Dyna­mi­sche Medi­ta­tio­nen – wozu?

Ein bekann­tes Sprich­wort sagt: 'In einem gesun­den Kör­per wohnt ein gesun­der Geist.' Gerade in unse­rem Kul­tur­kreis wird auf unsere äußere Erschei­nungs­form, den Kör­per, viel Wert gelegt. Wir trei­ben Sport, las­sen uns von Mas­sa­gen ver­wöh­nen, besu­chen ein Fit­ness­stu­dio – aber was tun wir für unser geis­ti­ges und see­li­sches Wohl­be­fin­den?

Ein bekann­tes Sprich­wort sagt: "In einem gesun­den Kör­per wohnt ein gesun­der Geist." Gerade in unse­rem Kul­tur­kreis wird auf unsere äußere Erschei­nungs­form, den Kör­per, viel Wert gelegt. Wir trei­ben Sport, las­sen uns von Mas­sa­gen ver­wöh­nen, besu­chen ein Fit­ness­stu­dio – aber was tun wir für unser geis­ti­ges und see­li­sches Wohl­be­fin­den?

Medi­ta­tion ist eine Ant­wort auf diese Frage. Und bitte, ver­giss beim Wei­ter­le­sen für einen Moment das Bild von Medi­ta­tion, das die Medien kre­iert haben. Es ist ein Zustand, der mit Wor­ten oder Bil­dern nicht aus­rei­chend beschrie­ben wer­den kann.

Stel­len wir uns den Kör­per der Ein­fach­heit hal­ber als ein hoh­les Gefäß vor. Alle unter­drück­ten Gefühle und Emo­tio­nen, gleich wel­cher Art, sam­meln sich in die­sem Gefäß über die Zeit an und kön­nen unse­ren Kör­per krank machen. Dyna­mi­sche Medi­ta­tio­nen lee­ren das Gefäß und machen uns frei für Neues. Das Akti­vie­ren und Aus­le­ben der gespei­cher­ten Emo­tio­nen und Gefühle mit­tels der beschrie­be­nen Tech­ni­ken bringt uns Klar­heit, Rei­ni­gung und innere Sta­bi­li­tät und wirkt sich damit unter­stüt­zend auf unsere Gesund­heit aus.

Dyna­mi­sche Medi­ta­tion Diese Medi­ta­tion wird als Mor­gen­me­di­ta­tion emp­foh­len. In ihr musst du stän­dig wach, bewusst und klar sein – Zeuge sein. Die Dyna­mi­sche Medi­ta­tion dau­ert eine Stunde lang und hat fünf Pha­sen. Du kannst sie alleine üben, doch wird die Ener­gie viel stär­ker, wenn du sie in einer Gruppe mit Leu­ten übst. Sie ist eine ganz per­sön­li­che Erfah­rung, des­halb soll­test du wäh­rend der gan­zen Medi­ta­tion alle ande­ren um dich herum ver­ges­sen und deine Augen geschlos­sen hal­ten; am bes­ten ist eine Augen­binde. Übe die Dyna­mi­sche mit nüch­ter­nem Magen und trage dabei bequeme, weite Klei­dung.

Erste Phase: 10 Minu­ten
Atme chao­tisch durch die Nase, kon­zen­triere dich auf das Aus­at­men. Für die Ein­at­mung sorgt der Kör­per selbst. Atme so schnell und so hef­tig wie du nur kannst – und dann noch ein biss­chen hef­ti­ger, so lange, bis du buch­stäb­lich selbst das Atmen bist. Nutze deine natür­li­chen Kör­per­be­we­gun­gen, nimm die Arme als Unter­stüt­zung, lass dich in den Knien nach­fe­dern, damit sich deine Ener­gie auf­baut. Fühle, wie die Ener­gie stär­ker wird, doch erlaube ihr nicht, dass sie sich schon in der ers­ten Phase aus­tobt.

Zweite Phase: 10 Minu­ten
Explo­diere! Lasse alles raus, was aus­bre­chen will. Werde total ver­rückt, schreie, krei­sche, heule, hüpfe, schüttle dich, tanze, singe, lache, tobe herum. Halte nichts zurück, halte dei­nen gan­zen Kör­per in Bewe­gung. Ein biss­chen Schau­spie­le­rei kann dich anfangs sehr unter­stüt­zen. Erlaube dei­nem Kopf auf kei­nen Fall, dass er in das Gesche­hen ein­greift. Sei total.

Dritte Phase: 10 Minu­ten
Springe mit erho­be­nen Armen auf und ab und rufe dabei das Man­tra HUH! HUH! HUH! HUH!, so tief aus dem Bauch her­aus, wie es nur geht. Jedes Mal, wenn du auf dei­nen Füßen lan­dest, und zwar mit der gan­zen Sohle, lasse die­sen Ton in dein Sex­zen­trum hin­ein­häm­mern. Gib alles, was du hast, erschöpfe dich total.

Vierte Phase: 15 Minu­ten
Stop! Friere auf der Stelle ein, haar­ge­nau in der Posi­tion, in der du dich gerade befin­dest. Mach kei­ner­lei Kör­per­kor­rek­tu­ren. Ein Hus­ten, die kleinste Bewe­gung oder sonst etwas, und schon fließt die Ener­gie ab und alle Mühe war umsonst. Beob­achte alles, was dir pas­siert.

Fünfte Phase: 15 Minu­ten
Sei aus­ge­las­sen, gehe mit der Musik, tanze, drü­cke dei­nen Dank an die Schöp­fung aus und nimm dein Glücks­ge­fühl mit in den Tag. Wenn du dort, wo du medi­tierst, kei­nen Lärm machen darfst, dann gibt es noch eine stille Ver­sion: Anstatt die Emo­tio­nen her­aus­zu­schreien, lasse in der zwei­ten Phase die Kathar­sis allein durch die Bewe­gun­gen dei­nes Kör­pers gesche­hen. In der drit­ten Phase kannst du den Ton "HUH" laut­los nach innen häm­mern, und die fünfte Phase kann ein Aus­drucks­tanz wer­den.

Kun­da­lini Medi­ta­tion Dies ist die beliebte Sonnenuntergangs-Meditation, die Schwes­ter der dyna­mi­schen Medi­ta­tion, die beim Son­nen­auf­gang gemacht wird. Sie besteht aus vier Pha­sen von je 15 Minu­ten.

Erste Phase: 15 Minu­ten
Sei locker und lasse dei­nen gan­zen Kör­per sich schüt­teln. Du spürst, wie die Ener­gie von den Füßen nach oben geht. Lasse über­all los und werde zum Schüt­teln. Deine Augen kön­nen offen oder geschlos­sen sein.

Zweite Phase: 15 Minu­ten
Tanze … so wie du dich gerade fühlst, und lass den gan­zen Kör­per sich bewe­gen, wie er will.

Dritte Phase: 15 Minu­ten
Schließe die Augen und sei still, ent­we­der im Sit­zen oder im Ste­hen; beob­achte, was innen und was außen geschieht.

Vierte Phase: 15 Minu­ten
Die Augen blei­ben geschlos­sen, du legst dich hin und bist still.

Diese Medi­ta­tio­nen hel­fen dir, dass sich der Kör­per leicht, beweg­lich und anmu­tig anfühlt. Du ver­gisst ein­fach, das du der Agie­rende bist, der Kopf wird frei und die Ener­gie im Kör­per kann voll flie­ßen.

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