Kraft­tiere und Geis­t­hel­fer

Die The­men Kraft­tiere und Geis­t­hel­fer sind wohl die fas­zi­nie­rends­ten und gleich­zei­tig am wenigs­ten ver­stan­de­nen Berei­che aus der Welt des Scha­ma­nen. In die­sem Arti­kel wird näher erforscht, wie wir mit Geis­t­hel­fern und Kraft­tie­ren arbei­ten kön­nen und was wir von ihnen ler­nen kön­nen.

Über­setzt von Leo­nie Wer­ner

Die The­men Kraft­tiere und Geis­t­hel­fer sind wohl die fas­zi­nie­rends­ten und gleich­zei­tig am wenigs­ten ver­stan­de­nen Berei­che aus der Welt des Scha­ma­nen. Es ist schon viel dar­über geschrie­ben wor­den, und trotz­dem wis­sen wir bis­her nur wenig. Liegt hier viel­leicht mehr ver­bor­gen, als wir auf Anhieb erken­nen kön­nen? Die geis­tige Ebene ist in unse­rem Leben zu allen Zei­ten eine Quelle der Inspi­ra­tion und Fas­zi­na­tion gewe­sen, auch wenn sich unsere Ein­stel­lung dazu immer wie­der geän­dert hat. Wir haben dort Füh­rung gesucht, haben um Unter­stüt­zung gebe­ten und uns danach gesehnt, mehr über ihre Geheim­nisse zu erfah­ren. In die­sem Arti­kel wer­den wir uns die­sem kom­ple­xen Thema nähern und erfor­schen, wie wir mit Geis­t­hel­fern und Kraft­tie­ren arbei­ten kön­nen und was wir von ihnen ler­nen kön­nen.

In Trance gehen – die Tür zu ande­ren geis­ti­gen Räu­men: Die drei am wei­tes­ten ver­brei­te­ten Tech­ni­ken zur Ein­lei­tung einer Trance sind Musik (Trom­mel­mu­sik), Gesang und Tanz. Diese Tech­ni­ken der mono­to­nen Wie­der­ho­lung kön­nen uns aus dem All­tags­be­wusst­sein her­aus­ho­len und in eine andere Art der Wahr­neh­mung füh­ren. Wenn wir es rich­tig anfan­gen, kön­nen wir durch diese andere Art der Wahr­neh­mung Rei­sen in die geis­tige Welt unter­neh­men. Dazu sind zwei Ele­mente not­wen­dig: unsere Geis­t­hel­fer und eine Absicht.

Warum brau­chen wir Geis­t­hel­fer? Diese Frage wird mir häu­fig gestellt. Betrachte es ein­mal von die­ser Seite. Hältst du dich in einem frem­den Land auf, wo andere Regeln gel­ten und eine andere Spra­che gespro­chen wird, dann brauchst du vor Ort einen Füh­rer oder Hel­fer, der dich alles lehrt und dich beschützt. Außer­dem kön­nen Geis­t­hel­fer uns auch zu den Infor­ma­tio­nen füh­ren, nach denen wir suchen.

Was ist deine Absicht? Deine Absicht kann ein­fach oder kom­plex sein. Je kla­rer deine Frage ist, um so grö­ßer ist die Wahr­schein­lich­keit, dass du eine Ant­wort fin­dest. Ohne Absicht gibt es kei­nen Grund, sich über­haupt auf die Tran­ce­reise zu bege­ben. Wie willst du wis­sen, wohin du gehen musst, wenn du nicht weißt, wonach du suchst? Wenn du dich in einen Tran­ce­zu­stand begibst, um ein­fach mal zu sehen, was in die­sem geis­ti­gen Bereich geschieht, kannst du dich dort ver­ir­ren oder es kann Ver­wir­rung ent­ste­hen.

Die Tran­cee­be­nen. Trance ist nicht gleich Trance, jeder Tran­ce­zu­stand hat andere Vor­teile und Ein­schrän­kun­gen. Der bekann­teste leichte Tran­ce­zu­stand ist die Medi­ta­tion. Hier kann man zwei Kate­go­rien unter­schei­den, man kann in die Stille gehen oder nach innen schauen. Übun­gen der Stille hel­fen, ruhi­ger zu wer­den bis zu dem Punkt, an dem der Ver­stand still wird und die Wahr­neh­mung sub­ti­le­rer Ebe­nen mög­lich wird. Atem­übun­gen sind ein bekann­tes Bei­spiel dafür. Bei Übun­gen der Innen­schau gehst du unter ande­rem auf eine Tran­ce­reise, in der du dich mit einer Frage nach innen wen­dest und dort einem Tier oder einer Per­son begeg­nest, die dir eine Ant­wort geben. Diese Übun­gen sind gute Mög­lich­kei­ten dafür, an sich selbst zu arbei­ten. Du soll­test beide beherr­schen, bevor du wei­ter gehst, so dass du spä­ter unter­schei­den kannst, was von den Erleb­nis­sen mit dir zu tun hat und was nicht.

Der Raum der Scha­ma­nen: Eine tra­di­tio­nelle Rolle des Scha­ma­nen ist die Reise in die geis­tige Welt, um dort Ant­wor­ten für seine Kli­en­ten oder die Gemein­schaft zu fin­den. Die­ser hoch­tech­ni­sierte Raum, der manch­mal auch die Traum­zeit genannt wird, hat seine eige­nen Regeln, die unab­hän­gig von der mensch­li­chen Welt funk­tio­nie­ren. Man gelangt nur sel­ten dort­hin, da für die Reise und die Rück­kehr sehr viel Ener­gie erfor­der­lich ist. In die­sem Bereich gibt es kei­ner­lei mensch­li­chen Ein­fluss, er exis­tiert außer­halb des­sen, was wir ken­nen oder uns mit unse­rem Ver­stand vor­stel­len kön­nen. Um diese Ebene des Tran­ce­zu­stan­des zu errei­chen, brau­chen wir ein geer­de­tes und soli­des Fun­da­ment, so dass wir die Reise dort­hin aus­hal­ten und Infor­ma­tio­nen zurück­brin­gen kön­nen. Auch im Wes­ten haben immer wie­der Künst­ler, Mys­ti­ker und Hei­ler die­sen Raum betre­ten und spä­ter ver­sucht, im Rah­men ihrer jewei­li­gen Aus­drucks­form wie­der­zu­ge­ben, was sie erlebt und gese­hen haben.

Zum Schluss noch drei Hin­weise, die mei­nen Schü­lern und Schü­le­rin­nen immer nütz­lich sind:

Große Geschenke kom­men in klei­nen Päck­chen! Schätze immer, was du fin­dest, ganz gleich wie klein es in dem Augen­blick auch aus­se­hen mag. Schreibe deine Erfah­run­gen auf, auch wenn sie jetzt für dich noch kei­nen Sinn erge­ben – sieh sie viel­leicht als Teile eines Puz­zles. Lies dein Tage­buch von Zeit zu Zeit und achte dar­auf, ob du Mus­ter erken­nen kannst.
Ich erin­nere mich nicht immer an alles, was ich auf mei­ner Reise sah. Manch­mal sind wir noch nicht bereit, die Ant­wort zu hören, die uns gege­ben wird – der rich­tige Zeit­punkt wird kom­men – gib nicht auf! Viel­leicht bist du auch zu müde, denn es ist viel Ener­gie nötig, um in die andere Ebene ein­zu­tre­ten und dich spä­ter an alles zu erin­nern, was gesche­hen ist. Du kannst ver­su­chen, im Ste­hen oder Sit­zen zu arbei­ten oder dann, wenn du viel Ener­gie hast. Das ist bes­ser als kurz bevor du zu Bett gehst.

Hat das Tier, das ich gese­hen habe, eine Bedeu­tung? Wenn ein Geis­t­hel­fer kommt, um mit dir zu arbei­ten, kann die Form, die er annimmt, eine Lek­tion in sich selbst sein. Ist es zum Bei­spiel ein Tier, kannst du von den Gewohn­hei­ten und der "Medi­zin" die­ses Tie­res ler­nen. Diese "Medi­zin" ist das, was es zu etwas Beson­de­rem macht und es von ande­ren unter­schei­det. Es ist ihr Geschenk. Über­lege dir, was die­ses Geschenk dich lehrt und wie du diese Lek­tion in dei­nem eige­nen Leben anwen­den kannst.

Gefah­ren auf dem Weg: Nutze deine Unter­schei­dungs­fä­hig­keit! Wenn die Ant­wort sich nicht rich­tig anhört, ist sie es wahr­schein­lich nicht, auch wenn sie aus der geis­ti­gen Ebene kommt. Tran­ce­rei­sen sind nicht für Ant­wor­ten auf all­täg­li­che Fra­gen gedacht. Reise nicht, um her­aus­zu­fin­den, was du heute abend essen sollst. Das wäre eine Ver­mi­schung des täg­li­chen Lebens und der spi­ri­tu­el­len Arbeit. Nimm die Erfah­run­gen so an, als wären sie der Rat eines Freun­des. Wenn ein Geis­t­hel­fer dir etwas sagt und du es dann tust, bist allein du für dein Han­deln ver­ant­wort­lich. Wenn du mit Tran­ce­tech­ni­ken arbei­test und Schwie­rig­kei­ten hast zu unter­schei­den, was in den mensch­li­chen und was in den geis­ti­gen Raum gehört, dann ist es sehr wich­tig für dich, deine Erdungs­ar­beit zu ver­stär­ken. Suche dir in die­ser irdi­schen Welt einen guten Leh­rer, dem du ver­trauen kannst, und gehe alles etwas lang­sa­mer an. Manch­mal zei­gen uns sol­che Erfah­run­gen, dass wir uns nicht genug Zeit für die Inte­gra­tion unse­rer Erleb­nisse genom­men haben.

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