Der ener­ge­ti­sche Mensch

Unkon­trol­lierte Ener­gie­ar­beit, wie sie z.B. bei einer so genann­ten 'Akti­vie­rung der Cha­kren' geschieht, kann erheb­li­che Schä­den am Ener­gie­kör­per des Kli­en­ten wie auch des The­ra­peu­ten anrich­ten, die schwer­wie­gende Stö­run­gen im phy­si­schen und psy­chi­schen Bereich zur Folge haben kön­nen. Chris­tine Schenk, The­ra­peu­tin aus Wien, plä­diert für eine offene Auf­klä­rung über die Chan­cen aber auch über die Gefah­ren, die durch unsach­ge­mä­ßen Umgang mit Ener­gien ent­ste­hen.

Wis­sen Sie, dass Sie neben Ihrem phy­si­schen Kör­per auch einen Ener­gie­kör­per haben? Hal­ten Sie Ihren Ener­gie­kör­per fit und gesund?
Men­schen, die sich mit Ener­ge­tik oder eso­te­ri­schem Gedan­ken­gut beschäf­ti­gen, bestä­ti­gen, dass sie neben dem phy­si­schen Kör­per auch einen ener­ge­ti­schen Kör­per haben. Wir haben aber nicht nur Meri­diane, Ener­gien oder Cha­kren – quasi ener­ge­ti­sche "Anhäng­sel", die alle­samt etwas Sub­ti­le­res als der phy­si­sche Kör­per sind. Son­dern wir sind auch ein Ener­gie­kör­per, ein ener­ge­ti­sches Wesen. Beide Kör­per stel­len einen Teil unse­res Ich-Bewusstseins dar: "Ich und Ich".

Der sechste Sinn Die Welt der Ener­gien ist nicht so ein­di­men­sio­nal, wie sie manch­mal dar­ge­stellt wird, und hin­ter jeder Erkennt­nis war­ten neue Fra­gen.
Der Ener­gie­kör­per ist ein Kör­per mit einem eige­nen ana­to­mi­schen Auf­bau. Ebenso ver­fügt er über Organe, ein Atmungs– und Ver­dau­ungs­sys­tem und über Extre­mi­tä­ten. Alles sieht natür­lich etwas anders aus als beim phy­si­schen Kör­per. Der Ener­gie­kör­per besteht aus einem Geflecht von unzäh­li­gen Ener­gie­leit­bah­nen, Ener­gie­sam­mel– bzw. –ver­tei­lungs­stel­len. Meri­diane, Aku­punk­tur­punkte, Cha­kren, Nadis oder Aura­schich­ten sind ein Teil die­ser Ana­to­mie. In ihnen allen sind Infor­ma­tio­nen gespei­chert, die über Bewusst­seins­zu­stände wahr­ge­nom­men und auch zum Aus­druck gebracht wer­den kön­nen.
Aber der Ener­gie­kör­per besteht aus noch viel mehr. So ver­fügt er bei­spiels­weise über Sin­nes­or­gane. Er sieht, hört, fühlt, schmeckt und riecht. Mit sei­nen Sin­nes­or­ga­nen nimmt er seine eigene Welt, die Welt der Ener­gien, wahr. Und er teilt sich uns, dem phy­si­schen Kör­per mit. Er sagt uns, was er in sei­ner Welt wahr­nimmt. Es sind dies also einer­seits jene all­täg­li­chen Erleb­nisse, über die ich wei­ter unten schreibe, aber auch jene Wahr­neh­mun­gen, zu denen wir sagen, dass sie "außer­sinn­lich" seien oder zu den erhöh­ten Sin­nes­wahr­neh­mun­gen gehö­ren, wie z.B. Hell­sich­tig­keit, Hell­hö­rig­keit, Fein­füh­lig­keit, etwas zu rie­chen oder zu schme­cken, wofür es in der phy­si­schen Welt kei­nen Bezug gibt. Wir bezeich­nen sie auch als sechs­ten Sinn.
Wir sind dem­nach alle z.B. hell­sich­tig oder hell­hö­rig, weil wir alle Augen und Ohren im Energiekörper-Kopf haben. Es han­delt sich nicht um außer­ge­wöhn­li­che Fähig­kei­ten oder Phä­no­mene, wie lei­der immer wie­der behaup­tet wird. Wir müs­sen keine außer­ge­wöhn­li­chen Men­schen sein, um Zugänge zur Welt der Ener­gien zu haben. Wir müs­sen uns nur bemü­hen, dar­auf zu kom­men, wohin wir z.B. unsere Augen in die­ser Welt gerich­tet haben. Den­ken Sie doch an die unter­schied­li­chen Zeu­gen­aus­sa­gen bei einem Auto­un­fall. In der Welt der Ener­gien ist es ganz genau so.
Auch Sie sind also hell­sich­tig oder hell­hö­rig. Auch Sie bewe­gen sich in bei­den Wel­ten. Sie haben sich immer schon in bei­den Wel­ten bewegt und wer­den es auch tun, solange Sie leben. Es muss Ihnen nur bewusst wer­den. Kin­der haben ganz beson­de­ren Zugang zu die­ser Welt. Lei­der ver­blasst der Bezug dazu im Laufe des Erwach­sen­wer­dens.
Ver­schie­dene Aspekte unse­res Lebens bekom­men eine neue Bedeu­tung: Hell­sich­tig­keit oder Hell­hö­rig­keit sind so gese­hen keine spe­zi­el­len, außer­sinn­li­chen Fähig­kei­ten, son­dern die Seh– und Hör­leis­tung von uns als ener­ge­ti­schem Wesen. "Geerdet-Sein", ein oft gebrauch­ter Begriff für ein "Mehr-da-Sein", "Am-Boden-Sein", wird dann dem Ener­gie­kör­per zuge­ord­net, weil der phy­si­sche Kör­per ohne­hin der Schwer­kraft gehorcht. Über sol­che Erfah­run­gen ler­nen wir, unser Ich aus einer ande­ren Per­spek­tive zu betrach­ten und wer­den gewahr, dass wir mehr sind, als wir gedacht haben.

Wie kön­nen wir wahr­neh­men, dass wir ein Ener­gie­kör­per sind?

? Rie­chen Men­schen mit olfak­to­ri­schen Fähig­kei­ten kön­nen über die Riech­leis­tung in der phy­si­schen Welt hin­aus mit­tels der Energiekörper-Nase auch Dinge oder Situa­tio­nen rie­chen, die für das phy­si­sche Riech­or­gan geruch­los blei­ben. Eine Ver­fei­ne­rung und die bewusste Nut­zung der ener­ge­ti­schen Geruchs­wahr­neh­mung wird anhand zweier rea­ler Bei­spiele deut­lich: Eine Ärz­tin an einer psych­ia­tri­schen Kli­nik "erriecht" bereits im vor­aus bevor­ste­hende Anfälle ihrer Pati­en­ten. Sie kann diese Gerü­che nur sehr abs­trakt beschrei­ben. Eine Kran­ken­schwes­ter hin­ge­gen zeigt auf, dass Gerü­che auch aus dem All­tag bekannt sein kön­nen: Bei Krebs­er­kran­kun­gen riecht sie Rauch.

? Schme­cken Wohl jeder Mensch war schon öfter ein­mal "sauer" oder ver­spürte "den bit­te­ren Nach­ge­schmack" einer augen­schein­lich heik­len Situa­tion.
Gusta­to­ri­sche Fähig­kei­ten zei­gen sich in der Beschrei­bung emo­tio­nel­ler Zustände, wonach bei­spiels­weise eine zor­nige Per­son als sauer-scharf oder viel­leicht abs­trakt als spitz-rauh geschmeckt wird. Aber auch ein tat­säch­li­ches Gericht bie­tet wäh­rend des Ver­zehrs die Gele­gen­heit, gusta­to­ri­sche Fähig­kei­ten zu akti­vie­ren. So kann aus einer Speise die Eile oder Ner­vo­si­tät des Kochs her­aus­ge­schmeckt wer­den.

? Hören Das Hören mit den Energiekörper-Ohren wird als Hell­hö­rig­keit bezeich­net. Hell­hö­rige Men­schen ori­en­tie­ren sich in der Energiekörper-Welt über die auf ihr Energiekörper-Ohr auf­tref­fen­den Töne bzw. Schwin­gun­gen. Es sind dies Töne, die nur in der Energiekörper-Welt gehört wer­den. Hell­hö­rige emp­fan­gen Schwin­gun­gen der Atome in beleb­ter und unbe­leb­ter Mate­rie. Diese wer­den dann als sehr feine, sehr hohe Töne unter­schied­li­cher Kolo­ra­tur oder als fei­nes Sur­ren oder tie­fes Rau­schen beschrie­ben. Krank­hei­ten kön­nen als Töne gehört wer­den, wie z.B. Dia­be­tes als schril­ler Ton.

? Füh­len Das Füh­len hat im Ener­gie­kör­per meh­rere Funk­tio­nen. Durch die Berüh­rung des Ener­gie­kör­pers, bei­spiels­weise wäh­rend der Ener­gie­ar­beit selbst oder wäh­rend einer kör­perthe­ra­peu­ti­schen Sit­zung, erhal­ten wir über den Energiekörper-Tastsinn Infor­ma­tio­nen bezüg­lich der Beschaf­fen­heit des Ener­gie­kör­pers. Hitze– oder Käl­te­wahr­neh­mun­gen ebenso wie Beschrei­bun­gen von Ris­sen, Löchern oder Schwel­lun­gen geben an, wie Schich­ten des Ener­gie­kör­pers oder seine Ober­flä­chen­be­schaf­fen­heit gefühlt wer­den.
Man kann nicht nur Ener­gie­kör­per füh­len. Es kön­nen auch Ener­gie­fel­der eines gan­zen Rau­mes oder Gebäu­des ("die Atmo­sphäre ist hier zum Schnei­den dick") wahr­ge­nom­men wer­den. Über das Füh­len kann man aber auch andere Berei­che wahr­neh­men. Man­che Men­schen spü­ren Krank­hei­ten oder Schmer­zen von ande­ren Men­schen am eige­nen (Energie-)Körper.
Wie­derum zeigt der deut­sche Sprach­schatz, wie gän­gig Wahr­neh­mun­gen des Füh­lens sind: Aus­sa­gen wie "der Kol­lege saugt mich aus", "sie hängt wie eine Klette an mir", "ich fühle mich bedrängt", "er klebt stän­dig an mei­nem Schreib­tisch" oder "die Luft war dicht, ich konnte kaum atmen" oder "dünn­häu­tig sein" beschrei­ben deut­lich, wie sehr wir das Energiekörper-Fühlen akti­viert haben.

Die Welt der Ener­gien ist noch immer Neu­land Das heute stark anwach­sende Inter­esse an Ener­gien, Alter­na­tiv­me­di­zin und wech­seln­den Bewusst­seins­zu­stän­den beruht auf einem Gewahr­wer­den der Men­schen von sich selbst als beide Kör­per. Das Spek­trum der ener­ge­ti­schen Inter­ven­ti­ons­va­ri­an­ten ist äußerst breit und reicht von Reiki, Qui-Balance, Aku­punkt­mas­sage und Shi­atsu über Kine­sio­lo­gie bis zur Elek­tro­aku­punk­tur. Dabei ist es egal, ob Sie den phy­si­schen Kör­per berüh­ren, die Hand zu ihm in eini­ger Dis­tanz hal­ten, ob Sie Ihre Hände zu die­ser Arbeit benüt­zen oder ein Pen­del als Medium, um Schwin­gun­gen erkenn­bar zu machen, ob Sie Fern­hei­lun­gen durch­füh­ren oder mit Kris­tal­len arbei­ten.
Der Umgang mit und die Hand­ha­bung von Ener­gien ist immer noch Pio­nier­ar­beit. Wir begin­nen, uns inten­si­ver als je zuvor mit The­ra­pien zu beschäf­ti­gen, die uns den Zugang zu der Welt der Ener­gien eröff­nen. Nur bedeu­tet der Zugang zu die­ser Welt auch das Betre­ten von Neu­land. Zwar haben wir bereits eine Menge über Ener­gien und ihre Wech­sel­wir­kun­gen in Erfah­rung gebracht, den­noch wis­sen wir immer noch zu wenig über die Aus­wir­kun­gen all die­ser Inter­ven­tio­nen auf unsere Phy­sis und unsere Psy­che.
Die Ent­schei­dung eines The­ra­peu­ten, dem Pati­en­ten eine ener­ge­ti­sche The­ra­pie zu ver­ord­nen, benö­tigt den bewuss­ten Ein­satz sei­nes eige­nen Ener­gie­kör­pers. Eines der häu­figs­ten Miss­ver­ständ­nisse ist, dass der phy­si­sche Kör­per Ener­gie­ar­beit betrei­ben soll. Tat­säch­lich aber ist dafür der Ener­gie­kör­per zustän­dig, denn der phy­si­sche Kör­per ist zur Ener­gie­ar­beit über­haupt nicht in der Lage. So ist es nicht die Ener­gie, die aus den (phy­si­schen) Hän­den strömt, die heilt, son­dern es ist die Energiekörper-Hand (die sich auf der Höhe der phy­si­schen Hand befin­det), die Ener­gie­ar­beit durch­führt. Wer also Ener­gie­ar­beit ver­rich­tet, muss sich sei­nes Ener­gie­kör­pers voll bewusst sein.
Genau an die­sem Punkt kön­nen ent­schei­dende Feh­ler pas­sie­ren. Eigene Energiekörper-Bewegungen wer­den bei­spiels­weise nicht erkannt, viel­leicht sogar dem Ener­gie­kör­per des Kli­en­ten zuge­ord­net. Wenn sich jemand nur par­ti­ell über sei­nen Ener­gie­kör­per im kla­ren ist, kann die Ener­gie­ar­beit nicht voll kon­zen­triert durch­ge­führt wer­den. Sie schlägt daher fehl.
Durch die ten­den­zi­ell anstei­gende Nach­frage nach ener­ge­ti­schen The­ra­pie­for­men steigt aber auch ten­den­zi­ell die Anzahl jener Men­schen, die durch die Aus­übung ihrer beruf­li­chen Tätig­keit, näm­lich durch die Beschäf­ti­gung mit Ener­gien, erkran­ken.

Ener­ge­ti­sche Berufs­krank­hei­ten Berufs­krank­hei­ten, nun die ken­nen wir zur Genüge: bei Büro­ar­bei­tern die Fehl­hal­tun­gen vom schie­fen Sit­zen vor dem Com­pu­ter, bei Fri­seu­sen die Haut­aus­schläge vom vie­len Han­tie­ren mit Haar­sham­poos, –fes­ti­gern und –sprays oder bei Hand­wer­kern die Atem­be­schwer­den vom Ein­at­men von Staub und Ruß. Dane­ben gibt es auch Berufs­krank­hei­ten, die sich sub­ti­ler bemerk­bar machen, so z.B. das Burn-out-Syndrom. Vor allem Men­schen in psy­cho­so­zia­len und hel­fen­den Beru­fen sind davon betrof­fen. Über die ener­ge­ti­schen Berufs­krank­hei­ten wird hin­ge­gen recht wenig gespro­chen, obgleich sie aus der Land­schaft der Krank­hei­ten nicht mehr weg­zu­den­ken sind.
Pri­mär ent­ste­hen diese Krank­hei­ten im Umgang mit bzw. beim Ein­satz von ener­ge­ti­scher Medi­zin. Sie betref­fen Men­schen, die Was­ser­adern oder Stör­fel­der auf­spü­ren oder Unver­träg­lich­keits­tes­tun­gen durch­füh­ren. Dar­un­ter ver­steht man z.B. das Aus­tes­ten von Schwer­me­tall­be­las­tun­gen oder all­er­gie­pro­du­zie­ren­den Stof­fen. Man­che Per­so­nen tes­ten hier mit der Rute, dem Bio­ten­sor® oder mit dem Pen­del bzw. sie füh­ren Mus­kel­tes­tun­gen durch, wie sie bei­spiels­weise aus der Kine­sio­lo­gie bekannt sind. Beim Mus­kel­test fließt nicht nur die Infor­ma­tion des zu tes­ten­den Prä­pa­rats zum Tes­ter, son­dern auch die ent­spre­chende infor­ma­tive Reak­tion (die als Ener­gie­qua­li­tät zu ver­ste­hen ist) des Getes­te­ten. Auch Mas­seure oder Kör­per­psy­cho­the­ra­peu­ten, die ihre Fer­tig­kei­ten mit ener­ge­ti­schen Metho­den ver­bin­den, sind ebenso davon betrof­fen wie jene, die am Kör­per gestaute Meri­diane oder Aku­punk­tur­punkte durch "Aus­strei­chen" wie­der zum Flie­ßen brin­gen. Auch Hei­ler, die Hände auf­le­gen oder in der Aura arbei­ten bzw. Cha­kra­be­hand­lun­gen durch­füh­ren, sind poten­ti­elle Anwär­ter für eine ener­ge­ti­sche Berufs­er­kran­kung.
Die Sym­ptome von Erkran­kun­gen durch Ener­gie­ar­beit sind sehr zahl­reich. Sehr häu­fig "ver­ste­cken" sie sich hin­ter phy­si­schen Krank­hei­ten wie z.B. Durch­schlaf­stö­run­gen, stän­di­ger Müdig­keit, Rücken­schmer­zen oder Ver­stop­fung, aber auch Schwin­del­an­fäl­len, Hit­ze­wel­len und Schüt­tel­frost, Kreis­lauf­pro­ble­men, Depres­sio­nen oder Ver­än­de­run­gen der Ess­ge­wohn­hei­ten und Erhö­hung des Ziga­ret­ten– oder Alko­hol­kon­sums.
Die wesent­lichste Kon­se­quenz die­ser Erkennt­nisse für den Umgang mit Ener­gien muss jeden­falls größt­mög­li­che Sorg­falt und Umsicht sein. Ener­gie­ar­beit ist eine Arbeit nach Gesetz­mä­ßig­kei­ten, die es gründ­lich zu erfor­schen und zu ver­ste­hen gilt – in die­ser Arbeit gibt es keine Zufälle.

Enveda.de hat für Lieferung, Warenqualität und Kundenservice die Note "Sehr gut" (4.86 von 5.00) durch 20 Trusted Shops-Bewertungen erhalten.