Durch Musik die Seele berüh­ren

Der Arti­kel von Joga Dass lie­fert Ein­bli­cke in die Hin­ter­gründe des Kam­mer­to­nes. Er zeigt, wie wert­voll es ist, mit neuen For­men der Musik zu expe­ri­men­tie­ren. Ohne gro­ßen Auf­wand ist es heute mög­lich, jedes Musik­in­stru­ment auf C 256 Hz oder A 432 Hz ein­zu­stim­men und damit jede Form von Musik auf der Basis von 8 Hz zu spie­len und zu hören.

Am Anfang war das Wort, ein Ton, der Urlaut OM oder die Zahl Eins. Die Zahl Eins erscheint in allen Kul­tu­ren als Ursprung, der die laten­ten Eigen­schaf­ten aller mög­li­chen Seins­ebe­nen im Keim ent­hält. Pytha­go­ras hat die­ses Wis­sen vor ca. 2.500 Jah­ren in der pytha­go­räi­schen Tafel, dem Lam­doma, auf­ge­zeich­net und erkannt, dass die in der Natur, in der Musik und in der Seele des Men­schen wir­ken­den Gesetze iden­tisch sind. Es lag und liegt nahe, diese Har­mo­nik the­ra­peu­tisch zu nut­zen, als ganz­heit­li­che Behand­lung von Dis­so­nan­zen.
Betrach­ten wir einige Grund­la­gen: 0–1-2–4-8–16-32–64-128–256-512-1024 usw. Diese Zah­len­reihe zeigt das Gesetz der Oktave auf. Die Null ist mathe­ma­tisch gese­hen alles, wie auch nichts. Die Null ent­hält alles in sich, lässt sich aber durch nichts mehr aus­drü­cken.
Die Eins ist der Urlaut OM und als Schwin­gungs­zahl oder Fre­quenz 1 Hertz (Hz) = 1 Schwin­gung pro Sekunde. Die Eins ist die Grund­lage allen Lebens. Eine Musik, die mit den Grund­ge­setz­mä­ßig­kei­ten des Uni­ver­sums in Reso­nanz steht. Die Bedeu­tung von Uni­ver­sum (Ein Lied; Uni: ein, Ver­sum: Lied) basiert auf fol­gen­den zwei Punk­ten:

  1. Einem Grund­ton als Basis, auf dem alles auf­ge­baut ist (die Eins)
  2. Einem natür­li­chen Ver­hält­nis der nach­fol­gen­den Töne zuein­an­der.

Wenn diese bei­den Punkte exakt ein­ge­hal­ten wer­den, ent­steht ein opti­ma­les har­mo­ni­sches Gan­zes, das einen aus­glei­chen­den Ein­fluss auf alles Lebende hat. Der Kam­mer­ton ist ein gene­rel­ler Bezugs­ton in der Musik, auf den sich Musiker/innen eini­gen, damit sie mit ver­schie­de­nen Musik­in­stru­men­ten zusam­men spie­len kön­nen.
Als Kam­mer­ton für die heu­tige Musik wurde der Ton A bei 440 Hz fest­ge­setzt (durch poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen in den 50er Jah­ren). Diese Fre­quenz hat aber kei­nen Bezug zur Natur. Es gibt hin­ge­gen den natür­li­chen Kam­mer­ton C (256 Hz), der einem Kam­mer­ton A bei 432 Hz ent­spricht.

Sau­veur war einer der Ers­ten, die sich mit der Bestim­mung eines musi­ka­li­schen Kam­mer­to­nes aus­ein­an­der setzte. Er kommt in sei­ner Ver­öf­fent­li­chung aus dem Jahr 1713 auf sein Ursprungs­pro­blem zurück, der Bestim­mung des musi­ka­li­schen Kam­mer­to­nes. Als äußerste Wahr­neh­mungs­grenze vom Ohr fand er 16 Hz für den tiefs­ten und 32.718 Hz für den höchs­ten Ton her­aus. Sau­veur legte C 256 Hz als Kam­mer­ton fest.
Dabei geht er über die Musik hin­aus und beweist, dass sich dar­aus ebenso die natür­li­chen Schwin­gungs­zah­len der Stimm­bän­der beim Sin­gen, und die der Lip­pen beim Bla­sen und Pfei­fen ablei­ten las­sen, und dass fer­ner alle Eigen­töne mit­tö­nen­der Rezo­nanz­kör­per, Instru­men­ten­ti­sche, Vasen, Hohl­räume im mensch­li­chen Kör­per, und selbst die kaum wahr­nehm­bar klei­nen Inter­valle des Vogel­ge­san­ges dadurch erkannt wer­den kön­nen. Hieran knüpft er fol­gende Schlüsse: "… die Kennt­nis der Eigen­töne von allem, was auf der Erde exis­tiert und ihrer Ver­än­de­run­gen wür­den das Ver­ständ­nis vom Wesens des Men­schen und sei­ner wech­seln­den Zustände, und aller sons­ti­gen irdi­schen Erschei­nun­gen und des Uni­ver­sums erleich­tern".

Im Jahr 1939 gab es in Lon­don eine inter­na­tio­nale Stimm­kon­fe­renz, bei der A 440 Hz als inter­na­tio­na­ler Kam­mer­ton fest­ge­legt wurde.
Viele Musi­ker, die inner­lich spür­ten, dass A 440 Hz für sie nicht stim­mig war, pro­tes­tier­ten. Doch durch die Wir­ren des 2. Welt­kriegs und der Zeit danach hatte sich die hohe Stim­mung durch­ge­setzt.

Rudolf Stei­ner hatte sich schon in den 20er Jah­ren aus­führ­lich mit dem C 128 Hz aus­ein­an­der­ge­setzt. Einige Aus­sa­gen von ihm und ande­rer bele­gen die Bedeu­tung von C 128 Hz:
"Die Schwin­gung C 128 Hz hat, sub­jek­tiv gespro­chen, beim Anhö­ren etwas wie eine Wär­me­hülle um sich".
C 128 Hz = Sonne
Ein eng­li­scher Heil­päd­agoge bemerkte, dass sich die Kin­der mit C 256 Hz als Anfangs­ton ohne Schwie­rig­kei­ten in den Lied­me­lo­dien zurecht­fin­den und zu dem Anfangs­ton zurück­keh­ren konn­ten, wäh­rend bei der Ver­wen­dung von A 440 Hz dies nicht immer der Fall war.
Das cor­ti­sche Organ im Innen­ohr (regelt den Gleich­ge­wichts­sinn) schwingt auf C 128 Hz.
Ohren­ärzte und Neu­ro­lo­gen benut­zen Stimm­ga­beln, die auf C 128 Hz, 256 Hz etc. gestimmt sind.
C 128 Hz und seine Okta­ven sind im Men­schen ver­an­kert, sie wir­ken wohl­tu­end auf ihn und las­sen ihn voll­kom­men frei.

Nach­fol­gend noch einige Hin­weise auf die Ver­an­ke­rung von 8 Hz im Men­schen: Dr. Puha­rich konnte einen bestän­di­gen 8 Hz Puls an den Hän­den eines Hei­lers mes­sen. Er stellte fest, dass die Inten­si­tät die­ses Signals ein Indi­ka­tor für die Heil­kraft des Hei­lers ist.

Dr. Robert Beck, ein Atom­phy­si­ker, ist um die ganze Erde gereist, um die Gehirn­ströme von Hei­lern zu mes­sen. Er fand her­aus, dass alle Hei­ler wäh­rend ihrer Heil­ar­beit das glei­che Gehirn­wel­len­mus­ter von 7,8 – 8 Hz auf­wei­sen, unab­hän­gig von ihrer Methode oder den Wider­sprü­chen zwi­schen ihren Metho­den.

For­schun­gen im Insti­tute of Heart­math in USA erga­ben, dass das Herz im Zustand der Liebe auf 8 Hz schwingt. Das ent­spricht der Haupt­re­so­nanz­fre­quenz der Erde (Schu­mann­fre­quenz) und dem Bereich der Alpha­wel­len im Gehirn. Ein lie­ben­des Herz, ein ent­spann­ter Geist und das elek­tro­ma­gne­ti­sche Schwin­gungs­sys­tem der Erde lie­gen auf einer Wel­len­länge.

Es gibt eine schöne For­mel von Jona­than Gold­man: Inten­tion + Fre­quenz = Hei­lung Ohne gro­ßen Auf­wand ist es heute mög­lich, jedes Musik­in­stru­ment auf C 256 Hz oder A 432 Hz ein­zu­stim­men und damit jede Form von Musik auf der Basis von 8 Hz zu spie­len und zu hören. Es muss nur getan wer­den. Für die Musi­ker unter Euch nun ein paar prak­ti­sche Hin­weise. Sai­ten­in­stru­mente wie Gitar­ren, Celli, Gei­gen usw. sind am ein­fachs­ten mit einer ent­spre­chen­den Stimm­ga­bel oder mit einem Stimm­ge­rät run­ter­zu­stim­men. Wenn ihr zur Gitarre singt, pro­biert mal beide Mög­lich­kei­ten aus und ach­tet auf den Unter­schied.

Für Flö­ten und andere Blas­in­stru­mente besteht die Mög­lich­keit, Stimm­ringe ein­zu­set­zen, um die Luft­säule ent­spre­chend zu ver­län­gern.

Key­boards las­sen sich in der Regel auch pro­blem­los run­ter­stim­men. Kla­viere run­ter­zu­stim­men ist ein wenig auf­wen­di­ger, doch es geht.
Fest­ein­ge­stimmte Instru­mente, wie Xylo­phone, Marim­ba­phon usw., die auf A 440 Hz oder höher ein­ge­stimmt sind, kann man lei­der nicht run­ter­stim­men.
Viel Freude beim Expe­ri­men­tie­ren.


Lite­ra­tur:

  • Her­mann Scher­chen: Vom Wesen der Musik
    Ver­lag Gus­tav Bosse, Regens­burg
    Iby­kus, Son­der­aus­gabe August 1988, Dr. Böt­ti­ger Ver­lag, Wies­ba­den
  • Maria Renold: Von Inter­val­len, Ton­lei­tern, Tönen und dem Kam­mer­ton C 128 Hz
    Ver­lag am Goe­thea­num Dor­nach
  • Bar­bara Ann Brennan: Licht-Heilung
    Gold­mann Ver­lag Mün­chen
Enveda.de hat für Lieferung, Warenqualität und Kundenservice die Note "Sehr gut" (4.81 von 5.00) durch 22 Trusted Shops-Bewertungen erhalten.