Die Haut – ein Ent­gif­tungs­or­gan

Die Haut ist das größte Organ des mensch­li­chen Kör­pers. Über sie neh­men wir Kon­takt mit unse­rer Umwelt auf, sie ermög­licht es uns, Berüh­run­gen zu genie­ßen, sie schützt uns vor äuße­ren Ein­flüs­sen und hält unser Innen­le­ben zusam­men. Über die Haut kön­nen Gifte und Schla­cken aus­ge­schie­den und Sau­er­stoff auf­ge­nom­men wer­den.

In die­sem Bei­trag geht es weni­ger um medi­zi­ni­sche Aspekte der Haut­funk­tio­nen als um das ganz­heit­li­che Ver­ständ­nis ihrer Tätig­keit. Wie alle Organe des Kör­pers ist auch die Haut in viel­fäl­ti­ger Weise mit der mensch­li­chen Psy­che, den Gefüh­len, dem See­len­le­ben und natür­lich den inne­ren Orga­nen und Funk­ti­ons­krei­sen ver­bun­den. Was uns belas­tet, ist am Haut­zu­stand wahr­nehm­bar. Vie­les, was unser Innen­le­ben durch­ein­an­der bringt, wird über die Haut ent­sorgt.

"Wie innen, so außen!", besagt eine uralte spi­ri­tu­elle Weis­heit. Und die Haut kann diese Ein­sicht direkt mit dem, was sie tut, dar­stel­len. Auf der Haut zeich­nen sich, wenn man die ent­spre­chende Sym­bo­lik zu deu­ten weiß, genau die im Inne­ren des Men­schen ablau­fen­den ? oder blo­ckier­ten ? Pro­zesse ab. Genauer als eine medi­zi­ni­sche Blut­un­ter­su­chung kann sie über den Zustand des Men­schen in sei­ner Gesamt­heit und im Detail Aus­kunft geben, da sich Dis­har­mo­nien und Har­mo­ni­sches in uns in ihrem Zustand zei­gen.
Die­ser Bei­trag soll einige dies­be­züg­li­che Denk­an­sätze vor­stel­len. Da es über die Haut so viel Wich­ti­ges zu erzäh­len gibt, bitte ich um Nach­sicht, dass ich eine sub­jek­tive Aus­wahl der mir am bedeut­sams­ten erschei­nen­den Ein­sich­ten getrof­fen habe.

Was bedeu­ten Ent­gif­tung und Ent­schla­ckung? In der heu­ti­gen, weit­ge­hend unna­tür­li­chen Lebens­si­tua­tion der meis­ten Men­schen wer­den durch Trink­was­ser, Ernäh­rung, Atem­luft, Putz­mit­tel, pfle­gende und deko­ra­tive Kos­me­tik stän­dig syn­the­ti­sche Stoffe in den Orga­nis­mus gebracht, die die­ser nicht gebrau­chen kann, da sie seine gesun­den Funk­tio­nen behin­dern oder sogar zer­stö­ren. Der durch Satel­li­ten, Han­dys, elek­tri­sche Lei­tun­gen und Geräte sowie Funk und TV stän­dig gegen­wär­tige Elek­tro­smog tut ein Übri­ges, um durch seine belas­ten­den Wir­kun­gen mit dazu bei­zu­tra­gen, dass im Stoff­wech­sel Gifte und Schla­cken ent­ste­hen. Syn­the­ti­sche Medi­ka­mente kom­men hinzu. Man beachte ein­mal genau die Neben­wir­kun­gen auf den Bei­pack­zet­teln. Ein auf diese Weise stän­dig mehr oder weni­ger krän­keln­der Orga­nis­mus beginnt falsch zu funk­tio­nie­ren und sogar selbst bestimmte Gifte und Stoff­wech­sel­schla­cken zu pro­du­zie­ren ? gerade, wenn er schlecht ernährt wird und nur unzu­rei­chende Men­gen an Vital­stof­fen zuge­führt bekommt.

Vor weni­gen Jahr­zehn­ten waren Ent­gif­tung und Ent­schla­ckung ziel­ge­rich­tet ein­ge­setzte Werk­zeuge natur­heil­kund­li­cher The­ra­pie. Das heißt: Bestimmte Men­schen beka­men ent­spre­chende Maß­nah­men ver­ord­net, um ihren Orga­nis­mus in die Lage zu ver­set­zen, zu gesun­den.
Heute, mit der oben erklär­ten Situa­tion, ist es nicht mehr mög­lich, dau­er­haft gesund zu sein, wenn nicht der Kör­per per­ma­nent darin unter­stützt wird, sich von schäd­li­chen oder seine Funk­tio­nen behin­dern­den Sub­stan­zen zu rei­ni­gen und die ent­spre­chen­den Stoff­wech­sel­me­cha­nis­men zu unter­stüt­zen. Stän­dige Ver­gif­tung und Ver­schla­ckung muss mit stän­di­ger Ent­gif­tungs– und Ent­schla­ckungs­the­ra­pie beant­wor­tet wer­den, da sich die kurz– und mit­tel­fris­tige Ver­än­de­rung der Umwelt­si­tua­tion weit­ge­hend außer­halb unse­rer Kon­trolle befin­det.
Die Haut hat in viel­fäl­ti­ger Weise mit Ent­gif­tungs– und Ent­schla­ckungs­auf­ga­ben zu tun.

Die Funk­tion der Haut aus der Sicht der Cha­kren­lehre Aus der Sicht der Cha­kren­lehre ist die Haut dem 2. Cha­kra zuge­ord­net. Sie zeigt, inwie­weit ein Mensch bereit zu Kon­takt ist, und wo Lebens­freu­de­stö­run­gen sind. Über die Haut kön­nen wir Lust genie­ßen, inni­gen Kon­takt her­stel­len und uns "ein­spü­ren".
Damit die Haut ihre ver­schie­de­nen Funk­tio­nen erfül­len kann, muss das 2. Cha­kra gut funk­tio­nie­ren. Die­ses lebens­en­er­ge­ti­sche Zen­trum liegt zwei Fin­ger­breit ober­halb der Mitte des Scham­beins. Ein pas­sen­der Heil­stein ist hier zum Bei­spiel der Kar­neol. Er hilft unter ande­rem, über den Dünn­darm bes­ser Vital­stoffe auf­zu­neh­men. Einige, wie zum Bei­spiel Vit­amin C, sind wesent­lich für die gesunde Haut­funk­tion und ihre Ent­gif­tungs­fä­hig­keit.
Mit Reiki, Atem­übun­gen und Yoga lässt sich das 2. Cha­kra noch tie­fer und umfas­sen­der har­mo­ni­sie­ren und stär­ken.

Die Funk­tion der Haut aus der Sicht der asia­ti­schen Fünf-Elemente-Lehre Im System der Fünf-Elemente ist die Haut dem Metall und den Funk­ti­ons­krei­sen Lunge und Dick­darm zuge­ord­net. Lie­gen in die­sen bei­den Orga­nen Dis­har­mo­nien vor, wird es Haut­re­ak­tio­nen geben. Auf Stö­run­gen im Dick­darm rea­giert beson­ders die Haut auf und um die Nase herum. Lite­ra­tur über Fünf-Elemente-Ernährung kön­nen hier hel­fen. Auch mit Kris­tal­len (Rosen­quarz, Ame­thyst, Berg­kris­tall) auf­ge­la­de­nes Was­ser. Dazu nehme man etwa zwei Liter gutes, koh­len­säu­re­freies Trink­was­ser, lege unge­fähr drei Stun­den die etwa wal­nuss­gro­ßen Trom­mel­steine hin­ein. Fer­tig! Jetzt wie regu­lä­res Was­ser trin­ken. Es wird sehr gut schme­cken. Der Ame­thyst hilft übri­gens dem Dick­darm bei der Was­ser­auf­nahme. So lässt sich die Nei­gung zu Durch­fall har­mo­ni­sie­ren.
Es gibt in der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Heil­kunst beson­dere Kräu­ter­mi­schun­gen für das Ele­ment Metall, die auch chro­ni­sche Ungleich­ge­wichte oft bes­sern oder hei­len kön­nen.

Haut­re­ak­tio­nen und Reflex­zo­nen Neben den all­seits bekann­ten Reflex­zo­nen an Füßen und Hän­den gibt es noch viele andere Ver­bin­dun­gen zwi­schen Orga­nen und Funk­ti­ons­krei­sen und bestimm­ten Haut­zo­nen. So tau­chen zum Bei­spiel ent­lang des Ver­laufs eines Aku­punk­tur­me­ri­di­ans Haut­ver­än­de­run­gen auf, wenn sich die­ser Lebens­en­er­gie­ka­nal im Ungleich­ge­wicht befin­det. War­zen am Fuß kön­nen über die Reflex­zo­nen­lehre direkt Pro­ble­men von Orga­nen zuge­ord­net wer­den, die zu der Haut­stelle in Reso­nanz ste­hen.

Wel­che wesent­li­chen Fak­to­ren braucht die Haut zur Entgiftung/Entschlackung?
Was­ser
Ohne Was­ser geht im Kör­per gar nichts. Lei­der trin­ken die meis­ten Men­schen zu wenig. Etwa 35ml pro kg Kör­per­ge­wicht soll­ten es täg­lich sein. Wenn nicht genug Was­ser getrun­ken wird, ver­sucht der Kör­per über die Haut aus­zu­schei­den, weil die Nie­ren so nicht gut funk­tio­nie­ren.

Äußere Rei­ni­gung Ein sanf­tes, biologisch-ökologisches Rei­ni­gungs­mit­tel und die täg­li­che Dusche, am bes­ten ver­bun­den mit einer Bürs­ten­mas­sage (immer zum Her­zen hin strei­chen!) befreien die Haut von abge­stor­be­nen Zel­len, Schweiß und Schmutz und regen die Durch­blu­tung an. Scharfe Dusch­gels mit syn­the­ti­schen Inhalts­stof­fen scha­den oft mehr, als sie nut­zen.

Bewe­gung Regel­mä­ßige Bewe­gung im aero­ben Bereich, also ohne zu keu­chen, ohne nach­at­men zu müs­sen, för­dert den Lym­ph­fluss und bringt Sau­er­stoff in das Blut.

Vital­stoffe Eine gesunde Voll­wert­er­näh­rung als Basis, zusätz­lich ein Breit­band­pro­dukt mit Vit­ami­nen, Mine­ra­lien, Spu­ren­ele­men­ten, Ami­no­säu­ren und Enzy­men ist heute unbe­dingt not­wen­dig, damit die Haut die nöti­gen Res­sour­cen für ihre Funk­tion hat. Sehr gut: Nacht­ker­zenöl, Noni und eine Extra­do­sis Vit­amin C in Ver­bin­dung mit Pro­an­the­no­len.

Darm­r­ei­ni­gung Die Haut ist der Spie­gel des Dar­mes. Des­we­gen sind regel­mä­ßige Darm­r­ei­ni­gungs­ku­ren und voll­wer­tige, bal­last­stoff­rei­che Ernäh­rung wich­tig. Ein Über­maß an schar­fen Gewür­zen kann die Funk­tion des Dick­darms stö­ren.

Sauna Neben Aus­gleichs­sport kann auch ein kunst­ge­rech­tes Sau­na­bad die Haut­ent­gif­tung ver­bes­sern. Oft muss der Kör­per erst wie­der schwit­zen ler­nen! Kann er das nicht, ist ein wich­ti­ger Teil der Haut­ent­gif­tung nicht mög­lich.

Kos­me­tik Deko­ra­tive Kos­me­tik nur von ganz­heit­lich arbei­ten­den Her­stel­lern! Sonst wer­den durch Tier­ab­fall­pro­dukte, Mine­ral­öl­be­stand­teile und andere syn­the­ti­sche Che­mi­ka­lien die Poren ver­stopft und die Haut­funk­tio­nen gestört. Natür­lich rea­gie­ren Men­schen unter­schied­lich. Der eine mehr, der andere weni­ger.
Bei Par­füms, Cremes, Kör­per­lo­tion, Haar­sham­poo und ähn­li­chem gilt das oben Gesagte gleich­falls. Was nicht biologisch-ökologisch erzeugt wird, gehört nicht auf die Haut.

Rau­chen Bei Rau­chern ist meist eine wesent­lich schnel­lere Haut­al­te­rung zu beob­ach­ten. Durch gute Kos­me­tik (s.o.), Noni, Aloe vera und Nah­rungs­er­gän­zun­gen kön­nen Rau­cher ? nach der Ent­wöh­nung ? viele Schä­den noch repa­rie­ren.

Kapil­la­ri­sie­rung Kapil­la­ren wer­den die sehr fei­nen Blut­ge­fäße genannt, die den größ­ten Teil des Gewe­bes mit Was­ser und Nähr­stof­fen ver­sor­gen und von Schla­cken und Gif­ten ent­sor­gen. Je mehr Kapil­la­ren vor­han­den sind und je ent­spann­ter ihre Wan­dun­gen sind, desto bes­ser die Haut­durch­blu­tung. Was­ser (s.o.), aerober Aus­gleichs– und Aus­dau­er­sport sowie Aloe vera ver­bes­sern die Kapil­la­ri­sie­rung des Kör­pers.

Berg­kris­tall­mas­sage Mas­sa­gen mit getrom­mel­ten, etwa wal­nuss­gro­ßen Berg­kris­tal­len ener­ge­ti­sie­ren die Haut und ver­bes­sern die Funk­tio­nen. Mit die­ser ein­fa­chen Mas­sage kön­nen oft auch chro­nisch kalte Haut­zo­nen wie­der bes­ser in den Stoff­wech­sel ein­be­zo­gen wer­den. Es braucht aber meist etwas Geduld!

Wer seine Haut pflegt, pflegt eines sei­ner wich­tigs­ten Ent­gif­tungs­or­gane. Und: Nur eine gesunde Haut kann rich­tig genie­ßen. Grund genug, die Lebens­weise haut­freund­lich zu gestal­ten, wie ich finde.

Enveda.de hat für Lieferung, Warenqualität und Kundenservice die Note "Sehr gut" (4.86 von 5.00) durch 20 Trusted Shops-Bewertungen erhalten.