Ein­füh­rung: Shi­atsu

Shi­atsu ist das System einer natür­li­chen, sanf­ten und ganz­heit­li­chen Heil­kunst, der das Ver­ständ­nis tra­di­tio­nel­ler öst­li­cher Lebens­kunde zugrunde liegt. Es arbei­tet mit den Strö­men der uni­ver­sa­len Lebens­en­er­gie (japa­nisch: Ki), die nach die­sem Kon­zept im Kör­per des Men­schen zir­ku­liert. Das har­mo­ni­sche Flie­ßen die­ser Lebens­en­er­gie ist dem­nach Aus­druck kör­per­li­cher, geis­ti­ger und see­li­scher Gesund­heit des Men­schen.

Geschichte Der Begriff "Shi­atsu", japa­nisch "Finger-Druck", wurde vor etwa 100 Jah­ren in Japan geprägt, wenn­gleich die Methode in der Tra­di­tion jahr­tau­sen­de­al­ter fern­öst­li­cher Behand­lungs­wei­sen wur­zelt. Die Ursprünge rei­chen zurück bis ins alte China vor unse­rer Zeit­rech­nung, wo Übungs– und Behand­lungs­sys­teme zur Gesund­er­hal­tung Teil der Volks­me­di­zin waren.
Ab dem 10. Jahr­hun­dert n. Chr. fan­den die Prin­zi­pien der tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Medi­zin mit ihrer Lehre von Yin und Yang und den Ener­gie­leit­bah­nen des Kör­pers (Meri­diane) zuneh­mend auch in Japan Ver­brei­tung. Sie präg­ten dort seit­dem manu­elle Behand­lungs– und Mas­sage­me­tho­den wie Do-In oder Anma, die mit Vibra­tio­nen sowie Drü­cken bestimm­ter Kör­per­punkte arbei­te­ten.
Nach­dem zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts Anma-Massagen in Ver­ruf gekom­men und Restrik­tio­nen unter­le­gen waren, form­ten tra­di­tio­nelle Behand­ler den neuen Begriff "Shi­atsu", um ihrer Kunst wie­der Gel­tung als ernst­hafte manu­elle Behand­lungs­me­thode zu ver­schaf­fen. Shi­atsu ist seit den fünf­zi­ger Jah­ren in Japan offi­zi­ell als The­ra­pie­form aner­kannt.

Zu die­ser Zeit hatte sich ein Shiatsu-Stil (Namikoshi-Methode) her­aus­ge­bil­det und ver­brei­tet, der stark von den Erkennt­nis­sen der west­li­chen Medi­zin und Phy­sio­lo­gie geprägt war.
Spä­ter ent­wi­ckelte sich par­al­lel dazu ein Shi­atsu (Masunaga-Methode, auch als Zen-Shiatsu bezeich­net), das wie­der die tra­di­tio­nel­len öst­li­chen phi­lo­so­phi­schen und medi­zi­ni­schen Prin­zi­pien in den Vor­der­grund stellte, diese zusätz­lich mit moder­ner west­li­cher Phy­sio­lo­gie und Psy­cho­lo­gie in Ver­bin­dung brachte. Diese Shiatsu-Richtung genießt heute große Ver­brei­tung, vor allem in Europa.

Shi­atsu wurde im Wes­ten seit den sieb­zi­ger Jah­ren zuneh­mend bekannt. Es wurde von Japa­nern zunächst vor­nehm­lich in den USA unter­rich­tet, in Europa dann in grö­ße­rem Stil seit den frü­hen acht­zi­ger Jah­ren.

In Deutsch­land wurde 1992 die Gesell­schaft für Shi­atsu in Deutsch­land (GSD) als Dach­ver­band gegrün­det. Ihr gehö­ren heute etwa knapp 800 Mit­glie­der an. Seit 1994 besteht die Euro­päi­sche Shi­atsu Föde­ra­tion (ESF) als Zusam­men­schluss der euro­päi­schen natio­na­len Shiatsu-Verbände.

Begrün­der Shi­atsu ist eine gewach­sene und seit Jahr­hun­der­ten tra­dierte Methode.
Unter den wich­ti­gen Ver­tre­tern der neue­ren Zeit, die für die Ver­brei­tung und Ent­wick­lung des Shi­atsu in sei­ner heu­ti­gen Form von Bedeu­tung waren, ist zum einen Toku­jiro Nami­ko­shi zu nen­nen, der seit den zwan­zi­ger Jah­ren des vori­gen Jahr­hun­derts sein Shi­atsu in Japan und nach dem Zwei­ten Welt­krieg auch in den USA unter­rich­tete. Sei­nen Bemü­hun­gen ist die offi­zi­elle Aner­ken­nung von Shi­atsu als eigen­stän­dige The­ra­pie­me­thode zuzu­schrei­ben.

Der wohl bedeu­tendste Name, was die Aus­wir­kun­gen auf das heute vor allem im Wes­ten ver­brei­tete Shi­atsu betrifft, ist sicher­lich Shi­zuto Masunaga. Sein Ein­fluss ist kaum zu über­schät­zen. Er hatte in Japan seine eigene Schule gegrün­det, dort lang­jäh­rig gewirkt, bevor auch er in den sieb­zi­ger Jah­ren in den USA zu leh­ren begann. Ein Groß­teil der heute inter­na­tio­nal nam­haf­ten Shiatsu-Lehrer lern­ten bei ihm oder sei­nen Schü­lern.
Masuna­gas Ver­mitt­lung eines Shi­atsu, das auf dem ganz­heit­li­chen Ver­ständ­nis öst­li­cher Phi­lo­so­phie und Lebens­kunde basiert und von der Zen-Tradition inspi­riert ist, kam den Bedürf­nis­sen der Men­schen unse­rer Zeit sehr ent­ge­gen.
Gerade im Wes­ten fand es gro­ßen Anklang und weite Ver­brei­tung, die bis heute noch nicht abge­schlos­sen sein dürfte.

Methode bzw. Idee und Erklä­rung der Wir­kung Shi­atsu ist das System einer natür­li­chen, sanf­ten und ganz­heit­li­chen Heil­kunst, der das Ver­ständ­nis tra­di­tio­nel­ler öst­li­cher Lebens­kunde zugrunde liegt. Es arbei­tet mit den Strö­men der uni­ver­sa­len Lebens­en­er­gie (japa­nisch: Ki), die nach die­sem Kon­zept im Kör­per des Men­schen zir­ku­liert. Das har­mo­ni­sche Flie­ßen die­ser Lebens­en­er­gie ist dem­nach Aus­druck kör­per­li­cher, geis­ti­ger und see­li­scher Gesund­heit des Men­schen.
Ein­fluss neh­men auf das Ki kann der Shiatsu-Behandler spe­zi­ell über die soge­nann­ten Meri­diane, wie die Leit­bah­nen der Lebens­en­er­gie in der Tra­di­tio­nel­len Fern­öst­li­chen Medi­zin bezeich­net wer­den. Diese durch­zie­hen in einem weit­ver­zweig­ten Netz den gan­zen Kör­per und sind an des­sen Ober­flä­che erreich­bar.
Shi­atsu arbei­tet damit, den Ener­gie­fluss in den Meri­dia­nen anzu­re­gen, zu har­mo­ni­sie­ren und aus­zu­glei­chen, so dass sich Staus und Blo­cka­den in die­sem Fluss ggf. auf­lö­sen bzw. Man­gel­be­rei­che wie­der fül­len kön­nen. Hier­bei fin­den einige cha­rak­te­ris­ti­sche Tech­ni­ken Anwen­dung. So übt der Behand­ler unter Ein­satz sei­nes Kör­per­ge­wich­tes sanf­ten, tief­wir­ken­den Druck aus, den er mit­tels Hand­bal­len, Dau­men, Fin­gern, aber auch Ell­bo­gen, Unter­ar­men, Knien und Füßen über­trägt. Deh­nun­gen, sowie Locke­run­gen und Mobi­li­sa­tio­nen von Gelen­ken und ein­zel­nen Kör­per­be­rei­chen sind wei­tere wich­tige Ele­mente in einer Behand­lung.

Jen­seits die­ser methodisch-technischen Beschrei­bung bedeu­tet Shi­atsu in sei­nem gan­zen Spek­trum jedoch noch mehr. Shi­atsu beinhal­tet eine Geis­tes­hal­tung. Es stellt ein Prin­zip dar: das Prin­zip einer acht­sa­men Begeg­nung zwi­schen zwei Men­schen, zwi­schen behan­deln­der und behan­del­ter Per­son.

Beein­flusst von der Zen-Philosophie des Ostens ist Shi­atsu sei­nem Wesen nach absichts­los und offen. Das heißt, es for­dert kein vor­ge­fass­tes Behand­lungs­kon­zept, schreibt kein Ziel vor, das es zwin­gend zu errei­chen gilt. Es ach­tet viel­mehr die Ein­zig­ar­tig­keit eines Men­schen und respek­tiert seine ihm eigene Aus­prä­gung, so auch die Weise, wie er sich kör­per­lich mani­fes­tiert und reprä­sen­tiert.
Shi­atsu ver­traut in die Weis­heit eines Kör­pers und der darin woh­nen­den Lebens­kraft Ki, die von sich aus bestrebt ist, sich ihren Weg zu bah­nen.

Shi­atsu geben heißt dem­nach, sich in eine gewis­ser­ma­ßen "pas­sive" Rolle zu bege­ben, sich "leer" zu machen wie in einer Medi­ta­tion und sich füh­ren zu las­sen – vom Kör­per eines Men­schen. So ent­steht eine Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen emp­fan­gen­der und Shi­atsu geben­der Per­son, wobei letz­tere die Zuhö­rende und Ant­wor­tende ist, indem sie die Behand­lung ent­spre­chend flie­ßen lässt, in ihrer Rich­tung, ihrer Inten­si­tät stets der Ein­la­dung des Kör­pers und sei­ner spe­zi­el­len Mus­ter fol­gend.
Shi­atsu wahrt damit Gren­zen, es passt sich an, es beglei­tet, unter­stützt. Es ist frei von Bewer­tung und vol­ler Ach­tung und Respekt für den jewei­li­gen Zustand, den es vor­fin­det. Es setzt auf die Inte­gri­tät und das Poten­tial des Indi­vi­du­ums, genau das an Ver­än­de­rung, an Hei­lung zuzu­las­sen, was die­ser Mensch gerade braucht, wofür er gerade bereit ist. Es regt die Selbst­hei­lung eines Men­schen im urei­gens­ten Sinne an. Inso­fern ist Hei­lung über Shi­atsu immer Selbst­hei­lung und Hei­lung der Ursa­che, der Ganz­heit des Men­schen.

Anwen­dungs­be­rei­che Shi­atsu fin­det über­all da Anwen­dung, wo es um kör­per­li­ches, see­li­sches und geis­ti­ges Wohl­er­ge­hen geht, dem Aus­druck eines har­mo­ni­schen Ener­gie­flus­ses im Men­schen. Blo­cka­den die­ses Flus­ses äußern sich typi­scher­weise in Form von Ver­span­nun­gen, Steif­hei­ten, schmer­zen­den Berei­chen im Kör­per, oder zei­gen sich darin, dass sich der Mensch seelisch-emotional nicht im Gleich­ge­wicht fühlt.

So wird Shi­atsu bei­spiels­weise ein­ge­setzt bei Rücken­schmer­zen, Schulter-/Nackenschmerzen und Kopf­schmer­zen ebenso wie bei Kreis­lauf­stö­run­gen, Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den, Ver­dau­ungs­pro­ble­men – also in den viel­fäl­ti­gen Berei­chen funk­tio­na­ler Stö­run­gen des Orga­nis­mus. Aber auch bei Sym­pto­ma­ti­ken wie chro­ni­schem Ener­gie­man­gel, Erschöp­fungs­zu­stän­den, Ner­vo­si­tät, Schlaf­stö­run­gen oder inne­rer Unruhe kann es sehr wirk­sam sein.

Shi­atsu leis­tet heute gerade auf dem Gebiet der Gesund­heits­vor­sorge einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät. Es ist über­all dort ange­zeigt, wo es von Bedeu­tung ist, die Selbst­hei­lungs­kräfte des Kör­pers anzu­re­gen und das Immun­sys­tem zu stär­ken.
Bei schwe­ren oder chro­ni­schen Erkran­kun­gen hat sich Shi­atsu als hilf­rei­che unter­stüt­zende Beglei­tung ande­rer The­ra­pien erwie­sen.
Es wurde mitt­ler­weile im Rah­men der EU in die Liste der kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­schen Metho­den auf­ge­nom­men.

In einer Zeit hoher Anfor­de­run­gen an den Men­schen, z.B. im Beruf, gewinnt Shi­atsu zusätz­li­che Bedeu­tung.
Auf­grund sei­ner her­aus­ra­gen­den Qua­li­tät, Aus­gleich und Ent­span­nung zu schaf­fen und men­tale Balance zu för­dern, hat sich Shi­atsu als vor­züg­li­che Methode zum Abbau von Stress erwie­sen. Seine span­nungs­lö­sende, rege­ne­rie­rende, aber auch geis­tig klä­rende und vita­li­sie­rende Wir­kung machen es zur idea­len Anwen­dung im beruf­li­chen All­tag, bei­spiels­weise als mobi­ler Ent­span­nungs­ser­vice in der Büro­pause, bei Tagun­gen, auf Mes­sen und der­glei­chen.
In neue­rer Zeit, bie­ten sich für Shi­atsu ver­mehrt Ein­satz­mög­lich­kei­ten im gesund­heits­ori­en­tier­ten Wellness-Bereich. Das ver­wun­dert nicht, wer­den ihm doch außer­or­dent­li­che Ver­wöhn­qua­li­tä­ten nach­ge­sagt. Eine gute Shiatsu-Massage ist zwei­fels­ohne ein sinn­li­cher Genuss und ver­spricht dem Erho­lungs­su­chen­den leben­di­ges Kör­per­ge­fühl und Ener­gie­tan­ken auf die ange­nehmste Weise.

Durch­füh­rung Shi­atsu ist in der Regel eine Ganz­kör­per­be­hand­lung und wird tra­di­tio­nell auf Mat­ten am Boden prak­ti­ziert. Die behan­delte Per­son sollte aus­rei­chend warm und bequem beklei­det sein, so dass sie im Laufe der Behand­lung nicht aus­kühlt und ande­rer­seits genug Bewe­gungs­frei­heit, bei­spiels­weise für Mobi­li­sa­tio­nen der gro­ßen Gelenke besteht.
Neu­er­dings wird Shi­atsu auch alter­na­tiv, etwa auf der Liege oder am mobi­len Behand­lungs­stuhl ein­ge­setzt. Ent­schei­dend ist, dass Arbeits­prin­zip und Idee über­tra­gen wer­den.

Der äußer­li­che Rah­men, in dem eine Shiatsu-Behandlung statt­fin­det, sollte zu Wohl­be­fin­den und Ent­span­nung bei­tra­gen. Ange­nehme, atmo­sphä­risch schön gestal­tete und behag­li­che Räum­lich­kei­ten laden ein, "Kör­per und Seele bau­meln" zu las­sen – eine her­vor­ra­gende Vor­aus­set­zung zur Frei­set­zung inne­rer Heil­en­er­gien.

Die Dauer einer the­ra­peu­ti­schen Behand­lung beträgt gewöhn­lich eine Stunde. Aber auch kür­zere Ent­span­nungs­an­wen­dun­gen, z.B. 20-minütige mobile Ein­sätze in der Büro­pause machen – unter ande­ren Vor­zei­chen – Sinn.

Eine Serie von meh­re­ren Behand­lun­gen, etwa im wöchent­li­chen oder 14-tägigen Abstand ist üblich und hat sich bzgl. eines nach­hal­ti­gen Effek­tes bewährt. Die Emp­fäng­lich­keit des Kör­pers für die Behand­lungs­en­er­gie kann sich so auf­bauen und ver­stär­ken.

Risiken/Kritik Shi­atsu, wie es bei uns im Wes­ten prak­ti­ziert wird, gilt in sei­ner Eigen­schaft als über­aus sanfte manu­elle Heil­weise als sehr risi­ko­arme Methode. Ein gut aus­ge­bil­de­ter Behand­ler, der nach dem Prin­zip und dem Geist des Shi­atsu acht­sam und prä­sent, in Kon­takt mit der emp­fan­gen­den Per­son seine Behand­lung flie­ßen lässt, wird in der Lage sein, das, was seine Arbeit aus­löst, auf­zu­fan­gen und zu beglei­ten.

Wie bei allen ganz­heit­li­chen Heil­me­tho­den, die kör­per­li­che und geistig-seelische Pro­zesse kon­struk­tiv för­dern, kann mit­un­ter auch im Shi­atsu eine Erst­ver­stär­kung etwai­ger Sym­ptome beob­ach­tet wer­den – oft ein Zei­chen bzw. manch­mal die Vor­aus­set­zung für eine fol­gende nach­hal­tige Bes­se­rung des Gesamt­zu­stan­des.

Bestimmte Berei­che und Punkte des Kör­pers, die bei­spiels­weise in der Schwan­ger­schaft oder bei bestimm­ten kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen nicht behan­delt wer­den sol­len, wird der aus­ge­bil­dete The­ra­peut, der die all­ge­mei­nen und spe­zi­el­len Kon­tra­in­di­ka­tio­nen kennt, natür­lich beach­ten. Ein Vor­ge­spräch wird dies übli­cher­weise abklä­ren.

Empfehlung/Eignung Shi­atsu, das den Fluss der Lebens­en­er­gie im Men­schen unter­stützt, hilft auf die­sem Weg, Krank­hei­ten und Beschwer­den vor­zu­beu­gen oder zu lin­dern. Es ist jedem zu emp­feh­len, der seine Gesund­heit und sein all­ge­mei­nes Wohl­be­fin­den von Grund auf för­dern und die Quel­len sei­ner Ener­gie und Kraft erschlie­ßen will.
Shi­atsu ist für Per­so­nen jeden Alters und jeder kör­per­li­chen Kon­sti­tu­tion geeig­net. Es gehört zu den beson­de­ren Qua­li­tä­ten des Shiatsu-Behandlers, sich ein­zu­füh­len und fle­xi­bel auf einen Men­schen und des­sen Befind­lich­keit ein­zu­stel­len.
Die Arbeit mit Shi­atsu wird ins­be­son­dere von vie­len geschätzt, die ihr Kör­per­be­wusst­sein ver­fei­nern und sen­si­bi­li­sie­ren möch­ten, die sich wie­der mehr spü­ren und mit ihrer Mitte in Kon­takt kom­men wol­len.
Im Sinne einer ganz­heit­li­chen The­ra­pie för­dert und unter­stützt Shi­atsu die per­sön­li­chen Ent­wick­lungs– und Wachs­tums­pro­zesse des Men­schen.
So ist es für jeden inter­es­sant, der erfah­ren will, was es heißt, im Fluss des Lebens zu sein, Sta­gna­tio­nen – in allen For­men – auf­zu­lö­sen und zu über­win­den und der damit einen Weg gehen will hin zu Bewusst­heit, Gelas­sen­heit und Lebens­freude.

Die Kunst des Shi­atsu kön­nen sich – unter­halb eines the­ra­peu­ti­schen Anspruchs – sehr wohl auch Laien zunutze machen und als Aus­gleichs– und Ent­span­nungs­mas­sage selbst anwen­den. Immer­hin ent­stammt es der Tra­di­tion der Volks­me­di­zin. Die Arbeits­grund­sätze sind leicht erfahr­bar, und jeder acht­same und offene Mensch kann sie sich aneig­nen.
Es gibt heute Shiatsu-Schulen und sogar offene Shiatsu-Gruppen, in denen Inter­es­sierte ein­fa­che, für den Haus– und Fami­li­en­ge­brauch geeig­nete Tech­ni­ken ler­nen und üben kön­nen, mit dem Anspruch, etwas für Leib und Seele und das eigene Wohl­be­fin­den zu tun.
Die Qua­li­tä­ten, die dar­aus resul­tie­ren, dass sich Men­schen über acht­same Berüh­rung begeg­nen, ver­die­nen es, in unse­rer Welt ver­brei­tet zu wer­den!

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