Kör­per­ar­beit

'Ich denke, also bin ich.' Des­car­tes fun­da­men­ta­ler Satz umge­wan­delt in: 'Ich fühle, also bin ich.' – Bei Kör­per­ar­beit geht es ganz real um Selbst­wahr­neh­mung. Tak­tile Berüh­run­gen hel­fen uns, uns selbst tie­fer wahr­zu­neh­men. Ohne Kör­per­kon­takt, Kör­per­be­rüh­rung sind wir nicht lebens­fä­hig.

"Ich denke, also bin ich." Des­car­tes fun­da­men­ta­ler Satz umge­wan­delt in: "Ich fühle, also bin ich." Bei Kör­per­ar­beit geht es ganz real um Selbst­wahr­neh­mung. Tak­tile Berüh­run­gen hel­fen uns, uns selbst tie­fer wahr­zu­neh­men. Ohne Kör­per­kon­takt, Kör­per­be­rüh­rung sind wir nicht lebens­fä­hig.

Die klas­si­schen Mas­sa­gen, so wohl­tu­end sie auch sein mögen, errei­chen nicht – egal wel­cher Methode sie auch sein mögen – die Qua­li­tät einer Kör­per­ar­beits­sit­zung. Allein schon der Fak­tor Zeit ver­viel­fäl­tigt sich, d.h. wäh­rend eine klas­si­sche Mas­sage, auf Rezept ver­ord­net, ca. 20 Minu­ten dau­ert, behan­deln wir in einer Kör­per­ar­beits­sit­zung kaum unter 60 Minu­ten.

Wobei das Wort "behan­deln" nicht ganz stim­mig ist. Behan­deln beinhal­tet, dass ich etwas mit dem Kli­en­ten mache. Egal wel­che Methode der Kör­per­ar­beit, sie bewirkt immer auch etwas beim Behand­ler, d.h. sowohl Kli­ent als auch Behand­ler pro­fi­tie­ren von der Sit­zung.

Das setzt ein hohes Maß an Eigen­ar­beit und Refle­xion der The­ra­peu­tin vor­aus. Berüh­ren löst Emp­fin­dun­gen, Emo­tio­nen aus, sowohl beim Kli­en­ten "gewollt" als auch beim The­ra­peu­ten (bewusst wahr­neh­mend).

Als The­ra­peu­tin bin ich gefor­dert, meine Emo­tio­nen, die in einer the­ra­peu­ti­schen Sit­zung auf­tre­ten kön­nen, bewusst wahr­zu­neh­men, ein­zu­ord­nen und bei mir zu behal­ten.

Metho­den der Kör­per­ar­beit Zur Kör­per­ar­beit zäh­len zahl­rei­che Metho­den, die fol­gende Liste erhebt kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit: Tra­ger® Kör­per­ar­beit (nach Mil­ton Tra­ger), Cranio-Sakral-Therapie, Pos­tu­rale Inte­gra­tion, Rol­fing, Gerda Boy­sen Kör­per­ar­beit, Ayurveda-Massagen, Metamorphose-Behandlungen, Fußreflexzonen-Massage, Fel­den­krais® u.v.a.

Wann und für wen ist Kör­per­ar­beit ange­ra­ten? Grund­sätz­lich ist Kör­per­ar­beit für jeden Men­schen hilf­reich. Häu­fig füh­ren Beschwer­den – seien es Schmer­zen am Ske­lett, Mus­kel­ver­span­nun­gen (häu­figste Ursa­che) u.v.m. – dazu, dass wir uns in the­ra­peu­ti­sche Hände bege­ben.
Die Wahl der Methode ist oft nicht ein­fach, tief ins Gewebe ein­grei­fende Metho­den wie Rol­fing und Pos­tu­rale Inte­gra­tion kön­nen wäh­rend der Behand­lung auch schmerz­haft sein. Kör­per­ar­bei­ten wir Tra­ger® oder Cranio-Sakral bewe­gen sich unter­halb der Schmerz­grenze, wodurch sie sich gerade für Men­schen, wel­che schmerz­ge­plagt sind, her­vor­ra­gend eig­nen.

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