Rebirt­hing

Bewuss­tes Atmen ist so ein­fach – und den­noch 'ver­ler­nen' wir es schon wäh­rend unse­rer Geburt. Indem wir uns die Fähig­keit des bewuss­ten Atmens wie­der zu eigen machen, gewin­nen wir unsere Kraft in vol­lem Aus­maß zurück.

"Was wir über Geburt den­ken, ent­spricht dem, was wir über das Leben den­ken."
(Bin­nie A. Dansby)

Anfänge des Rebirt­hings Als Begrün­der von Rebirt­hing gilt der US-Amerikaner Leo­nard Orr. Er ent­deckte Mitte der 70er Jahre für sich die heil­same Wir­kung des bewuss­ten (!) Atmens in Ver­bin­dung mit war­mem Was­ser. Für ihn waren seine ers­ten Erfah­run­gen mit bewuss­tem Atmen so lebens­be­rei­chernd, dass er sehr schnell damit zu expe­ri­men­tie­ren und zu for­schen begann. Seine For­schun­gen erga­ben, dass er nichts wirk­lich Neues ent­deckt hatte, son­dern dass die Kraft des Atems zu nut­zen viele Jahr­hun­derte alt ist. Die Anfänge davon fin­den wir im Yoga. Viele Rich­tun­gen des Rebirt­hing haben sich dar­aus ent­wi­ckelt.

Eine die­ser Rich­tun­gen, die auch die Basis mei­ner Rebirt­hing­ar­beit mit mir und mei­nen Kli­en­ten ist, ist Hea­ling Birth Rebir­ting von Bin­nie A. Dansby, US-Amerikanerin. Zu Beginn ihrer Rebirt­hin­ger­fah­run­gen arbei­tete sie kurze Zeit mit Leo­nard Orr zusam­men. Ihre Wege trenn­ten sich, als Bin­nie A. Dansby ihre Auf­merk­sam­keit auf bewusste Geburt lenkte. Sie war die Erste, die in den USA eine Was­ser­ge­burt beglei­tete.

Bewuss­tes Atmen ist so ein­fach – und den­noch "ver­ler­nen" wir es schon wäh­rend unse­rer Geburt. Indem wir uns die Fähig­keit des bewuss­ten Atmens wie­der zu eigen machen, gewin­nen wir unsere Kraft in vol­lem Aus­maß zurück. Wir ver­bin­den uns mit dem, was wir in Wahr­heit sind – Geist. Und noch genauer: Geist mani­fes­tiert in einem schö­nen Kör­per. (Affir­ma­tion: Bin­nie A. Dansby)

Der äußere Rah­men einer Rebirthing-Sitzung auf dem Tro­cke­nen Die Klientin/der Kli­ent liegt beklei­det, even­tu­ell zuge­deckt auf einer Liege oder wei­chen Unter­lage und der Rebirt­her atmet bewusst mit dem Rebirt­hee, d.h. er unter­stützt ihn dabei, die Auf­merk­sam­keit auf den Atem zu len­ken und das Ein­at­men und das Aus­at­men zu ver­bin­den, so dass ein Kreis­lauf ent­steht. In dem siche­ren Raum einer Atem­sit­zung ist es mög­lich, an abge­schnit­tene und ver­drängte Gefühle zu kom­men und diese mit Hilfe des Atems und der Unter­stüt­zung des Rebirt­hers zu inte­grie­ren, oder, in den Anfän­gen, zumin­dest in Sicher­heit auf­tau­chen zu las­sen.

Rebirt­hing impli­ziert immer Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­rer Geburt. Gleich­zei­tig hilft Rebirt­hing den Tren­nungs­ge­dan­ken zu hei­len.

Beim Hea­ling Birth Rebir­ting rich­ten wir die Auf­merk­sam­keit auf den ver­bun­de­nen Atem, den wir bewusst in unse­ren obe­ren Brus­traum len­ken.
Der obere Brus­traum ist der Sitz des Her­zens, der Lunge und der Bron­chien. Es ist der Teil in unse­rem Kör­per, der sich bei unse­rem ers­ten Atem­zug ent­fal­tet. Die Lun­gen­flü­gel fül­len sich mit Luft.
Mit die­sem ers­ten Atem­zug spei­chern wir, ob es ganz sicher ist, voll und ganz uns und unsere Liebe aus­zu­drü­cken, oder ob es schmerz­haft ist.

Die Erfah­run­gen, die wir in die­sen ers­ten Sekun­den und Minu­ten unse­res Erden­da­seins tref­fen, bestim­men unbe­wusst alle unsere spä­te­ren Ent­schei­dun­gen und sind die Basis all unse­rer Kon­flikte.
Mitt­ler­weile gibt es auch von Sei­ten der Wis­sen­schaft neue Erkennt­nisse dar­über, dass nicht nur der phy­si­sche Vor­gang der Geburt unsere Ent­schei­dun­gen bestimmt, son­dern dass auch schon die vor­ge­burt­li­chen Pha­sen Emp­fäng­nis und Schwan­ger­schaft (Pre-Birth) unsere Geburt bestim­men.
Der Psy­cho­loge Jon R. G. Tur­ner aus den USA war wohl einer der ers­ten, der seine Auf­merk­sam­keit in der Arbeit mit Kli­en­ten auf die Pre-Birth-Matrix rich­tete. Da Geburt ein Pro­zess ist, der sich aus unse­rer Lebens­auf­gabe ergibt (in der Pre-Birth-Matrix sicht­bar), kön­nen wir mit Hilfe des bewuss­ten Atmens unsere Geburt neu kre­ie­ren.

Rudolf Stei­ner sagte in den "Noti­zen von der eso­te­ri­schen Stunde in Ber­lin, vom 2. Okt. 1906": "In der Luft lebt der Geist des Men­schen." Der krea­tive Pro­zess im Leben setzt ein, wenn wir uns bewusst wer­den, dass wir die Wahl haben und nicht das Opfer irgend­wel­cher äuße­ren Umstände sind. Wir sind nicht unsere Gefühle! Wir haben Gefühle … Gefühle sind gekop­pelt mit dem Gedan­ken, den wir dazu dach­ten, als wir sie zum ers­ten Mal fühl­ten, oder, als wir unsere Mut­ter fühl­ten.

Mir dem ver­bun­de­nen Rebirthing-Atmen kom­men wir wie­der mit unse­ren Gefüh­len in Kon­takt, die wir wäh­rend der Schwan­ger­schaft und der Geburt erlebt haben. All diese Gefühle, mit den jewei­li­gen Gedan­ken dazu, sind in unse­ren Zel­len ein­ge­spei­chert.

Der Atem bringt uns wie­der in Kon­takt mit den Gefüh­len zu dem Zeit­punkt, als wir sie zum ers­ten Mal gefühlt haben. In dem siche­ren Raum einer Rebirthing-Sitzung ist es mög­lich, all diese Gefühle wie­der zu füh­len, und die neuen Erfah­run­gen der Ver­bun­den­heit, Sicher­heit und Unter­stüt­zung bewir­ken eine Trans­for­ma­tion.

Gedanke plus Ener­gie bringt das Ergeb­nis her­vor. Die Ener­gie ist in die­sem Fall der Atem. Diese neue Wahl bewirkt ein direk­tes Ergeb­nis im Phy­si­schen.

Wir hei­len immer von innen nach außen; indem wir in uns inner­lich ver­än­dern, fin­det ganz natür­lich die Ver­än­de­rung auch im Außen statt.
Die meis­ten Men­schen auf unse­rem Pla­ne­ten haben auf­grund ihrer Geburts­er­fah­rung den Gedan­ken gewählt, Ver­än­de­rung sei nicht sicher … Was soviel heißt wie: Leben ist nicht sicher.

Bei Rebirt­hing, spe­zi­ell bei Hea­ling Birth Rebirt­hing, unter­stüt­zen wir den Hei­lungs­pro­zess durch die Arbeit mit Affir­ma­tio­nen, indem wir lebens­ver­min­dernde Gedan­ken in lebens­be­rei­chernde Gedan­ken wan­deln.

Wir sind nicht das Opfer unse­rer Gedan­ken und der Welt – wir haben die Wahl!

Bewuss­tes Atmen ist ein kraft­vol­ler Atem­pro­zess, den wir benut­zen kön­nen, wann immer wir uns gestresst, krank, ange­grif­fen und/oder hilf­los füh­len oder wenn immer wie­der­keh­rende Ereig­nisse in unse­rem Leben unsere Ener­gie auf­brau­chen, sowie bei Ängs­ten jeg­li­cher Art und natür­lich zur Schwan­ger­schafts– und Geburts­vor­be­rei­tung und vie­lem mehr.

Rebirt­hing plus Affir­ma­tio­nen sind ein macht­vol­les Hilfs­mit­tel, um unser Leben so zu kre­ie­ren, wie wir es gerne möch­ten.

· Frei, meine Lebens­um­stände aktiv zu gestal­ten.

· Frei, sich selbst und die Umwelt objek­tiv wahr­zu­neh­men und nicht durch Kon­di­tio­nie­run­gen und Ängste zu ver­zer­ren.

· Kon­flikte wahr­zu­neh­men und nach Lösun­gen zu suchen, aus Miss­er­fol­gen und schmerz­haf­ten Erfah­run­gen zu ler­nen.

· Frei zu wäh­len, was ich denke.

· Mich zufrie­de­ner, glück­li­cher und freier zu füh­len; die ande­ren so las­sen zu kön­nen, wie sie sind.

· Mich mit dem Leben zu ver­bin­den und all den Über­fluss zu erfah­ren, der uns zur Ver­fü­gung steht.

Basis­af­fir­ma­tio­nen aus dem Hea­ling Birth Rebirt­hing:

"Mein Kör­per ist sicher, sogar wenn ich mich viel­leicht ängst­lich fühle."
Die­ser Satz lässt phy­si­sche Sicher­heit wach­sen und Ver­trauen in unse­ren Kör­per, unser Uni­ver­sum.

"Ich bin umge­ben von Liebe und Unter­stüt­zung."
Heilt auf tie­fer Ebene die Gedan­ken: "Ich muss alles alleine machen." "Nie­mand ist hier für mich."

Wie viele von uns haben nicht immer wie­der diese Gedan­ken von Getrennt­sein? Die Wahr­heit jedoch ist, wir sind alle mit­ein­an­der ver­bun­den. So, wie das Kind im Mut­ter­leib mit der Mut­ter über die Nabel­schnur ver­bun­den ist.
Weder macht die Mut­ter die Geburt allein, noch muss das Kind die Geburt alleine machen.
Geburt ist immer eine Co-Kreation aller Betei­lig­ten, die bei der Geburt anwe­send sind, d.h. des Vaters, der Heb­amme, des Arz­tes oder wer auch immer bei die­sem Ereig­nis zuge­gen ist.

Ein­ge­lei­tet wird die Geburt von einem Hor­mon, wel­ches im Kör­per des Kin­des gebil­det wird, dar­auf­hin setzt die Wehent­ä­tig­keit ein. Es ist sehr ent­schei­dend für den Ver­lauf der Geburt, wel­che Gedan­ken die Frau und alle Betei­lig­ten wäh­rend der ein­zel­nen Geburts­pha­sen wäh­len. Ist sich die Frau der Co-Kreation mit dem Baby bewusst, und weiß sie, dass ihr Kör­per sicher ist mit all die­ser Ener­gie, wäh­rend die Geburt geschieht, so ist ihr Kör­per ent­spannt und pro­du­ziert das kör­per­ei­gene Endor­phin.

Endor­phine sind ein Schmerz­stil­ler mit einem die Wehent­ä­tig­keit för­dern­den Ein­fluss und ver­ant­wort­lich für eine tiefe Befrie­di­gung wäh­rend der Geburt – für Mut­ter und Kind – und sie unter­stüt­zen den Über­gang in andere Bewusst­seins­zu­stände.

Angst bei der Mut­ter und den Beglei­ten­den ebenso wie medi­zi­ni­sche Ein­griffe hem­men die Endor­phin­aus­schüt­tung.

Eine von allen Betei­lig­ten bewusst kre­ierte und erlebte Geburt lässt ein Wesen auf den Pla­ne­ten kom­men, für das Geburt sicher ist, das sich will­kom­men und ver­bun­den fühlt. Sein Aus­druck ist will­kom­men.

Unsere Pre-Birth-Matrix und unser Geburts­skript sind der Plan, nach dem wir jeden schöp­fe­ri­schen Pro­zess im Leben ange­hen. Jedes Pro­jekt, das wir star­ten, beginnt mit der Ein­nis­tung des Gedan­kens, des Näh­rens der Idee und schließ­lich der Umset­zung, der Mani­fes­ta­tion.

Im Rebirthing-Prozess ler­nen wir, "Ja" zum Leben zu sagen, was auch immer geschieht. Wir begrei­fen unser Schöp­fer­sein und erler­nen die Mög­lich­keit, jen­seits von allen Umstän­den lebens­be­rei­chernde Gedan­ken zu wäh­len.

Rebirthing-Sitzungen Obwohl das Thema Geburt und dadurch bedingt auch die Arbeit mit Rebirt­hing sehr kom­plex ist, kön­nen wir doch unter Zuhil­fe­nahme von diver­sen Hilfs­mit­teln wie z.B. der Pre-Birth-Matrix, dia­gnos­ti­scher Fra­gen u.a.m. den roten Faden ent­de­cken.
Die Arbeit mit Rebirt­hing kann einige Sit­zun­gen umfas­sen oder eine lebens­lange Beglei­tung sein.
Wich­tig ist, wie bei allen "Metho­den" (wobei Rebirt­hing über eine "Methode" weit hin­aus­geht), dass der "Kli­ent" Zugang zu die­ser Form von Atem­ar­beit fin­det.

Die Anzahl der Sit­zun­gen kann sehr unter­schied­lich sein und hängt sehr vom Bewusst­seins­zu­stand des Kli­en­ten ab, vom Thema, das aktu­ell ange­schaut wer­den will und vie­lem mehr.
Als klas­sisch und hilf­reich gel­ten zehn Sit­zun­gen, die in rela­tiv kur­zen Zeit­ab­stän­den genom­men wer­den. Oft reicht das, um das aktu­elle Thema im Leben anzu­schauen und eine neue Wahl zu tref­fen. Wie bei jeder ganz­heit­li­chen Arbeit hört das Pro­zess­ge­sche­hen nicht auf, son­dern ver­tieft sich und wir kön­nen an ein neues Thema her­an­kom­men.

Die Inten­tion des beglei­ten­den Rebirt­hers ist, den Kli­en­ten in keine Abhän­gig­keit zu brin­gen, son­dern ihn zu ermu­ti­gen, mit Unter­stüt­zung der Grund­ge­dan­ken des Rebirt­hing und even­tu­ell durch Zuhil­fe­nahme von beglei­ten­den Kas­set­ten sein Leben SELBST­BE­WUSST zu kre­ie­ren. Was jedoch nicht aus­schlie­ßen muss, sich von Zeit zu Zeit pro­fes­sio­nelle Unter­stüt­zung zu holen.

High­lights der Rebirthing-Atemarbeit sind Was­ser­sit­zun­gen, d.h. der Rebirt­hee liegt in einem Becken oder in einer Wanne mit war­mem – im Ide­al­fall kör­per­war­mem – Was­ser und emp­fängt seine Sit­zung.

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