Feng Shui

Feng Shui ist wie alle chi­ne­si­schen Wis­sen­schaf­ten aus Natur­be­ob­ach­tun­gen ent­stan­den. Das Ziel von Feng Shui ist es, den Fluss der Lebens­en­er­gie Qi zu akti­vie­ren, zu regu­lie­ren und zu har­mo­ni­sie­ren, damit Gesund­heit, Glück, Segen und Wohl­stand in unser Leben Ein­zug hal­ten kön­nen.

Feng Shui ist wie alle chi­ne­si­schen Wis­sen­schaf­ten aus Natur­be­ob­ach­tun­gen ent­stan­den. Feng Shui ist einer der acht Teil­be­rei­che der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin, der Teil­be­reich, der sich mit dem Fluss des Qi außer­halb des mensch­li­chen Kör­pers in der Land­schaft und in umbau­ten Räu­men beschäf­tigt.

Das Wis­sen um die Lebens­en­er­gie Qi ist das Geheim­nis, das die Men­schen in ihrer gesam­ten Ent­wick­lung wohl am inten­sivs­ten beschäf­tigt hat. Die Men­schen­ge­schichte hat viele Phi­lo­so­phen, Alche­mis­ten, Pries­ter, Scha­ma­nen etc. her­vor­ge­bracht, immer auf der Suche nach dem ewi­gen Leben, was ja nichts ande­res bedeu­tet, als immer Lebens­en­er­gie im Über­fluss zu haben. Auch die Chi­ne­sen haben sich inten­siv damit aus­ein­an­der gesetzt. Feng Shui ist ein Ver­such, die­ses Geheim­nis zu lüf­ten, oder wenigs­tens, das Leben in eine ange­nehme, gesunde und glück­li­che Ener­gie­bahn zu brin­gen.

Feng, der Wind, steht als Sym­bol für Yang, die männ­li­chen Ener­gien. Wind der bewegt, der mal sanft, mal hef­tig über die Land­schaft streicht. Sanft, befruch­tend, bele­bend oder in sei­nem Extrem­zu­stand als Sturm Zer­stö­rung ver­ur­sa­chend.

Shui, das Was­ser, reprä­sen­tiert Yin, die weib­li­chen Ener­gien des Feng Shui. Mit sei­ner alles durch­we­ben­den, bele­ben­den Art ist das Was­ser die Lebens­spen­de­rin, das näh­rende, das tiefe, ruhige Ele­ment. Wie bei Feng ist auch bei Shui nicht alleine das sanft Näh­rende mög­lich. Der wilde Stru­del kann den Tod beinhal­ten.

Was die Aku­punk­tur für den mensch­li­chen Kör­per, das ist Feng Shui für den Gar­ten, für das Haus, für die Woh­nung, das Büro und das Geschäft. Anstelle von Nadeln und Kräu­ter­me­di­zin ver­wen­det Feng Shui Hilfs­mit­tel wie Kris­talle, Wind­spiele, Spie­gel, Steine, Was­ser, Was­ser­fall­bil­der, Sym­bole, Pflan­zen, Tex­ti­lien, Far­ben etc. zur Balan­cie­rung der Lebens­en­er­gien. Mit Feng Shui wird ein Kraft­platz geschaf­fen.

Das Ziel von Feng Shui ist es, den Fluss der Lebens­en­er­gie Qi zu akti­vie­ren, zu regu­lie­ren und zu har­mo­ni­sie­ren, damit Gesund­heit, Glück, Segen und Wohl­stand in unser Leben Ein­zug hal­ten kön­nen.

Feng Shui befasst sich mit allem, was den Men­schen von außen beein­flusst und auf Kör­per und Geist wirkt. Feng Shui ist eine Metho­den­samm­lung zur Früh­er­ken­nung von stö­ren­den Umwelt­fak­to­ren, die direkt auf den Men­schen wir­ken und dort frü­her oder spä­ter zu Schä­den füh­ren.

Mit Hilfe von Feng Shui-Maßnahmen wer­den Ver­än­de­run­gen in der (ener­ge­ti­schen) Umge­bung vor­ge­nom­men und damit die Wir­kun­gen ver­än­dert. Aus einem Sturm, der zer­stö­re­risch wirkt, wird so ein Wind, dem seine nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen genom­men wur­den.

Es wer­den ver­schie­dene Schu­len unter­schie­den. Die For­menschule stammt aus dem chi­ne­si­schen Gebirgs– und Hügel­land. Hier wird auf die "Rück­de­ckung" in Form der schwar­zen Schild­kröte geach­tet. Ebenso ist der grüne Dra­che, auf der lin­ken Seite, und der weiße Tiger, auf der rech­ten Seite, sowie der rote Phö­nix, der immer einen freien Platz benö­tigt, wich­tig für die Land­schafts­for­men, in denen sich ein Haus befin­det.

Die Kompass-Schule stammt aus den Ebe­nen. Hier wer­den mit dem Luo Pan genaue Mes­sun­gen der Him­mels­rich­tun­gen vor­ge­nom­men, um so die Glücks­rich­tun­gen fest­zu­stel­len.

Bei dem Drei-Türen-Bagua dient die Ein­gangs­tür als Ori­en­tie­rungs­punkt. Der Grund­riss des Hau­ses bzw. der Woh­nung wird in die Berei­che Weis­heit, Kar­riere, hilf­rei­che Freunde, Kin­der und Krea­ti­vi­tät, Fami­lie, Ehe und Part­ner­schaft, Ruhm und Aner­ken­nung, Ruhm und Wohl­stand unter­teilt. Bei die­sem System erkennt man Fehl­be­rei­che, bezie­hungs­weise ob Berei­che blo­ckiert oder geschwächt sind.

Mit dem System der Flie­gen­den Sterne (Xuan Kong) gewinnt man die tief­grei­fends­ten Erkennt­nisse. Die Bewe­gung der Flie­gen­den Sterne sind ein fas­zi­nie­ren­der Tanz im magi­schen Qua­drat des LoShu.

Bei einer Feng Shui Bera­tung wer­den alle diese Aspekte beach­tet. Das Haus wird auf­grund sei­nes Bau­jah­res nach der Schule der Flie­gen­den Sterne betrach­tet. So wer­den die Ein­flüsse der Fünf Ele­mente (Holz – Feuer – Erde – Metall – Was­ser) erkannt und mit geeig­ne­ten Maß­nah­men beein­flusst.

Ebenso wer­den die Bewoh­ner eines Hau­ses bezie­hungs­weise einer Woh­nung in die Betrach­tung mit ein­be­zo­gen. Nach der 8-Häuser-Formel hat jeder Mensch vier posi­tive und vier eher nega­tive Him­mels­rich­tun­gen (Blick­rich­tung bzw. Rich­tung des Kop­fes beim Schla­fen). So wer­den die güns­ti­gen Rich­tun­gen (z.B. die Posi­tion des Bet­tes) ermit­telt und berück­sich­tigt.

Bei der Bera­tung eines Büros kann zum Bei­spiel mit Hilfe des 3-Türen-Bagua fest­ge­stellt wer­den, dass der Part­ner­schafts­be­reich fehlt oder geschwächt ist. Dies kann die Ursa­che dafür sein, dass hier part­ner­schaft­lich nicht oder nur schlecht zusam­men­ge­ar­bei­tet wird, was oft zu Kün­di­gun­gen führt.

Wir leben mit den Kräf­ten der Natur. Mit Feng Shui ver­su­chen wir, sie zu nut­zen, nicht zu bre­chen. Alles ist Ener­gie! Dies ist der wich­tigste Punkt. Dann sind die Wir­kungs­wei­sen von Feng Shui recht ein­fach zu ver­ste­hen. Feng Shui ist nicht unbe­dingt mit gro­ßen Aus­ga­ben ver­bun­den. Und es wird auch keine Radi­kal­kur ange­strebt, eher die schlichte Lösung sollte gewählt wer­den. Gutes Feng Shui sieht man nicht, man kann es nur spü­ren. Die Hilfs­mit­tel müs­sen sich an die beste­hende und "geliebte" Ein­rich­tung har­mo­nisch anpas­sen.

Berühmte Per­sön­lich­kei­ten wie George Cloo­ney, Jonny Depp, Shir­ley Macleine, Sophia Loren, Tina Tur­ner und Madonna leben mit Feng Shui.

Gebäude, die mit Feng Shui errich­tet wur­den:

  • Tem­pel und Wohn– und Geschäfts­häu­ser
  • Bank of China, mit Drei­ecks­for­men und spit­zen Kan­ten, die auf die Nach­bar­ge­bäude wei­sen (engl. Gou­ver­neurs­ge­bäude, Hong­kong– und Shanghai-Bank, Hong­kon­ger Börse)
  • Apart­ment­haus im Stadt­teil Aber­deen mit dem berühm­ten "Dra­chen­fens­ter"
  • diverse Ein­zel­han­dels­ge­schäfte in Deutsch­land und Ber­lin

Zum Bei­spiel sol­len zwei stei­nerne Löwen links und rechts des Haupt­ein­gan­ges vor dem Ein­drin­gen "böser" Ener­gien schüt­zen. Und eine Kanone, auf die scharfe Kante eines gegen­über­lie­gen­den Hau­ses gerich­tet, sorgt dafür, dass keine "Pfeile" auf das eigene Haus tref­fen.

Bücher über Feng Shui reflek­tie­ren in der Regel nur einen schma­len Aus­schnitt und kön­nen einen aus­ge­bil­de­ten Feng Shui-Berater nicht erset­zen.

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