz in uns, die von unse­rem spi­ri­tu­el­len Auf­stieg weiß, wobei der spi­ri­tu­elle Auf­stieg gleich­be­deu­tend mit einem Abstieg in unsere Tie­fen ist und vor allem ein Ein­stieg in unser Herz! Soge­nannte "äußere Meis­ter" sind Men­schen oder Wesen, die uns ganz real im Außen begeg­nen kön­nen, wie seine Hei­lig­keit der Dalai Lama, Satya Sai Baba, Mut­ter Meera und andere. Wesent­lich bei äuße­ren Meis­tern und Lebens­leh­rern ist, dass wahre Meis­ter aus Abhän­gig­kei­ten her­aus und nicht hin­ein füh­ren.

Die Meis­ter in den Aura-Soma-Essenzen sind eben­falls "äußere" Meis­ter, die mit mei­nem Inne­ren kom­mu­ni­zie­ren und in Reso­nanz sein kön­nen. Es sollte sich nie­mand vor­stel­len, dass man nun die Meis­ter­es­sen­zen öff­net und der Meis­ter erscheint, wie in der Geschichte Ala­dins mit der Wun­der­lampe. Wenn ich eine Meis­ter­fla­sche öffne und mich in Kon­takt mit der Ener­gie bringe, dann "öffne ich mich" für die Bot­schaf­ten und die Leh­ren des ent­spre­chen­den Meis­ters. Wir erfah­ren mit den Meis­ter­es­sen­zen eine Kurs­kor­rek­tur oder eine Aus­rich­tung unse­rer Seele. Ihre Licht­strah­len kön­nen für uns zu Leit­strah­len wer­den, an denen wir uns zu ori­en­tie­ren ver­mö­gen. Es gleicht einer Fein­ein­stel­lung unse­rer inne­ren Wahr­neh­mungs­or­gane auf einen bestimm­ten Sen­der auf höhe­rer Ebene im Uni­ver­sum. Wahre Meis­ter – ob innere oder äußere – sind nicht als Vor­bil­der da, damit wir wer­den wie sie, son­dern sie sind ein Vor­bild dafür, wie sie in Hin­gabe und Her­zens­liebe "ihre" Quelle in sich gefun­den haben und sie leben. Die höchste Wahr­heit lau­tet, dass nichts außer­halb von uns liegt, es befin­det sich alles in uns. Alles von außen kann nur eine Erin­ne­rung dafür sein. Hei­len ist nichts ande­res als Er-inner-ung.

Ende 1999 wurde die 15. Meis­ter­es­senz gebo­ren: "der Hei­lige Gral und der Solar Logos". Ich lade dazu ein, sich mit jedem der The­men näher zu beschäf­ti­gen; das Stich­wort ist nur der Schlüs­sel zu einem gan­zen Palast – nicht nur zu einem Haus.

Die neue Meis­ter­es­senz Hei­li­ger Gral und Solar Logos Die Meis­ter­es­senz Hei­li­ger Gral und Solar Logos zeigt sich im hel­lo­li­ven Leit­strahl und duf­tet herr­lich frisch und bele­bend. Ihre unter­stüt­zende Auf­gabe liegt darin, uns an unsere Offen­heit und Emp­fäng­lich­keit auf meh­re­ren Ebe­nen zu erin­nern. Da gibt es einen ers­ten Kelch in unse­rer Schul­ter­re­gion, der den Kopf und Hals­be­reich mit ein­be­zieht. Wie bereit bin ich, Ideen, Impulse, Inspi­ra­tio­nen anzu­neh­men und sie mit Wor­ten – Bezug zum Logos: das Wort, die Spra­che – wei­ter­zu­tra­gen? Ein zwei­ter Kelch liegt in Herz– und Zwerch­fell­höhe, bin ich wirk­lich offen für meine Gefühle und kom­mu­ni­ziere ich in der Wärme und Für­sorge mei­nes Her­zens? Der dritte Kelch in der Becken­re­gion erin­nert an die Emp­fäng­lich­keit und Offen­heit als Mann und Frau, an die Offen­heit für unsere Lebens­wur­zeln, die uns mit der Erde ver­bin­den. In die­sem Bereich besteht die Kom­mu­ni­ka­tion oder der Auf­trag, das Wort wei­ter­zu­ge­ben, eher in dem, wie wir etwas umset­zen und wirk­lich mani­fes­tie­ren. Sie för­dert die Krea­ti­vi­tät auf ver­schie­de­nen Ebe­nen.

Mein per­sön­li­ches Erleb­nis, als ich das erste Mal mit Holy Grail in Kon­takt kam, war zutiefst ver­blüf­fend. Ich spürte eine enorm starke Welle von Freude und Erleich­te­rung, eine wun­der­volle Welle von Ener­gie und Versorgt-sein – und genau im glei­chen Augen­blick auch den Impuls, wie und wo ich diese Ener­gie ein­set­zen soll. Anneh­men und Geben waren eins. Ich schätze diese Essenz sehr.
Holy Grail erin­nert natür­lich auch an die Grals-Sage. Es scheint, dass viele Rit­ter der Tafel­runde, als sie aus­zo­gen, um den Hei­li­gen Gral zu suchen, ihn in der äuße­ren Welt such­ten. Allen miss­lang die Suche, und dann ent­deckte ein Rit­ter eine innere Reise. Er begann, den Gral in sich selbst zu ent­fal­ten. Zum jet­zi­gen Zeit­punkt kommt diese Meis­ter­es­senz, um uns dabei zu unter­stüt­zen, uns daran zu erin­nern, dass, was auch immer wir suchen, in uns selbst liegt.
Die ers­ten 14 Meis­ter­es­sen­zen sind per­so­ni­fi­ziert, es ist wohl kein Zufall, dass die 15. Essenz dies nicht ist. Ist es nicht eine Her­aus­for­de­rung gerade jetzt in die­ser Zeit, sich des Kol­lek­tivs bewuss­ter zu wer­den, und For­men der Kom­mu­ni­ka­tion zu ver­tie­fen?

Aura-Soma-Equilibrien Die mitt­ler­weile 101 Equilibrien-Flaschen – frü­her als Balance-Flaschen bekannt – zie­hen unsere Augen oft am stärks­ten an, wenn wir die Pro­dukte von Aura-Soma sehen. Vicky Wall erfreute sich sehr an ihnen, sie nannte sie Juwe­len. Die recht­ecki­gen Glas­fla­schen mit den zwei über­ein­an­der­ste­hen­den Far­ben, die sich wegen ihres spe­zi­fi­schen Gewich­tes (Öl und alko­ho­li­sche Lösung) nicht ver­mi­schen, sind wirk­lich sehr spe­zi­ell anzu­schauen. Die beseel­ten Far­ben der bei­den Hälf­ten kom­mu­ni­zie­ren mit dem inners­ten Wesens­kern des­je­ni­gen, der sich die Fla­schen ansieht. Das Hin­schauen und die Anzie­hung sind die ers­ten Türen. Wei­tere öff­nen sich dann im Anwen­dungs­ver­lauf. Die Farb­kom­bi­na­tio­nen balan­cie­ren Kräfte in uns aus – ohne Worte, ein­fach so. Sie wir­ken, wie Reiki, auf Kör­per, Geist und Seele, und wer weiß, wie die wei­te­ren Ebe­nen in uns hei­ßen.

Um die Equi­li­brien anzu­wen­den, ist es sinn­voll, zu einem Aura-Soma-Berater oder einer –Bera­te­rin zu gehen, die spe­zi­ell für die Betreu­ung wäh­rend des Aus­wäh­lens der Fla­schen und die anschlie­ßende Deu­tung aus­ge­bil­det sind. Für die Anwen­dung der Poman­der und Meis­ter­es­sen­zen braucht es nicht unbe­dingt Bera­ter – das, was das Herz sucht, fin­den die Augen. Diese Essen­zen kön­nen sehr gut intui­tiv oder bezo­gen auf die kör­per­li­che oder see­li­sche Sym­pto­ma­tik aus­ge­wählt wer­den. Die Anwen­dung der Poman­der und Meis­ter­es­sen­zen beschreibe ich im Zusam­men­hang mit einer Reiki-Behandlung spä­ter.
Um sich mit Equi­li­brien zu behan­deln, sollte man für die Aus­wahl mög­lichst alle 101 Fla­schen vor sich sehen kön­nen. Man geht dabei fol­gen­der­ma­ßen vor: Man nimmt sich einen Moment Zeit, um still zu wer­den, d.h. man stellt mit sei­nem inne­ren Wesens­kern Kon­takt her und lässt sich nach­ein­an­der intui­tiv von vier Fla­schen anzie­hen. Eben die zuerst, die am bes­ten "gefällt" (denn was das Herz sucht, das fin­den die Augen), und fährt so fort.

Die erste Fla­sche zeigt die Lebens­auf­gabe, man nennt sie auch die See­len­fla­sche. Mit ihr wird, wenn über­haupt, erst spä­ter gear­bei­tet, d.h. sie bleibt ver­schlos­sen, und sie kor­re­spon­diert über ihre Far­ben, wird aber nicht ein­ge­rie­ben, wie zum Bei­spiel die zweite Fla­sche. Diese näm­lich ist die the­ra­peu­ti­sche, weil sie Auf­schluss über die gerade beste­hen­den Schwie­rig­kei­ten und Pro­bleme gibt und des­halb auch zum soge­nann­ten Geschenk­päck­chen wird. Denn wenn wir unsere Blo­cka­den im Sinne von Ver­här­tun­gen und Schwie­rig­kei­ten erlöst haben, ist es für uns, wie für das gesamte Uni­ver­sum, ein Geschenk. Sie wird in der Regel zuerst vom Betref­fen­den selbst geschüt­telt und in der Emul­sion auf ent­spre­chende Kör­per­stel­len, zum Bei­spiel Stirn, Nacken oder Herz­be­reich, direkt in die Haut ein­ge­rie­ben.
Die dritte Fla­sche ent­hält Infor­ma­tio­nen über den bis­her zurück­ge­leg­ten Weg, ist also wie ein Spie­gel der Ver­gan­gen­heit. So ist sie beson­ders hilf­reich, um das zu erken­nen, was an "nega­ti­ven" Per­sön­lich­keits­mus­tern noch im Weg steht. Ihre Inter­pre­ta­tion ent­hält die meis­ten Stol­per­steine, denn was ist denn nega­tiv, wenn doch alles nur unse­rer Erfah­rung dient? Die vierte Fla­sche infor­miert über mög­li­che Zukunfts­per­spek­ti­ven, sie kann wie ein guter Geist den Ver­lauf einer Equilibrien-Anwendung güns­tig beein­flus­sen, und auch sie wird in der Regel erst viel spä­ter als Emul­sion auf­ge­tra­gen. Sie kann wie eine Ziel­vor­gabe die Rich­tung wei­sen.

Anwen­dung der Poman­der und Meis­ter­es­sen­zen Die Anwen­dung der Poman­der ist denk­bar ein­fach. Will man sie für sich selbst anwen­den, gibt man drei Tröpf­chen der gewähl­ten Essenz in eine der Hand­flä­chen, ver­reibt sie dort und fächelt sie in eini­gen Zen­ti­me­tern Abstand in die Aura. Dann hält man die Hand­flä­chen an die Nase und atmet den Duft und die Infor­ma­tion auch in die Lun­gen und damit in sein Inners­tes ein.
Mehr und mehr sammle ich unsag­bare Erfah­run­gen, wenn man die mit dem Poman­der benetz­ten Hände ein­fach direkt auf eine schmer­zende oder "rufende" Kör­per­stelle auf­legt. Eben ein­fach Reiki und Aura-Soma. Als Reiki-Gebende lasse ich gerne den Reiki-Nehmenden einen Poman­der aus­wäh­len, wovon ich dann drei Trop­fen in meine Hände nehme und dort ver­reibe, bevor ich, wie gewohnt, mit der Reiki-Behandlung beginne. So wird der Reiki-nehmende Part in die Farbe, den Duft und jenes Wohl­wol­len ein­ge­hüllt, die zu ihm jetzt gerade passt.
Es ist auch eine gute Mög­lich­keit, sich nach einer Reiki-Behandlung einen Poman­der zu wäh­len, womög­lich kam in der Behand­lung selbst der heil­same Impuls, wel­che Farbe oder wel­che The­ma­tik noch in den Stun­den und Tagen danach unter­stützt wer­den will.

Die Anwen­dung der Meis­ter­es­sen­zen ist ähn­lich. Dazu macht man zwei bis drei Tröpf­chen auf das linke Hand­ge­lenk, auf Höhe des Pul­ses, ver­reibt die Flüs­sig­keit mit der rech­ten Hand und umfährt, wie oben, die Aura. Ich begrüße dann noch den Meis­ter mit Namen und ver­bleibe mit bei­den Hän­den etwas län­ger auf dem Herz­cha­kra.

Die Poman­der und Meis­ter­es­sen­zen gibt es seit eini­gen Jah­ren auch als Air-Conditioner, das sind Raum­sprays. Ich ver­wende sie gerne in mei­ner Pra­xis im Behand­lungs­raum, vor Semi­na­ren oder vor einer Reiki-Behandlung. Es tut auch mir als The­ra­peu­tin wohl, wenn ein Mensch in meine Räume kommt, schnup­pert und dann noch mal tief Luft holt (weil es so gut und ange­nehm riecht) und sich wohl fühlt. Die Poman­der gibt es zusätz­lich als Tink­tu­ren zum Ein­neh­men und als Tinkturen-Creme zum Ein­rei­ben. Aura-Soma hat mitt­ler­weile eine sehr viel­sei­tige Palette an Ange­bo­ten far­bi­ger Duft­spe­zia­li­tä­ten. Ich weiß davon, habe für mich per­sön­lich auch "eini­ges in Arbeit". Ich liebe aber auch die Ein­fach­heit und das Unkom­pli­zierte. Für die Reiki-Praxis ver­wende ich nur die Poman­der oder die Meis­ter­es­sen­zen wie oben beschrie­ben.

Meine Erfah­run­gen mit Aura-Soma-Pomandern und Meis­ter­es­sen­zen an mir selbst und ande­ren spre­chen für sich. Die Berüh­rung über die Reiki-Hände, das Bewusst­sein, absichts­los uni­ver­selle Lebens­en­er­gie zu ver­mit­teln, ein­ge­hüllt zu sein in eine aus­ge­wählte Farbe, in Reso­nanz mit einer Farbe zu sein (denn auch mein inners­ter Wesen­kern ist Far­b­e­ner­gie), von einem sanf­ten Duft der Erin­ne­rung aus sich Wege zu bah­nen – all dies kann gemein­sam die Atmo­sphäre bil­den und erhal­ten, in der Hei­lung mög­lich ist. Ich emp­finde tiefe und herz­li­che Dank­bar­keit für das, was Vicky Wall geschaf­fen hat. Sie hat für mich in glaub­wür­di­ger und acht­sa­mer Weise die Gesetze und Rhyth­men der Natur wert­ge­schätzt. Ihr Funke der Begeis­te­rung für ihre Arbeit mit Far­ben und Düfte ist auf mich über­ge­sprun­gen. Ich inte­griere sie mit Freude in mein Sein.

Anhang:

Die 15 Aura-Soma-Pomander
Rubin­ro­ter: der "inten­sivste": Neu­ori­en­tie­rung und Rege­ne­ra­tion
Roter: 1. oder Wurzel-Chakra: Lebens­kraft und Vita­li­tät
Koralle: Brü­cke Erde-Wasser: Wachs­tum und Lebens­freude
Orange: 2. oder Sakral-Chakra: Los­las­sen und Aus­gleich bei Stress
Gold: Brü­cke Wasser-Feuer: Erlö­sung und Freude
Gelb: 3. oder Solar-Plexus: Offen­heit und Aus­strah­lung
Oliv­grü­ner: Brü­cke Feuer-Luft: Mut und Wahr­heit
Sma­ragd­grü­ner: 4. oder Herz-Chakra: Liebe und Dank­bar­keit
Tür­kis: Brü­cke Luft-Äther: Krea­ti­vi­tät und Har­mo­nie
Saphir­blauer: 5. oder Kehl-Chakra: Kom­mu­ni­ka­tion und Leich­tig­keit
Königs­blauer: 6. oder Stirn-Chakra: Erkennt­nis und Tiefe
Vio­let­ter: 7. oder Kronen-Chakra: Füh­rung und Spi­ri­tua­li­tät
Magenta: Brü­cke Kosmos-Mensch: Ver­bun­den­heit, "wie oben so unten"
Pink: uni­ver­sell: selbst­lose Liebe und Selbst­an­nahme
Wei­ßer (klar): neu­tral: Wahr­heit und Neu­an­fang

Die 15 Aura-Soma-Meisteressenzen
Chris­tus: tief­rot: Erlö­sung und Liebe
Djwal Khul: kräf­ti­ges Grün: Wan­del und Ent­wick­lung
El Morya: hell­blau: Hin­gabe und Die­nen
Hei­li­ger Gral/Solar Logos: hel­lo­liv: Offen­heit und Emp­fäng­lich­keit
Hil­arion: hell­grün: Wahr­heit und Ehr­lich­keit
Kut­humi: hell­gold: Acht­sam­keit und Kom­mu­ni­ka­tion
Lady Nada: hell­rosa: Mit­ge­fühl und Dank­bar­keit
Lady Por­tia: gold: Ver­ge­bung und Geduld
Lao-Tse/Kwan Yin: blas­sor­ange: Wachs­tum, Friede und Für­sorge
Maha Cho­han: hell­tür­kis: Begeis­te­rung und Erkennt­nis
Orion/Angelika: rosa-violett: Ver­trauen und Schutz
Pal­las Athene/Aolus: pfir­sich­rosa: Schön­heit und Gelas­sen­heit
Saint Ger­main: hell­vio­lett: Trans­for­ma­tion, im Hier und Jetzt leben
Sanat Kumara: hellto­pas: Ver­bun­den­heit und Hei­lung
Sera­pis Bey: klar: Rei­ni­gung und Ord­nung

Enveda.de hat für Lieferung, Warenqualität und Kundenservice die Note "Sehr gut" (4.81 von 5.00) durch 22 Trusted Shops-Bewertungen erhalten.