Christ­li­che Medi­ta­tion

'Medi­ta­tion' ist seit eini­gen Jah­ren zu einem Mode­wort gewor­den. Weit­hin ver­bin­det man heute die­sen Begriff mit fern­öst­li­chen Reli­gio­nen. Das Suchen der Men­schen in unse­rer heu­ti­gen Zeit nach alter­na­ti­ven Lebens­mög­lich­kei­ten ist groß.

"Medi­ta­tion" ist seit eini­gen Jah­ren zu einem Mode­wort gewor­den. Weit­hin ver­bin­det man heute die­sen Begriff mit fern­öst­li­chen Reli­gio­nen. Das Suchen der Men­schen in unse­rer heu­ti­gen Zeit nach alter­na­ti­ven Lebens­mög­lich­kei­ten ist groß. Vie­ler­orts ver­mö­gen die heu­ti­gen kon­fes­sio­nel­len Kir­chen die­sen inne­ren Bedarf der suchen­den Men­schen nicht mehr abzu­de­cken, aus wel­chen Grün­den auch immer. Man unter­schei­det zwi­schen den "exo­te­ri­schen" (nach außen gerich­te­ten) Wegen (die man in den Kir­chen zu erle­ben meint) und den "eso­te­ri­schen" (nach innen gerich­te­ten) Wegen (die man in den fern­öst­li­chen Reli­gio­nen z.B. des Bud­dhis­mus zu fin­den hofft).

Das Suchen im fer­nen Osten geht bis in die Klös­ter und die Ordens­ge­mein­schaf­ten hin­ein. Gerade dort hat man nun aber wie­der neu ins Bewusst­sein genom­men, dass es von Urbe­ginn an in der christ­li­chen Kir­che auch die "eso­te­ri­sche", die medi­ta­tive Rich­tung gege­ben hat. Bud­dhis­ti­sche Zen-Meister haben Chris­ten, die zu ihnen kamen, daran erin­nert, dass es bereits seit den Anfän­gen, seit dem Neuen Tes­ta­ment die christ­li­che Mys­tik gibt, die den eso­te­ri­schen Weg geht.

Des­halb ist es vor etwa 30 Jah­ren in den christ­li­chen Kir­chen zu einer "Medi­ta­ti­ons­welle" gekom­men, die bis heute in unter­schied­lichs­ten For­men Kurse anbie­tet: Medi­ta­ti­ons­kurse, Exer­zi­ti­en­kurse, Retre­ats, Stille Tage, Tanz­kurse, Biblio­dra­ma­kurse und man­ches andere, dar­un­ter auch Schwei­ge­kurse, die aber auf bewusst christ­li­cher Basis grün­den.
Christ­li­che Medi­ta­tion und christ­li­che Medi­ta­ti­ons­kurse (auch in Form von "Exer­zi­tien im All­tag") wer­den von Men­schen gesucht, die "ein­mal zur Ruhe kom­men möch­ten", die wie­der ein­mal "auf­tan­ken möch­ten", wel­che spü­ren, dass das heu­tige leis­tungs­ori­en­tierte Leben doch letzt­lich nicht im tiefs­ten befrie­di­gen kann, kurz gesagt, dass es doch noch ein "Mehr" geben müsste, nach dem sich jeder Mensch im tiefs­ten sehnt.

Im Unter­schied zur fern­öst­li­chen Medi­ta­tion weiß christ­li­che Medi­ta­tion, dass der Mensch Gott in sei­nem tiefs­ten Her­zen fin­den kann, dass Gott in Jesus Chris­tus Mensch gewor­den ist, und dass ich in der Medi­ta­tion einem Du begeg­nen kann, von dem ich uner­mess­lich geliebt bin, ein Gott, der selbst Mensch wurde, weil er den freien, ver­ant­wort­li­chen und ganz­heit­li­chen Men­schen will.

Und viel­leicht ist es auch unter ande­rem die­ses, was viele Men­schen den Kir­chen ent­frem­det hat, dass oft in der christ­li­chen Kir­che häu­fi­ger von einem stra­fen­den Gott die Rede war als von dem Vater Jesu Christi, der die Liebe selbst ist und nichts ande­res als Liebe – und des­sen tiefs­tes Anlie­gen es ist, den Men­schen in die Frei­heit und Eigen­ver­ant­wor­tung zu füh­ren (neben man­chem ande­ren).

Aber da auch das Wort "Liebe" heute in so viel­fäl­ti­gen und oft so ver­flach­ten For­men benutzt wird, ist es ja vie­len Men­schen auch gar nicht mehr bewusst, wie sehr sie sich in ihrem tiefs­ten Her­zen nach Liebe und Geliebt­wer­den seh­nen, so bleibt oft nur das unbe­stimmte Gefühl, dass es doch noch ein "Mehr" geben müsste. Es besteht kein Zwei­fel, dass in vie­len Men­schen heute uner­füllte Sehn­sucht vor­han­den ist, die nur zu oft ver­drängt wird.

Aber zu einem "hei­len Leben" gehört eben auch, dass der Mensch sei­nen ver­dräng­ten Wün­schen und Sehn­süch­ten Raum gibt, weil durch eben diese Ver­drän­gun­gen eine Menge von Kräf­ten gebun­den wer­den, die dann für ein gelin­gen­des Leben feh­len.

Also als Fazit: Christ­li­che Medi­ta­tion kann hel­fen, mehr und mehr von innen her "ganz" und "heil" zu wer­den, tiefste Sehn­süchte erfüllt zu bekom­men.

Viel­fäl­tige Ange­bote gibt es in Häu­sern der Stille und in vie­len Klös­tern: Medi­ta­ti­ons­kurse, Exer­zi­tien, Retre­ats; dar­über hin­aus emp­fiehlt sich regel­mä­ßige Medi­ta­tion zu Hause (Exer­zi­tien im All­tag, Bri­ef­kurse zur Anlei­tung zum täg­li­chen beten­den Medi­tie­ren über meh­rere Wochen hin­weg, Stille Tage, stille Bibel­me­di­ta­tion zu Hause mit Anlei­tun­gen).

Bei psy­chisch kran­ken Men­schen kann Medi­tie­ren eine Hilfe sein. In beson­de­ren Fäl­len kann aber auch bei Psy­cho­sen ein neuer Schub aus­ge­löst wer­den. Des­halb ist ärzt­li­cher Rat vor­her ein­zu­ho­len.

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