Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit – ein west­li­cher Weg zu Gesund­heit und Wohl­be­fin­den

Die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit ver­steht sich als west­lich ori­en­tier­ter Weg der Selbst­hei­lung und Lebens­hilfe. Sie nimmt den west­li­chen Men­schen mit sei­ner Per­sön­lich­keits­struk­tur zum Aus­gangs­punkt und bie­tet Metho­den zur Gesund­er­hal­tung und per­sön­li­chen Ent­wick­lung an, die spe­zi­ell auf Men­schen aus unse­rem Kul­tur­kreis zuge­schnit­ten sind.

Kul­tur und per­sön­li­che Ent­wick­lung Wir wis­sen alle, dass die Tra­di­tio­nen, Nor­men und Werte die in einer Kul­tur vor­han­den sind, den Men­schen prä­gen, der in ihr lebt.
Ein mit­tel­eu­ro­päi­scher Groß­stadt­be­woh­ner hat eine völ­lig andere kul­tu­relle Sozia­li­sa­tion als ein chi­ne­si­scher Groß­stadt­be­woh­ner, ein tibe­ti­scher Mönch, ein Urein­woh­ner Nord­ame­ri­kas oder ein Mensch aus Indien. Jeder Mensch hat die Fähig­kei­ten erwor­ben, die Sinne aus­ge­bil­det, die kör­per­li­che Kon­sti­tu­tion trai­niert und die kul­tu­rel­len Werte gelernt, die den Lebens­be­din­gun­gen und den Lebens­ge­wohn­hei­ten der jewei­li­gen Kul­tur ent­spre­chen und in der Kul­tur wich­tig sind.
Ein durch­schnitt­li­cher Mit­tel­eu­ro­päer hat sei­nen Ver­stand, seine geis­ti­gen Fähig­kei­ten über­pro­por­tio­nal gut ent­wi­ckelt, denn die geis­ti­gen Fähig­kei­ten zäh­len in unse­rer Kul­tur sehr viel. Er hat zudem gelernt, als Indi­vi­duum in der Gemein­schaft zu sein und er hat gelernt, dass das, was ein Mensch im Leben schafft und erschafft, wesent­li­cher ist und höher bewer­tet wird, als die Aus­ein­an­der­set­zung mit spi­ri­tu­el­len und reli­giö­sen Fra­gen, die Ver­bun­den­heit mit der Natur, oder die Fähig­keit, in der Gemein­schaft auf­zu­ge­hen. Das unter­schei­det uns west­li­che Men­schen von ande­ren Men­schen in ande­ren Kul­tu­ren.
Kul­tu­relle Werte wer­den einem Men­schen mit jedem Atem­zug ver­mit­telt. Sie sind in der Spra­che ent­hal­ten, im Umgang mit­ein­an­der, in den Fami­li­en­struk­tu­ren, im Schul­sys­tem und in vie­lem mehr. Die kul­tu­rel­len Werte einer Gesell­schaft bestim­men das Klima, in dem wir auf­wach­sen.
Das Indi­vi­duum, das die Gesetz­mä­ßig­kei­ten sei­ner Kul­tur nicht ach­tet, steht auto­ma­tisch vor der Tür die­ser Gesell­schaft und kann, als nicht inte­grier­ter Teil der Gemein­schaft, nicht voll und ganz glück­lich und zufrie­den sein.
D.h. ein Mensch braucht Hilfs­mit­tel zur per­sön­li­chen Ent­wick­lung, die die kul­tu­rel­len Prä­gun­gen und Werte der Gesell­schaft mit ein­be­zie­hen, weil er sich ansons­ten an den Rand der Gemein­schaft begibt, in der er lebt.

Pola­rity als west­li­cher Weg In der Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit fin­den wir eine Methode, die von west­li­chen Men­schen leicht ver­stan­den und ange­nom­men wer­den kann und an die Fähig­kei­ten anknüpft, die wir in unse­rer Kul­tur aus­bil­den.

Nie­mand käme auf die Idee, einem tibe­ti­schen Mönch ernst­haft eine Psy­cho­ana­lyse zur Lösung beste­hen­der Unstim­mig­kei­ten vor­zu­schla­gen. Bei uns ist es aber Gang und Gäbe, Heil­me­tho­den, die aus uns frem­den Kul­tu­ren stam­men, zur Lösung unse­rer Belange anzu­wen­den. Dabei wer­den diese oft sogar höher bewer­tet als das, was aus unse­ren eige­nen Wur­zeln stammt.
Das ist sicher­lich nicht schäd­lich, aus der Sicht der Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit aber nicht der ein­fachste und effek­tivste Weg der per­sön­li­chen Ent­wick­lung. Wir haben zu den Bil­dern und Wer­ten ande­rer Kul­tu­ren viel­fach gar kei­nen Zugang, da wir sie im Rah­men unse­rer Lebens­er­fah­run­gen nicht ver­ste­hen kön­nen.

Metho­den, mit denen die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit arbei­tet, knüp­fen an unse­ren Lebens­hin­ter­grund an.

  • Es sind men­tale Tech­ni­ken, die Men­schen darin unter­stüt­zen die Zusam­men­hänge, in denen eine Schwie­rig­keit zu sehen ist, zu ver­ste­hen. Denn Ver­ste­hen ist ein zen­tra­les und wich­ti­ges Mit­tel für uns. Wir leben in einer geis­tig ori­en­tier­ten Gesellschaft/Kultur. Das Ver­ste­hen und die Ori­en­tie­rung auf den Ver­stand ist hier sehr aus­ge­prägt. Das ist einer­seits eine große Schwä­che, weil es dazu führt, sehr unkör­per­lich zu sein, auf der ande­ren Seite ist es aber auch unsere große Stärke, da wir uns viele Dinge über das Ver­ste­hen sehr gut erschlie­ßen kön­nen. Die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit geht von die­ser Ori­en­tie­rung aus und bie­tet Metho­den und Übun­gen an, die dem Bedürf­nis, eine Sache zu ver­ste­hen, gerecht wer­den.
    Die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit belässt die­ses Ver­ständ­nis dabei jedoch nicht auf der gedank­li­chen Ebene, son­dern lässt das Ver­ständ­nis zu einem emo­tio­na­len und ganz­kör­per­li­chen Wis­sen wer­den. Für den west­li­chen Men­schen ist das tiefe Ver­ständ­nis eines Pro­blems und des­sen Ursa­chen oft der erste und wich­tigste Schritt zur Ver­än­de­rung.
  • Aus Sicht der Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit sind viele Medi­ta­ti­ons­for­men aus öst­li­chen Tra­di­tio­nen und Reli­gio­nen für den west­li­chen Men­schen unge­eig­net um voll­ends zu sich selbst zu kom­men. Pola­rity bie­tet Medi­ta­ti­ons­for­men und innere Aus­ein­an­der­set­zun­gen an, die sich auf Bil­der und Werte bezie­hen, die in unse­rem Lebens­kon­text rele­vant sind.
  • Pola­rity ent­hält Bewe­gungs­übun­gen, die unsere Kör­per­lich­keit und unsere Men­ta­li­tät als Grund­la­gen haben und ihnen ange­passt sind. Gleich­zei­tig wird inner­halb der Bewe­gun­gen das Ver­ständ­nis für die Dinge, die durch die Bewe­gung aus­ge­löst wer­den, geför­dert und der Mensch hat dabei die Mög­lich­keit, die Ein­heit von kör­per­li­chen, see­li­schen und geis­ti­gen Pro­zes­sen bewusst in Erfah­rung zu brin­gen.
  • Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit knüpft an alte west­li­chen Tra­di­tio­nen wie das Tarot und die Astro­lo­gie an und beinhal­tet Metho­den, in denen diese Mit­tel in zeit­ge­mä­ßer Form umge­ar­bei­tet sind.
    So gibt es gibt z.B. ein Tarot, das aus Ener­gie­feld­bil­dern besteht und die Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit auf allen Ebe­nen för­dert. Ebenso die astro­en­er­ge­ti­schen Bil­der der 12 Tier­kreis­zei­chen, mit denen sich jeder mit dem Zustand und den Ener­gien sei­ner indi­vi­du­el­len astro­lo­gi­schen Kon­stel­la­tio­nen aus­ein­an­der­set­zen kann, ohne auf Inter­pre­ta­tio­nen aus Büchern oder von Astro­lo­gie­kun­di­gen Men­schen ange­wie­sen zu sein. Das unmit­tel­bare Ver­ste­hen wird geför­dert. Aus die­sem Ver­ste­hen her­aus wird, mit Hilfe von Übun­gen und Tech­ni­ken, die Ent­wick­lung zu einem immer voll­stän­di­ge­ren Men­schen, der in sich zu Hause ist, mög­lich.

Was ist Pola­rity? Die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit ist in den letz­ten 20 Jah­ren von Wil­fried Tesch­ler, der in Hen­nef bei Köln lebt, ent­wi­ckelt wor­den. Wil­fried Tesch­ler stu­dierte Sozi­al­ar­beit und arbei­tete danach viele Jahre als Sozi­al­ar­bei­ter, u.a. in der Reso­zia­li­sa­tion straf­fäl­li­ger Jugend­li­cher und im sozi­al­psych­ia­tri­schen Bereich.
In die­ser Zeit sam­melte er viele Erfah­run­gen, die er spä­ter in den Auf­bau der Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit ein­flie­ßen ließ. Er absol­vierte in die­ser Zeit unter­schied­li­che Aus­bil­dun­gen im Bereich der huma­nis­ti­schen Psy­cho­lo­gie, Indi­vi­dual­psy­cho­lo­gie nach Alfred Adler, The­men­zen­trierte Inter­ak­tion, Bio­en­er­ge­tik und Grup­pen­dy­na­mik.
1980 ent­schied er sich, die Sozi­al­ar­beit zu been­den und eine Selbst­hil­fe­me­thode auf­zu­bauen. So ent­stand im Laufe der letz­ten 20 Jahre die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit. Mitt­ler­weile gibt es in der Bun­des­re­pu­blik, in Öster­reich und in der Schweiz eine Viel­zahl von Pola­rity Leh­rern, die Wil­fried Tesch­ler in den letz­ten 15 Jah­ren aus­ge­bil­det hat. Neben der direk­ten Tätig­keit als Pola­rity Leh­rer, fin­det Pola­rity seine Anwen­dung in der Heil­pra­xis, in der Kran­ken­gym­nas­tik, im Mas­sa­ge­be­reich und in der päd­ago­gi­schen Arbeit.

Der wohl bekann­teste Teil der Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit ist die Pola­ri­täts­mas­sage, eine Ener­gie­mas­sage, die sich die Tat­sa­che zu nutze macht, dass zwi­schen unse­ren Hän­den Ener­gie fließt, die wir zum Aus­glei­chen der Kör­per­en­er­gie ein­set­zen kön­nen. Die Pola­ri­täts­mas­sage war die erste Arbeits­me­thode, die Wil­fried Tesch­ler (nach einer Inspi­ra­tion von Dr. Ran­dolph Stone) ent­wi­ckelt hat. Sie hat der Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit ihren Namen gege­ben. Mitt­ler­weile ist diese Ener­gie­mas­sage nur ein Bestand­teil aus einer Viel­falt von Arbeits­me­tho­den und The­men.

Selbst­hilfe bei Blo­ckie­run­gen Alle diese Tech­ni­ken haben den einen Sinn, dem Men­schen ein Hand­werks­zeug zu geben, mit des­sen Hilfe er eigen­stän­dig Kon­flikte in sei­nem Leben abbauen und zu einem erfüll­ten Leben kom­men kann.
Die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit besteht zu ca. 90% aus Selbst­hil­fe­tech­ni­ken. Sie ist eine Hilfe zur Selbst­hilfe und für Men­schen gemacht, die die Ver­ant­wor­tung für ihre Gesund­heit und ihr Leben in die eigene Hand neh­men wol­len.
Der Begriff Pola­rity deu­tet auf die Auf­lö­sung des Lebens in Pola­ri­tä­ten, in Gut und Schlecht, Schwarz und Weiß, Hin und Her, him­mel­hoch jauch­zend und zu Tode betrübt. Pola­ri­tät ist eine ande­res Wort für Kon­flikt, Rei­bung, Schwie­rig­keit oder Pro­blem. Pola­rity hat zum Ziel, dass die Kon­flikte auf­hö­ren, die uns vom Leben abhal­ten. Die Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit unter­stützt den Men­schen darin, mit sich selbst und ande­ren in Har­mo­nie zu leben.
Pola­rity ist eine west­li­che Vari­ante des­sen, was im Osten "die eigene Mitte fin­den" heißt und was bei uns wohl am bes­ten mit dem Begriff "das eigene Wesen leben" zu beschrei­ben ist.
Aus Sicht der Pola­rity Kör­per­en­er­gie­ar­beit ist ein Mensch dann heil und bei sich, wenn seine Lebens­en­er­gie frei fließt.
In der Regel haben wir jedoch gelernt, unsere Lebens­kraft in der einen und ande­ren Weise zu behin­dern und ein­zu­schrän­ken, so dass es wohl kaum einen Men­schen gibt, des­sen Lebens­en­er­gie in völ­lig befrei­ten Bah­nen ver­läuft.
In der Art und Weise, wie die Lebens­en­er­gie behin­dert ist, fin­den wir unter­schied­li­che For­men. Die Unter­schiede inner­halb der Blo­ckie­run­gen las­sen sich in Anleh­nung an die vier Ele­mente sehr gut beschrei­ben.

Die Pola­rity Ele­men­te­übun­gen Die vier Ele­mente sind eine Grund­feste unse­rer Kul­tur. Feuer, Erde, Luft und Was­ser gel­ten in unse­rem Ver­ständ­nis schon seit den alten Grie­chen als die Ele­mente, aus denen die Welt besteht. Über­tra­gen auf die Kör­per­en­er­gie beschrei­ben die vier Ele­mente sowohl vier grund­sätz­lich vor­han­dene Blo­ckie­run­gen im mensch­li­chen Ener­gie­sys­tem, wie auch (in der gesun­den Form) vier grund­sätz­li­che Stär­ken eines Men­schen.
Mit den fol­gen­den vier Pola­rity Ele­men­te­übun­gen kön­nen Sie Blo­ckie­run­gen Ihrer Lebens­en­er­gie lösen und trans­for­mie­ren. Die Übun­gen sind so gewählt, dass sie dem Üben­den die Blo­ckie­run­gen sei­ner Lebens­en­er­gie bewusst machen und ihm gleich­zei­tig einen Weg zur Trans­for­ma­tion die­ser Blo­cka­den anbie­ten.
Zum Aus­füh­ren der Ele­men­te­übun­gen neh­men Sie bitte die jewei­lige Aus­gangs­hal­tung ein (vgl. Fotos) und fol­gen danach der u.a. Übungs­an­lei­tung.

Die vier Ele­mente – Blo­ckie­run­gen und Poten­tiale

Ele­ment Blo­ckie­rung Minu­ser­le­ben

Qualität/Potential

Feuer = Stau Block, "Ende"
"Es geht nicht"
Unver­mö­gen
Wach­heit, Stärke, Impul­si­vi­tät
Erde = Hem­mung Unsi­cher­heit, ein "Aber" Bestän­dig­keit, Sta­bi­li­tät, Dau­er­haf­tig­keit
Was­ser = Schwä­che Ein "zu wenig", andere sol­len mir hel­fen, "es" machen.
Leich­tig­keit, Fle­xi­bi­li­tät, Zuver­sicht
Luft = Leere Sinn­lo­sig­keit, Gefühls– bzw. Empfindungs-losigkeit Frei­heit, Weite, Unbeschwert-heit

Ausgangshaltung für das Element FEUER

Das Ele­ment Feuer Zu den Qua­li­tä­ten des Feu­er­ele­ments gehö­ren Wach­heit, Stärke und Impul­si­vi­tät.
Hat ein Mensch keine Blo­ckie­run­gen oder Stö­run­gen sei­ner Lebens­en­er­gie im Bereich des Feu­er­ele­ments, ist er wach, fühlt sich kräf­tig und dyna­misch.
Die Blo­ckie­rung, die dem Feu­er­ele­ment zuzu­ord­nen ist, ist der Stau.
Ist Lebens­en­er­gie gestaut, dann ist das Gefühl vor­han­den, das nichts (mehr) geht. Ein Mensch mit gestau­ter Lebens­en­er­gie fühlt sich total blo­ckiert. Er kann nicht. Er will, aber er hat bis zur Ver­zweif­lung das Gefühl, in einer Sack­gasse zu ste­cken, das Gefühl von Unver­mö­gen und Unmög­lich­keit, das Gefühl auf einem Pul­ver­fass zu sit­zen, dass jeden Moment in die Luft gehen kann.
Erschei­nungs­bil­der der gestau­ten Lebens­en­er­gie sind: Blut­hoch­druck, Kopf­schmer­zen, Migräne, Ver­stop­fung, Infarkte.
Ist der Stau gelöst, dann ste­hen dem Men­schen die Kraft und Fähig­kei­ten, wie Spon­ta­nei­tät, Frei­heit, Freude, die der Qua­li­tät des Feu­er­ele­ments ent­spre­chen, voll und ganz zur Ver­fü­gung.
Die unten abge­bil­dete Übung hilft Ihnen dabei, gestaute Ener­gie zu lösen und Wach­heit, men­tale, wie kör­per­li­che Stärke und Impul­si­vi­tät zu ent­wi­ckeln:

  • Übungs­an­lei­tung zum Aus­füh­ren der Ele­men­te­übun­gen: Gehen Sie in die jeweils abge­bil­dete Aus­gangs­hal­tung. Atmen Sie gut dabei, hal­ten Sie Ihre Augen in Höhe des Hori­zonts und seien Sie auch kör­per­lich sehr wach und auf­merk­sam. Wenn Sie die Aus­gangs­hal­tung ganz ein­ge­nom­men haben, ent­steht aus die­ser Hal­tung her­aus eine Bewe­gung. Die Bewe­gung folgt kei­nem fest­ge­leg­ten Mus­ter. Sie ent­wi­ckelt sich aus dem Wis­sen Ihres Kör­pers, aus Ihrer Kör­per­in­tel­li­genz her­aus. Es ist dabei wich­tig, dass Sie die Bewe­gung nicht "machen"! Die Bewe­gung ent­wi­ckelt sich wie ganz von selbst. Die Bewe­gun­gen, die ent­ste­hen, sind immer lang­sam und sanft. Las­sen Sie die Bewe­gun­gen so lang­sam und bewusst in sich ent­ste­hen, wie es Ihnen mög­lich ist.
    Inner­halb der Bewe­gung begeg­nen Ihnen auch die für jedes Ele­ment typi­schen Stö­run­gen (vgl. Die vier Ele­mente – Blo­ckie­run­gen und Poten­tiale). Es ist sehr wahr­schein­lich, dass Ihnen diese Stö­run­gen deut­li­cher denn je wer­den und dass Sie Ebe­nen die­ser Blo­ckie­run­gen wahr­neh­men kön­nen, die Sie vor­her nicht kann­ten. Neh­men Sie diese Phä­no­mene bewusst wahr, erle­ben Sie den Zustand von oben bis unten. Geben Sie sich ganz der Bewe­gung hin und las­sen Sie aus der Bewe­gung eine Lösung des Zustands erfol­gen.
    Im Laufe der Zeit wer­den Sie fest­stel­len, dass die Blo­ckie­run­gen der Ener­gie immer gerin­ger wer­den und Sie zuneh­mend mehr Zugang zu den Qua­li­tä­ten des frag­li­chen Ele­ments fin­den. Dies ist keine Sache von ein paar Minu­ten. Wie lange es dau­ert, bis die Blo­ckie­run­gen sich lösen, hängt vom Zustand Ihres Ener­gie­haus­halts ab. Auch bei regel­mä­ßi­gem, täg­li­chen Üben kann die­ser Pro­zess bis zu 2–3 Monate in Anspruch neh­men.
Ausgangshaltung für das Element ERDE

Das Ele­ment Erde Die Art von Blo­ckie­rung, die zum dem Erd­ele­ment gehört, ist die Hem­mung.
Ist die Lebens­en­er­gie gehemmt, hat der Mensch das Gefühl, nicht frei her­aus, frei von der Leber weg han­deln zu kön­nen. Der Mensch ist sich sei­ner unsi­cher, er möchte gehen und weiß dann doch nicht, ob er es wirk­lich will. Er möchte ein Buch lesen, weiß aber nicht, ob es wirk­lich das rich­tige Buch für ihn ist. In der Hem­mung hat der Mensch für alle Dinge ein "aber", er ent­schei­det sich nicht 100 % für eine Sache, son­dern immer nur halb. Der Mensch ist in sei­nen Lebens­äu­ße­run­gen zurück­ge­nom­men und ver­hal­ten. Typi­sche Erschei­nungs­bil­der für gehemmte Lebens­en­er­gie sind Ver­dau­ungs­stö­run­gen, Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen, Müdig­keit, Unlust.
Wird die Hem­mung trans­for­miert, dann ste­hen die Qua­li­tä­ten des Erd­ele­ments zur Ver­fü­gung. Der Mensch fühlt sich sta­bil, gut in sich und in der Erde ver­an­kert, er ist kraft­voll und aus­dau­ernd in den Din­gen, mit denen er sich beschäf­tigt, und ruht in sei­nem Kör­per.
Zum Aus­füh­ren der Erd­ele­ment­übung las­sen Sie aus der Aus­gangs­hal­tung (siehe oben) eine Bewe­gung ent­ste­hen wie in der Übungs­an­lei­tung beschrie­ben.

Ausgangshaltung für das Element Wasser

Das Ele­ment Was­ser Schwä­che ist die Blo­ckie­rung, die zum Was­ser­ele­ment gehört. Hier­bei ist jedoch nicht die Schwä­che gemeint, die vor­han­den ist, wenn ein Mensch krank ist oder sich ver­aus­gabt hat. Mit der Schwä­che des Was­ser­ele­ments geht die Hal­tung ein­her: "Ich kann nicht". Inner­halb die­ser Blo­ckie­rung "kann" der Mensch nicht ohne Hilfe von ande­ren. Er hat das Gefühl, zu wenig Fähig­kei­ten, Kraft, Kön­nen und Kom­pe­tenz zu haben, um etwas auf die Beine zu stel­len. Er fühlt sich zu schwach dafür, sein Leben alleine zu meis­tern. Er fühlt sich zu schwach, um eine eigene Pra­xis auf­zu­ma­chen, zu schwach, um eine qua­li­fi­zierte Arbeit zu bewäl­ti­gen etc. Erschei­nungs­bil­der für die schwa­che Lebens­en­er­gie sind Kraft­lo­sig­keit, nied­ri­ger Blut­druck, Blut­ar­mut, schwa­cher Mus­kel­tonus.
Ist die Schwä­che trans­for­miert, so kann der Men­schen mit Leich­tig­keit und Fle­xi­bi­li­tät sein Leben bewäl­ti­gen und hat eine herz­li­che Zuver­sicht, was die Lösung von Auf­ga­ben oder Schwie­rig­kei­ten angeht.
Las­sen Sie aus der Aus­gangs­hal­tung (vgl. Fotos) eine Bewe­gung ent­ste­hen wie in der Übungs­an­lei­tung beschrie­ben.

Ausgangshaltung für das Element Luft

Das Ele­ment Luft Die Blo­ckie­rung, die zum Luf­t­e­le­ment gehört, ist die Leere. Unter Leere ist hier die Abwe­sen­heit von Sinn, die Sinn­leere und die Abwe­sen­heit von Emp­fin­den, die Emp­fin­dungs­lo­sig­keit zu ver­ste­hen.
Der Mensch spürt sich nicht und hat kei­nen wirk­li­chen Bezug zu sich selbst. Ebenso geht es ihm mit der Außen­welt. Ein Gefühl zu den Din­gen des Lebens ist nicht vor­han­den. Das Leben ist sowieso sinn­los und leer. "Ich gehe nicht in die Kneipe, denn da kommt doch sowieso nichts raus", "Ich schreibe kein Buch, weil – wozu denn?" sind typi­sche Hal­tun­gen, die Sinn­lo­sig­keit im Hin­ter­grund haben.
Das Gefühls­le­ben ist redu­ziert und die Emp­fin­dungs­lo­sig­keit hoch. Typi­sche Erschei­nungs­bil­der des Luf­t­e­le­ments sind emo­tio­nale Armut, Mager­sucht, Ess­sucht, Dro­gen­sucht und jede andere Art von Süch­ten.
Die Qua­li­tät, die in die­ser Blo­ckie­rung steckt, ist die Weite, die Frei­heit und die Klar­heit. Ist die Leere trans­for­miert, dann hat der Mensch die Fähig­keit, frei und unab­hän­gig sei­nen Lebens­weg zu beschrei­ten.

Neh­men Sie die Aus­gangs­hal­tung (Vgl. Fotos) ein und las­sen Sie Bewe­gun­gen ent­ste­hen, wie sie in der Übungs­an­lei­tung beschrie­ben sind.

Üben als Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess In den meis­ten Fäl­len tre­ten bei Men­schen Misch­for­men die­ser Blo­ckie­run­gen auf. Nie­mand ist nur gestaut oder nur schwach. In der Regel hat ein Mensch zwar eine Blo­ckie­rung beson­ders aus­ge­bil­det, lebt jedoch eben­falls Anteile der ande­ren Blo­ckie­rungs­ar­ten. Die Ver­tei­lung der Blo­ckie­run­gen fin­den wir in den meis­ten Fäl­len im Astro­gramm eines Men­schen wie­der.
Ganz gleich, mit wel­cher Art der Blo­ckie­rung Sie am meis­ten zu tun haben, jede Blo­ckie­rung ist eine Ver­hin­de­rung Ihrer urei­ge­nen Lebens­en­er­gie, Ihrer Lebens­kraft und damit auch Ihrer Zufrie­den­heit.
Mit Hilfe der Pola­rity Ele­ment­übun­gen kön­nen Sie die unter­schied­li­chen Schat­tie­run­gen Ihrer jewei­li­gen Lebens­be­hin­de­rung ken­nen ler­nen. Mit der Zeit bege­ben Sie sich inner­halb der Übun­gen in einen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess und kön­nen die Blo­ckie­run­gen Stück für Stück in die Qua­li­tä­ten, die in Ihnen ste­cken, umwan­deln.
Das Ziel die­ser Trans­for­ma­tion ist ein Leben in Har­mo­nie mit sich und der eige­nen Umwelt, mit all den Mög­lich­kei­ten, die sich dadurch eröff­nen.

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