Jyo­tish – das Auge der Vedas
Die Bezie­hung zwi­schen Ayur­veda und indi­scher Astro­lo­gie

Jedem fach­kun­di­gen Astro­lo­gen offen­ba­ren sich im Horo­skop eines Men­schen des­sen jewei­lige Schwach­stel­len, abge­bil­det als pla­ne­tare Kon­flikte oder Über­be­to­nun­gen. Die Krank­heit kann in einem grö­ße­ren Kon­text visua­li­siert und erklärt wer­den und der Mensch wird in die Lage ver­setzt, in einen Bezug zu sei­ner Krank­heit zu tre­ten, den ers­ten und ent­schei­den­den Schritt auf dem Weg der Hei­lung zu tun, ein Schritt, ohne den ein wirk­li­cher Hei­lungs­pro­zess wohl nie mög­lich sein wird.

Um die wirk­li­che Bedeu­tung von Jyo­tish – der Hindu-Astrologie – ver­ste­hen zu kön­nen, ist es wich­tig zu wis­sen, dass sie als einer der Schlüs­sel zum geheim­nis­um­wo­be­nen, spi­ri­tu­el­len Erbe Indi­ens gilt. Wenn wir ver­su­chen, uns den Vedas, den klas­si­schen hei­li­gen Schrif­ten Indi­ens anzu­nä­hern, soll­ten wir gemäß den Aus­sa­gen der Seher, der alt­ehr­wür­di­gen Wei­sen, fol­gende Leh­ren stu­die­ren:

  • Siksa – die Lehre von der rich­ti­gen Aus­spra­che und Arti­ku­la­tion der vedi­schen Verse
  • Chanda – die metri­sche Lehre der Poe­sie
  • Nirukta – die Ety­mo­lo­gie außer­ge­wöhn­li­cher und sel­te­ner Wör­ter
  • Vya­krana – die Lehre der Gram­ma­tik, die auch Lin­gu­is­tik und Phi­lo­so­phie mit ein­schließt
  • Kalpa – das Wis­sen um die Ein­zel­hei­ten der Rituale
  • Jyo­ti­sha – die pla­ne­ta­ren Wis­sen­schaf­ten Astro­no­mie und Astro­lo­gie, die damals wie heute von gro­ßer Bedeu­tung für die Fest­stel­lung des güns­tigs­ten Zeit­punk­tes für reli­giöse Zere­mo­nien waren und sind

Die ers­ten bei­den der hier genann­ten Wis­sens­ge­biete leh­ren uns, wie wir die vedi­schen Schrif­ten aus­spre­chen und aus­drü­cken soll­ten, die nächs­ten bei­den füh­ren uns zu einem Ver­ständ­nis der Inhalte und die letz­ten bei­den, Kalpa und Jyo­tish schließ­lich zei­gen uns Mög­lich­kei­ten der Anwen­dung der vedi­schen Weis­heit.

Jyo­ti­sha, in Europa als Jyo­tish oder vedi­sche Astro­lo­gie bekannt, ist nach indi­schem Ver­ständ­nis eines der wich­tigs­ten Werk­zeuge für den ernst­haf­ten Schü­ler auf dem Weg zum Ver­in­ner­li­chen der vedi­schen Leh­ren und somit zur Spi­ri­tua­li­tät. Jyo­ti­sha gilt als das Auge der Vedas und bringt Licht in die ansons­ten mystisch-verklärte, schwer durch­schau­bare kos­mi­sche Welt der Vedas.

In irgend einer Form ist jede der vedi­schen Dis­zi­pli­nen ver­knüpft mit Astro­no­mie und Astro­lo­gie. Yoga bei­spiels­weise könnte stark ver­ein­facht beschrie­ben wer­den als eine Mög­lich­keit, die sola­ren Ener­gien mit den luna­ren Ener­gien in Ein­klang zu brin­gen. Bei Ayur­veda han­delt es sich unter die­sem Gesichts­punkt um eine Dar­stel­lung der ver­schie­de­nen pla­ne­ta­ren Ener­gien in Form von Doshas, die gegen­ein­an­der aus­ba­lan­ciert wer­den wol­len.
Vastu, die archi­tek­to­ni­sche Lehre der Vedas, hilft dem Men­schen ein Gefühl dafür zu ent­wi­ckeln, wie wich­tig es ist, sich in die kos­mi­sche Har­mo­nie, in die Gege­ben­hei­ten der Natur und unse­rer gewähl­ten Umge­bung ein­zu­fü­gen.

Obwohl es sich bei Jyo­ti­sha, Ayur­veda, Yoga und Vastu um grund­ver­schie­dene Dis­zi­pli­nen han­delt, ver­fol­gen doch alle ein gemein­sa­mes Ziel, das vor allem darin besteht, den Men­schen dabei zu unter­stüt­zen, sei­nen jewei­li­gen Zustand von Kör­per, Geist und Seele ver­ste­hen zu ler­nen. Zugleich wer­den hier Mög­lich­kei­ten des bes­se­ren Umgangs mit sich selbst auf­ge­zeigt, prak­ti­sche Schritte, die die Har­mo­ni­sie­rung begüns­ti­gen.
Wäh­rend ein spi­ri­tu­el­ler Leh­rer ein bild­haf­tes Gleich­nis wäh­len könnte, um eine Brü­cke zu sei­nen Weis­hei­ten und sei­nem Glau­ben zu bauen, benutzt ein guter ayur­ve­di­scher Arzt das Dosha-System und die Kon­sti­tu­ti­ons­lehre, um uns die Bezie­hun­gen und mög­li­che Dis­kre­pan­zen zwi­schen Kör­per und Geist auf­zu­zei­gen. Ein Jyo­ti­shi hin­ge­gen wählt den Weg einer Gra­fik, die gute oder weni­ger gute Bezie­hun­gen zu den ent­spre­chen­den pla­ne­ta­ren Ener­gien ver­deut­licht. Auf unter­schied­li­chen Wegen wird so ver­sucht, eine Ver­bin­dung zur kos­mi­schen Ein­heit zu schaf­fen.

Vor eini­gen Jahr­zehn­ten noch war Jyo­tish ein inte­gra­ler Bestand­teil jeden Hei­lungs­pro­zes­ses; heute sind viele ayur­ve­di­sche Ärzte lei­der nicht mehr ver­traut mit die­sem kom­pli­zier­ten astro­lo­gi­schen System, wäh­rend jedoch ein Groß­teil der indi­schen Bevöl­ke­rung nach wie vor einen engen Bezug zur Hindu-Astrologie hat. Ihre Bedeu­tung für das täg­li­che Leben und die Art der Anwen­dung hat sich in den letz­ten Jahr­hun­der­ten kaum ver­än­dert. Wäh­rend andere astro­lo­gi­sche Sys­teme (die abend­län­di­sche, grie­chi­sche Astro­lo­gie bei­spiels­weise) auf Wis­sen basie­ren, des­sen Bedeu­tung und reli­giöse Grund­la­gen in den letz­ten Jahr­hun­der­ten mehr und mehr ver­lo­ren gegan­gen sind, wur­den die Grund­an­nah­men der Hindu-Astrologie nie in Frage gestellt und sind inner­halb des Glau­bens und der täg­li­chen Welt­an­schau­ung der Bevöl­ke­rung bis heute leben­dig geblie­ben.

Für die­je­ni­gen Ayurveda-Therapeuten, die die Erkennt­nisse der "Wis­sen­schaft des Lichts", wie die wört­li­che Über­set­zung für "Jyo­tish" lau­tet, im Rah­men ihrer Behand­lun­gen anwen­den, ist der Bonus wirk­lich beacht­lich. Mit Hilfe des Horo­skops eines Men­schen kann der Behand­ler sehr schnell erken­nen, wel­che der pla­ne­ta­ren Ener­gien für ein kör­per­li­ches Ungleich­ge­wicht ver­ant­wort­lich ist, das in sei­ner Kon­se­quenz unwei­ger­lich zur Ent­ste­hung einer Krank­heit füh­ren wird, sollte sie nicht auf eine ange­mes­sene Weise beach­tet und bear­bei­tet wer­den. Viele Men­schen sind hier­zu­lande sehr stark inter­es­siert, ihre Kon­sti­tu­tion her­aus­zu­fin­den, und die Natur­heil­kunde ver­sucht seit Jahr­zehn­ten, die­sem Wunsch gerecht zu wer­den, indem sie Metho­den wie bei­spiels­weise Iris­dia­gnose, Urinana­lyse, homöo­pa­thi­sche Kon­sti­tu­ti­ons­be­hand­lung immer wei­ter ent­wi­ckelt, in dem Bestre­ben, den Men­schen auf eine ver­ständ­li­che Art und Weise ihre kon­sti­tu­tio­nell beding­ten Schwach­stel­len und Anfäl­lig­kei­ten auf­zu­zei­gen, damit sie ent­we­der pro­phy­lak­tisch aktiv wer­den kön­nen oder aber im Falle einer chro­ni­schen oder aku­ten Erkran­kung gewapp­net sind.
Kei­nes der oben genann­ten Sys­teme kann jedoch die Aus­sa­ge­kraft einer vedisch-astrologischen Ana­lyse errei­chen.

Ein guter Jyo­ti­shi könnte einem Kli­en­ten bei­spiels­weise auf­zei­gen, dass seine Hyper­to­nie auf einem Über­schuß der Pitta-Energien beruht und dass das Zusam­men­tref­fen der bei­den Pitta-Planeten Mars und Sonne in sei­nem Geburts­bild einen erheb­li­chen Anteil an der Ent­ste­hung der Sym­pto­ma­tik tra­gen. Ein Psy­cho­loge würde bei­spiels­weise in die­sem Fall dazu raten, den eige­nen Umgang mit Aggres­sion und Ärger (Mars) zu bear­bei­ten, ein Homöo­path könnte Nux Vom­cia ver­ord­nen, ein Phy­to­the­ra­peut könnte Kava-Kava oder Rau­wol­fia ein­set­zen, der Haus­arzt würde ver­mut­lich zu einem Beta­blo­cker grei­fen. Kei­ner von allen, außer dem Astro­lo­gen, kann aller­dings einen Ansatz­punkt bie­ten, der das Pro­blem an der Wur­zel packt, kann einen sehr sub­ti­len Ent­ste­hungs­me­cha­nis­mus erken­nen und beschrei­ben. Nur der Jyo­ti­shi ist dar­über hin­aus in der Lage, die Ent­ste­hung einer sol­chen Sym­pto­ma­tik bereits im Vor­feld zu erken­nen und sollte sogar den für den Aus­bruch der kör­per­li­chen Erschei­nung kri­ti­schen Zeit­punkt vor­her­sa­gen kön­nen.
Jedem fach­kun­di­gen Astro­lo­gen offen­ba­ren sich im Horo­skop eines Men­schen des­sen jewei­lige Schwach­stel­len, abge­bil­det als pla­ne­tare Kon­flikte oder Über­be­to­nun­gen. Die Krank­heit kann in einem grö­ße­ren Kon­text visua­li­siert und erklärt wer­den und der Mensch wird in die Lage ver­setzt, in einen Bezug zu sei­ner Krank­heit zu tre­ten, den ers­ten und ent­schei­den­den Schritt auf dem Weg der Hei­lung, ein Schritt, ohne den ein wirk­li­cher Hei­lungs­pro­zess wohl nie mög­lich sein wird.

Sogar unheil­bare Erkran­kun­gen, bei denen nur eine geringe Aus­sicht auf eine Bes­se­rung besteht, wer­den unter vedisch-astrologischen Gesichts­punk­ten dis­ku­tiert. Hier zielt die Absicht des ayur­ve­di­schen The­ra­peu­ten dar­auf ab, den Men­schen in Ein­klang mit sei­nen kör­per­li­chen Gescheh­nis­sen zu brin­gen, ihm zu einer ande­ren Ein­stel­lung sich selbst gegen­über zu ver­hel­fen, damit er bei sei­ner nächs­ten Inkar­na­tion eine Aus­sicht auf eine bes­sere kör­per­li­che Ver­fas­sung hat.
Ebenso wie im Falle einer aku­ten Erkran­kung ein Kampf in uns statt­fin­det, in dem das Immun­sys­tem ver­sucht, die Ober­hand über die Erre­ger zu erstrei­ten, kann ein vedi­scher Astro­loge unter­schwel­lige pla­ne­tare Kriege iden­ti­fi­zie­ren, die nur dar­auf war­ten, durch eine zeit­li­che Aus­lö­sung, wie bei­spiels­weise einen Tran­sit oder eine Dasa­phase akti­viert zu wer­den und ihre Explo­si­vi­tät frei­zu­set­zen. Mit der Hilfe eines Jyo­tis­his kann ein Mensch auf diese Punkte auf­merk­sam gemacht wer­den, er erhält die Mög­lich­keit, mit den jewei­li­gen Ener­gien bes­ser umge­hen zu kön­nen, indem er bei­spiels­weise durch Medi­ta­tion und Man­tras mit ihnen in Kon­takt tritt, sie auf diese Weise wür­digt und aner­kennt und so die von Ihnen ver­ur­sach­ten Stö­run­gen redu­ziert und seine Lebens­qua­li­tät deut­lich ver­bes­sert. Gesund­heit­li­che Schwach­stel­len kön­nen bei­spiels­weise an Pla­ne­ten, die sich im Zei­chen ihres Falls befin­den, erkannt wer­den. Steht die Sonne etwa in der Waage, dem Zei­chen ihres Falls, ihrer schwächs­ten Posi­tion also, und wird außer­dem von ande­ren Fak­to­ren beein­träch­tigt, so kann daran eine ins­ge­samt eher schwa­che kör­per­li­che Kon­sti­tu­tion erkannt wer­den. Befin­det sich Venus in der Jung­frau, ihrem schwächs­ten Zei­chen, kön­nen poten­ti­elle Pro­bleme im Bereich der Nie­ren und der Geschlechts­or­gane früh­zei­tig beach­tet vor­beu­gend behan­delt wer­den.

Die Grund­lage der dia­gnos­ti­schen Anwen­dung Jyo­tishs beruht vor allem auf der Erken­nung ener­ge­ti­scher Grund­mus­ter, der Ein­schät­zung der Schwach­stel­len, der Abwä­gung der zum Aus­gleich zur Ver­fü­gung ste­hen­den posi­ti­ven Fak­to­ren und der dar­auf basie­ren­den Ein­schät­zung der kör­per­li­chen Kon­se­quen­zen. Die Ent­ste­hung von Krank­heit wird auf Unaus­ge­gli­chen­hei­ten im ener­ge­ti­schen Bereich zurück­ge­führt und die letzt­end­lich sicht­bare kör­per­li­che Erschei­nung gilt nur als eine von meh­re­ren mög­li­chen Aus­drucks­for­men der ursprüng­lich vor­han­de­nen Dys­kras­sie. Die kör­per­li­chen Mecha­nis­men tre­ten ebenso wie bei der Ver­ord­nung einer homöo­pa­thi­schen Arz­nei hier­bei etwas in den Hin­ter­grund.

Am Bei­spiel des eng­li­schen Komi­kers Peter Sel­lers, bes­ser bekannt als Inspek­tor Clou­seau (Der rosa­rote Pan­ther), möchte ich zum Schluss die beschrie­bene vedisch-astrologische Aus­wer­tung ver­an­schau­li­chen. Ohne auf kom­pli­zierte astro­lo­gi­sche Ein­zel­hei­ten ein­zu­ge­hen, zeigt sein Horo­skop auf eine ein­drucks­volle Weise einige der zuvor erwähn­ten Fak­to­ren. Die­ses Horo­skop wurde übri­gens auf der Basis des side­ri­schen Tier­krei­ses erstellt, den die indi­schen Astro­lo­gen als Berech­nungs­grund­lage ver­wen­den. Hier ori­en­tie­ren sich die Pla­ne­ten­stände am Fix­stern Spica und es wer­den somit die tat­säch­li­chen Stel­lun­gen der Him­mels­kör­per wie­der­ge­ge­ben, im Gegen­satz zu dem bei uns nor­ma­ler­weise ver­wen­de­ten tro­pi­schen Tier­kreis, in dem die ein­zel­nen Pla­ne­ten in Bezie­hung zum Stand der Sonne gesetzt wer­den. So ergibt sich eine Dif­fe­renz von ca. 23 Grad (je nach Geburts­jahr), um die die Pla­ne­ten des tro­pi­schen Horo­skops jeweils zurück­ver­setzt wer­den müs­sen, um ihre Posi­tion im side­ri­schen Tier­kreis zu errei­chen.


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|8. Fische |9. Wid­der |10. Stier |11. Zwil­linge |
| | | Mond Ee– | |
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|7. Was­ser­mann | |12. Krebs |
| | | Rahu Rx |
| | |(Nördl. Mond­kno­ten)
| | Geburts­horo­skop | |
|––––––-| von |––––––|
|6. Stein­bock | Peter Sel­lers | 1. Löwe |
| Ketu Rx ++ | | Mer­kur K |
|(Südl. Mond­kno­ten) | | Sonne M |
| | | Mars Tc |
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|5. Schütze |4. Skor­pion |3. Waage |2. Jung­frau |
| Jupi­ter Rx SMT | | Saturn E++ | Venus Vf++ |
| | | | |
| | | | |
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Sel­lers Aszen­dent befin­det sich im Zei­chen Löwe, einem Feu­er­zei­chen. Eben­falls im Löwen steht die starke Sonne, zusam­men mit Mer­kur und Mars. Mars gilt ebenso wie die Sonne und das Löwezei­chen als ein Pitta-Faktor, der anpas­sungs­fä­hige Pla­net Mer­kur nimmt durch seine Posi­tion in einem Pit­ta­zei­chen ebenso Pit­ta­en­er­gien auf. Auch Jupi­ter steht in einem Pit­ta­zei­chen, dem Schüt­zen. Die deut­lich zutage tre­tende Pit­ta­be­to­nung kann durch vor­han­dene Kapha­en­er­gien zwar abge­mil­dert, jedoch nicht aus­ge­gli­chen wer­den. Mars, einer der Pla­ne­ten im ers­ten Haus, das auch eine wich­tige Aus­sa­ge­fä­hig­keit hin­sicht­lich der kör­per­li­chen Ver­fas­sung eines Men­schen besitzt, ist der stärkste Pla­net in Sel­lers Horo­skop und herrscht über das 4. Haus, das gemäß den Fest­le­gun­gen Jyo­tishs über das Herz regiert. Neben­bei bemerkt haben diese feu­ri­gen Pla­ne­ten im ers­ten Haus, die alle­samt einen Aspekt zum 7. Haus, dem Haus der Ehe und Bezie­hun­gen bil­den, zu ins­ge­samt vier Ehen geführt.

Eben­so­we­nig wie eine Bezie­hung zu viel Feuer ver­trägt, scheint auch Sel­lers Herz die ihm zuge­mu­te­ten Stra­pa­zen nicht unbe­scha­det über­stan­den zu haben. Im Alter von 52 wurde ihm nach meh­re­ren schwe­ren Herz­at­ta­cken schließ­lich ein Schritt­ma­cher implan­tiert, 1980 erlag er im Alter von nur 55 Jah­ren einer wei­te­ren Herz­at­ta­cke.

Um eine aus­sa­ge­fä­hige astrologisch-medizinische Aus­wer­tung vor­neh­men zu kön­nen, müss­ten selbst­ver­ständ­lich viele wei­tere Fak­to­ren in die Deu­tung ein­be­zo­gen wer­den, was den Rah­men die­ses Arti­kels spren­gen würde. Eine kom­bi­nierte Anwen­dung von vedisch-astrologischen und medi­zi­ni­schen Kennt­nis­sen könnte jedoch sowohl dem Behand­ler als auch dem Pati­en­ten in vie­len Fäl­len zu mehr Klar­heit und geziel­te­ren Behand­lungs­maß­nah­men ver­hel­fen, im Dienste der Gesund­heit des Men­schen. Die iso­lierte astro­lo­gi­sche Betrach­tung kann wich­tige Hin­weise geben, ver­schie­dene natur­heil­kund­li­che oder medi­zi­ni­sche Ver­fah­ren klä­ren Krank­heits­ent­ste­hungs­me­cha­nis­men und Ursa­chen auf, in der Kom­bi­na­tion von vedi­scher Astro­lo­gie und Medi­zin jedoch liegt ein völ­lig unter­schätz­tes Poten­tial, das teil­weise im Wes­ten lei­der immer noch ver­kannt und belä­chelt wird.

Die­ser Arti­kel ist zuerst erschie­nen im Maga­zin "CO´MED".

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