Radiäs­the­sie

Radiäs­the­sie bedeu­tet über­setzt soviel wie 'Strah­len­füh­lig­keit' (von 'radius', lat. = Strahl und 'ais­ta­no­mai', griech. = emp­fin­den). Bes­ser bekannt ist die Radiäs­the­sie unter dem Begriff 'Ruten­ge­hen'. In der Radiäs­the­sie wer­den ver­schie­dene Hilfs­mit­tel ver­wen­det, um unsicht­ba­ren Phä­no­me­nen, die zum Bei­spiel den Kör­per und die Gesund­heit beein­flus­sen kön­nen, auf die Spur zu kom­men.

Radiäs­the­sie bedeu­tet über­setzt soviel wie "Strah­len­füh­lig­keit" (von "radius", lat. = Strahl und "ais­ta­no­mai", griech. = emp­fin­den). Bes­ser bekannt ist die Radiäs­the­sie unter dem Begriff "Ruten­ge­hen".
In der Radiäs­the­sie wer­den ver­schie­dene Hilfs­mit­tel ver­wen­det, um unsicht­ba­ren Phä­no­me­nen, die zum Bei­spiel den Kör­per und die Gesund­heit beein­flus­sen kön­nen, auf die Spur zu kom­men.
Diese Hilfs­mit­tel sind unter ande­rem: V-Rute (Holz, Koh­len­stoff­fa­ser, Kunst­stoff, Metall), Win­kel­rute, Lecher­an­tenne, Ein­hand­rute (Bio­ten­sor®) und Pen­del.

Eine kurze Geschichte der Radiäs­the­sie Hin­weise auf radiäs­the­ti­sche Tech­ni­ken tau­chen bereits bei anti­ken Auto­ren auf. Nähe­res dar­über fin­det man aber erst in Agri­co­las Werk über den Berg­bau, "De re metal­lica", im 15. Jahr­hun­dert nach Chris­tus. Zu die­ser Zeit diente die Radiäs­the­sie vor­wie­gend dazu, in der Erde ver­bor­gene Dinge, wie Was­ser oder Erz­la­ger­stät­ten, auf­zu­spü­ren. Es ist aber anzu­neh­men, dass die Ruten­tech­nik auch damals schon genauso zum Auf­fin­den "guter" Plätze für Mensch und Tier ver­wen­det wurde. Belegt ist, dass bei den Etrus­kern und Römern einer Stadt­grün­dung zum Teil jah­re­lange Orts­stu­dien durch spe­zi­ell aus­ge­bil­dete Augu­ren vor­aus­gin­gen. Sie ver­wen­de­ten unter ande­rem einen "Lituus" genann­ten Stab, der an einem Ende mit einer Spi­rale ver­se­hen war, als radiäs­the­ti­sches Instru­ment, um Stör­zo­nen fest­zu­stel­len.
Die Radiäs­the­sie war und ist eine Erfah­rungs­wis­sen­schaft. Auch wenn man nicht wusste warum, man hatte die Erfah­rung gemacht, dass sie funk­tio­niert. Mit der Ent­wick­lung der moder­nen Natur­wis­sen­schaf­ten und Mess­tech­ni­ken, geriet jedoch die Radiäs­the­sie immer mehr in Ver­ges­sen­heit. Da man sich das Phä­no­men lange Zeit mit Hilfe der bekann­ten wis­sen­schaft­li­chen Theo­rien nicht erklä­ren konnte, wurde sie geäch­tet oder lächer­lich gemacht. In der Tra­di­tion des "ein­fa­chen Vol­kes", vor allem auf dem Lande, blieb die Tech­nik des "Wün­schel­ru­ten­ge­hens" aber immer leben­dig. Zumin­dest bis in die 50er und 60er Jahre des letz­ten Jahr­hun­derts hatte fast jedes Dorf "sei­nen" Ruten­gän­ger, meist einen Men­schen, der ein ganz nor­ma­les Leben mit einem bür­ger­li­chen Beruf führte, bis auf die Tat­sa­che, dass er die Bega­bung hatte, die "guten" oder "schlech­ten" Plätze für Men­schen und Tiere zu muten. Auch viele Brun­nen wur­den bis in heu­tige Zei­ten nach den Hin­wei­sen von Ruten­gän­gern gebohrt.
Trotz ihrer wis­sen­schaft­li­chen Äch­tung ent­wi­ckelte sich die Radiäs­the­sie ste­tig wei­ter und immer wie­der gelang es For­schern, die Wir­kung geo­lo­gi­scher Stö­run­gen und ande­rer radiäs­the­ti­scher Phä­no­mene dar­zu­stel­len und zu bele­gen.
1955 ent­wi­ckel­ten die Gebrü­der Hart­mann ein Mess­ver­fah­ren (Georyth­mo­gramm), das den Wider­stand des mensch­li­chen Kör­pers und seine Ver­än­de­run­gen zeigte. Dabei wurde deut­lich, dass der Haut­wi­der­stand eines Pro­ban­den, der sich auf einer Stör­zone befand, erheb­lich grö­ße­ren Schwan­kun­gen unter­wor­fen war als wenn er sich an einem neu­tra­len Ort auf­hielt. Bei die­sen Mes­sun­gen wur­den zum ers­ten­mal außer den geo­lo­gi­schen Stö­run­gen wie Was­ser­adern oder Ver­wer­fungs­zo­nen auch ver­schie­dene Erd-Gitternetzstrukturen ein­be­zo­gen, die erst kürz­lich ent­deckt wor­den waren. Ihnen wurde, genauso wie den "klas­sisch" geo­lo­gi­schen Stö­run­gen, eine Reiz­wir­kung auf den Orga­nis­mus zuge­schrie­ben, die die Gesund­heit beein­träch­ti­gen kann. Dr. Ernst Hart­mann wurde dann vor allem durch seine For­schun­gen zum Thema Git­ter­netze bekannt, ein von ihm ent­deck­tes Git­ter wird noch heute nach ihm benannt (Hartmann-Gitter). Der von ihm begrün­dete "Hartmann-Bund" war lange Zeit eine der bekann­tes­ten Ver­ei­ni­gun­gen in Deutsch­land und prägte nach­hal­tig das Bild des Ruten­gän­gers.
Den end­gül­ti­gen Sprung in die Moderne tat die Radiäs­the­sie dann mit der Ent­wick­lung der "phy­si­ka­li­schen Radiäs­the­sie" oder "Griff­län­gen­tech­nik" nach Rein­hard Schnei­der, und es scheint, dass dies auch der Anstoß war, der die Radiäs­the­sie gewis­ser­ma­ßen wie­der gesell­schafts­fä­hig machte. Sie hatte nun ihren Platz im moder­nen Welt­ver­ständ­nis gefun­den und mehr und mehr Men­schen began­nen, sich für die Radiäs­the­sie zu inter­es­sie­ren und damit zu arbei­ten.
Und nicht nur das: das Anwen­dungs­spek­trum der Ruten­tech­nik wurde sehr viel brei­ter, denn die neue Tech­nik, die auf einem phy­si­ka­li­schen Modell von Schwin­gun­gen, Fre­quen­zen und Wel­len­län­gen beruht, erlaubte eine sehr genauere Dif­fe­ren­zie­rung gemu­te­ter Phä­no­mene.

Moderne Radiäs­the­sie – die Griff­län­gen­tech­nik nach Schnei­der Der Phy­si­ker Rein­hard Schnei­der begann in den 50er Jah­ren das Ruten­ge­hen zum ers­ten­mal mit natur­wis­sen­schaft­li­chen Grund­prin­zi­pien in Ver­bin­dung zu brin­gen. Er wandte die Gesetze der Phy­sik und Hoch­fre­quenz­tech­nik auf die Radiäs­the­sie an und schuf so ein völ­lig neues Ver­ständ­nis der alten, über­lie­fer­ten Tech­ni­ken, die ursprüng­lich aus der direk­ten Erfah­rung der Men­schen gebo­ren waren.
Er sah die Rute als Antenne für die unter­schied­li­chen Schwin­gun­gen der Umge­bung. Wel­che Art von Schwin­gun­gen oder Fre­quen­zen man am bes­ten emp­fan­gen kann, hängt dabei von der Länge der Rute ab, ähn­lich wie die Länge einer Antenne auf die Fre­quenz des Sen­ders, den sie emp­fan­gen soll, abge­stimmt sein muss. Die Länge der Rute/Antenne wird dadurch ver­än­dert, dass man sie an unter­schied­li­chen Stel­len greift, daher auch die häu­fig ver­wen­dete Bezeich­nung "Griff­län­gen­tech­nik". Jede Griff­länge auf der Rute kor­re­spon­diert mit einer bestimm­ten Fre­quenz und Wel­len­länge, die wie­derum das Phä­no­men kenn­zeich­net, das man mes­sen möchte.

Das Anwen­dungs­spek­trum der moder­nen Radiäs­the­sie Damit eröff­nen sich der Radiäs­the­sie unge­ahnte neue Mög­lich­kei­ten. Es wurde mög­lich, prä­zise die Qua­li­tä­ten ver­schie­de­ner Phä­no­mene zu unter­schei­den. Geo­lo­gi­sche Stör­zo­nen (z.B. Was­ser­adern und Was­ser­ader­kreu­zun­gen, Ver­wer­fungs­zo­nen, etc.), tech­ni­sche Stö­rer (elek­tri­sche Geräte, Sen­de­an­la­gen, Anten­nen, etc.), geo­man­ti­sche Phä­no­mene ( Ley-Linien, Auf– oder Abla­dende Punkte, etc.), chemisch-toxische Stoffe, haben jeweils cha­rak­te­ris­ti­sche "Kenn"-Frequenzen und damit bestimmte Griff­län­gen, über die sie mit der Rute zu muten sind. Such­ten die her­kömm­li­chen Ruten­gän­ger vor allem nach Wasser(adern), Ver­wer­fungs­zo­nen und soge­nann­ten Reiz­strei­fen (Hartmann-Gitter), zeigt sich heute ein wesent­lich brei­te­res Anwen­dungs­spek­trum.
Das Vor­han­den­sein prak­tisch jeder stoff­li­chen Sub­stanz genauso wie von "imma­te­ri­el­len" ener­ge­ti­schen und geis­ti­gen Qua­li­tä­ten kann über ihre Kenn­fre­quen­zen und Kenn­griff­län­gen mit der Rute fest­ge­stellt wer­den. Dabei kann über­all gemes­sen wer­den: an einem Ort in der Land­schaft, in Haus oder Woh­nung, sowie am mensch­li­chen Kör­per selbst.
Dar­aus erge­ben sich zwei grund­le­gende Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten der Radiäs­the­sie, die sich auch teil­weise über­schnei­den:

1. Die geo­man­ti­sche Anwen­dung Im Rah­men einer geo­man­ti­schen Unter­su­chung wer­den vor allem die beson­de­ren Qua­li­tä­ten und Cha­rak­te­ris­ti­ken eines Ortes unter­sucht, z.B. eines beson­de­ren Ortes in der Natur oder eines Gebäu­des. Dies kann mit oder ohne Hilfs­mit­tel (Rute) gesche­hen. Bei der geo­man­ti­schen Betrach­tung eines Ortes spie­len geo­lo­gi­sche Stö­run­gen, wie zum Bei­spiel Was­ser­adern oder Ver­wer­fun­gen, eine Rolle, aber auch andere Fak­to­ren, die bei einer regu­lä­ren Haus– oder Schlaf­platz­un­ter­su­chung im Hin­blick auf gesund­heit­li­che Belange nicht oder nur am Rande von Bedeu­tung sind.
Dazu gehö­ren Geo­man­ti­sche Zonen oder Ley-Lines, Pla­ne­ten­li­nien, ener­ge­ti­sche oder geis­tige Orts­qua­li­tä­ten, Ein­strahl­punkte etc.

2. Die "the­ra­peu­ti­sche" Anwen­dung Hier steht der Mensch und seine Gesund­heit bzw. Krank­heit im Vor­der­grund der radiäs­the­ti­schen Unter­su­chung. Gemes­sen wer­den kön­nen zum Bei­spiel ver­schie­dene, an einem Krank­heits­ge­sche­hen betei­ligte Aus­lö­ser oder Ver­ur­sa­cher sowie The­ra­pieblo­cka­den:

· stö­rende Ein­flüsse aus der (Wohn-)Umgebung (siehe auch wei­ter unten: "Die radiäs­the­ti­sche Unter­su­chung")
· Nah­rungs­mit­telun­ver­träg­lich­kei­ten, Ver­träg­lich­keit von Zahn­füll­stof­fen, All­er­gene, etc.
· kör­per­ei­gene Stör­fel­der, Herde (z.B. Zähne)
· psy­chi­sche Fak­to­ren

Mit der Rute oder Ein­hand­rute (Bio­ten­sor®) kön­nen dann auch die ent­spre­chende Heil­mit­tel aus­ge­tes­tet wer­den: homöo­pa­thi­sche Ein­zel– oder Kom­plex­mit­tel, Bach­blü­ten, Edel­steine, pflanz­li­che Heil­mit­tel etc.
Die Dia­gnose von Krank­hei­ten und die Ver­ord­nung von Heil­mit­teln ist – außer für den per­sön­li­chen Gebrauch – aller­dings den ent­spre­chen­den Fach­leu­ten wie Ärz­ten und Heil­prak­ti­kern vor­be­hal­ten, von denen inzwi­schen aber viele die Rute mit gro­ßem Erfolg ein­set­zen.

Die radiäs­the­ti­sche Unter­su­chung
Haus oder Woh­nung Grund­sätz­lich ist es sinn­voll das gesamte Haus oder die gesamte Woh­nung radiäs­the­tisch unter­su­chen zu las­sen. Von beson­de­rer Bedeu­tung ist jedoch der Schlaf­platz. Erd­strah­len und andere belas­tende Fak­to­ren wir­ken vor allem lang­fris­tig, und immer­hin ver­brin­gen wir etwa ein Drit­tel unse­res Lebens im Bett. Im Schlaf ist der Kör­per am emp­fäng­lichs­ten und am anfäl­ligs­ten für Stö­run­gen. Belas­tende Strah­lun­gen kön­nen hier beson­ders leicht zu schwer­wie­gen­den gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen füh­ren, da die Rege­ne­ra­ti­ons­phase des Kör­pers gestört wird.
Der Arbeits­platz sollte mög­lichst eben­falls stö­rungs­frei sein, genauso andere Dau­er­auf­ent­halts­plätze, an denen man täg­lich meh­rere Stun­den ver­bringt.

Der Bau­platz Es ist güns­tig, einen Bau­platz vor der Bau­pla­nung – wenn mög­lich sogar vor dem Kauf – unter­su­chen zu las­sen. Eine Ent­stö­rung ist, falls über­haupt mög­lich, immer wesent­lich auf­wen­di­ger, als even­tu­ell belas­tete Zonen bei der Gestal­tung des Hau­ses zu berück­sich­ti­gen.

Wel­che Ein­flüsse wer­den unter­sucht?
Geo­lo­gi­sche Stö­run­gen – Erd­strah­len
Dazu gehö­ren Was­ser­adern und Was­ser­ader­kreu­zun­gen, Ver­wer­fun­gen, Risse, Höh­len, und Lager­stät­ten. Ihre Strah­lun­gen belas­ten meist den Kör­per und sind für Schlaf– und andere Dau­er­auf­ent­halts­plätze nicht geeig­net. Auch bestimmte tech­ni­sche Geräte oder gif­tige Stoffe, die zufäl­lig dar­auf plat­ziert sind, kön­nen in ihrer belas­ten­den Wir­kung ver­stärkt wer­den.

Spe­zi­elle Punkte Dies sind zum Bei­spiel Git­ter­netze und ange­regte Git­ter­netz­kreu­zun­gen, auf– und abla­dende Punkte, Krebs– und kar­zi­nome Krebspunkte.

Toxi­sche Stoffe – Wohn­gifte wir­ken sowohl in stoff­li­cher Form als auch durch ihre Schwin­gun­gen – selbst wenn Grenz­werte nicht über­schrit­ten wer­den – sobald der Orga­nis­mus dafür emp­fäng­lich ist (Reso­nanz). Man kann fest­stel­len, ob Belas­tun­gen durch Gifte vor­han­den sind und ob sie mit gesund­heit­li­chen Stö­run­gen in Zusam­men­hang ste­hen.

Elek­tro­smog und andere Strah­lungs­quel­len Elek­tri­scher Strom und die Schwin­gung bzw. Strah­lung ande­rer tech­ni­scher Geräte wie zum Bei­spiel Fern­se­her, PC, Mikro­welle, Tele­fon, Handy etc., haben einen nicht zu unter­schät­zen­den Ein­fluss auf den mensch­li­chen Kör­per und andere lebende Orga­nis­men. Auch Funk– und Fern­seh­sen­der sowie Satel­li­ten­an­ten­nen kön­nen tech­ni­sche Stö­rer dar­stel­len, die Gesund­heit und Wohl­be­fin­den nega­tiv beein­flus­sen.

Wor­auf man bei einer radiäs­thes­ti­schen Unter­su­chung ach­ten sollte Es gibt viele Ruten­gän­ger. All­ge­mein­ver­bind­li­che Qua­li­täts­stan­dards für Aus­bil­dung und Pra­xis gibt es nicht und die Frage ist auch, inwie­weit dies sinn­voll oder mach­bar wäre. Das heißt: Las­sen Sie Ihren gesun­den Men­schen­ver­stand wal­ten und ach­ten Sie auf Ihr Gefühl. Nur weil jemand eine Rute in der Hand hat und Dinge wahr­neh­men kann, die Sie nicht wahr­neh­men, heißt das noch lange nicht, dass er unfehl­bar ist.
Ein guter Ruten­gän­ger kann seine Vor­ge­hens­weise und seine Vor­schläge meist logisch begrün­den und macht kein Geheim­nis aus dem, was er tut. Nebu­lö­ses Gerede von mys­te­riö­sen "Ener­gien" las­sen eher dar­auf schlie­ßen, dass jemand seine Unwis­sen­heit oder Unfä­hig­keit ver­ber­gen möchte und sollte Sie eher miss­trau­isch stim­men. Vor allem, wenn teure Abhil­fen gleich zur Hand sind, ist Vor­sicht gebo­ten.
Das heißt nicht, dass eine grund­le­gende Offen­heit für neue Betrach­tungs­wei­sen nicht ange­bracht wäre. Es ist durch­aus wahr­schein­lich, dass eine radiäs­the­ti­sche Unter­su­chung oder die Beschäf­ti­gung mit die­ser The­ma­tik das eige­nen Welt­bild um neue Betrach­tun­gen erwei­tert, denn es gibt – wie schon das alte Sprich­wort sagt – mehr Dinge zwi­schen Him­mel und Erde, als die Schul­weis­heit sich träu­men lässt – doch auch das Unsicht­bare gehorcht den Geset­zen der Ver­nunft und der Logik.

Ent­stö­rung Ent­stör­maß­nah­men sind ein heik­les Thema der Radiäs­the­sie. Oft ist es schwer zu sagen, was wirk­lich funk­tio­niert und was nicht, und die Mei­nun­gen dar­über gehen weit aus­ein­an­der. Fakt ist aller­dings: Die meis­ten Ent­stör­ge­räte oder Maß­nah­men funk­tio­nie­ren nicht oder nicht auf Dauer und sind zu teuer. Dr. Noemi Kempe tes­tet fast täg­lich in ihrem Insti­tut ihr zuge­sandte Ent­stör­ge­räte. So gut wie kei­nes davon wirkt nach­weis­lich! Man­che Maß­nah­men, die eine Ver­bes­se­rung brin­gen, ver­schie­ben nur das Wir­kungs­spek­trum. Das heißt die Sym­ptome ver­schwin­den zuerst, um dann an ande­rer Stelle, die man nun nicht mehr mit der Stö­rung in Ver­bin­dung bringt, wie­der­auf­zu­tau­chen.
Wie über­all gibt es auch bei den Ruten­gän­gern "schwarze Schafe". Manch­mal wer­den sehr güns­tige Bege­hungs­ho­no­rare durch den Ver­kauf eines teu­ren Ent­stör­ge­räts kom­pen­siert.
Die beste Lösung zu Ent­stö­rung ist immer, soweit mög­lich, einen belas­te­ten Ort zu mei­den. Dies bezieht sich vor allem auf Schlaf– und andere Dau­er­auf­ent­halts­plätze. Sollte dies nicht mög­lich sein, gibt es manch­mal auch ein­fa­che und kos­ten­güns­tige Mög­lich­kei­ten, die Belas­tung zu redu­zie­ren, wobei hier keine Pau­schal­aus­sa­gen gemacht wer­den kön­nen.

Wer braucht eine radiäs­the­ti­sche Unter­su­chung? Grund­sätz­lich ist es immer sinn­voll, zumin­dest den Schlaf­platz unter­su­chen zu las­sen. Ältere Häu­ser ste­hen meist noch auf stö­rungs­freien Plät­zen. Ab ca. den 60er Jah­ren ach­tete man dann nicht mehr auf geo­man­ti­sche Fak­to­ren und vor allem in jün­ge­rer Zeit wurde auch der Platz knapp, so dass es oft schwie­rig ist, einen voll­kom­men stö­rungs­freien Bau­platz zu fin­den.
Im fol­gen­den sind einige der häu­figs­ten "Sym­ptome" genannt, die auf eine Belas­tung durch Erd­strah­len oder elek­tri­sche Stö­rer hin­wei­sen kön­nen. Wenn Sie eine oder meh­rere die­ser Fra­gen mit "Ja" beant­wor­ten, oder Ihr Arzt oder Heil­prak­ti­ker Sie bereits auf diese Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen hat, könnte eine radiäs­the­ti­sche Unter­su­chung beson­ders inter­es­sant für Sie sein und ihren Teil zur Hei­lung oder Bes­se­rung Ihrer Beschwer­den bei­tra­gen.

· Füh­len Sie sich oft ohne beson­de­ren Grund müde und ener­gie­los?
· Füh­len Sie sich immer wie­der gereizt und sind ner­vös und gestresst?
· Haben Sie häu­fig Ein­schlaf­schwie­rig­kei­ten und/oder wachen Sie mor­gens auf und füh­len sich nicht aus­ge­ruht?
· Lei­den Sie an orga­ni­schen oder chro­ni­schen Krank­hei­ten, die auf keine The­ra­pie rich­tig anspre­chen oder sich nur kurz­fris­tig bes­sern las­sen?
· Lei­den Sie an wech­seln­den oder "unspe­zi­fi­schen" Sym­pto­men, die sich kei­nem bekann­ten Krank­heits­bild zuord­nen las­sen oder kei­nen ein­deu­ti­gen Befund erge­ben?
· Füh­len Sie sich oft ein­fach unwohl, nicht rich­tig krank, aber auch nicht rich­tig gesund?

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