Gesund­heits­för­de­rung mit NLP

NLP ver­steht sich zunächst ein­mal als ein neu­tra­les Modell, das zum Ziel hat, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren des Men­schen mit sich selbst und mit ande­ren zu erfor­schen. Die zen­trale Frage des NLP ist eine WIE-FRAGE: Wie genau funk­tio­niert Kom­mu­ni­ka­tion im System Mensch, wie gehen wir mit uns sel­ber um, wie kom­mu­ni­zie­ren wir mit ande­ren?

Was ist NLP und wie kam das NLP zum Thema Gesund­heit? NLP ver­steht sich erst ein­mal als ein neu­tra­les Modell, das zum Ziel hat, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren des Men­schen mit sich selbst und mit ande­ren zu erfor­schen. Die zen­trale Frage des NLP ist eine WIE-FRAGE: Wie genau funk­tio­niert Kom­mu­ni­ka­tion im System Mensch, wie gehen wir mit uns sel­ber um, wie kom­mu­ni­zie­ren wir mit ande­ren? Was führt dabei zu Erfolg und guten Ergeb­nis­sen? Was ist eher hin­der­lich? Die Kon­zen­tra­tion im NLP liegt auf der Frage: Wie schaf­fen es Men­schen, gut und erfolg­reich zu sein?
Dazu hat das NLP eine Fülle von hilf­rei­chen Inter­ven­tio­nen und Model­len ent­wi­ckelt, die sich als wirk­same Instru­mente zur Unter­stüt­zung von Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen erwie­sen haben.
Robert Dilts, ein NLP`ler der ers­ten Stunde, kam in die schwie­rige Situa­tion, dass seine Mut­ter an Krebs erkrankte und er gefor­dert war, seine Mut­ter in die­ser schwe­ren Situa­tion zu unter­stüt­zen. Als über­zeug­ter NLP-Entwickler arbei­tete er mit den Vor­an­nah­men und Erkennt­nis­sen des NLP mit sei­ner Mut­ter und ihrer Krank­heit und war damit erfolg­reich. Roberts Mut­ter lebt noch heute, obwohl die Ärzte ihr damals nur wenige Monate gege­ben haben. Das war sozu­sa­gen die Geburts­stunde des The­mas "NLP und Gesund­heit". Seit­dem hat sich eine Bewe­gung ent­wi­ckelt, die auf die­sem Gebiet forscht und arbei­tet.


Was sind die wesent­li­chen Grund­an­nah­men des NLP zum Thema Gesund­heit? Kör­per und Geist ste­hen mit­ein­an­der in Bezie­hung. Krank­heits­sym­ptome beinhal­ten wich­tige Infor­ma­tio­nen und sind ein Mit­tel des Kör­pers, mit dem System Mensch in Kom­mu­ni­ka­tion zu tre­ten. Es ist unsere Auf­gabe, diese Spra­che, mit der der Kör­per zu uns spricht, wie­der ver­ste­hen zu ler­nen. Infor­ma­tio­nen kön­nen auf sehr unter­schied­li­chen Ebe­nen oder Kanä­len ange­sie­delt sein: Umwelt, Ernäh­rung, Phy­si­sches, Sport/Bewegung, Hygiene, Bezie­hun­gen, Iden­ti­tät, Spi­ri­tu­el­les, Sys­te­mi­sches.

Gesunde Men­schen haben unbe­wusst gute Stra­te­gien für Gesund­heit ent­wi­ckelt, von denen wir alle ler­nen kön­nen. Für gesunde Men­schen ist zum Bei­spiel Gesund­heit nicht ein­fach die Abwe­sen­heit von Krank­heit. Dies ist auch der Ansatz der soge­nann­ten Salu­to­ge­nese, die gesund­heits­för­der­li­che Fak­to­ren unter­sucht, anstatt sich mit der "Bekämp­fung" von Krank­heit zu beschäf­ti­gen. Vie­les pas­siert dabei haupt­säch­lich in unse­rem Kopf, d.h. auf der Ebene unse­rer Über­zeu­gun­gen und unse­rer Art, die Welt zu sehen und zu bewer­ten. Eine wich­tige Frage, die wir im NLP oft stel­len, lau­tet: Habe ich über­haupt die Erlaub­nis, gesund zu sein?

Wir han­deln oft gegen uns selbst wider bes­se­ren Wis­sens. Wir rau­chen, trin­ken, ernäh­ren uns nicht wirk­lich gut, schla­fen zu wenig oder bewe­gen uns zu wenig, etc. Wir tun das zumeist, weil wir irgend etwas davon haben, meist einen Lust­ge­winn, manch­mal sind es auch nur ein­fach alte lieb­ge­won­nene Gewohn­hei­ten. Was auch immer der Grund sein mag, der Effekt ist, dass wir mit die­sem Ver­hal­ten eine Art Gleich­ge­wicht geschaf­fen haben, das der Kör­per gewohnt ist. Und die­ses Gleich­ge­wicht, auch Homöostase genannt, ist ein Grund­ge­setz, das für alle Sys­teme gilt. Homöostase ist an sich nicht gut oder schlecht. Es ist ein­fach ein Zustand, den wir und unser Kör­per mögen, weil wir uns da ein­ge­rich­tet haben und uns gut füh­len. Die­ses Gleich­ge­wicht zu ver­än­dern, um es in ein bes­se­res, gesün­de­res Gleich­ge­wicht zu brin­gen, ist eine echte Her­aus­for­de­rung.


Was hat das NLP zum Thema Gesund­heit zu bie­ten? Zuerst ein­mal Infor­ma­tion. Wir wis­sen oft nicht um die Zusam­men­hänge unse­rer Körper-Geist-Ganzheit und der Regeln, die dort herr­schen. NLP leis­tet einen Bei­trag, Licht ins Dun­kel zu brin­gen, ohne den Anspruch auf Voll­stän­dig­keit zu erhe­ben.

NLP erforscht und hin­ter­fragt unsere men­ta­len Modelle zum Thema Gesund­heit. (Im Eng­li­schen gibt es den wun­der­ba­ren Begriff "mind". Der Begriff umfasst sowohl unser Gehirn, als auch unse­ren Geist und unser Nicht-Bewusstsein. In der deut­schen Spra­che haben wir nicht wirk­lich einen guten äqui­va­len­ten Begriff. Men­tale Modelle möchte ich des­halb syn­onym ver­wen­den.) Bei­spiel: Ange­nom­men Sie haben Rücken­be­schwer­den und einen wun­der­ba­ren Phy­sio­the­ra­peu­ten, der ganz­heit­lich arbei­tet. Sie füh­len sich wohl auf­ge­ho­ben und das Sym­ptom ist nach einer ange­mes­se­nen Behand­lungs­zeit beho­ben. Nach einem hal­ben Jahr mer­ken Sie, dass die Sym­ptome wie­der da sind. Kann sein, dass Sie an Ihren Lebens­um­stän­den rein gar nichts ver­än­dert haben und es eher natür­lich ist, dass die glei­chen Sym­ptome sich wie­der mel­den. Viel­leicht gibt es aber auch eine Art von Sabo­ta­ge­pro­gramm oder einen Gedan­ken­vi­rus, die Sie davon abhal­ten, dass sich wirk­lich etwas ändert. Das sind Gedan­ken und Fra­gen, die einen NLP-Therapeuten lei­ten, natür­lich nur, wenn der Kli­ent bereit ist, sich die­sen Fra­gen zu stel­len.

Viele Gewohn­hei­ten und soge­nannte Las­ter haben einen soge­nann­ten Sekun­där­ge­winn. Wenn ich die­sen Gewinn nicht betrachte und mir sel­ber nicht die Frage stelle: Was will ich statt des­sen?, wird jede Ver­än­de­rung ein Kampf mit der eige­nen Dis­zi­plin. NLP möchte es leich­ter machen. Lust– und lösungs­ori­en­tiert ist der Ansatz. Er beinhal­tet damit auch immer eine gewisse Selbst­re­fle­xion und Innen­schau.

Jen­seits die­ser eher reflek­ti­ven Ansätze, hat das NLP auch kon­krete Inter­ven­tio­nen ent­wi­ckelt zu ganz spe­zi­el­len The­men:

  • All­er­gie­be­hand­lung
  • Ver­söh­nung mit Men­schen, die in mir Haß/Neid oder ähn­li­che nega­tive Gefühle aus­lö­sen, die sich wie­derum in Krank­heits­sym­pto­men äußern kön­nen
  • Behand­lung von Trau­mata, bzw. trau­ma­tisch erleb­ten Situa­tio­nen
  • Kom­mu­ni­ka­tion mit einem Sym­ptom
  • Auf­spü­ren von Sekun­där­ge­win­nen von Krank­heits­sym­pto­men
  • etc.


Wie sieht eine Gesund­heits­be­ra­tung mit NLP kon­kret aus? Ein Pati­ent oder Kli­ent kommt zu einem NLP-Berater mit einem Anlie­gen oder Sym­ptom oder Pro­blem. Der NLP Bera­ter hört sich das kurz an und stellt dann die Frage: "Was möch­ten Sie statt des­sen errei­chen?" Meis­tens kommt als Ant­wort: "Na, ist doch logisch. Ich will das Symptom/Problem XY nicht mehr haben." Dann stellt der NLP-Berater die Frage noch ein­mal: "Was möch­ten Sie statt des­sen?" Oder auch: "Was soll wie genau anders sein?" Diese Frage allein löst bei vie­len Kli­en­ten schon eine Ver­wir­rung aus, da sie tief in sich selbst keine genaue Vor­stel­lung davon haben, wie es denn anders aus­se­hen könnte. Oder die Vor­stel­lung ist so weit von ihnen ent­fernt, dass sie wie ein Wunsch­traum ist, den sie nicht wagen zu träu­men oder zu den­ken.

Gemein­sam wird dann eine Ziel­vor­stel­lung ent­wi­ckelt, die für viele Kli­en­ten schon wie eine Her­aus­for­de­rung des Schick­sals wirkt. "Darf ich das wirk­lich über­haupt den­ken?" Der Bera­ter muss an der Stelle sehr sen­si­bel sein, seine Auf­merk­sam­keit auf die unbe­wuss­ten Kör­per­si­gnale rich­ten und die soge­nannte "Öko­lo­gie" abfra­gen. Er/sie tut das über ver­schie­dene Fra­gen und die Sze­na­rio­tech­nik, z.B.: "Ange­nom­men, Sie hät­ten Ihren Wunsch­traum erfüllt, wo, wie und von wem gibt es Ein­wände?"
Wenn es Ein­wände gibt, wird an den Ein­wän­den wei­ter gear­bei­tet. Das klingt ein­fach, erfor­dert aber das gesamte Reper­toire an Wis­sen und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen der Beraterin/des Bera­ters. Hilf­reich im Sinne des NLP ist die Vor­an­nahme, dass jeder Einwand/jeder Wider­stand eine wich­tige und wert­volle Infor­ma­tion ent­hält, die es zu ent­schlüs­seln gilt.

Danach erst wird der Ist-Zustand ermit­telt, um deut­lich zu machen, wie groß die sys­te­mi­sche Span­nung ist zwi­schen Ist– und Ziel­zu­stand. Ist das Ziel wirk­lich erstre­bens­wert? Ist in dem gan­zen Vor­ha­ben aus­rei­chend Ener­gie? Lohnt es sich über­haupt, auf das Ziel zuzu­ge­hen? Denn nur wenn diese Frage kon­gru­ent beant­wor­tet wer­den kann, ist genug Ener­gie für das Errei­chen des Ziels vor­han­den.

Erst wenn diese Phase erfolg­reich abge­schlos­sen ist, kann man davon spre­chen, dass die Kli­en­tin eine Geis­tes­hal­tung ein­nimmt, die Gesun­dung zulässt, und sie bereit ist, für den Gesun­dungs­pro­zess Selbst-Verantwortung zu über­neh­men. Dies ist häu­fig die Vor­aus­set­zung dafür, dass andere the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men über­haupt wirk­sam lang­fris­tig grei­fen kön­nen.
Danach kön­nen Bera­ter und Kli­ent über not­wen­dige Schritte und Maß­nah­men nach­den­ken, die nicht not­wen­di­ger­weise alle aus dem NLP stam­men müs­sen.

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