Das erwa­chende Gehirn – Ein Weg zu neuen Dimen­sio­nen inne­rer Frei­heit

Im Gegen­satz zu den Aus­sa­gen von Sys­te­men wie posi­ti­vem Den­ken, NLP, Ava­tar etc. ist eine Umstruk­tu­rie­rung unse­rer kogni­ti­ven Über­zeu­gun­gen und Denk­mus­ter nie­mals eine ursäch­li­che Hei­lung von emo­tio­na­lem Kon­flikt, son­dern bes­ten­falls eine Sym­ptom­lin­de­rung. Kogni­tive Ver­än­de­run­gen kön­nen nicht einen Bereich hei­len, der trau­ma­ti­siert wurde, bevor wir kogni­tive Kapa­zi­tä­ten hat­ten.

Wir Men­schen sind unter allen uns bekann­ten Lebens­for­men am zugäng­lichs­ten für eine enorme Viel­falt an Erfah­run­gen. Wenn ein Kind zur Welt kommt, taucht es in eine neue, unglaub­lich viel­fäl­tige Welt von Ein­drü­cken ein, die das gesamte Spek­trum mensch­li­cher Gefühle als Reak­tion pro­vo­zie­ren. Säug­linge und Klein­kin­der sind abso­lut authen­ti­sche Gefühls­we­sen (aus­ge­nom­men in Fäl­len mas­si­ver pre­na­ta­ler Trau­ma­ti­sie­rung), deren Gehirn in purer Form auf die Ein­drü­cke des Lebens rea­giert.
In ande­ren Wor­ten, Klein­kin­der sind ihre Gefühle und der natür­li­che Rei­fungs­pro­zess besteht darin, Gefühle zu haben, d.h. eine los­ge­löste Per­spek­tive zum Leben zu ent­wi­ckeln, ohne die ursprüng­li­che Authen­ti­zi­tät zu ver­lie­ren. Im Gehirn würde dies ein Gleich­ge­wicht der emo­tio­na­len Funk­tio­nen des lim­bi­schen Sys­tems und der kogni­ti­ven Funk­tio­nen des Cor­tex, ver­mit­telt durch den pre­fron­ta­len Cor­tex und das Sep­tum Pel­lu­ci­dum dar­stel­len. Aller­dings fin­den wir die­ses Gleich­ge­wicht nie vor, auch nicht bei Men­schen, die tiefe spi­ri­tu­elle Erfah­run­gen oder viele Jahre The­ra­pie hin­ter sich haben.
Als Mensch­heit ins­ge­samt haben wir einen rapi­den Ent­wick­lungs­pro­zess unse­rer intel­lek­tu­el­len Kapa­zi­tä­ten durch­lau­fen, ohne dass unser emo­tio­na­les Wesen sich glei­cher­ma­ßen ent­wi­ckelt hat. Doch auf der mensch­li­chen Ebene unse­res Seins sind wir in ers­ter Linie emo­tio­nal und erst in zwei­ter Linie men­tal, was dadurch bedingt ist, dass wir als emo­tio­nale Wesen zur Welt kom­men und erst Jahre spä­ter nen­nens­werte men­tale Kom­po­nen­ten ent­wi­ckeln. Im Gegen­satz zu den Aus­sa­gen von Sys­te­men wie posi­ti­vem Den­ken, NLP, Ava­tar etc. ist eine Umstruk­tu­rie­rung unse­rer kogni­ti­ven Über­zeu­gun­gen und Denk­mus­ter nie­mals eine ursäch­li­che Hei­lung von emo­tio­na­lem Kon­flikt, son­dern bes­ten­falls eine Sym­ptom­lin­de­rung. Kogni­tive Ver­än­de­run­gen kön­nen nicht einen Bereich hei­len, der trau­ma­ti­siert wurde, bevor wir kogni­tive Kapa­zi­tä­ten hat­ten.
Die prä­ko­gni­tive emo­tio­nale Trau­ma­ti­sie­rung, die wir alle durch­lau­fen haben, wird nicht in ers­ter Linie durch trau­ma­ti­sche Erleb­nisse ver­ur­sacht, son­dern durch die unbe­ab­sich­tigte nicht-Authentizität auch gut­mei­nen­der und lie­be­vol­ler Eltern. Als Klein­kin­der sind wir emo­tio­nal so authen­tisch, dass wir es als zutiefst ver­wir­rend und schmerz­haft emp­fin­den, wenn wir füh­len, dass unsere Eltern nicht authen­tisch sind, d.h. Teile ihrer Gefühls­welt ableh­nen und ver­leug­nen. Dies geschieht völ­lig unschul­dig und ist kein Vor­wurf an Eltern, die ihr Bes­tes tun, son­dern ledig­lich eine Fest­stel­lung, die neue Mög­lich­kei­ten inne­rer Hei­lung eröff­net. Die ein­zige Schluss­fol­ge­rung, die uns als Klein­kind bleibt, ist die, dass etwas mit uns fun­da­men­tal nicht stimmt, da Eltern in die­ser Kind­heits­phase immer als ideal ange­se­hen wer­den. Diese Grund­über­zeu­gung ist unbewusst/emotional und kann daher nicht mit bewuss­ten, men­ta­len oder ener­ge­ti­schen "Pro­gram­mie­run­gen", Visua­li­sie­run­gen oder Auf­lö­sungs­tech­ni­ken besei­tigt wer­den. Aus die­ser Grund­über­zeu­gung ent­wi­ckeln sich emo­tio­nal abge­spal­tene Anteile, d.h. Sub­per­sön­lich­kei­ten, die eine bestimmte emo­tio­nale Ladung fest­hal­ten und nicht vom Gefühl sein zum Gefühl haben rei­fen kön­nen. C.G. Jung hat einen wich­ti­gen Schritt zur Iden­ti­fi­zie­rung die­ser Sub­per­sön­lich­kei­ten getan, doch seine Arche­ty­pen sind Kom­bi­na­tio­nen noch tie­fer in der Psy­che ver­bor­ge­ner Sub­per­sön­lich­kei­ten, die durch den ame­ri­ka­ni­schen Tie­fen­psy­cho­lo­gen Daniel Bar­ron iden­ti­fi­ziert wur­den. Bar­rons Arbeit zeigt auf, dass wir alle eine uni­ver­sale unbe­wusste Struk­tur von abge­spal­te­nen Antei­len haben, die durch keine der bis­her bekann­ten Trans­for­ma­ti­ons­sys­teme geheilt wer­den. Solange diese Sub­per­sön­lich­kei­ten unge­heilt blei­ben, leben wir nicht bewusst in der Voll­kom­men­heit des Seins und unser Gehirn steu­ert unser Leben in einem unna­tür­li­chen Aus­maß durch Über­le­bens­in­stinkte, nicht durch sein höhe­res Poten­tial.

Von Kom­pen­sa­tion zu ech­ter Hei­lung Eine der gro­ßen Erkennt­nisse Bud­dhas war Tat­hata, die Voll­kom­men­heit allen Seins. Die emo­tio­nale Ver­sion von Tat­hata ist Urver­trauen, das intrin­si­sche Wis­sen, dass alles gut ist, so wie es ist. Urver­trauen ist nicht zu ver­wech­seln mit Selbst­be­wusst­sein, Opti­mis­mus etc., die Eigen­schaf­ten der bewuss­ten Per­sön­lich­keit sind und antrai­niert wer­den kön­nen. Ein Mensch mit hohem Aus­maß an Urver­trauen braucht keine bewuss­ten Gründe, um sich gut zu füh­len, keine Affir­ma­tio­nen oder spi­ri­tu­el­len Slo­gans. Wenn uns die Erfah­rung von Tat­hata fehlt, bedingt, zumin­dest teil­weise durch den Ver­lust an Authen­ti­zi­tät in der Kind­heit, fehlt uns etwas zutiefst Natür­li­ches. Die Suche nach dem gewis­sen Etwas, das uns voll­stän­dig wer­den lässt, ist die zwangs­läu­fige Folge. Da aber diese Suche aus dem Ver­lust von Urver­trauen und Authen­ti­zi­tät ent­springt, sind die Lösun­gen, die wir ent­wi­ckeln, fast immer nicht-authentische Kom­pen­sa­tio­nen, men­tal oder intui­tiv kre­ierte Nach­ah­mun­gen, nicht das Ori­gi­nal.
Zu popu­lä­ren Kom­pen­sa­ti­ons­sys­te­men gehö­ren alle For­men von posi­ti­vem Denken/Manifestationstechniken, kathar­ti­sche Metho­den und rein tran­szen­dente spi­ri­tu­elle Ansätze.
Posi­ti­ves Den­ken als Stra­te­gie und der Ver­such, sich das opti­male Leben zu mani­fes­tie­ren, sind Ver­su­che, eine Voll­kom­men­heit zu erzeu­gen, die in Wirk­lich­keit immer da ist. Mein Zen-Lehrer sagt dazu: "Wie mani­fes­tierst Du das Leben, das Du haben willst? Sei hun­dert­pro­zen­tig in dem anwe­send, das du bereits hast.?
In der Erfah­rung von Tat­hata wer­den sol­che Stra­te­gien absurd, da die natür­li­che Voll­kom­men­heit des Seins keine mani­pu­la­tive Nach­bes­se­rung braucht.
Kathar­ti­sche Tech­ni­ken sind effek­tiv, um unbe­wusste Gefühle bewusst zu machen, doch in vie­len Fäl­len über­wäl­ti­gen sol­che Tech­ni­ken unsere inne­ren Wider­stände gegen Trans­for­ma­tion. In einem ech­ten Hei­lungs­pro­zess müs­sen jedoch auch unsere Wider­stände eine Chance haben, zu rei­fen. All unsere Ego-Fixierungen und Blo­cka­den ver­su­chen schließ­lich nur, uns vor wei­te­rem Schmerz zu schüt­zen und sind somit durch Liebe moti­viert. Das Ego, das viele spi­ri­tu­elle Sucher ver­nich­ten wol­len, ist nichts ande­res, als Liebe in einem Zustand von Ver­wir­rung. Solange wir die Blo­cka­den des Egos ein­fach mit ener­ge­ti­schen Tech­ni­ken über­wäl­ti­gen, gewin­nen wir viel­leicht viele Schlach­ten, aber nie den Krieg, ein­fach des­halb, weil wir nicht auf­hö­ren, ihn zu füh­ren.
Tran­szen­denz gibt uns Frei­heit von den Begren­zun­gen des mensch­li­chen Lebens, aber nicht unbe­dingt Frei­heit als die mensch­li­che Ver­kör­pe­rung des tran­szen­den­ten Seins. Im Zen wird das aus­schließ­li­che Ver­wei­len als der unbe­tei­ligte Beob­ach­ter des Lebens als der Gestank der Erleuch­tung bezeich­net. Die tran­szen­dente Kom­po­nente unse­res Seins ist natür­lich enorm wich­tig, aber wie brin­gen wir die unbe­grenzte Frei­heit, die wir dort erfah­ren, bis in die tie­fen Schich­ten unse­rer Psy­che, so dass uns Tat­hata nicht nur befreit, son­dern auch trans­for­miert?
Neue Ansätze, die über Kom­pen­sa­tion hin­aus­ge­hen und die Frei­heit des Seins in die tiefe Psy­che des Men­schen inte­grie­ren, bie­ten nach­voll­zieh­bare Ant­wor­ten auf diese Frage. Zu die­sen gehö­ren z.B. Daniel Bar­rons ESH oder A.H. Almaas? Dia­m­ant­weg. Auf­bau­end auf Erkennt­nis­sen über die Rolle des Gehirns für die tiefe Psy­che sowie Bar­rons ESH-Prozess habe ich eine wei­tere Zugangs­mög­lich­keit zu natür­li­cher Trans­for­ma­tion ent­wi­ckelt. Diese Methode, die in Deutsch­land unter dem Namen Infi­ni­teMind in Inten­siv­se­mi­na­ren ange­bo­ten wird, ver­ei­nigt in sich fol­gende Bestand­teile:

  1. Direkte, spon­tane Zugänge zur Erfah­rung von Tat­hata, der Voll­kom­men­heit des Seins. Infi­ni­teMind bie­tet hierzu eine Inte­gra­tion von tra­di­tio­nel­len tao­is­ti­schen und bud­dhis­ti­schen Metho­den mit Erkennt­nis­sen der moder­nen Neu­ro­phy­sik an.
  2. Das Ent­wi­ckeln einer bewuss­ten Bezie­hung zu unbe­wuss­ten Sub­per­sön­lich­kei­ten. Aus mei­ner Sicht genügt es nicht, unbe­wusste Emo­tio­nen zu erle­ben, auch die Sub­per­sön­lich­kei­ten, aus denen diese Emo­tio­nen stam­men, müs­sen in die­sen Hei­lungs­pro­zess ein­be­zo­gen wer­den. Dies führt nach und nach zu einem Zurück­fin­den zu ech­tem Urver­trauen und damit zur Grund­lage für eine Hei­lung der tie­fen Psy­che. Dies ist ein lang­fris­ti­ger Pro­zess, der durch­aus her­aus­for­dernd ist, aber er ist auch unend­lich loh­nens­wert.
  3. Ein natür­li­ches Lern­sys­tem, mit dem unser Gehirn schnell, effek­tiv und stress­frei ler­nen kann. Dies ist in unse­rem Infor­ma­ti­ons­zeit­al­ter sehr hilf­reich, da das an Schu­len gelehrte Lern­sys­tem für das mensch­li­che Gehirn eine Form von Gewalt dar­stellt, die nicht nur unsere Lern­fä­hig­keit, son­dern auch unsere Ent­wick­lung ins­ge­samt mas­siv blo­ckiert. Das Infi­ni­teMind Lern­sys­tem führt zu einer erheb­li­chen Erhö­hung der Lese­ge­schwin­dig­keit, einem ver­bes­ser­ten Gedächt­nis sowie einer natür­li­chen Befrei­ung von Lern­blo­cka­den, ADS etc.
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