Infu­sion der Liebe – Krea­ti­vi­tät und Mit­ge­fühl in der moder­nen Medi­zin

"infu­sion. Neue Qua­li­tä­ten in Gesund­heits­un­ter­neh­men". So lau­tete das Thema eines Kon­gres­ses, der vom 17. – 19. Mai 2004 in Salz­burg statt­fand. Chris­tian Salve­sen berich­tet von bewe­gen­den Ein­drü­cken und Begeg­nun­gen, die Hoff­nung und Mut machen: Die moderne Medi­zin hat ein gro­ßes Poten­tial zur Huma­ni­tät.

"infu­sion. Neue Qua­li­tä­ten in Gesund­heits­un­ter­neh­men". So lau­tete das Thema eines Kon­gres­ses, der vom 17. – 19. Mai 2004 in Salz­burg statt­fand. Chris­tian Salve­sen berich­tet von bewe­gen­den Ein­drü­cken und Begeg­nun­gen, die Hoff­nung und Mut machen: Die moderne Medi­zin hat ein gro­ßes Poten­tial zur Huma­ni­tät.

Nie­mand möchte ins Kran­ken­haus, jeden­falls nicht als Pati­ent. Man­cher fürch­tet diese weiße, ste­rile Welt mit ihren sur­ren­den und fie­pen­den Appa­ra­tu­ren mehr als den Fried­hof, wo wenigs­tens die Vögel über dem Grab sin­gen. Kran­ken­haus, Kli­nik, Hos­pi­tal – das sind irgend­wie vom Leben abge­trennte Orte. Da wird man ein­ge­lie­fert und ist dann aus­ge­lie­fert: einer star­ren Rou­tine und frem­den Men­schen in wei­ßen Kit­teln, die kaum lachen. Über­all lau­ern Angst und Schmerz. Man kann nur hof­fen, die­ser Vor­hölle mög­lichst bald zu ent­kom­men.
Bei aller Effek­ti­vi­tät der moder­nen (Apparate-) Medi­zin: Für das Wohl­ge­fühl der Pati­en­ten wurde bis­her viel zu wenig getan. Doch etli­che west­li­che Wis­sen­schaft­ler und Ärzte haben erkannt, wie wich­tig Lebens­freude, Lachen, Krea­ti­vi­tät, das offene, freund­schaft­li­che Gespräch, die innere Ent­span­nung für das Gesund­wer­den und Gesund­blei­ben sind. Welch ein Unter­schied, wenn an den zuvor kah­len Wän­den des Kran­ken­hau­ses bunte, von Pati­en­ten gemalte Bil­der hän­gen, wenn im Flur ein Spring­brun­nen plät­schert, wenn das uner­bitt­li­che Sir­ren und Brum­men der Appa­rate von sanf­ter Musik umhüllt wird, wenn eine Ärz­tin mit einer Gitarre zum gemein­sa­men Sin­gen ans Kran­ken­bett kommt oder ein Clown hin­ter dem Chef­arzt Gri­mas­sen schnei­det!
Noch sind sol­che Aktio­nen ("the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men") in Deutsch­land höchs­tens in einem Zehn­tel aller Kli­ni­ken mög­lich. Ein­ge­fah­rene Struk­tu­ren las­sen sich nicht so schnell ändern. "Kein Geld!" Doch die Wider­stände brö­ckeln, das Inter­esse wächst. Neben den übli­chen Medi­ka­men­ten wird den Men­schen ein wun­der­sa­mer Saft ein­ge­träu­felt. Da geschieht eine fast alchi­mis­ti­sche Infu­sion. In:fusion – das Motto der Kon­fe­renz traf die Sache. Über 40 Refe­ren­ten aus Europa und Ame­rika – Ärzte, For­scher, The­ra­peu­ten, Künst­ler und Musi­ker – zeig­ten, wie sie im heu­ti­gen Gesund­heits­sys­tem schon recht wirk­sam "in-fusionieren". Wie sie das unver­käuf­li­che, von allen ersehnte Medi­ka­ment Liebe über unsicht­bare Schläu­che ein­flie­ßen las­sen.

Die Angst über­win­den
Wir haben alle Angst, auch wenn wir gesund sind. Wir haben Angst vor Lei­den und Schmer­zen, Unsi­cher­heit und Tod. Diese meist ver­bor­gene Angst kann aus ihrem Ver­steck aus­bre­chen und uns über­wäl­ti­gen bei einer Dia­gnose wie Krebs, AIDS oder einer ähn­lich schwe­ren Krank­heit. Ellis Huber, Arzt und ehe­ma­li­ger Prä­si­dent der Ärz­te­kam­mer Ber­lin, ver­an­schau­lichte mit einer Gra­fik den "Angst­stern". Von der Angst in der Mitte zei­gen die Strah­len in alle Rich­tun­gen: Zu hoher Blut­druck, Stress, Infarkt, Atem­be­schwer­den, Magen-Darm-Geschwüre, psy­cho­so­ma­ti­sche Stö­run­gen, Neu­ro­sen? Die meis­ten Krank­hei­ten wer­den durch Angst aus­ge­löst oder ver­stärkt. Kön­nen wir die Angst ver­rin­gern oder gar einen rela­tiv angst­freien Raum schaf­fen?
Im Mit­tel­al­ter wur­den mäch­tige Kathe­dra­len als Schutz­wall gegen die Angst errich­tet. In die­sem Raum zu Ehren Got­tes waren alle gleich. Arme wie Rei­che fan­den ihren Lebens­sinn in der Reli­gion, erklärte Huber. Doch wo fin­den wir heute eine sol­che "Mitte des Gemein­we­sens"? Im Inter­net? Nach den hier­ar­chi­schen Struk­tu­ren der Indus­trie­ge­sell­schaft erle­ben wir in unse­rer heu­ti­gen Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft eine kom­plexe Ver­net­zung aller Inter­es­sens­grup­pen und Indi­vi­duen. Doch in Zukunft wird nicht die Quan­ti­tät, son­dern die Qua­li­tät von Kom­mu­ni­ka­tion von Bedeu­tung sein. Dafür steht der Begriff psy­cho­so­ziale Gesund­heit. Ent­stünde ein ech­tes Mit­ein­an­der in den ver­schie­de­nen Berei­chen der Gesell­schaft, in der Arbeits­welt, in der Fami­lie und auch im Kran­ken­haus, dann wäre das die beste Vor­sorge und The­ra­pie, und somit auch ein enorm Kos­ten däm­men­der, wirt­schaft­lich ent­schei­den­der Fak­tor. In der von Huber skiz­zier­ten "Rela­ti­vi­täts­theo­rie der Medi­zin" wir­ken alle Ebe­nen vom Mole­kül über die Zell­ver­bände und Organe, vom Indi­vi­duum über die Fami­lie und Gemein­schaf­ten bis hin zur Gesamt­ge­sell­schaft wech­sel­sei­tig auf­ein­an­der. Eine ähn­li­che Auf­fas­sung fin­den wir bereits in alten öst­li­chen Leh­ren wie dem Ayur­veda oder in der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin. Sie wer­den heute fast sprung­haft in die west­li­che Medi­zin inte­griert.
Doch die Theo­rie, dass alles mit­ein­an­der ver­bun­den ist, nützt wenig, wenn nicht viele ein­zelne Men­schen kon­kret die Ver­bun­den­heit füh­len und mit­tei­len. Mehr Mit­mensch­lich­keit und Ver­ständ­nis in die Welt, in die­sem Fall vor allem: in das Kran­ken­haus brin­gen, das lässt sich zwar kaum von oben regeln, aber doch immer­hin för­dern. Letzt­lich beruht es wohl immer auf der Initia­tive Ein­zel­ner, die – oft gegen die Struk­tu­ren – auf eine Weise mit ihren Mit­men­schen kom­mu­ni­zie­ren, die ihnen die Angst nimmt und zu mehr Ver­trauen und Lebens­mut anregt.
Beson­ders berührt hat mich Lucanne Magill, die seit 1973 in den USA Krebs­pa­ti­en­ten und deren Ange­hö­ri­gen the­ra­peu­tisch hilft. In Videos zeigte sie, wie sich einige Pati­en­ten durch das gemein­same Sin­gen völ­lig ver­wan­del­ten. Aus aggres­si­ven und ver­zwei­fel­ten Pati­en­ten wur­den Men­schen, die Freude und Sinn im Leben fan­den. Und auch wenn sie nicht Jahre wei­ter­leb­ten, son­dern schon wenige Wochen spä­ter star­ben, sie erfuh­ren eine innere Erfül­lung, die womög­lich die wahre Hei­lung bedeu­tet.

Frequenz-Medizin
Etli­che Vor­träge und auch die Kon­zerte ver­mit­tel­ten etwas, das in unse­rer Kul­tur, spe­zi­ell im Gesund­heits­we­sen bis vor eini­gen Jahr­zehn­ten fast völ­lig igno­riert wurde. Es ist auch nicht so leicht greif­bar, obwohl es in allem, was wir wahr­neh­men, füh­len, den­ken und tun eine wich­tige Rolle spielt. Es geht um Schwin­gung. Jeder Ton hat eine bestimmte Schwin­gung oder Fre­quenz. Wenn die Saite einer Geige gestri­chen wird oder beim Sin­gen und Spre­chen die Stimm­bän­der im Kehl­kopf vibrie­ren, errei­chen über die Luft Schall­wel­len unser Ohr. Die wer­den über recht kom­plexe Vor­gänge im Innen­ohr als Ner­ven­im­pulse an das Gehirn wei­ter­ge­lei­tet und dort etwa als Hil­fe­ruf oder als ent­span­nende Musik gewer­tet. Ähn­lich wer­den die viel schnel­ler schwin­gen­den Licht­wel­len vom Auge über den Seh­nerv an das Gehirn wei­ter­ge­lei­tet, das dar­aus Far­ben und Gegen­stände macht.
Letzt­lich kann man alles, was über­haupt geschieht, von der Bewe­gung der Pla­ne­ten über das Herz­klop­fen bis hin zu den Neu­ro­nen­im­pul­sen im Gehirn in Fre­quen­zen dar­stel­len: Wie oft geschieht etwas in einer bestimm­ten Zeit? Der Kam­mer­ton A, auf den sich jedes Orches­ter vor dem Kon­zert ein­stimmt, wird als Schwin­gung von 440 Hertz gemes­sen – eine Gei­gen­saite schwingt 440 mal pro Sekunde hin und her. Und unser gan­zer Kör­per schwingt mit – auf allen Ebe­nen! Da gibt es eine "Reso­nanz".
Die Scha­ma­nen erkann­ten bereits vor vie­len tau­send Jah­ren, dass bestimmte Rhyth­men heil­sam wir­ken. Ihre gleich­mä­ßi­gen Trom­mel­rhyth­men stim­men die Gehirn­fre­quen­zen auf 6–12 Hertz ein, was einem Zustand zwi­schen Tief­schlaf und Traum ent­spricht. Die Hei­ler in Stam­mes­kul­tu­ren – sie wer­den mitt­ler­weile zumin­dest in eini­gen west­li­chen For­schungs­zwei­gen wie zum Bei­spiel der Eth­no­me­di­zin ernst genom­men – füh­ren ihre "Pati­en­ten" mit Trom­meln und Gesän­gen ganz gezielt in Bewusst­seins­zu­stände, in denen Selbst­hei­lungs­kräfte ange­regt wer­den kön­nen.
Mit Schwin­gun­gen hei­len – das ist ein schier uner­schöpf­li­ches Thema, erfreu­li­cher­weise auch von hoch­ka­rä­ti­gen west­li­chen Wis­sen­schaft­lern, Ärz­ten und Künstlern/Musikern in sei­nem enor­men Poten­tial zuneh­mend erkannt. Der Arzt und Klangt­he­ra­peut Dr. Wolf­gang Kölbl ließ am ers­ten Abend zusam­men mit sei­ner Frau Ruth viele große Gongs und Klang­röh­ren vibrie­ren, und wäh­rend das dumpfe Grol­len zu einem durch­drin­gen­den Dröh­nen und Don­nern anschwoll, spürte ich ein leben­di­ges Pri­ckeln, als wären alle Zel­len hell­wach. Die Wir­kung sol­cher Gongs ist auf­grund ihrer kom­ple­xen Schwin­gungs­struk­tur noch recht wenig erforscht und kann bei ver­schie­de­nen Men­schen durch­aus unvor­her­seh­bare, starke energetisch-emotionale Reak­tio­nen aus­lö­sen. Als Prof. Rolf Ver­res zu eige­nen Foto­gra­fien von Men­schen und Land­schaf­ten am fol­gen­den Kon­zert­abend auf dem Piano impro­vi­sierte, wirkte das inspirierend-beruhigend. Ver­res ist Ärzt­li­cher Direk­tor der Abtei­lung Medi­zi­ni­sche Psy­cho­lo­gie am Kli­ni­kum der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg, wo er u.a. die "Kultur-Schmiede" ein­ge­rich­tet hat. Mit Hilfe von Kunst, Musik, Medi­ta­tion und Krea­ti­vi­tät sol­len sich die Pati­en­ten auf­ge­ho­ben füh­len.
Rich­tig span­nend wurde es, als die Schwin­gun­gen, die der Ober­ton­sän­ger Chris Amrhein mit sei­ner Gruppe in den Raum sandte, auf der Lein­wand als sich stets ver­wan­delnde, herr­li­che geo­me­tri­sche Mus­ter erschie­nen, reflek­tiert von der Ober­flä­che des Was­sers in einem Glas. Als dann alle mit­sin­gen durf­ten und "ihr" Schwin­gungs­mus­ter wie eine Art Feed­back auf der Lein­wand beob­ach­ten konn­ten, war die Begeis­te­rung groß.
Seit Anfang der 70-er Jahre setzt die New Age-Musik in Ame­rika und Europa auf Ent­span­nung. Doch Musi­ker­pio­niere wie Ste­phen Hal­pern in den USA oder auch Deu­ter in Deutsch­land konn­ten damals den hei­len­den Effekt ihrer Musik nicht wis­sen­schaft­lich nach­wei­sen. Dazu bedarf es kost­spie­li­ger Ver­suchs­rei­hen. Mitt­ler­weile haben sich in eini­gen Kli­ni­ken Ärzte, Wis­sen­schaft­ler und Musi­ker zusam­men­ge­tan, um genau die­sen Nach­weis zu erbrin­gen und dann auch durch­zu­set­zen, dass Pati­en­ten die Musik hören kön­nen, die sie mögen und die ihnen zugleich medi­zi­nisch hilft.
Vor­bild­lich in Europa ist das däni­sche Musica Humana Pro­jekt. In Zusam­men­ar­beit mit Pati­en­ten und Per­so­nal ent­wi­ckel­ten der Obo­ist und Kom­po­nist Niels Eje, seine Frau Inge und Dr. Per Thor­gaard, Lei­ter der Abtei­lung Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin (spe­zi­ell für Herz­krank­hei­ten) an der Uni­ver­si­täts­kli­nik in Aal­borg Musik­pro­gramme, die u.a. vor, wäh­rend und nach Ope­ra­tio­nen ein­ge­setzt wer­den, um die Pati­en­ten zu ent­span­nen, Schmer­zen zu lin­dern und see­lisch wie kör­per­lich auf­zu­bauen.
Könnte nicht auch hier­zu­lande ein spe­zi­el­les Klinik-Radioprogramm ein­ge­rich­tet wer­den, das jeder Pati­ent alter­na­tiv zu den übli­chen, sel­ten gesund­heits­för­dern­den Rund­funk– und TV-Sendungen emp­fan­gen kann? Daran arbei­ten zur Zeit in Öster­reich und Deutsch­land die Musik­pro­du­zen­tin, Medi­en­wir­kungs­for­sche­rin und Mit­or­ga­ni­sa­to­rin des Kon­gres­ses "in:fusion", Vera Bran­des, und der Rund­funk­jour­na­list und Pro­du­zent the­ra­peu­ti­scher CDs Tom Doch. Unter­stützt wird die­ser Ansatz auch durch die Chro­no­bio­lo­gie und Stress­for­schung sowie durch die Neu­ro­lo­gie. Einen neu­ro­lo­gi­schen Ansatz ver­tre­ten Alex­an­der Doman und der Diri­gent Richard Law­rence, die auf den Spu­ren des genia­len Klang­for­schers und Medi­zi­ners Alfred Tho­ma­tis das the­ra­peu­ti­sche "Lis­ten­ing Pro­gram" ent­wi­ckel­ten. Sie alle ver­mit­tel­ten in ihren Vor­trä­gen über­zeu­gend, dass und wie die rich­tige Musik – zur rich­ti­gen Zeit ein­ge­setzt – hei­lend wir­ken kann. Erste Tests mit einem 72-stündigen Tag– und Nacht­pro­gramm, das die Pati­en­ten natür­lich jeder­zeit abschal­ten kön­nen, zeig­ten posi­tive Ergeb­nisse. Nicht nur die Pati­en­ten fühl­ten sich bes­ser, auch das Kran­ken­haus­per­so­nal freute sich über die ange­neh­mere Gesamt­stim­mung.

Qua­li­tät und Ein­satz
Prof. David Ald­ridge von der Kli­nik Wit­ten Her­de­cke brachte es im Abschluss­vor­trag "Warum heilt Ästhe­tik?" noch ein­mal auf den Punkt: Wenn Kunst und Musik in die The­ra­pie ein­be­zo­gen wer­den, geht es nicht um Quan­ti­tät, wie bei einer Behand­lung mit Medi­ka­men­ten, son­dern um Qua­li­tät. Im Mit­tel­punkt steht der Pati­ent als indi­vi­du­el­ler Mensch. Der (Musik-) The­ra­peut muss sich ganz auf die­sen Men­schen ein­stel­len und immer wie­der neue Wege fin­den, um ihn genau dort zu errei­chen, von wo aus Hei­lung mög­lich ist.
Ald­ridge zeigte in Video­se­quen­zen Kin­der und Erwach­sene aus der Neu­ro­ha­bi­li­ta­tion. Ein acht­jäh­ri­ges Mäd­chen, das anfangs auf nichts zu rea­gie­ren schien, lernte ganz all­mäh­lich wie­der zu kom­mu­ni­zie­ren. Sie schlug auf eine Trom­mel und brachte zunächst gur­gelnde, schließ­lich kla­rer arti­ku­lierte Laute zum Gesang der The­ra­peu­tin her­vor. Ein jun­ger Mann war fast voll­stän­dig gelähmt. Er konnte nur noch seine linke Hand etwas hin und her bewe­gen. Spre­chen oder Sin­gen waren auch unmög­lich. Der The­ra­peut ent­wi­ckelte eine Methode bzw. eine Appa­ra­tur, mit der die­ser Pati­ent über ein Key­board­bild Töne aus­lö­sen konnte. Schließ­lich impro­vi­sierte er zum Pia­no­spiel des The­ra­peu­ten Melo­dien, die Freude zum Aus­druck brach­ten. Nicht wenige im Audi­to­rium wisch­ten sich wie ich Trä­nen aus den Augen.

Chris­tian Salve­sen

Kon­takt­adresse:
Salu­dArt e.V. – Initia­tive Kunst und Gesund­heit, Moos­straße 130 F, A-5020 Salz­burg, Tel 0043–664-255 01 00. E-Mail: office@infusion.at, Inter­net: www.infusion.at


Buch-Tipps
Ellis Huber/Kurt Lang­bein, Die Gesundheits-Revolution (Aufbau-Verlag, 2004)
Rolf Ver­res, Die Kunst zu leben – Krebs und Psy­che (Her­der Spek­trum, 2003)
Karl-Heinz Men­zen, Grund­la­gen der Kunst­the­ra­pie (Ernst Rein­hardt Ver­lag, 2. Aufl. 2004)
Gabriele Hof­mann, Mensch & Musik (Wiß­ner, 2002)
Don Camp­bell, Die Heil­kraft der Musik – Klänge für Kör­per und Seele (Knaur, 2000) Ste­pha­nie Mer­ritt, Die hei­lende Kraft der klas­si­schen Musik (Kösel, 1998. Audio-CD extra)
Alex­an­der Lau­ter­was­ser, Was­ser Klang Bil­der. Die schöp­fe­ri­sche Musik des Welt­alls (AT, 2003)

Hör-Tipps
Rolf Ver­res, Lich­tun­gen – Piano Impro­vi­sa­tio­nen – Eine Ein­la­dung zur Stille (Sound­life, 2003. www.soundlife.de)
The Sound Health Series (Sound­life, 2003. www.soundlife.de)
Sabine van Baa­ren, Je Suis – Gebet Gesang (www.SabineVanBaaren.de)
Tom Doch, Ver­schie­dene Titel zum Thema Ein­schla­fen, außer­dem: Tin­ni­tus sowie "Hallo Erd­ling" – Klänge für die Zeit im Mut­ter­leib und danach, (Birdart, 2003. www.birdart.de)
Tibe­tan Secrets: Lung, Tripa, Bäken. (3 CDs, Pre­mal, Deu­ter u.a. har­mo­ni­sie­ren die Ener­gie nach öst­li­chen Heil­prin­zi­pien. Bei: Silenzio



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