Heil­same Klänge – Ent­span­nung durch Klangt­he­ra­pie

Mit Klang­an­wen­dun­gen auf der Basis einer Stimm­ana­lyse wer­den in vie­len Berei­chen ver­blüf­fende Erfolge erzielt. Denn auch aus der Stimme las­sen sich Aus­sa­gen tref­fen über den Zustand von Kör­per, Geist und Seele. Ein Bericht über eine ebenso unkon­ven­tio­nelle wie natür­li­che Methode.

Alles in der Natur und im
Uni­ver­sum besteht aus
Schwin­gun­gen

Die Welt ist Licht und Klang. Töne und Far­ben beglei­ten uns von Beginn unse­res Lebens an und beein­flus­sen uns auf der kör­per­li­chen und see­li­schen Ebene. Man­che Töne und man­che Far­ben emp­fin­den wir als beson­ders wohl­tu­end und stär­kend, sie lösen ein Wohl­ge­fühl in uns aus. Alle Töne, die wir hören, und alle Far­ben, die wir sehen, sind Schwin­gun­gen bestimm­ter Fre­quen­zen. Letzt­lich besteht das gesamte Uni­ver­sum aus Schwin­gun­gen, denn jeder Kör­per, jede Mate­rie ist ja ? wie die Phy­sik dar­legte ? nichts ande­res als ver­dich­tete Ener­gie. Wir alle ken­nen das Phä­no­men, einem Men­schen zu begeg­nen und ihn auf Anhieb sym­pa­thisch zu fin­den ? wir füh­len uns dann "auf einer Wel­len­länge" mit ihm. Das Wort Per­son kommt ja von "per­so­nare" (lat.), was "durch­tö­nen" heißt und besagt, dass wir aus lau­ter Schwin­gun­gen beste­hen.
Auch die zwölf Grund­töne der Ton­lei­ter begeg­nen uns in viel­fäl­ti­ger Weise in der Natur. Ihre har­mo­ni­ka­len Fre­quen­zen erin­nern unse­ren Orga­nis­mus und jede unse­rer Kör­per­zel­len an Har­mo­nie, Ganz­heit und Gesund­heit. Natür­li­che, gesunde Klänge kön­nen uns nicht nur ent­span­nen, son­dern uns im wahrs­ten Sinne des Wor­tes auch wie­der in Ein­klang brin­gen. Die­sen Zusam­men­hang erkannte der Ober­stau­fe­ner Musi­ker und Natur­heil­kund­ler Pius Vögel, der eine Pen­sion im All­gäu betreibt und durch Zufall erlebte, wie auf sei­nem Kla­vier gespielte Töne gesund­heit­li­che Stö­run­gen bei sei­nen Gäs­ten zum Aus­gleich brach­ten. Er ent­deckte, dass Krank­heit oder Unwohl­sein als "Ver­stim­mung" zu betrach­ten sind, d.h. dem Orga­nis­mus feh­len bestimmte Fre­quen­zen. Diese kön­nen dem Kör­per in Form von Klän­gen wie­der zuge­führt wer­den, so dass die vor­han­de­nen Schwin­gun­gen ergänzt und die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den wie­der her­ge­stellt wer­den.
In jah­re­lan­ger Erfor­schung unter­suchte er dar­auf­hin die Wir­kung ein­zel­ner Ton­fre­quen­zen auf den mensch­li­chen Orga­nis­mus. So wirkt z.B. der Ton "Cis" ent­spre­chend 136,10 Hertz ent­span­nend, beru­hi­gend und aus­glei­chend, wäh­rend der Ton "G" ent­spre­chend 194,18 Hertz dyna­mi­sie­rend und stär­kend wirkt. Pius Vögel erstellte eine Art "Klang­ka­ta­log des Kör­pers", bei dem jedem Organ ein Ton zuge­ord­net wird. Bei Stö­run­gen im Bereich eines Organs ? z.B. der Leber ? kann der ent­spre­chende Ton Ein­fluss auf das Organ bzw. seine Sym­ptome aus­üben.

Klang ist Infor­ma­tion Auf der Grund­lage der Erkennt­nisse von Pius Vögel und aus dem Anlie­gen her­aus, dem Kör­per genau die feh­len­den Fre­quen­zen anzu­bie­ten und dazu ein exak­tes Ana­lys­ein­stru­ment bereit­stel­len zu wol­len, ist die Methode der Stimm­ana­lyse ent­wi­ckelt wor­den. Da das ganze Uni­ver­sum aus Schwin­gun­gen besteht und somit alles mit­ein­an­der ver­bun­den ist, las­sen sich auch aus der Stimme Aus­sa­gen tref­fen über Kör­per, Geist und Seele ? und zwar bei Men­schen wie bei Tie­ren. Ener­ge­ti­sche Ungleich­ge­wichte oder Blo­cka­den im Orga­nis­mus kön­nen durch die Ana­lyse der Stimme auf­ge­deckt und durch ent­spre­chende Fre­quenz– bzw. Klang­gabe wie­der zum Aus­gleich gebracht wer­den. In der Medi­zin ist schon lange bekannt, dass mit bestimm­ten Fre­quen­zen (Licht, Tönen, Far­ben) der Zell­stoff­wech­sel und auch die Gehirn­funk­tion (und damit die Regu­la­to­ren des vege­ta­ti­ven Ner­ven­sys­tems) beein­fluss­bar sind. Für Heinz-Udo Vitz vom "Inter­na­tio­na­len Insti­tut für Stimm­ana­lyse" in der Eifel ist Klang "Infor­ma­tion zur Har­mo­ni­sie­rung von Kör­per, Geist und Seele". "Unwohl­sein ist eine Form von Miss­klang", sagt er. "Der Orga­nis­mus schwingt nicht mehr in sei­ner natür­li­chen Fre­quenz. Mit Hilfe der Stimm­ana­lyse las­sen sich sol­che Schwin­gungs­stö­run­gen auf­de­cken und wie­der in Ein­klang brin­gen."
Reiz­über­flu­tung zählt sei­ner Erfah­rung nach zu den häu­figs­ten Ursa­chen für gesund­heit­li­che Stö­run­gen in der heu­ti­gen Zeit. 70–80% der "Miss­klänge" der Kli­en­ten, die zu ihm kom­men, haben mit Ener­gie­über­schüs­sen (im Gegen­satz zu Man­gel­zu­stän­den) zu tun, d.h. das zu behan­delnde Thema ist in der Regel eine Über­steue­rung, die sich z.B. in All­er­gien, Ner­vo­si­tät oder Über­rei­zun­gen aller Art nie­der­schla­gen kann. Das Prin­zip der Klangt­he­ra­pie ist ver­blüf­fend ein­fach: Um den Gleich­klang im Orga­nis­mus des Kli­en­ten wie­der her­zu­stel­len ? um wie­der eine "har­mo­ni­kale Ord­nung" zu schaf­fen, wie Heinz-Udo Vitz es beschreibt ? wird dem Kli­en­ten exakt die Ton­fre­quenz gege­ben, die sein Orga­nis­mus gerade benö­tigt. In der Pra­xis sieht das dann so aus, dass dem Kli­en­ten eine CD oder MC mit den für ihn ermit­tel­ten indi­vi­du­el­len Ton­fre­quen­zen mit­ge­ge­ben wird. Diese kön­nen je nach Wohl­ge­fühl täg­lich gehört wer­den. Die Klang­gabe wirkt auf jede ein­zelne Zelle im Orga­nis­mus und bringt vor­han­dene Dis­har­mo­nien wie­der zum Aus­gleich.

Klangt­he­ra­pie in der Pra­xis Der Heil­prak­ti­ker Klaus Gogo­lin aus Rem­scheid arbei­tet in sei­ner Pra­xis bereits seit vier Jah­ren mit der Klangt­he­ra­pie. Für ihn ist die Fre­quenz­the­ra­pie "ein wich­ti­ges Mosa­ik­stein­chen" in einem Feld von ver­schie­de­nen The­ra­pien. Je nach Art der Stö­rung oder Blo­ckade, die zu behan­deln ist, arbei­tet er ergän­zend z.B. gern mit den Metho­den der Chi­ro­the­ra­pie, der Bio­re­so­nanz­the­ra­pie oder auch mit Eigen­blutthe­ra­pien. In wel­chen Fäl­len setzt er bevor­zugt die Stimm­ana­lyse ein? "Immer wenn ich erkenne: da ist ein Pro­blem, eine Stö­rung im System des Pati­en­ten, und die genau muss ich ermit­teln, sonst komme ich nicht wei­ter", erläu­tert Klaus Gogo­lin. Er beschreibt einen typi­schen Anwen­dungs­fall aus sei­ner Pra­xis: Eine Pati­en­tin fühlte sich im all­ge­mei­nen nicht wohl, hatte auch Angst­ge­fühle. Es galt her­aus­zu­fin­den, wo genau die Stö­rung lag. Mit Hilfe der Stimm­ana­lyse konnte die exakte Fre­quenz ermit­telt wer­den, die die Pati­en­tin zum Aus­gleich benö­tigte. Hat Klaus Gogo­lin den ent­spre­chen­den Ton per Stimm­ana­lyse gefun­den, prüft er, wel­che Sub­stanz genau die­selbe Schwin­gung hat wie das in der Stimm­ana­lyse auf­ge­fal­lene Mus­ter. In die­sem Fall war es der Ton von Queck­sil­ber, den die Pati­en­tin benö­tigte. Auf­fal­lend war, dass sie sehr viele Amal­gam­fül­lun­gen besaß. Der Heil­prak­ti­ker tes­tet zusätz­lich mit­tels kine­sio­lo­gi­scher Metho­den aus, ob der gefun­dene Ton beim Pati­en­ten gehemmt oder geför­dert, also akti­viert oder "gebremst" wer­den muss. Danach wird dem Pati­en­ten "sein" Ton auf CD mit nach Hause gege­ben, mit der Emp­feh­lung, den Ton etwa 15 Minu­ten täg­lich zu hören ? so wie es ihm ange­nehm ist. Meist wird dann nach rund einem Monat eine neue Stimm­ana­lyse vor­ge­nom­men und geschaut, inwie­weit sich das Mus­ter ver­än­dert hat. Klaus Gogo­lin berich­tet zufrie­den, dass sich die Pati­en­tin jetzt sehr viel woh­ler fühlt.
In sei­ner Pra­xis arbei­tet er mit einem Klang­stuhl, der die Fre­quenz­in­for­ma­tio­nen über die Sitz­flä­che und Rücken­lehne in Vibra­tio­nen umsetzt und damit auf sehr effek­tive Weise dem Orga­nis­mus ver­mit­telt. Der Pati­ent liegt bequem im Klang­stuhl und hört den indi­vi­du­ell für ihn ermit­tel­ten Ton zusätz­lich über Kopf­hö­rer. Außer­dem wird ihm wäh­rend der Klang­an­wen­dung ein Klang­kör­per aus Holz ? die soge­nannte Klang­box ? auf den Solar­ple­xus­be­reich gesetzt, so dass die Schwin­gun­gen sehr gut in die Tiefe des Kör­pers ein­drin­gen kön­nen. Manch­mal erhält der Pati­ent auch vor der Klangt­he­ra­pie eine Mas­sage, um die Rücken­mus­ku­la­tur zu lockern und opti­mal vor­zu­be­rei­ten. Die Klang­an­wen­dung im Klang­stuhl bezeich­net Klaus Gogo­lin als "sehr gutes Mit­tel", um den Heil­vor­gang har­mo­ni­sie­rend zu beein­flus­sen.
Wo sieht er even­tu­elle Nach­teile der Klangt­he­ra­pie? "Die regel­mä­ßige Anwen­dung ist wich­tig", sagt er. "Das Pro­blem besteht darin, dass die Geduld bei vie­len Pati­en­ten oft nicht so groß ist. Sie wol­len meist sofort Ergeb­nisse sehen." Bei der Klangt­he­ra­pie soll­ten die ent­spre­chen­den Fre­quen­zen jedoch mög­lichst täg­lich per Kopf­hö­rer gehört wer­den ? über einen Zeit­raum von min­des­tens einem Monat.


Der Arzt und The­ra­peut
Hrachya Shal­jyan bei der
Arbeit mit einem Wach–
koma­pa­ti­en­ten

Erfolge bei Koma­pa­ti­en­ten Auch der Ver­ein "Pati­en­ten im Wach­koma e.V." in Berg­neu­stadt, der sich aus­schließ­lich auf Spen­den­ba­sis finan­ziert, arbei­tet mit der Methode der Stimm­ana­lyse. Ein Herz­in­farkt, Schlag­an­fall oder Unfälle sind die häu­figs­ten Ursa­chen für ein soge­nann­tes Wach­koma ? der medi­zi­ni­sche Begriff ist "apal­li­sches Syn­drom". Wachkoma-Patienten befin­den sich in einem Zustand der Bewusst­lo­sig­keit, der sich über Jahre hin­zie­hen kann. Worin besteht die beson­dere Pro­ble­ma­tik bei die­sen Pati­en­ten? Hrachya Shal­jyan, ein aus Arme­nien stam­men­der Arzt und Klangt­he­ra­peut, der in Berg­neu­stadt mit den Koma­pa­ti­en­ten arbei­tet, erläu­tert: "Der Pati­ent liegt mit offe­nen Augen da und hat auch einen Schlaf-Wach-Rhythmus, ist jedoch aus eige­ner Kraft zu kei­ner­lei Kon­takt­auf­nahme mit sei­ner Umwelt fähig, obwohl manch­mal bereits vege­ta­tive und emo­tio­nale Reak­tio­nen erfol­gen. Im ent­wi­ckel­ten Sta­dium besteht bei den Pati­en­ten zwar eine sta­bile Atmung, die Beweg­lich­keit ist aber infolge einer all­ge­mei­nen Mus­kel­tonus­er­hö­hung (Spas­tik) weit­ge­hend ein­ge­schränkt."
Den­noch besteht Hoff­nung: Eine indi­vi­du­elle The­ra­pie, früh­zei­tige Reha-Maßnahmen und vor allem lie­be­volle Zuwen­dung der Bezugs­per­so­nen kön­nen die Chance auf ein Erwa­chen deut­lich erhö­hen.
Wie wird die Methode der Stimm­ana­lyse bei Koma­pa­ti­en­ten, die ja zumeist nicht spre­chen kön­nen, ein­ge­setzt? Der The­ra­peut Hrachya Shal­jyan erklärt: "Bei den Koma­pa­ti­en­ten wird nicht die Stimme, son­dern die Atmung ana­ly­siert. Jeder atmet ja indi­vi­du­ell. Der Atem kann wie die Stimme auch ana­ly­siert wer­den."
Typisch für Wach­ko­ma­pa­ti­en­ten sind oft Stö­run­gen auf zel­lu­la­rer Ebene. "Die Natrium-Kalium-Balance ist bei die­sen Pati­en­ten häu­fig gestört", erläu­tert Hrachya Shal­jyan. Die genaue Fre­quenz, die der Pati­ent benö­tigt, wird wie bei der Stimm­ana­lyse durch Atem­ana­lyse ermit­telt und der Ton dem Pati­en­ten über Kopf­hö­rer gege­ben. Da ein Pati­ent im Wach­koma im Gegen­satz zu "gewöhn­li­chen Pati­en­ten" nicht sagen kann, ob der Klang ihm gefällt oder nicht gefällt, geht der Arzt sehr genau auf die Reak­tio­nen sei­ner Pati­en­ten ein: ob sie ein­schla­fen, hus­ten oder anfan­gen zu schwit­zen ? alles ist eine wich­tige Infor­ma­tion für ihn. Sehr häu­fig beob­ach­tet er, dass seine Pati­en­ten durch die Klang­an­wen­dun­gen locke­rer wer­den und sich ent­span­nen, was auch an ihrem Gesichts­aus­druck ables­bar ist. Ins­be­son­dere bei sehr spas­ti­schen Pati­en­ten mit Kon­trak­tu­ren sieht er die Klangt­he­ra­pie als gute Vor­be­rei­tung für andere The­ra­pien, z.B. Anwen­dun­gen durch den Kran­ken­gym­nast oder Ortho­pä­den.

Gute Erfah­run­gen mit Mul­tithe­ra­pieKlangt­he­ra­pie wird bei "Pati­en­ten im Wach­koma e.V." meist im Zusam­men­spiel mit ande­ren Metho­den ange­wandt ? Hrachya Shal­jyan spricht von "Mul­tithe­ra­pie", bei der zwei bis drei The­ra­pie­for­men mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den. Im Schwimm­bad des Ver­eins z.B. hören die Pati­en­ten im 37° war­men Was­ser per Unter­was­ser­kopf­hö­rer zunächst Musik zur Ent­span­nung, dann Del­phin­töne, die sich eben­falls als sehr har­mo­ni­sie­rend für den mensch­li­chen Orga­nis­mus erwie­sen haben, danach spe­zi­ell für sie ermit­telte Klänge auf der Grund­lage der Atem­ana­lyse und abschlie­ßend wie­der Musik zur Ent­span­nung. Beglei­tet wer­den sie u.a. von Cranio-Sacral-Therapeuten und Bewe­gungs­trai­nern. Durch die Ver­bin­dung bestimm­ter Fre­quen­zen mit Zuwen­dung und Bewe­gung kön­nen Reak­tio­nen der Pati­en­ten aus­ge­löst und die Locke­rung oder Auf­lö­sung von Blo­cka­den erreicht wer­den. Zusätz­lich wird der Raum in ein pas­sen­des, dem Klang ent­spre­chen­des Licht gehüllt, denn jedem Ton ent­spricht eine bestimmte Farbe (siehe Anhang). Mit die­ser Art von "The­ra­pieblock" hat der Ver­ein sehr gute Erfah­run­gen gemacht.


Heil­prak­ti­ke­rin Esther
Bres­in­ski: "Dem Pati­en­ten
genau die Fre­quenz geben, die er zum Aus­gleich benö­tigt"

Ener­gie­aus­gleich durch Klang­be­hand­lungSze­nen­wech­sel: In Köln setzt die Heil­prak­ti­ke­rin Esther Bres­in­ski in ihrer Pra­xis eben­falls die Methode der Stimm­ana­lyse mit anschlie­ßen­der Klangt­he­ra­pie ein. Sie arbei­tet vor allem in sol­chen Fäl­len mit der Stimm­ana­lyse, in denen der Pati­ent an dif­fu­sen Beschwer­den lei­det. Auch setzt sie die prä­zise Methode gerne ein, um sich das bestä­ti­gen zu las­sen, was sie bereits intui­tiv über die Stö­rung ihres Kli­en­ten erfasst hat. Sie berich­tet von eini­gen Bei­spie­len aus ihrer Pra­xis, bei denen die Fre­quenz­the­ra­pie ihren Pati­en­ten hel­fen konnte: ob Angina pec­to­ris, Schul­ter­schmer­zen, Bron­chi­tis oder Kno­chen­schmer­zen ? nach den Klang­be­hand­lun­gen ver­schwan­den die Schmer­zen und Sym­ptome und ihre Kli­en­ten "beka­men wie­der rich­tig Ener­gie", erzählt Frau Bres­in­ski. Eine Pati­en­tin mit Mul­ti­pler Skle­rose hört die für sie ermit­tel­ten Fre­quen­zen immer dann, wenn sie sich sehr ange­spannt fühlt, "um zu ent­span­nen und ihr Ner­ven­kos­tüm zu scho­nen". Auch Esther Bres­in­ski gibt ihren Pati­en­ten die indi­vi­du­ell für sie ermit­tel­ten und modu­lier­ten Töne auf CD mit nach Hause, denn so wie eine Krank­heit meist "nicht von heute auf mor­gen gekom­men ist, so ist auch ihre Behand­lung oft wie ein Abschä­len, d.h. die Krank­heit sitzt dem Pati­en­ten in den Kno­chen und mit einer ein­zi­gen Behand­lung ist es häu­fig nicht getan", beschreibt Frau Bres­in­ski. Ihrer Erfah­rung nach wir­ken die Klang­be­hand­lun­gen umso tie­fer, je sen­si­bler und je auf­ge­schlos­se­ner der Emp­fan­gende für die The­ra­pie ist. Den gro­ßen Vor­teil der Klangt­he­ra­pie sieht die Heil­prak­ti­ke­rin darin, dass sie kei­ner­lei Neben­wir­kun­gen hat. "Es fin­det ein Ener­gie­aus­gleich statt", erläu­tert sie, "dem Pati­en­ten wird ja genau die Fre­quenz gege­ben, die in Dis­har­mo­nie ist und die sein Orga­nis­mus gerade zum Aus­gleich benö­tigt."

Gesunde Klänge Klänge beein­flus­sen die Aus­schüt­tung von Boten­stof­fen, die Kör­per und Seele ver­bin­den (sog. Neu­ro­trans­mit­ter), und von bestimm­ten Hor­mo­nen, die den Stoff­wech­sel regu­lie­ren. Auf diese Weise wird der Kör­per ange­regt, sich selbst wie­der in Ein­klang zu brin­gen. Die Reak­tio­nen auf den Ebe­nen Kör­per, Geist und Seele las­sen sich an Ver­än­de­run­gen von Blut­druck, Puls und Atem­fre­quenz able­sen, aber auch z.B. an der Haut­tem­pe­ra­tur oder an der Stim­mung. Die Klangt­he­ra­pie ist auf­grund ihres natür­li­chen Prin­zips der Unter­stüt­zung und Re-Harmonisierung des Orga­nis­mus sehr viel­sei­tig ein­setz­bar: zur Ent­span­nung, zum Stress­aus­gleich und bei Reiz­über­flu­tung, Erschöp­fung, Schlaf­lo­sig­keit und Unru­he­zu­stän­den, bei aku­ten Stö­run­gen wie Infek­ten oder Schmer­zen bis hin zu chro­ni­schen Erkran­kun­gen oder All­er­gien, Amalgam-Vergiftungen, Belas­tun­gen mit Umwelt­stof­fen (z.B. Lösungs­mit­teln), Tin­ni­tus, Schup­pen­flechte und Fehl­sich­tig­keit.


Heinz-Udo Vitz vom Inter–
natio­na­len Insti­tut für Stimm­ana­lyse: "Gleich–
klang im Orga­nis­mus mit
Hilfe von Tönen her–
stel­len"

Har­mo­ni­sches Zusam­men­spiel Sind bei den Klang­an­wen­dun­gen auch Risi­ken oder Neben­wir­kun­gen zu beach­ten? Heinz-Udo Vitz ver­neint lächelnd: "Der Kör­per nimmt nur so viele Schwin­gun­gen auf, wie er zum voll­stän­di­gen Auf­bau sei­nes Ener­gie­haus­hal­tes benö­tigt. Die Risi­ken oder Neben­wir­kun­gen sind daher gleich Null." Er fasst zusam­men, warum die Fre­quenz­the­ra­pie so über­zeu­gend ist: "Durch die Klang­gabe wer­den die Selbst­hei­lungs­kräfte des Kör­pers akti­viert. Dem Kör­per wird eine Fre­quenz gege­ben und ange­bo­ten: "Geh´ damit in Reso­nanz." Wenn der Kör­per das tut, dann heilt er sich selbst, indem er wie­der ins Gleich­ge­wicht schwingt ? wie ein Pen­del." Und abschlie­ßend ver­gleicht er den Men­schen mit einem har­mo­nisch klin­gen­den Orches­ter, in dem jedes Organ, jede Zelle ihren eige­nen Ton im Ein­klang mit allen ande­ren spielt: "Jede Abwei­chung von die­sem Zusam­men­spiel klingt dis­har­mo­nisch. Wird jedoch der rich­tige Ton erneut ange­schla­gen, so neh­men wir wie­der unsere Eigen­schwin­gung auf …"


Anhang

Fre­quen­zen, Töne und Far­ben
? Far­ben und Töne sind Schwin­gun­gen.
? Die Anzahl der Schwin­gun­gen pro Sekunde ? die soge­nannte Fre­quenz ? wird in Hertz (Hz) ange­ge­ben.
? Fre­quen­zen zwi­schen 16 Hz und 20.000 Hz kön­nen wir hören, der sicht­bare Bereich (Far­ben) liegt etwa zwi­schen 378 bis 756 Bil­lio­nen Hz. Fre­quen­zen unter 16 Hz wer­den als Infra­schall bezeich­net, Fre­quen­zen über 20.000 Hz als Ultra­schall.

Das Gesetz der Oktave
Mit Hilfe der soge­nann­ten Okta­vie­rung ? dar­un­ter ver­steht man die Ver­dop­pe­lung der Grund­fre­quenz ? kann jedem Ton eine bestimmte Farbe zuge­ord­net wer­den. Das Gesetz der Oktave lässt sich durch fol­gende Zah­len­reihe ver­deut­li­chen: 0–1-2–4-8–16-32–64-128–256-512-1024 usw. Das heißt, bei immer wei­te­rer Okta­vie­rung erklingt der­selbe Ton in immer höhe­rer Fre­quenz, bis er den hör­ba­ren Bereich ver­lässt. Er taucht dann bei wei­te­rer Okta­vie­rung irgend­wann im sicht­ba­ren Bereich wie­der auf und kann somit ana­log einer Farbe zuge­ord­net wer­den, auf deren Fre­quenz er schwingt. Auf diese Weise ist jedem der 12 Grund­töne der Ton­lei­ter eine Spek­tral­farbe (Regen­bo­gen­farbe) zuord­bar.


Eine spe­zi­elle Soft­ware
macht die Stimm–
auf­nah­men des Kli­en­ten
auf dem Com­pu­ter­bild–
schirm sicht­bar. Anhand
der Kur­ven wird nun er–
mit­telt, wel­chen Ton der
Kli­ent benö­tigt
So funk­tio­niert die Stimm­ana­lyse
? Die Stimme des Kli­en­ten wird zunächst auf­ge­zeich­net und dann mit­tels einer spe­zi­el­len Soft­ware per Fast Fou­rier Trans­for­ma­tionana­ly­siert. Dabei wird die Ener­gie oder Schwin­gung der Stimme als Wel­len­mus­ter sicht­bar gemacht.
? Bei der Stimm­fre­quenz­ana­lyse wird das Fre­quenz­spek­trum der Spra­che in seine Ein­zel­fre­quen­zen zer­legt. Auf dem Com­pu­ter­bild­schirm ist die Stimm­auf­nahme, also die Spra­che des Kli­en­ten, als Abfolge von bestimm­ten Ton­hö­hen zu sehen. Da in der Natur kein ein­zi­ger künst­lich für sich allein beste­hen­der Ton exis­tiert, son­dern immer nur har­mo­ni­ka­ler Klang ? d.h. zu jedem Ton gibt es natür­li­cher­weise Ober­töne ? wird jeder Grund­ton mit sei­nem Inter­vall­auf­bau inner­halb des Oktav­spek­trums ange­zeigt.
? Um eine Stö­rung mit ein­deu­ti­ger Sicher­heit fest­stel­len zu kön­nen, ist die drei­ma­lige Auf­nahme der Stimme not­wen­dig. Erst dann kön­nen im Ver­gleich der drei Auf­zeich­nun­gen soge­nannte "Mus­ter­be­rei­che" iden­ti­fi­ziert wer­den. Die Fast Fou­rier Trans­for­ma­tion erfasst alle betei­lig­ten Grund­töne und ihre Inter­vall­be­zie­hun­gen. Die drei Stimm­auf­zeich­nun­gen wer­den über­ein­an­der gelegt, und anhand bestimm­ter Kri­te­rien kön­nen Fre­quenz­be­rei­che, die aus der sonst nor­ma­len Modu­la­tion der Spra­che (die Stimme klingt nie ganz gleich) "her­aus­fal­len", sofort erkannt wer­den.
? Im Fre­quenz­bild wird erkenn­bar, wel­che Töne im Fre­quenz­mus­ter zu hoch oder zu nied­rig sind. Ener­gie­über­schüsse und –man­gel­zu­stände kön­nen so auf­ge­spürt oder auch gänz­lich feh­lende Fre­quen­zen ent­deckt wer­den.
? Dann erfolgt die Zuord­nung: Die gefun­dene Fre­quenz, die eine Dis­har­mo­nie anzeigt, wird dem ent­spre­chen­den Kör­per­be­reich bzw. Organ zuge­ord­net, in dem sich der Ener­gie­über­schuss oder –man­gel mani­fes­tiert hat.
? Bei der an die Stimm­ana­lyse anschlie­ßen­den Klangt­he­ra­pie wird das ganz­heit­li­che System "Mensch" Ton für Ton wie­der ein­ge­stimmt. Im Orga­nis­mus zu stark vor­han­dene Fre­quen­zen (Ener­gie­über­schuss) wer­den durch die Klang­gabe gehemmt, zu schwa­che Fre­quen­zen (Ener­gie­man­gel) geför­dert.

Viel­fäl­tige Klang­an­wen­dun­gen
Der Klang­for­scher und Musi­ker Joga Dass baut Musik­in­stru­mente, die auf dem natür­li­chen Kam­mer­ton C 256 Hz basie­ren und mit den Cha­kren ? den Ener­gie­zen­tren ? des mensch­li­chen Kör­pers in Reso­nanz gehen.
Durch viel­fa­che For­schun­gen wurde nach­ge­wie­sen, dass die Schwin­gung C 128 Hz und ihre Okta­ven im Men­schen sozu­sa­gen von Natur aus ver­an­kert sind und wohl­tu­end auf ihn wir­ken. Die von Joga Dass ent­wi­ckel­ten Chakraphon-Musikinstrumente sind auf den Grund­ton C, basie­rend auf 8 Hz, gestimmt. Die Töne sei­ner Klangstä­be­spiele oder des Röh­renglo­cken­spiels sind aus der Natur­ton­lei­ter abge­lei­tet und reso­nie­ren genau mit den ent­spre­chen­den Ener­gie­zen­tren im Kör­per des Men­schen. Durch das intui­tive Spie­len auf die­sen Instru­men­ten ent­steht eine aus­glei­chende und har­mo­ni­sie­rende Wir­kung für Kör­per, Geist und Seele.
For­schun­gen im Insti­tute of Heart­math in den USA erga­ben, dass das mensch­li­che Herz im Zustand der Liebe auf 8 Hz schwingt. Das ent­spricht genau der Haupt­re­so­nanz­fre­quenz der Erde (der sog. Schu­mann­fre­quenz): Unser Pla­net pul­siert acht­mal in der Sekunde (8 Hz). 8 Hz ist auch der Rhyth­mus der Alpha­wel­len des Gehirns, auf den unsere bei­den Gehirn­hälf­ten syn­chro­ni­siert wer­den. Joga Dass sagt dazu: "Ein lie­ben­des Herz, ein ent­spann­ter Geist und das elek­tro­ma­gne­ti­sche Schwin­gungs­sys­tem der Erde lie­gen auf einer Wel­len­länge."

Bei der Klang­mas­sage
wer­den tibe­ti­sche Klang–
scha­len auf den Kör­per auf–
gesetzt und ange­schla­gen
Ent­span­nung durch Klang­mas­sage
Der ehem. Päd­agoge und Diplom-Ingenieur (FH) für Phy­si­ka­li­sche Tech­nik Peter Hess hat die Methode der Klang­mas­sage mit Klang­scha­len, die auf den Kör­per auf­ge­setzt wer­den, nach Deutsch­land gebracht und wei­ter­ent­wi­ckelt. Aus­gangs­punkt waren zahl­rei­che For­schungs­auf­ent­halte in Nepal, wo er neue Erkennt­nisse über tra­di­tio­nelle Heil­me­tho­den gewin­nen konnte und sich ins­be­son­dere mit dem Ein­satz von Klän­gen für Hei­lun­gen im All­tag beschäf­tigte.
Der von Peter Hess ent­wi­ckel­ten Klang­mas­sage lie­gen uralte Erkennt­nisse über die Wir­kung von Klän­gen zugrunde, die schon vor über 5.000 Jah­ren in der indi­schen Heil­kunst Anwen­dung fan­den. Die Klang­scha­len wer­den auf den Kör­per auf­ge­legt und ange­schla­gen. Die Schale über­trägt dann ihre Schwin­gun­gen mit sehr fei­nen Vibra­tio­nen auf den Kör­per und löst so auf sehr sanfte Art Ver­span­nun­gen und Blo­cka­den. Peter Hess erklärt das Wir­kungs­prin­zip so: "Die Klang­mas­sage führt zur ursprüng­li­chen Har­mo­nie, macht stark und för­dert dadurch die Selbst­hei­lungs­kräfte."
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