Ein­füh­rung: NLP – Neu­ro­lin­gu­is­ti­sches Pro­gram­mie­ren

NLP ist ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mo­dell und zeigt auf, wie Men­schen ihre Erfah­run­gen struk­tu­rie­ren. Es macht deut­lich, wie Lern-, Denk– und Hand­lungs­pro­gramme ablau­fen und erklärt, wie Ver­än­de­run­gen mach­bar sind und unter­sucht hier­für bereits erfolg­rei­che Modelle.

Geschichte/Begründer NLP wurde 1972 von John Grin­der und Richard Band­ler ent­wi­ckelt. Beide ent­deck­ten – fast durch Zufall – bei der Ana­lyse ver­schie­de­ner The­ra­pie­for­men an der Uni­ver­si­tät von Santa Cruz die­ses neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons– und The­ra­pie­mo­dell.
John Grin­der, ein Sprach­wis­sen­schaft­ler, und Richard Band­ler, ein Com­pu­ter­fach­mann mit Vor­lie­ben für die Gestalt­the­ra­pie, began­nen sich unter ande­rem mit dem Sprach­wis­sen­schaft­ler Noam Chomsky aus­ein­an­der zu set­zen. Sie über­leg­ten, was der Hin­ter­grund dafür sein könnte, warum einige The­ra­peu­ten und Sprach­wis­sen­schaft­ler erfolg­rei­cher mit ihren Metho­den waren als andere. Ihr eigent­li­ches Ziel war es, die dahin­ter lie­gen­den Mus­ter von guten The­ra­peu­ten auf­zu­de­cken. So unter­such­ten sie die Spra­che und das Ver­hal­ten der Fami­li­en­the­ra­peu­tin Vir­gi­nia Satir und ent­deck­ten den Rap­port (beson­ders guter Kon­takt zum Gegen­über), ana­ly­sier­ten die Spra­che des Hyp­no­the­ra­peu­ten Mil­ton Erick­son und fan­den inter­es­sante Sprach­mo­delle.
Aus­ge­hend von ihrer Suche nach den ele­men­ta­ren Punk­ten die­ser Beson­der­hei­ten ent­wi­ckel­ten sie aus­ge­feilte Metho­den und Modelle, Men­schen in ihrer Genia­li­tät zu model­lie­ren.
Mit dem Model­lie­ren bra­chen sie ein gro­ßes Tabu und bekann­ten sich offen dazu, dass sie gute Stra­te­gien auf­deck­ten, kopier­ten und somit einem gro­ßen Publi­kum nutz­bar mach­ten.
Die Metho­den des NLP machen es mög­lich, eigene Poten­ziale zu sehen und zu ent­fal­ten, und geben Hand­werks­zeug an die Hand, das Beste in sich und ande­ren zu ent­de­cken und zu för­dern.

Methode bzw. Idee und Erklä­rung der Wir­kung NLP ist ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mo­dell und zeigt auf, wie Men­schen ihre Erfah­run­gen struk­tu­rie­ren. Es macht deut­lich, wie Lern-, Denk– und Hand­lungs­pro­gramme ablau­fen und erklärt, wie Ver­än­de­run­gen mach­bar sind und unter­sucht hier­für bereits erfolg­rei­che Modelle.
Der Name NLP bedeu­tet fol­gen­des: NLP geht davon aus, dass alle Erfah­run­gen sich neu­ro­lo­gisch in unse­rem Gehirn wie­der­fin­den las­sen, wir diese Erfah­run­gen und Gedan­ken durch unsere Spra­che (lin­gu­is­tisch) aus­drü­cken und diese in einer ganz bestimm­ten Art und Weise in unse­rem Gehirn abge­spei­chert bzw. pro­gram­miert sind. NLP geht davon aus, dass diese Pro­gram­mie­run­gen in unse­rem Gehirn ver­än­dert wer­den kön­nen, und bie­tet mit sei­nen Metho­den die Mög­lich­keit, effek­tiv Ver­än­de­run­gen rea­li­sie­ren zu kön­nen.
NLP bie­tet beson­ders in der Arbeit mit Men­schen hilf­rei­che Werk­zeuge, die die eigene Wahr­neh­mung für sich und für andere schult, eigene Glau­bens­sys­teme, Werte und auch Blo­ckie­run­gen deut­lich macht und die Kom­mu­ni­ka­tion und das Ver­ständ­nis für sich und für andere schult.
Die Grund­säu­len des NLP sind: 1. die Wahr­neh­mung. Durch die Metho­den des NLP lernt man die Wahr­neh­mung für sich und für andere noch ein­mal auf eine beson­dere Art und Weise zu schär­fen. Mit beson­de­rer Sorg­falt lernt man wie unter­schied­lich einer­seits und wie ähn­lich ande­rer­seits Men­schen Dinge, Objekte und das Leben emp­fin­den. Mit den Metho­den des NLP erfährt man, wie man seine Art zu kom­mu­ni­zie­ren opti­mie­ren kann und die Dinge so aus­zu­drü­cken lernt, dass sie für alle ver­ständ­lich wer­den.
Die zweite Grund­säule ist es, sich Ziele zu set­zen. Ziele ver­schaf­fen uns die Mög­lich­keit anzu­kom­men und Erfolge bewusst zu gestal­ten und zu errei­chen. Sie geben unse­rem Ver­hal­ten, Han­deln und Den­ken eine Rich­tung.
Die dritte Säule ist der Rap­port. Der Begriff Rap­port stammt aus der Hyp­no­the­ra­pie und beschreibt die inten­sive Bezie­hung zwi­schen The­ra­peu­ten und Kli­en­ten. Rap­port zu jeman­dem zu haben bedeu­tet einen beson­ders guten Zugang zu jeman­dem her­zu­stel­len und sich in einer Art Gleich­klang zu befin­den.
Der letzte wich­tige Bau­stein ist der posi­tive innere Zustand. Ver­schie­dene Tech­ni­ken des NLP ver­set­zen einen in die Lage, sich in gute innere Zustände zu brin­gen. Sich in einen guten Zustand zu brin­gen ist beson­ders im Arbeits­all­tag sehr hilf­reich und ermög­licht es sich jeder­zeit in sei­ner bes­ten Form zu prä­sen­tie­ren.

Anwen­dungs­be­rei­che Das Reper­toire des NLP ist sehr viel­fäl­tig, da es über­all dort ange­wen­det wer­den kann, wo Men­schen mit­ein­an­der in Kom­mu­ni­ka­tion tre­ten.
NLP hat sich in den Berei­chen Wirt­schaft, Ver­kauf, Medi­zin, Päd­ago­gik, Recht, Sozi­al­ar­beit, in inter­na­tio­na­len Unter­neh­men, im Sport usw. eta­bliert und sei­nen Platz gefun­den.
NLP lässt sich gut mit ande­ren Metho­den ver­bin­den, da es in sich die Idee trägt, Ver­än­de­run­gen zu begrü­ßen, und sich wei­ter­ent­wi­ckeln möchte.
NLP kann durch seine Metho­den – z.B. den posi­ti­ven Ver­stär­ker, Res­sour­cen und dem Bewusst­ma­chen des eige­nen Arbeits­stils – sehr gesund­heits­för­dernd sein. Habe ich z.B. die Ten­denz, mich per­ma­nent aus­zu­powern, kann ich mit den Metho­den des NLP auf­de­cken, wo und wie Ver­än­de­run­gen mög­lich sind.
Durch die Modelle lernt man die eige­nen Kraft­quel­len ken­nen und erfährt zum Bei­spiel durch das "Ankern", wie man sich jeder­zeit in einen guten Zustand brin­gen kann.
Stress­mo­mente und Stres­so­ren kön­nen außer­dem durch die Metho­den des Dis­so­zi­ie­ren anders – stress­freier – erlebt wer­den. Eigene Glau­bens­sys­teme auch zum Thema Gesund­heit kön­nen hin­ter­fragt und ver­än­dert wer­den.
NLP bie­tet auch hilf­rei­che Werk­zeuge zum Thema Mob­bing, Ent­span­nung, etc.

Durch­füh­rung Es gibt ver­schie­dene For­men, die Metho­den des NLP ken­nen zu ler­nen:
Semi­nare mit The­men­schwer­punk­ten (z.B. NLP und Gesund­heit, NLP und Coa­ching, NLP und Sozi­al­ar­beit, NLP und Team­ar­beit, NLP im Ver­kauf, NLP und Erfolg etc.).
Um das NLP-Wissen zu ver­tie­fen und anwen­den zu kön­nen ist eine NLP-Ausbildung sehr hilf­reich.
Die NLP-Ausbildung beinhal­tet fol­gende Aus­bil­dungs­grade:
Prac­ti­tio­ner, Mas­ter­prac­ti­tio­ner, Trai­ner, Lehr­trai­ner.
Dar­über hin­aus wer­den noch Aus­bil­dun­gen zum NLP-Coach, NLP-Therapeuten usw. ange­bo­ten.
Der Dach­ver­band des NLP, der DVNLP, infor­miert über Trai­ner und Aus­bil­dungs­in­sti­tute.
(DVNLP, Ber­lin)

Risiken/Kritik Mit NLP wird nicht alles mög­lich und man wird höchst­wahr­schein­lich aus einem Couch­po­tato kei­nen Arnold Schwar­ze­negger machen kön­nen.
Wich­tig ist, sich immer wie­der zu fra­gen, ob diese oder jene Ver­än­de­rung zu einem passt, ob sie wirk­lich gewünscht ist und wel­che Fol­gen diese Ver­än­de­rung auch für mein Umfeld hat.
Wenn ich nur noch wie eine lebende "Smilie-Figur" durch die Gegend laufe, leichte Mund­sperre bekomme und laut­hals pos­tu­liere, dass immer alles mög­lich ist, könnte es frag­lich sein, ob ich noch authen­tisch wirke und bin.
NLP ist ein gutes Hand­werk­zeug und berei­chert die päd­ago­gi­sche und psy­cho­lo­gi­sche Arbeit sehr. Trotz­dem ist es wich­tig sich anzu­se­hen, bei wem man NLP lernt, und wel­che ethi­schen und mora­li­schen Grund­sätze dem zugrunde lie­gen. Also am bes­ten den NLP-Lehrtrainer durch ein Schnup­per­wo­chen­ende oder einen Schnup­per­tag ken­nen ler­nen.
NLP ist in den Hän­den von Fach­leu­ten ein gutes ergän­zen­des Instru­ment in der Arbeit mit Men­schen.

Empfehlung/Eignung Beson­ders emp­feh­len möchte ich NLP allen Men­schen, die mit ande­ren Men­schen zusam­men arbei­ten. Hier möchte ich beson­ders auch den päd­ago­gi­schen, den sozia­len, und auch den Gesund­heits­be­reich her­vor­he­ben, da NLP hier sehr inter­es­sante und gute Ergän­zun­gen zum her­kömm­li­chen Hand­werks­zeug bie­tet.
NLP macht Denk-, Hand­lungs– und Ver­hal­tens­mus­ter deut­lich und erleich­tert den Zugang zu sich selbst und zu ande­ren. Beson­ders gut ist es anzu­wen­den, wenn man die Poten­ziale in sich und in ande­ren ent­de­cken möchte. Pro­bleme wer­den leich­ter lös­bar, Ziele deut­lich defi­niert und durch die Spra­che ein­deu­tig beschrie­ben.
NLP öff­net eine Schatz­truhe der Kom­mu­ni­ka­tion und lässt einen eine neue inter­es­sante Welt ent­de­cken.

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