Nasen­spü­lung – Fra­gen und Ant­wor­ten

  1. Wel­che wich­ti­gen Auf­ga­ben hat die Nase?
  2. Wel­chen Sinn macht eine Nasen­spü­lung?
  3. Für wen eig­net sich die Nasen­spü­lung beson­ders?
  4. Was für eine Salz­lö­sung ver­wen­det man für die Nasen­spü­lung?
  5. Wie wird die Nasen­spü­lung ange­wen­det?
  6. Wie oft sollte man die Nase spü­len?
  7. Wie wird das Känn­chen gerei­nigt?
  8. Bei wel­chen Beschwer­den hat sich das Nasen­känn­chen als hilf­reich erwie­sen?
  9. Gibt es Kon­tra­in­di­ka­tio­nen?


  1. Wel­che wich­ti­gen Auf­ga­ben hat die Nase?

    Die Nase rei­nigt und befeuch­tet die Luft und wärmt sie an, bevor sie in die Lunge gelangt. Diese Auf­ga­ben wer­den von der Schleim­haut über­nom­men, mit der unsere Nase sowie ins­ge­samt unsere Luft­wege aus­ge­klei­det sind. Mikro­sko­pisch feine Här­chen, die Cilien, trans­por­tie­ren durch rhyth­mi­sche Bewe­gun­gen einen sich stän­dig erneu­ern­den Schleim­tep­pich lau­fend wei­ter – und zwar einer­seits aus den Bron­chien und der Luft­röhre, ande­rer­seits aus der Nase – in Rich­tung Rachen­raum. Von dort gelangt das Sekret, in dem alle ein­ge­drun­ge­nen Fremd­kör­per wie Staub und Bak­te­rien auf­ge­fan­gen wor­den sind, in den Magen und wird dort durch Enzyme neu­tra­li­siert. In die­sen Selbst­rei­ni­gungs­pro­zess sind eben­falls die Nasen­ne­ben­höh­len mit ein­be­zo­gen, die durch feine Kanäle mit dem Nasen­in­nen­raum ver­bun­den sind.
    Die Schleim­haut der inne­ren Nase hat somit eine wich­tige Abwehr­funk­tion gegen­über Fremd­kör­pern und damit gegen Infek­tio­nen zu erfül­len. Ist das Schleim­haut­se­kret jedoch zu dick, ver­fes­tigt oder zu flüs­sig, so kann der sofor­tige Abtrans­port der ein­ge­drun­ge­nen Par­ti­kel und Mikro­or­ga­nis­men nicht mehr aus­rei­chend erfol­gen. Nase­ne­ben­höh­len­ent­zün­dun­gen und chro­ni­scher Schnup­fen sind oft die Folge und bis in den Rachen­raum und im Bereich der Man­deln kann es dann leicht zur Anhäu­fung von frem­den Kei­men und dadurch zu Infek­tio­nen (etwa Hals­schmer­zen oder Man­del­ent­zün­dun­gen) kom­men.
    Weit­aus häu­fi­ger auf­tre­tende Pro­bleme sind schmerz­hafte Ent­zün­dun­gen der Stirn­höh­len und Nasen­ne­ben­höh­len, her­vor­ge­ru­fen durch eine Ver­klum­pung der fei­nen Ver­bin­dungs­ka­näle in dem Nasen­in­nen­raum. Durch feh­len­den Luft­aus­tausch kann es zu Druck­pro­ble­men (Unter­druck) und Schmer­zen kom­men. Eine nicht bak­te­ri­elle Ent­zün­dung kann ent­ste­hen, weil Sekret gestaut wird. Dann ent­wi­ckelt sich leicht eine bak­te­ri­elle Infek­tion, weil Bak­te­rien sekun­där in die Neben­höh­len hin­ein­wach­sen. Somit kön­nen auch Ver­ei­te­run­gen ent­ste­hen.

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  2. Wel­chen Sinn macht eine Nasen­spü­lung?

    Die Nasen­spü­lung mit dem Neti® Känn­chen ver­bin­det die Erkennt­nisse der west­li­chen und öst­li­chen Medi­zin.
    Neti® bedeu­tet Rei­ni­gung der nasa­len Pas­sage des Atem­wegs­sys­tems. Die Nasen­spü­lung rei­nigt die Schleim­haut von Staub, Schmutz und All­er­ge­nen (Pol­len). Die Heil­wir­kung des Sal­zes bei Atem­wegs­er­kran­kun­gen ist seit Jahr­hun­der­ten bekannt. Die Schleim­haut der Nase hat eine wich­tige Abwehr­funk­tion gegen­über Infek­tio­nen und Fremd­kör­pern zu erfül­len. Ist das Sekret zu dick, ver­fes­tigt oder zu flüs­sig, kann die Nasen­schleim­haut die ein­ge­drun­ge­nen Mikro­or­ga­nis­men und Par­ti­kel nicht mehr aus­rei­chend abtrans­por­tie­ren. Bak­te­rien und Viren fin­den so leich­ter Zugang, kön­nen sich ver­mehrt ansie­deln und zu Infek­tio­nen füh­ren.
    Die Nasen­spü­lung löst sanft stö­rende "Ver­stop­fun­gen" bei Schnup­fen und erleich­tert die Atmung.
    Durch die regel­mä­ßige Spü­lung wird die Schleim­haut sti­mu­liert und gekräf­tigt, über­flüs­si­ges Sekret wird fort­ge­spült. Hier­durch wird die natür­li­che Abwehr­funk­tion der Nasen­schleim­haut unter­stützt. Die fei­nen Ver­bin­dungs­ka­näle zu den Nasen­ne­ben­höh­len und Stirn­höh­len wer­den frei gehal­ten, und dadurch wird die Nei­gung zu schmerz­haf­ten Ent­zün­dun­gen ver­min­dert.

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  3. Für wen eig­net sich die Nasen­spü­lung beson­ders?

    Beson­ders für All­er­gi­ker ist die Nasen­spü­lung ein aus­ge­zeich­ne­tes Mit­tel, die Belas­tun­gen mit All­er­ge­nen zu redu­zie­ren und die natür­li­che Abwehr zu stär­ken.
    Für Berufs­tä­tige (z.B. Tisch­ler), die häu­fig einer hohen Staub­be­las­tung aus­ge­setzt sind, ist die Nasen­spü­lung beson­ders geeig­net, die Beein­träch­ti­gung durch staub– und schad­stoff­be­las­tete Luft zu mil­dern.

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  4. Was für eine Salz­lö­sung ver­wen­det man für die Nasen­spü­lung?

    Ver­wen­den Sie lau­war­mes Was­ser und sal­zen Sie es leicht mit fein­kör­ni­gem Meer­salz oder Stein­salz. Ori­en­tie­ren Sie sich zunächst an einer phy­sio­lo­gi­schen Koch­salz­lö­sung von 0,9%; d.h. 9g Salz auf 1 Liter Was­ser. Ach­ten Sie auf eine gleich­mä­ßige Lösung des Sal­zes im Was­ser. Die für Sie indi­vi­du­ell ange­nehme Salz­menge kann jedoch zwi­schen einer Mes­ser­spitze und einem hal­ben Tee­löf­fel pro Känn­chen lie­gen. Die rich­tige Menge fin­den Sie schnell durch den Gebrauch her­aus. Zu viel oder zu wenig Salz kann die Nasen­schleim­häute rei­zen. Wie­der­ho­len Sie in die­sem Fall ein­fach die Nasen­spü­lung mit der für Sie ange­neh­men Menge Salz.

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  5. Wie wird die Nasen­spü­lung ange­wen­det?

    Fül­len Sie das Känn­chen mit lau­war­mem, leicht gesal­ze­nen Was­ser. Falls mög­lich, stel­len Sie fest, durch wel­ches Nasen­loch der Atem etwas freier fließt. Füh­ren Sie nun den Schna­bel des Känn­chens leicht in die­ses Nasen­loch ein. Nei­gen Sie den Kopf nach vorne und dann zur Seite, öff­nen Sie den Mund und heben Sie das Känn­chen, bis das Was­ser von selbst durch das untere Nasen­loch wie­der her­aus­läuft. Atmen Sie dabei ruhig und ent­spannt durch den Mund.

    … ganz leicht läuft das Was­ser durch das andere Nasen­loch wie­der her­aus.

    Nach der Nasen­spü­lung dre­hen Sie den Kopf zurück und atmen kräf­tig durch beide Nasen­lö­cher aus; mit einem Papier­ta­schen­tuch kön­nen Sie ver­blie­be­nes Sekret auf­fan­gen und aus­schnau­ben. Wie­der­ho­len Sie die Nasen­spü­lung mit dem ande­ren Nasen­loch, indem Sie zuerst den Kopf nach vorne nei­gen und danach zur ande­ren Seite dre­hen. Nach der Nasen­spü­lung durch beide Nasen­flü­gel nei­gen Sie den Kopf kurz nach vorn und anschlie­ßend zu bei­den Kör­per­sei­ten; evtl. ver­blie­bene Was­ser­reste kön­nen nun hin­aus­lau­fen. Falls dies für Sie noch nicht aus­reicht, stüt­zen Sie beide Hände auf den Knien ab und las­sen den Kopf nach unten aus­hän­gen, wobei Sie ihn lang­sam zu bei­den Kör­per­sei­ten dre­hen.

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  6. Wie oft sollte man die Nase spü­len?

    Die Nasen­spü­lung ist nach eini­ger Übung sehr ange­nehm und kann täg­lich durch­ge­führt wer­den – in Zei­ten von Pol­len­flug für All­er­gi­ker, bei Schnup­fen oder Ver­schmut­zun­gen der Nase sogar mehr­mals täg­lich. Auf diese Weise wird die ganze innere Nase von über­flüs­si­gem und ver­kleb­tem Sekret gerei­nigt. Das Salz­was­ser lässt die Schleim­häute abschwel­len und unter­stützt sie durch regel­mä­ßige Sti­mu­la­tion in ihrer nor­ma­len Abwehr­funk­tion.

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  7. Wie wird das Känn­chen gerei­nigt?

    Hal­ten Sie das Innere Ihres Känn­chens stets sau­ber und ent­fer­nen Sie evtl. auf­ge­tre­te­nen Kalk– oder Schmutz­be­lag durch eine Rei­ni­gung mit Essig.

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  8. Bei wel­chen Beschwer­den hat sich das Nasen­känn­chen als hilf­reich erwie­sen?

    Bei häu­fi­gen Erkäl­tun­gen, ver­stopf­ter oder lau­fen­der Nase, Nei­gung zu Ent­zün­dun­gen der Nasen­ne­ben­höh­len und Stirn­höh­len, Nei­gung zu Ent­zün­dun­gen der obe­ren Luft­wege (Hals­schmerz, Bron­chi­tis und Man­del­ent­zün­dung), Heu­schnup­fen und ande­ren all­er­gi­schen Reak­tio­nen der obe­ren Luft­wege, Tätig­kei­ten in stau­bi­gen, ver­schmut­zen oder kli­ma­ti­sier­ten Räu­men sowie tro­cke­nen Nasen­schleim­häu­ten.

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  9. Gibt es Kon­tra­in­di­ka­tio­nen?

    Es sind keine bekannt. Bei Fens­tern in den Neben­höh­len, aku­ten Ent­zün­dungs­zu­stän­den und bei ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen im Nasen­raum sollte vor der Nasen­spü­lung der Arzt befragt wer­den.

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