Die Kunst, den rich­ti­gen Part­ner zu fin­den

Rolf Stan­gen­berg gibt Hin­weise, wie wir unse­ren 'Traum­part­ner' fin­den kön­nen und wel­che Hin­der­nisse es mög­li­cher­weise zu über­win­den gilt.

Sie suchen Ihren Traum­part­ner? Sind Sie sich des­sen bewusst, dass er schon exis­tiert? Dann soll­ten Sie sich keine Sor­gen mehr machen, dass Sie alleine sind, son­dern Ihre gesamte Ener­gie dar­auf aus­rich­ten, wie Sie ihn fin­den. Wis­sen Sie, dass dies nur von Ihnen abhängt? Ver­ges­sen Sie, was Ihnen Ihr Ver­stand erzäh­len will. Wenn Sie sich mit sei­nen Über­zeu­gun­gen und Erklä­run­gen iden­ti­fi­zie­ren, warum dies schwie­rig ist, haben Sie schon ver­lo­ren. Ich möchte Ihnen hier­mit auf­zei­gen, wie Sie ihn sicher fin­den wer­den; denn den Zufall und das Schick­sal als Ursa­che anzu­füh­ren, sind die Argu­mente der Erfolg­lo­sen.
Wenn man auf­rich­tig und ehr­lich hin­schaut, offen­ba­ren sich hin­ter jedem Pro­blem Ängste. Wer ver­zwei­felt nach einem Mann Aus­schau hält, hat Angst vor Män­nern. Wer ver­ge­bens eine Frau sucht, hat Angst vor Frauen. Könnte es sein, dass auch Sie Angst haben? Viel­leicht davor, abge­lehnt zu wer­den, nicht attrak­tiv genug zu sein, nicht zu genü­gen oder eine gemachte Ent­täu­schung noch ein­mal erle­ben zu müs­sen? Dann sollte Ihre erste Auf­gabe darin beste­hen, Ihrer Angst ins Auge zu schauen und zu erken­nen, dass Sie nicht Ihre Angst sind, son­dern dass Ihre Angst ein Pro­dukt Ihres Ver­stan­des ist. Sie zwingt Sie in eine Wahr­neh­mung, die Ihnen stän­dig bestä­ti­gen soll, wie schwie­rig es ist, den rich­ti­gen Part­ner zu fin­den. Schrei­ben Sie auf, wovor Sie Angst haben, und erken­nen Sie, was Sie sich auf­grund die­ser Angst nicht trauen zu tun. Leben Sie ab jetzt genau das Gegen­teil des­sen, wozu Ihre Angst Sie zwin­gen will. Dies könnte schon "die halbe Miete" sein. Geben Sie Ihre zwang­haf­ten Rol­len auf, sie füh­ren Sie nie zum Ziel.

Viel­mehr soll­ten Män­ner ihre männ­li­chen Aspekte leben: Klar­heit, Durch­set­zungs­ver­mö­gen, Akti­vi­tät, Stärke etc. Liebe Män­ner, ich meine damit nicht, dass Sie Ihr Wis­sen und Ihre Macht demons­trie­ren und bewei­sen sol­len – das machen Machos, die nicht wis­sen, dass sich dahin­ter nur Macht– und Wert­lo­sig­keit ver­ber­gen – son­dern Sie sol­len sie leben, aus Ihren natür­li­chen Stär­ken und Ihrer Potenz her­aus.
Liebe Frauen, Ihnen emp­fehle ich, Ihre weib­li­chen Aspekte zum Aus­gangs­punkt Ihres Han­delns zu machen: Intui­tion, Ver­trauen, Emp­fäng­lich­keit, Gefühle etc. Ein Mann möchte beschüt­zen kön­nen! Des­halb soll­ten Frauen ihnen die Chance dazu geben, indem sie sich ver­letz­lich, manch­mal sogar schwach zei­gen. Schwä­che kann eine große Stärke sein, wenn es sich hier­bei nicht um Weh­lei­dig­keit han­delt. Um diese Ver­hal­tens­wei­sen leben zu kön­nen, bedarf es natür­lich erst ein­mal eines poten­ti­el­len Part­ners. Wenn Sie sich ein­mal die Zeit neh­men und auf­schrei­ben, wie Ihr Traum­part­ner sein sollte, wer­den Sie fest­stel­len, dass Sie diese Attri­bute ent­we­der nicht in dem­sel­ben Maße leben oder geben, wie Sie es von Ihrem Part­ner erwar­ten, oder sie an die fal­schen Men­schen ver­schleu­dern. Sie wer­fen Ihre "Per­len" – ich meine damit Ihre Talente, Bega­bun­gen und Fähig­kei­ten, aber auch Ihre Auf­merk­sam­keit und Liebe ? "vor die Säue". Und das ist der beste Weg, nie zu bekom­men, wonach Sie sich seh­nen.
Tren­nen Sie sich von jenen, die Sie aus­nut­zen, und geben Sie Ihre "Schätze" nur an jene Men­schen wei­ter, die diese erken­nen und dank­bar für Ihre "Gaben" sind.

Um Ihren Part­ner "magisch" anzu­zie­hen, soll­ten Sie ler­nen, sich unwi­der­steh­lich zu machen. Wie das geht? So, wie das Wort es uns ver­rät. Geben Sie Ihren Wider­stand auf, dann sind Sie unwi­der­steh­lich! Was nun ist Wider­stand? Zum einen gibt es men­tale Wider­stände. An Mei­nun­gen und Über­zeu­gun­gen fest­hal­ten, Recht haben wol­len, stän­dig zu kri­ti­sie­ren, gehö­ren hierzu. Zum ande­ren han­delt es sich um emo­tio­nale Wider­stände. Sich ange­grif­fen füh­len, sich ver­letzt füh­len, Groll, Bit­ter­keit, Hass und Wut – all das schafft große Dis­tanz. Ein Mensch, der aus die­sen Ener­gien lebt, darf sich nicht wun­dern, wenn er allein gelas­sen wird. Des­halb ist es so wich­tig, sich und all denen zu ver­ge­ben, die Sie ver­letzt und denen Sie Leid zuge­fügt haben. Wie oben schon erwähnt, haben Sie dies aus Angst getan und dadurch unbe­wusst sich und ande­ren Scha­den zuge­fügt. Für diese Unwis­sen­heit, vor allem in Bezug auf Ihre Ex-Partner, soll­ten Sie sich unbe­dingt ver­ge­ben.
Jesus sagte: "Vater, ver­gib ihnen; denn sie wis­sen nicht, was sie tun." Durch Ver­ge­bung kön­nen Sie sich von unbe­wuss­ten Selbst­be­stra­fungs­mus­tern, die aus Schuld­ge­füh­len resul­tie­ren, befreien. Erst dann wer­den Sie sich einen Traum­part­ner wert sein.
Wenn Sie in die­sem Sinne Ver­ant­wor­tung für Ihre Lebens­si­tua­tion über­nom­men haben und Sie mit die­sem Bewusst­sein auf die Men­schen zuge­hen, wird es nicht lange dau­ern, bis Ihnen der erste poten­ti­elle Part­ner über den Weg läuft. Hier nun einige wei­tere macht­volle Regeln, die Sie nut­zen kön­nen, um sich für einen sol­chen – Schritt für Schritt – unwi­der­steh­li­cher und begeh­rens­wer­ter zu machen:

1. Machen Sie sich äußer­lich so attrak­tiv wie mög­lich (z.B. abneh­men, zum Fri­seur gehen, Klei­dung auf Ihren Typ abstim­men etc. Klei­ner Tipp: Las­sen Sie sich hier­bei von Freun­den bera­ten und ver­trauen Sie ihnen bedin­gungs­los.).
2. Hören Sie Ihrem Gegen­über zu. Stel­len Sie Fra­gen zu The­men, die Ihren Part­ner inter­es­sie­ren. Reden Sie mög­lichst wenig, es sei denn, Sie wer­den gefragt, aber …
3. Tei­len Sie ihm mit, was Sie an ihm mögen, schät­zen und evtl. auch bewun­dern (am Aus­se­hen und Ver­hal­ten), so häu­fig es geht, auch Klei­nig­kei­ten. Sie schen­ken ihm damit beson­dere Auf­merk­sam­keit. Seien Sie jedoch nie­mals unehr­lich. Fal­sche Kom­pli­mente wer­den schnell durch­schaut.
4. Äußern Sie in den ers­ten fünf Wochen (!) nach Ken­nen­ler­nen eines poten­ti­el­len Part­ners mög­lichst keine andere Mei­nung, noch Kri­tik. Rich­ten Sie Ihr Augen­merk dar­auf aus, dass Sie ihn ver­ste­hen, und nicht dar­auf, dass er Sie ver­steht.
5. Fra­gen Sie, was ihn an Ihnen stört. Fra­gen Sie nach Tipps, wie Sie diese Dinge ändern kön­nen und set­zen Sie die Rat­schläge bedin­gungs­los um.
6. Fra­gen Sie ihn, ob er zur Zeit irgend­wel­che Wün­sche an Sie hat, wenn er sie in dem Gespräch nicht schon von alleine äußert, und set­zen Sie diese um.
7. Las­sen Sie ihn den Ter­min für ein nächs­tes Tref­fen selbst bestim­men.

Sollte sich bei Ihnen beim Lesen die­ser Regeln Wider­stand gezeigt haben, so ist das nor­mal. Aber fra­gen Sie sich doch ein­mal, wie Sie sich füh­len wür­den, wenn jemand ande­rer Ihnen gegen­über diese Regeln leben würde. Glau­ben Sie, dass es ande­ren Men­schen nicht genauso ginge?
In die­sem Sinne pro­bie­ren Sie sie doch ein­fach ein­mal aus. Ich sage gern: Learning by doing, not by grüb­ling and not by zweif­ling. Soll­ten Sie es schaf­fen, wer­den Sie sich wun­dern. Sie wür­den dann bald ein neues Pro­blem haben. Näm­lich wel­chen von den vie­len Anwär­tern Sie wäh­len wol­len.
Fan­gen Sie an zu ris­kie­ren, seien Sie ehr­lich, akzep­tie­rend, spon­tan, krea­tiv und ruhig ein biss­chen ver­rückt. Sind das nicht genau die Attri­bute, die Sie gelebt haben, als Sie ver­liebt waren? Jetzt dre­hen Sie den Spieß doch ein­fach um. War­ten Sie nicht län­ger dar­auf, sich zu ver­lie­ben, son­dern leben Sie wie ein Ver­lieb­ter. Das Ver­liebt­sein folgt auf dem Fuße. Das ist das Spiel des Lebens. Wis­sen Sie, dass die Frauen, die mit Män­nern spie­len kön­nen, die meis­ten Män­ner für sich gewin­nen? Das gilt natür­lich auch umge­kehrt. In die­sem Sinne: "Wer­det wie die Kin­der", sagte schon Jesus!

Ich wün­sche Ihnen in jedem Falle viel Erfolg. Und den wer­den Sie haben, des­sen bin ich mir gewiss.

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