Das RCSG-Prinzip

Rolf Stan­gen­berg erläu­tert das von ihm ent­wi­ckelte 'RCSG-Prinzip', das als Leit­fa­den die­nen kann, sein Leben glück­lich und gesund zu gestal­ten. Denn, so der Autor, Erfolg und Glück sind Folge eines Lebens, wel­ches dar­auf aus­ge­rich­tet ist, die uni­ver­sel­len Lebens­ge­setze und Kräfte, aus denen alles äußere Leben ent­steht, zu erken­nen und sie ver­ant­wort­lich zu nut­zen.

Haben Sie sich schon ein­mal gefragt, warum die einen von Erfolg zu Erfolg eilen, wäh­rend die ande­ren trotz eif­ri­gen Bemü­hens vom Pech ver­folgt zu sein schei­nen? Wie kommt es, dass die einen glück­li­che, erfüllte Bezie­hun­gen füh­ren, wäh­rend die ande­ren von einem Bezie­hungs­drama zum nächs­ten tau­meln? Wie kann es sein, dass der eine von Krank­hei­ten gezeich­net ist, wäh­rend der andere vital und kern­ge­sund durchs Leben schrei­tet? Ist das Zufall? Richard Bach, Autor der "Möwe Jona­than", sagte: "Kenn­zei­chen Dei­ner Unwis­sen­heit ist der Grad Dei­nes Glau­bens an Unge­rech­tig­keit und Unglück."

Das von mir ent­wi­ckelte "RCSG-Prinzip" kann Ihnen einen Weg auf­zei­gen, Ihr Leben glück­lich und gesund zu gestal­ten. Und dies ist ein­fa­cher, als Sie den­ken; denn so wie ich es sehe, ist Erfolg und Glück Folge eines Lebens, wel­ches dar­auf aus­ge­rich­tet ist, die uni­ver­sel­len Lebens­ge­setze und Kräfte, aus denen alles äußere Leben ent­steht, zu erken­nen und sie ver­ant­wort­lich (R = Responsi­bi­lity = Ver­ant­wor­tung) zu nut­zen. Wuss­ten Sie, dass alles äußere Leben, das, was die meis­ten Men­schen häu­fig als ihre Lebens­si­tua­tion wahr­neh­men, nur eine Refle­xion unbe­wuss­ter Kräfte in uns ist, denen wir Macht über uns gege­ben haben? Daska­los, ein zyprio­ti­scher Hei­ler und Wis­sen­der, lehrte, wie man sich von sol­chen sich begren­zen­den "Ele­men­ta­len" (Jesus nannte sie "die stum­men und bösen Geis­ter") befreien kann.

Wenn Sie sich die Frage stel­len, was Sie zu einer Situa­tion, unter der Sie jetzt lei­den, beige­tra­gen haben, kön­nen Sie erken­nen, dass Sie die Dinge, die zu Ihrem Dilemma geführt haben, aus Angst getan haben. Viel­leicht hat­ten Sie Angst, jeman­den oder etwas zu ver­lie­ren. Viel­leicht hat­ten Sie Angst, abge­lehnt zu wer­den. Alles, was wir aus Angst tun, führt jedoch immer zum Gegen­teil des­sen, was wir ursprüng­lich damit errei­chen woll­ten. Unser Ver­stand gau­kelt uns stän­dig vor, warum wir etwas tun oder sein las­sen soll­ten und ver­sucht uns davon zu über­zeu­gen. Wenn wir dies zulas­sen, iden­ti­fi­zie­ren wir uns mit Mei­nun­gen, Ansich­ten und nega­ti­ven Erfah­run­gen. Und so wer­den wir nicht nur zu Skla­ven unse­res Ver­stan­des, son­dern auch der sich dahin­ter ver­ber­gen­den Ele­men­tale und Ängste. Wol­len Sie das? Sicher­lich wer­den Sie jetzt "nein" sagen, eine Wahl hat jedoch nur der­je­nige, der sich dar­über im Kla­ren (C = Cle­ar­ness = Klarheit/Bewusstheit) ist, dass er wäh­len kann. Also nur über den Weg der Bewusst­heit wird es uns mög­lich sein, uns nicht län­ger von den uns begren­zen­den Ele­men­ta­len und Ängs­ten abhän­gig zu machen. Diese wol­len uns in der Ohn­macht (Unbe­wusst­heit) gefan­gen hal­ten und uns im Zustand rela­ti­ver Betäu­bung zu den Ver­hal­tens­wei­sen zwin­gen, die erst spä­ter als Ursa­che unse­res Lei­dens erkannt wer­den. Sol­che Ver­hal­tens­wei­sen sind als Affekt­ver­hal­ten jedem bekannt. Also nur der­je­nige, der sich über diese Mecha­nis­men im Kla­ren (C) ist, kann die Ein­sicht erlan­gen und erken­nen, wer er ist, oder bes­ser, wer er nie war. Und erst dann macht die Frage "Was will ich?" einen Sinn. Denn wenn ich nicht weiß, wer ich bin, wie soll ich dann wis­sen, was ich wirk­lich will? Wis­sen Sie, was Sie wol­len? Es heißt: "Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht fin­den."
"Wofür bist Du bereit zu ster­ben?", fragte Meis­ter Don Juan sei­nen Schü­ler Cas­ta­neda. Viele mei­nen zu wis­sen, was sie wol­len, aber ist es nicht viel­leicht nur ihr Ver­stand, der ihnen das ein­re­det? Wie viele Men­schen glau­ben, dass, wenn sie end­lich die erste Mil­lion besä­ßen oder den Traum­part­ner gefun­den hät­ten, sich das Glück schon von alleine ein­stel­len würde. Jedoch weit gefehlt! Sie leben ihr Leben lang in uner­füll­ten Hoff­nun­gen und Erwar­tun­gen. Ent­täu­schung und Ver­zweif­lung sind die häu­fige Folge. Außer­dem nei­gen diese Men­schen dazu, um ihre Ziele zu kämp­fen, sich über die Maße anzu­stren­gen und dabei am Ende doch zu schei­tern.

Tie­fer betrach­tet geht es hier um eine "spi­ri­tu­elle Lek­tion", die uns erken­nen las­sen soll, dass wir aus uns selbst allein, bes­ser gesagt aus unse­rem Ego (Ego = Ich-Identifikation mit unse­rem Ver­stand) her­aus nie­mals etwas errei­chen kön­nen. Das Ego braucht den Zustand des Getrennt­seins, damit es kämp­fen und sich strei­ten kann. Darin liegt der Grund, warum so viele im "Recht haben wol­len" ste­cken blei­ben und ewig uner­füllt sind. Genau­ge­nom­men kön­nen wir aber aus uns selbst her­aus gar nichts tun, außer uns auf die Ener­gie zu kon­zen­trie­ren, die wir im Außen reflek­tiert sehen möch­ten. Ken­nen Sie die Geschichte der bei­den Schuh­ver­käu­fer, die in Afrika die Ver­kaufs­chan­cen che­cken sol­len? Der eine kommt ent­täuscht zurück und sagt, die Absatz­chan­cen seien gleich Null, denn kei­ner würde dort Schuhe tra­gen, wäh­rend der andere sagt, hier gäbe es rie­sige Absatz­märkte, weil noch kei­ner Schuhe trägt.

Was kön­nen wir aus die­ser Geschichte ler­nen? Dass wir uns nicht län­ger mit unse­ren Pro­ble­men beschäf­ti­gen, son­dern davon aus­ge­hen soll­ten, dass es immer eine Lösung gibt. Näm­lich, indem wir unser Bewusst­sein auf die Ener­gien fokus­sie­ren, die wir hin­ter unse­ren Zie­len ver­mu­ten. Soll­ten Sie sich zur Zeit hilf­los, schwach, nicht geliebt oder wert­los füh­len, ent­schei­den Sie sich doch ein­fach ein­mal dazu, sich jetzt daran zu erin­nern, wann Sie Hilfe erhiel­ten, sich stark, geliebt und wert­voll gefühlt haben. Blei­ben Sie in die­ser kon­kre­ten Situa­tion – und was pas­siert? Sie wer­den sich ent­spre­chend füh­len. Wenn Sie nun in die­sen posi­ti­ven Ener­gien ver­wei­len und aus ihnen leben, wer­den diese sich im Außen mani­fes­tie­ren müs­sen. Dies ist ein Gesetz! Man könnte es die Magie des Nichts­tuns nen­nen. Ein­fach prä­sent im Hier und Jetzt ver­wei­len. Die Chi­ne­sen wis­sen dies schon seit Tau­sen­den von Jah­ren. Es ist die Kunst des Tuns durch Nicht­tun (wu wei), wie sie es nen­nen. Im moder­nen Zeit­ma­nage­ment heißt es: Wenn Du schnell ans Ziel gelan­gen willst, gehe lang­sam.
Jesus sagte dies­be­züg­lich: "Wende Dich zuerst an das Him­mel­reich inwen­dig in Dir, dann wird Dir alles andere dazu­ge­ge­ben." Gemeint ist nicht, faul auf dem Sofa zu lie­gen oder blind zu agie­ren, son­dern viel­mehr auf das Feed­back des Uni­ver­sums zu rea­gie­ren und sich auf die wun­der­same Füh­rung des "Kos­mos" ein­zu­las­sen. Das könn­ten Rat­schläge von Bekann­ten sein, ein Buch, wel­ches Ihnen "zufäl­lig" in die Hände fällt oder ein ande­rer Hin­weis. Aber auch das Anneh­men und Umset­zen von eige­nen Ideen, Intui­tio­nen sowie das Anwen­den des inne­ren Wis­sens zei­gen Ihnen den mühe­lo­sen Weg auf. Gewis­ser­ma­ßen "learning by (gui­ded) doing, not by grüb­ling and not by zweif­ling"!

Warum fällt uns das so schwer? Ers­tens wol­len wir – bes­ser gesagt unser Ego – kämp­fen, damit wir uns hin­ter­her stolz auf die Schul­tern klop­fen kön­nen, ob "unse­rer Leis­tun­gen", zum ande­ren sind wir es uns nicht wert, Dinge ein­fach nur geschenkt zu bekom­men. Ver­su­chen Sie doch ein­mal, auf der Straße Geld zu ver­schen­ken, dann wis­sen Sie, was ich meine. Selbst­wert (S = Self­worth = Selbst­wert) ist das, was den meis­ten Men­schen fehlt. Wie kön­nen wir ihn auf­bauen? Ers­tens, indem wir erken­nen, dass wir viele Men­schen ver­letzt haben, weil wir uns aus Ängs­ten haben fehl­lei­ten las­sen, wie schon oben erwähnt. Dafür soll­ten wir uns, wie auch den ande­ren, ver­ge­ben. Der Ver­ge­bungs­pro­zess so ver­stan­den, kann Sie von unend­lich vie­len Selbst­be­stra­fungs­mus­tern befreien und Ihnen das erste Mal erlau­ben, Geschenke ohne Gegen­leis­tung anneh­men und genie­ßen zu kön­nen. Zwei­tens emp­fehle ich Ihnen, Ihre Per­len (ich meine damit Ihre Bega­bun­gen, Talente, Fähig­kei­ten, Stär­ken) nicht län­ger "vor die Säue zu wer­fen", son­dern ver­ant­wort­lich (R) und bewusst (C) mit ihnen umzu­ge­hen.
Beden­ken Sie, Men­schen kön­nen Ihre Gaben nur aus­nut­zen, wenn Sie dies zulas­sen. Sobald Sie Ihre Ein­zig­ar­tig­keit nur noch mit Men­schen tei­len, die es sich eben­falls wert sind, wer­den auch Sie Ihren Wert (S) auf­bauen (Gesetz der Reso­nanz).
Sie brau­chen nie­man­dem mehr etwas zu bewei­sen! Sie leben Schritt für Schritt mehr im ewi­gen Hier und Jetzt. Auf ein­mal erken­nen Sie, dass Sie zu allem geführt wer­den (G = Gui­dance = Füh­rung), ohne sich dabei anstren­gen zu müs­sen. Ihr (Selbst-)Vertrauen und Ihre Zuver­sicht wer­den von Tag zu Tag wach­sen. Dank­bar­keit, Frei­heit und Liebe wer­den Ihnen beschert sein.

Nut­zen Sie den "RCSG-Schlüssel" zur Lösung Ihrer Pro­bleme und rea­li­sie­ren Sie dadurch Ihre Träume.
R: Erken­nen Sie sich als Ver­ur­sa­cher Ihres Lebens und seien Sie aus­nahms­los für alles ver­ant­wort­lich, was Ihnen wider­fährt. Ent­zie­hen Sie Ihrem Ver­stand die Macht über Sie. Lösen Sie sich von Ihren Zwän­gen und Ängs­ten.
C: Leben Sie ein­sich­tig und bewusst. Defi­nie­ren Sie klar und prä­zise, was Sie wol­len.
S: Geben und ver­ge­ben Sie bedin­gungs­los, aber ver­schwen­den Sie Ihre Talente und Fähig­kei­ten nicht län­ger. Erken­nen Sie Ihren ein­zig­ar­ti­gen Wert.
G: Hören Sie auf zu kämp­fen! Geben Sie Ihren Wider­stand auf, und machen Sie sich dadurch unwi­der­steh­lich. Las­sen Sie sich zu Ihren Zie­len ver­trau­ens­voll füh­ren.

Ich wün­sche Ihnen, dass Ihnen alles gelin­gen möge, was auch immer Ihr Herz ersehnt.

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