Kin­der wol­len ler­nen!

Pola­rity Lern­för­de­rung ist Kör­perthe­ra­pie und Men­tal­trai­ning für Kin­der mit Lern­schwie­rig­kei­ten und Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen. In den aller­we­nigs­ten Fäl­len sind Kin­der zu unmo­ti­viert oder gar zu faul zum Ler­nen. Kin­der wol­len ler­nen, denn ler­nen ist für ein Kind genauso nor­mal wie wach­sen oder spie­len.

Viele Kin­der quä­len sich mit Lern­schwie­rig­kei­ten und Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen durch den Schul­all­tag, schrei­ben Fün­fen und Sech­sen, bekom­men kei­nen Zugang zum Ler­nen und ver­lie­ren schon in der Grund­schule – die sie viel­leicht erwar­tungs­froh ange­fan­gen haben – die Lust am Ler­nen.
Viele rat­lose Eltern mei­nen, ihr Kind müsse sich nur mehr anstren­gen, dis­zi­pli­nier­ter arbei­ten und mehr Zeit für die Schule inves­tie­ren. Sie besor­gen einen Nach­hil­fe­leh­rer, Lern­hil­fen und Com­pu­ter­lern­pro­gramme und ver­su­chen auf viele Arten und Wei­sen, ihrem Kind zu hel­fen. Doch oft­mals fruch­ten diese Anstren­gun­gen nicht, und die Not der Kin­der und der Eltern wird immer grö­ßer.
Was viele dabei nicht wis­sen ist, dass in den aller­we­nigs­ten Fäl­len die Kin­der zu unmo­ti­viert oder gar zu faul zum Ler­nen sind. Kin­der, die nicht ler­nen wol­len, gibt es nicht!
Kin­der wol­len ler­nen, denn ler­nen ist für ein Kind genauso nor­mal wie wach­sen oder spie­len. (Was nicht heißt, dass Kin­der immer so ler­nen wol­len, wie Eltern das für rich­tig hal­ten.) Ler­nen gehört zu der natür­li­chen Ent­wick­lung jedes Men­schen. Es ver­mit­telt dem Kind die Fähig­kei­ten, die es braucht, um in der Gesell­schaft zurecht­zu­kom­men, seine Inter­es­sen zu ver­tre­ten und ein zufrie­de­nes Mit­glied inner­halb der Gesell­schaft zu sein.

Lern­schwie­rig­kei­ten sind Pro­bleme, die den gan­zen Men­schen betref­fen und nicht nur seine schu­li­schen Leis­tun­gen Wenn ein Kind nicht lernt, dann ist das ein Zei­chen für ein kör­per­li­ches, see­li­sches oder sozia­les Pro­blem, das es ihm unmög­lich macht, zufrie­den­stel­lend zu ler­nen. Lern­schwie­rig­kei­ten sind dabei nie eine iso­lierte Ange­le­gen­heit, son­dern eine Dis­har­mo­nie inner­halb der gesam­ten Per­sön­lich­keit des Kin­des. Unter die­ser Dis­har­mo­nie lei­den das Kind und die Eltern oft schon, bevor es zu Schul­schwie­rig­kei­ten kommt. Sie wer­den jedoch meist erst dann rich­tig deut­lich, wenn das Kind den Anfor­de­run­gen in der Schule nicht nach­kom­men kann.
Die Hin­ter­gründe von Lern­schwie­rig­kei­ten sind viel­fäl­tig. Es kön­nen kör­per­li­che Schwä­chen sein, cereb­rale Stö­run­gen, Trau­mata, die fast jedes Kind schon erlit­ten hat, soziale Belas­tun­gen und vie­les mehr.
Wir haben ein Mäd­chen ken­nen­ge­lernt, dass schon von klein an sehr unru­hig war. Die­ses Mäd­chen kam zu uns, weil es sich nicht auf den Stoff in der Schule kon­zen­trie­ren konnte, so sehr sie sich auch bemühte. Es stellte sich her­aus, dass das Mäd­chen unter einer Lebens­mit­telun­ver­träg­lich­keit litt, die zu einer stän­di­gen inne­ren Unruhe führte.
Ein Junge war eigent­lich ganz gut in der Schule, nur in den Klas­sen­ar­bei­ten schrieb er grund­sätz­lich schlechte Noten, weil er unbe­wusst das Gefühl hatte, sei­ner Mut­ter damit einen Gefal­len zu tun – sie konnte sich mehr um ihn küm­mern, wenn er schlecht in der Schule war. Ein ande­rer Junge hatte auf­grund eines Erleb­nis­ses als Klein­kind stän­dig Angst, die ihn inner­lich lähmte und dazu führte, dass er sich mit nichts, auch nicht mit dem Lern­stoff, aus­ein­an­der­set­zen konnte. Ein Mäd­chen hatte einen leicht ver­scho­be­nen Schä­del­kno­chen, der einen Druck auf ihr Gehirn aus­übte, so dass sie die linke Gehirn­hälfte nicht benutzte, und des­halb sehr große Schwie­rig­kei­ten mit der Recht­schrei­bung und beim Lesen hatte. Und so wei­ter und so wei­ter.
Bis jetzt haben wir vom Cen­trum für Pola­rity so viele unter­schied­li­che Gründe für Lern­schwie­rig­kei­ten ken­nen gelernt, wie wir Kin­der mit Lern­schwie­rig­kei­ten ken­nen gelernt haben, denn die Gründe für Lern­schwie­rig­kei­ten sind indi­vi­du­ell und haben bei jedem Kind/Jugendlichen eine andere Ursa­che.
Dar­über hin­aus ste­cken hin­ter den Schul­schwie­rig­kei­ten fast immer Pro­bleme, die dem Kind auch außer­halb der Schule das Leben schwer machen. Es ist daher nicht nur in schu­li­scher Hin­sicht ein unge­mei­ner Gewinn an Lebens­freude, wenn das Kind Unter­stüt­zung bei der Lösung sei­ner Pro­bleme erhält.

Pola­rity Lern­för­de­rung als Hilfe bei Lern­schwie­rig­kei­ten Seit zwei Jah­ren arbei­ten wir im Cen­trum für Pola­rity in Hen­nef mit den Metho­den der Pola­rity Lern­för­de­rung bei Kin­dern und Jugend­li­chen, die Lern­stö­run­gen unter­schied­lichs­ter Art haben. Wir ver­wen­den hier­bei
- kör­perthe­ra­peu­ti­sche Übun­gen, die dem Abbau von kör­per­li­chen Blo­ckie­run­gen und dem Auf­bau eines guten Körpergefühls/Selbstgefühls die­nen;
- kind­ge­rechte men­tale Tech­ni­ken, die dabei hel­fen, die Lern­stra­te­gien und Lern­struk­tu­ren des Kin­des zu ord­nen und erfolg­brin­gende Lern­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln;
- Medi­ta­ti­ons– und Ent­span­nungs­übun­gen, die das Kind darin unter­stüt­zen, sich in sich selbst zu ver­an­kern, zur Ruhe zu kom­men und die eigene Stärke zu spü­ren.

Die Lern­för­de­rung wird im Cen­trum für Pola­rity von Men­schen durch­ge­führt, die viel Erfah­rung in der Arbeit mit Kin­dern und Jugend­li­chen haben sowie als Päd­ago­gen und als Pola­rity Leh­rer aus­ge­bil­det sind.

Inner­halb der Pola­rity Lern­för­de­rung geht es darum, die Schwie­rig­kei­ten die ein Kind hat, in ihrem Kern zu behe­ben. Das Ziel der Arbeit ist, dass das Kind frei von Lern­blo­ckie­run­gen ist, über ein gutes Selbst­be­wusst­sein ver­fügt, gut funk­tio­nie­rende Lern­stra­te­gien zur Hand hat, sozial mutig ist und sich so kräf­tig fühlt, dass es den Auf­ga­ben, die das Leben und die Schule stel­len, gewach­sen ist.
Wir haben in die­sem Pro­zess die Erfah­rung gemacht, dass Kin­der in the­ra­peu­ti­scher Hin­sicht sehr viel mehr kön­nen, als wir im all­ge­mei­nen ver­mu­ten. Kin­der haben einen sehr guten Zugang zu kör­per­en­er­ge­ti­schen Übun­gen. Sie ver­fü­gen oft­mals über ein Gespür für sich, von dem wir uns "eine Scheibe abschnei­den" kön­nen, und sind in der Lage, mit der ent­spre­chen­den Anlei­tung Ver­än­de­run­gen in ihrem Kör­per– und See­len­haus­halt in einer Geschwin­dig­keit umzu­set­zen, von der die meis­ten Erwach­se­nen nur träu­men kön­nen. Der Grund hier­für ist, dass bei Kin­dern und Jugend­li­chen Per­sön­lich­keits­struk­tu­ren ebenso wie kör­per­li­che Blo­ckie­run­gen noch nicht jahr­zehn­te­lang gefes­tigt sind und des­halb oft leich­ter zu lösen sind, als es bei Erwach­se­nen der Fall ist.
Dies ist eine sehr gute Vor­aus­set­zung für die Erfolge, die in der Pola­rity Lern­för­de­rung mög­lich sind. Und – das kön­nen wir nach unse­rer bis­he­ri­gen Erfah­rung sagen – es ist sehr viel mög­lich! Es kommt oft vor, dass Kin­der mit Hilfe der Lern­för­de­rung schon nach kur­zer Zeit Dreien, Zweien und Ein­sen aus der Schule mit nach Hause brin­gen statt Vie­ren, Fün­fen und Sech­sen. Dafür gibt es natür­lich keine Garan­tie und es heißt auch nicht, dass die gesamte Stö­rung damit schon aus der Welt geschafft ist, aber es zeigt, wie gut Kin­der in der Lage sind, ihre Pro­bleme in den Griff zu bekom­men, wenn sie dabei Unter­stüt­zung erfah­ren.

Am Anfang der Pola­rity Lern­för­de­rung – und dies bil­det die wich­tigste Grund­lage unse­rer Arbeit – steht ein Test, bei dem das Kind oder der Jugend­li­che Bil­der zu unter­schied­li­chen The­men malt und die moto­ri­schen Fähig­kei­ten des Kin­des über­prüft wer­den.
Anhand der Bil­der kön­nen die Hin­ter­gründe der Lern­schwie­rig­kei­ten sehr genau in Erfah­rung gebracht wer­den, da jeder Mensch unbe­wusst sei­nen kör­per­li­chen, see­li­schen und men­ta­len Zustand in ein Bild hin­ein­malt. Mit etwas Übung ist es mög­lich, den Zustand eines Kin­des in die­sen Bil­dern abzu­le­sen und zu einer sehr genauen Dia­gnose der Pro­bleme des Kin­des zu gelan­gen. Die­ser Test macht es mög­lich zu bestim­men, wel­ches the­ra­peu­ti­sche Vor­ge­hen für das Kind rich­tig ist. Anhand des Ein­gangs­tests zur Lern­för­de­rung kann fest­ge­stellt wer­den, ob die Pro­bleme mit Hilfe der Pola­rity Lern­för­de­rung beho­ben wer­den kön­nen oder ein ande­res the­ra­peu­ti­schen Vor­ge­hen, der Besuch eines Arz­tes oder Psy­cho­lo­gen ange­zeigt sind.

Kin­der ler­nen, wenn sie ler­nen kön­nen!

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