Ent­rüm­peln befreit Geist und Seele

Ein– bis zwei­mal im Jahr Schränke aus­mis­ten, Spei­cher und Kel­ler ent­rüm­peln oder sich von unnö­ti­gem Bal­last tren­nen, schafft nicht nur mehr Raum, es befreit auch Geist und Seele.

Ab ins Zwi­schen­la­ger!
Die Hand­wer­ker mach­ten sich drei Wochen lang in mei­ner Woh­nung breit. Haben neue Rohre und Lei­tun­gen durch gleich drei Räume ver­legt, viel Lärm und noch mehr Dreck gemacht. Danach stand Schrub­ber­bal­lett in drei Akten auf dem Spiel­plan. Schon beim Aus­räu­men der Zim­mer war über­deut­lich, was sich in den letz­ten Jah­ren so alles ange­sam­melt hatte. Lang ver­misste und längst abge­schrie­bene Gegen­stände tauch­ten plötz­lich wie­der auf. Aller­dings auch viel Über­flüs­si­ges.
Nach­dem Klemp­ner und Elek­tri­ker wie­der abge­zo­gen waren, wollte ich nicht gleich wie­der die frisch gestri­che­nen Zim­mer mit all den Din­gen zupa­cken, die ich ganz offen­sicht­lich doch nie brau­chen werde. Bei vie­len Sachen fiel mir die Tren­nung leicht, bei ande­ren kamen Zwei­fel: Viel­leicht brau­che ich das ein oder andere doch noch mal.
Mir kam der Vor­schlag mei­ner Kol­le­gin wie­der in den Sinn: "Wenn Du dich nicht direkt davon tren­nen kannst, dann such dir ein Zwi­schen­la­ger. Spei­cher oder Kel­ler zum Bei­spiel. Pack die Sachen in einen Kar­ton und stell ihn dort ab. Wenn Du in einem Jahr nicht wie­der in die Kis­ten geschaut hast, dann wirf sie unbe­se­hen weg. Denn wenn Du bis dahin nichts ver­misst hast, dann brauchst Du die Sachen auch nicht mehr."

Nicht gleich auf­ge­ben!
Es ist eine Sache, wenn man quasi gezwun­gen ist aus­zu­mis­ten, etwa wegen eines Umzugs oder wegen Reno­vie­rungs­ar­bei­ten. Eine andere ist es aller­dings, wenn mal wie­der der Schreib­tisch über­quillt oder der voll gestopfte Abstell­raum den schwa­chen Wunsch, Ord­nung ins Chaos zu brin­gen, gleich im Keim erstickt. Die Klas­si­ker der Aus­re­den sind: "Das dau­ert ja ewig, bis alles sor­tiert ist. Dafür habe ich keine Zeit. Wenn ich da Ord­nung rein bringe, dann bekomme ich nach­her nicht mehr so viel unter." Ein inter­es­san­tes Phä­no­men übri­gens, denn die Masse der Dinge bleibt beim Ord­nen natür­lich gleich. Sinn macht es also, gleich auch Über­flüs­si­ges zu ent­sor­gen.
Exper­ten wie Wer­ner Tiki Küs­ten­ma­cher und Lothar J. Sei­wert emp­feh­len in sol­chen Fäl­len, sich nicht gleich ent­mu­ti­gen zu las­sen und trotz­dem Hand anzu­le­gen, denn wenn man ein­mal ange­fan­gen hat, dau­ert es meist doch nicht so lang wie gedacht, bis Ord­nung ins Chaos gebracht ist.

Umden­ken
"Das ein­ma­lige Ent­rüm­peln im Jahr wirkt wie ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein", weiß Dr. Rita Pohle, Feng Shui-Beraterin und Desi­gne­rin. Näm­lich dann, wenn die­ser Vor­gang nicht mit Umden­ken und neuen Hand­lungs­mus­tern kom­bi­niert wird. Wer also nun befrie­digt den gerade sor­tier­ten Abstell­raum wie­der mit all den über­flüs­si­gen Din­gen des All­tags ver­stopft, wird nicht lange Freude daran haben. Denn irgend­wann ist das Käm­mer­chen wie­der geram­melt voll und jetzt kommt auch noch die Erin­ne­rung an die letzte Ent­rüm­pe­lungs­ak­tion hinzu. "Hat doch gar nichts gebracht", grum­melt dann der unge­be­tene Gedanke. "Schau es dir an, alles wie gehabt."
Aber da ist auch die vage Erin­ne­rung an Gefühle der Befrei­ung und Erleich­te­rung ? die sich mit etwas Dis­zi­plin und Trai­ning auf jeden Lebens­be­reich über­tra­gen las­sen, glaubt man den Exper­ten Küs­ten­ma­cher und Pohle.

Die Drei-Kisten-Methode
Kein Berg­stei­ger fängt gleich mit dem höchs­ten und schwie­rigs­ten Berg an. Das gilt auch für eine Ent­rüm­pe­lungs­ak­tion. Es muss ja nicht gleich der ganze Spei­cher oder Kel­ler sein. Der Schreib­tisch oder ein Schub­fach rei­chen fürs erste schon aus, um ein Gefühl fürs Sor­tie­ren, Ein­ord­nen und Aus­son­dern zu bekom­men. Um die Über­sicht zu erleich­tern, bie­ten sich drei Kis­ten oder Wäsche­körbe an.
Kiste 1 ist für den Müll.
Kiste 2 nimmt alles auf, das an einen ande­ren Platz ein­sor­tiert wird (z.B. in Ord­ner, Schub­fä­cher, Ablage etc.).
Kiste 3 ist für all die Dinge, die schließ­lich übrig blei­ben sol­len.
Kiste 1 ist damit gleich erle­digt. Kiste 3 ist schnell aus­ge­räumt, denn sie ent­hält ja alle wich­ti­gen Gegen­stände, die auf dem Schreib­tisch oder in der Schub­lade blei­ben sol­len. Danach kann Kiste 2 durch­ge­ar­bei­tet wer­den.

Das Vier-Stapel-System
Diese Methode soll auf den Ex-US-Präsidenten Eisenhower zurück­ge­hen. Er arbei­tete mit vier Sta­peln, um sei­nen Schreib­tisch immer auf dem neu­es­ten Stand und in Ord­nung zu hal­ten:
Sta­pel 1 für den Müll (alte Pro­spekte, Kata­loge, nicht mehr aktu­elle Notiz­zet­tel usw.),
Sta­pel 2 für alles, was man wei­ter­lei­ten und dele­gie­ren kann,
Sta­pel 3 für sämt­li­che Kor­re­spon­denz, die man selbst und bald erle­di­gen sollte.
Sta­pel 4 ist für all die Dinge gedacht, die wäh­rend der Ord­nungs­ak­tion bereits erle­digt wer­den kön­nen (z.B. kurze Ant­wor­ten per Fax oder E-Mail, alles, was tele­fo­nisch gere­gelt wer­den kann und schließ­lich in die Ablage wan­dert.)
Kiste 2 lässt sich bei­spiels­weise nach die­ser Methode her­vor­ra­gend auf­tei­len.

Weg damit!
Viele ken­nen das Phä­no­men: man steht vor dem über­quel­len­den Klei­der­schrank und hat doch irgend­wie nicht das Rich­tige anzu­zie­hen. Im Küchen­schrank drän­gelt sich Omas gutes Ser­vice mit dem Blau-Gepunkteten und dem Sechs­ecki­gen, das mal groß in Mode war. Irgendwo in der Ecke tür­men sich alte Zei­tun­gen und Maga­zine, Nip­pes ziert die Regale usw.
"Bal­last, Krem­pel, Kram, Gerüm­pel: Dahin­ter ver­ber­gen sich Dinge, über die wir stän­dig stol­pern, die im Weg ste­hen und in den Ecken ver­gam­meln", weiß auch Dr. Rita Pohle. Der moderne Mensch kon­su­miert viel und sucht immer wie­der nach Neuem, auch wenn das Alte noch lange benutzt wer­den könnte. Dr. Pohle emp­fiehlt in sol­chen Fäl­len, einen Trick anzu­wen­den. Wenn etwas Neues ins Haus kommt, fliegt etwas ande­res raus. So muss nicht zusätz­lich Platz geschaf­fen wer­den, denn er ist ja bereits vor­han­den.

Nichts hor­ten
Ein Tipp für alle, die Zei­tun­gen und Maga­zine hor­ten: Reicht die Zeit nicht aus, um die Zeit­schrift ganz zu lesen, ein­fach die Arti­kel her­aus­t­ren­nen, die inter­es­sant sind. Zum einen wächst der Sta­pel nicht gleich auf einen hal­ben Meter an, zum ande­ren las­sen sich ein paar Sei­ten auch mal zwi­schen­durch lesen und dann gleich ent­sor­gen.
Beson­ders Frauen gera­ten hin und wie­der in eine Art Kauf­rausch. In der Regel hat die­ser Drang, unbe­dingt etwas kau­fen zu müs­sen, das man eigent­lich nicht braucht, psy­cho­lo­gi­sche Gründe. In sol­chen Fäl­len emp­fiehlt es sich, gleich mit wenig Geld und ohne Kre­dit­karte los­zu­ge­hen. Ist der Wille stark, kann man sich auch gezielt fra­gen: "Brau­che ich das wirk­lich?" Hat das teure Stück trotz­dem den Weg nach Hause gefun­den, sollte man den Mut haben, es schnell wie­der los­zu­wer­den, wenn klar ist, dass man das Kleid nie trägt, den trag­ba­ren Haar­trock­ner nie benut­zen wird und die Vase nun doch nicht mehr so hip fin­det.

Weni­ger ist mehr
Dann sind da noch die Sou­ve­nirs und Geschenke. Natür­lich ver­bin­det man beson­ders mit ers­te­ren schöne Erin­ne­run­gen. Trotz­dem kann auch ein aus­ge­fal­le­ner Stein oder eine schöne Muschel aus­rei­chen. Es muss ja nicht gleich die ganze Samm­lung sein. Umso grö­ßer ist die Freude über ein beson­de­res Stück.
Nie­mand möchte Freunde und Ver­wandte vor den Kopf sto­ßen, wenn das mit viel Liebe aus­ge­suchte Geschenk so über­haupt nicht den eige­nen Geschmack trifft. Um des lie­ben Frie­dens Wil­len ziert das Ärger­nis dann Jahre lang ein Bücher­re­gal oder blo­ckiert eine Ecke. Die Jour­na­lis­tin­nen Gerti Samel und Syl­via Schnei­der set­zen in sol­chen Situa­tio­nen auf Ehr­lich­keit und Selbst­be­wusst­sein. Man kann nun mal nicht allen Erwar­tun­gen gerecht wer­den. (Mehr Tipps für Frauen ? siehe Kas­ten).

Frauen ent­rüm­peln anders
Wenn Frauen auf­räu­men, dann gründ­lich! Zumin­dest, wenn es ums Ent­sor­gen von Über­flüs­si­gem aus Kel­ler, Spei­cher oder Garage geht. Da ste­hen sie den Män­nern oft in nichts nach. Wesent­lich schwe­rer als diese tun sich Frauen aller­dings, wenn es um Abgren­zung im sozia­len Bereich geht. Sie muten sich viel zu und hal­sen sich immer noch mehr auf. Die Auto­rin­nen Samel und Schnei­der fan­den es des­halb an der Zeit, ein paar ent­schei­dende Vor­schläge zu machen, wie Frauen ihr Leben ver­ein­fa­chen kön­nen. In ihrem Rat­ge­ber "Clear your Life" (siehe Lese-Tipps) stel­len die bei­den zehn Wege vor, wie Frauen effek­tiv mehr für sich errei­chen kön­nen, wenn sie ihr Leben weni­ger voll packen (siehe Info­kas­ten).
Dabei spielt das Ordnung-Schaffen zu Hause und am Arbeits­platz nur eine unter­ge­ord­nete Rolle. Den bei­den ging es viel mehr um die Belas­tun­gen auf der zwi­schen­mensch­li­chen, see­li­schen, nicht zuletzt auch auf der kör­per­li­chen Ebene. Um sich von ein­ge­fah­re­nen Bezie­hun­gen zu befreien, braucht es Mut und Ehr­lich­keit, sich selbst und ande­ren gegen­über. Glei­ches gilt für das Ein­for­dern der Stun­den oder Tage, die frau für sich ganz allein hat, ohne Familien-, Büro– oder Frei­zeitstress. In die­ser Bezie­hung kön­nen sie eini­ges von Män­nern ler­nen, die diese "Frei­stun­den" oft ganz selbst­ver­ständ­lich für sich ein­for­dern.

Geis­ti­gen Müll ver­mei­den
Wir leben in einer Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft, die es immer schwe­rer macht, aus dem täg­li­chen Gedan­ken­ka­rus­sell aus­zu­stei­gen. Wie eine sta­tis­ti­sche Erhe­bung des Insti­tuts für Demo­sko­pie in Allens­bach kürz­lich nach­wies, stei­gen immer mehr Kon­su­men­ten aus der Medi­en­nut­zung aus. Sie wol­len sich nicht mehr dau­er­be­rie­seln las­sen von plat­ter TV-Unterhaltung. Viel­mehr schauen sie nur noch ganz gezielt fern und ver­brin­gen die so gewon­nene Zeit wie­der mit Freun­den oder Tätig­kei­ten, die Kör­per und Geist for­dern.
Eine wei­tere Erschei­nung der moder­nen Gesell­schaft ist der ener­ge­ti­sche Bal­last, den die lie­ben Mit­men­schen über einem aus­schüt­ten. Ob es nun die Fami­lie ist, die stän­dig an einem her­um­zerrt, die Freun­din, die sich mal wie­der drin­gend aus­spre­chen muss, oder die Kol­le­gen, die den neu­es­ten Büro­tratsch unters Volk brin­gen wol­len. Psy­cho­the­ra­peu­ten spre­chen in die­sem Zusam­men­hang von Ener­gie­vam­pi­ren (siehe auch Visio­nen 4/03). Die­ser ener­ge­ti­sche Bal­last drückt nie­der. Dem lässt sich jedoch ent­ge­gen­wir­ken. Bei­spiels­weise indem man jeden Abend vor dem Zu-Bett-Gehen die Ereig­nisse des Tages Revue pas­sie­ren lässt. Ent­we­der schreibt man alles auf oder ver­ab­schie­det sich gedank­lich von die­sem Tag. So trägt man den Bal­last nicht in den nächs­ten Tag. (Wei­tere Tipps siehe Kas­ten)

Rei­ni­gen und Klä­ren
Um Räume von unlieb­sa­men Ener­gien zu rei­ni­gen, bie­ten sich ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten an.
1. Räu­cher­werk: Sal­bei, Weih­rauch oder spe­zi­elle Mischun­gen eig­nen sich bei­spiels­weise her­vor­ra­gend, um Zim­mer zu klä­ren. Übri­gens hilft Räu­cher­werk auch bes­tens gegen unan­ge­nehme Gerü­che.
2. Trom­meln und Ras­seln: Man­che Men­schen schwö­ren auf den heil­sa­men Klang. Sie gehen mit Ras­seln oder klei­nen Trom­meln durch Haus oder Woh­nung, um die bösen Geis­ter und nega­ti­ven Ener­gien durch die offe­nen Fens­ter und Türen hin­aus­zu­trei­ben.
3. Durch­zug: Dazu alle Fens­ter und Türen öff­nen, den Wind so rich­tig durch alle Räume fegen las­sen.
4. Was­ser und Salz: Bei­des hat eine rei­ni­gende Kraft, ob nun sym­bo­lisch oder ange­wen­det.
5. Reno­vie­ren: Wer es hand­fes­ter und weni­ger spi­ri­tu­ell mag, der sollte viel­leicht zu Farbe und Tapete grei­fen.

Geist und Seele Frei­raum geben
Haus­al­täre sind in vie­len Län­dern ein fes­ter Bestand­teil der eige­nen vier Wände. Je nach reli­giö­ser Aus­rich­tung sind sie Hei­li­gen gewid­met, der Natur und ihren Zyklen, Göt­tern oder ein­fach auch nur der Erin­ne­rung an jeman­den oder etwas. Was auf einen Altar gehört, ist Geschmacks­sa­che. "Ein glück­li­ches Haus, in dem sich alle Bewoh­ner wohl füh­len und gern auf­hal­ten, zeich­net sich durch einen klar defi­nier­ten Mit­tel­punkt aus", so die Feng Shui-Expertin Dr. Pohle. In alter Zeit war das die Feu­er­stelle oder der Herd. Die­selbe Rolle kann heute auch der Ess– oder Küchen­tisch über­neh­men.
Eine andere Mög­lich­keit zur Samm­lung und Kon­zen­tra­tion ist nach Dr. Pohle die Ein­rich­tung eines Altars. Jeder von uns gestal­tet bewusst oder unbe­wusst einen sol­chen Platz. Inter­es­san­ter­weise wird die­ser beson­dere Ort immer in Ord­nung gehal­ten. In der Regel sind die Gegen­stände auf das Wesent­li­che beschränkt oder wer­den je nach Thema und Bedürf­nis durch andere aus­ge­tauscht. Diese Kon­zen­tra­tion auf das Wesent­li­che lässt sich mit etwas Übung und Geduld auch auf andere Berei­che des Lebens über­tra­gen, um Geist und Seele mehr Frei­raum zu geben.


10 Tipps für Frauen ihr Leben zu ent­rüm­peln:
Viele Frauen brin­gen Beruf, Fami­lie, Hob­bies und pri­vate Momente unter einen Hut. Irgend­wann stel­len sie sich dann die Frage: "Ist das wirk­lich alles nötig? Brau­che ich all das oder ist es viel­mehr nur Bal­last?" Gerti Samel und Syl­via Schnei­der haben in ihrem Rat­ge­ber "Clear your Life" (siehe Lese-Tipps) spe­zi­ell für Frauen Tipps und cle­vere Tests zusam­men­ge­stellt, wie sie ihr Leben ver­ein­fa­chen kön­nen. Dabei sol­len zehn Regeln den Weg zum Ziel erleich­tern:

1. Weni­ger ist mehr: Nicht alles auf die Frei­zeit ver­schie­ben und ruhig ein­mal einen fau­len Tag ein­le­gen.
2. Aus­gleich fin­den: Man ent­spannt am bes­ten, wenn sich der Aus­gleich vom All­tag unter­schei­det. So emp­feh­len sich zum Bei­spiel für Büro­men­schen Bewe­gung oder für aktive Frauen ruhige Beschäf­ti­gun­gen wie Lesen, Medi­tie­ren, ein Spa­zier­gang oder ein Erho­lungs­bad.
3. Dele­gie­ren: Wün­sche und Pläne ande­rer soll­ten in den Hin­ter­grund tre­ten: Der beste Schutz vor Ansprü­chen ande­rer ist das Dele­gie­ren. Man muss nicht alles alleine machen!
4. Mut zur Lücke: Es muss nicht immer alles per­fekt sein. Wem das Ergeb­nis nicht passt, der soll es erst mal selbst ver­su­chen.
5. Erwar­tungs­druck redu­zie­ren: Bes­ser gleich damit raus­rü­cken, wenn es etwas län­ger dau­ert oder die Sache nicht so leicht zu lösen ist. Das nimmt den Druck.
6. Zwi­schen­durch ent­span­nen: Immer mal wie­der kleine Erho­lungs­pha­sen in den All­tag ein­bauen.
7. Aus­zei­ten neh­men: Auch die Fami­lie muss jedem Mit­glied Raum fürs Allein­sein las­sen.
8. Frei­räume las­sen: Nicht immer gleich das ganze Wochen­ende ver­pla­nen.
9. Aus­rei­chend schla­fen: Schlaf ist Erho­lung.
10. Kei­nen Schlaf opfern: In Kri­sen­zei­ten auf kei­nen Fall auf Schlaf ver­zich­ten!

Diese Regeln sol­len hel­fen, das Leben ent­spann­ter anzu­ge­hen. Wer sich geer­det fühlt und in sich ruht, der kann sich auch leich­ter von Bal­last befreien.

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