Carbonit-Wasserfilter – Fra­gen und Ant­wor­ten



  1. Gibt es Nach­weise für die Fil­ter?
    Hier kön­nen Sie einige Gut­ach­ten als pdf ein­se­hen:


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  • Das Trink­was­ser ist doch eines der bes­ten Lebens­mit­tel über­haupt! Warum soll man das Was­ser noch fil­tern?

    Diese Mel­dun­gen bezie­hen sich immer auf die Unter­su­chun­gen im Was­ser­werk. Was bei Ihnen zu Hause aus dem Was­ser­hahn kommt, ist ins­be­son­dere abhän­gig von den Haus­lei­tun­gen, aber auch von den Haupt­was­ser­lei­tun­gen. Die Haus­was­ser­lei­tun­gen sind in der Regel aus Kup­fer und manch­mal auch aus Blei. Die damit ver­bun­de­nen Schwer­me­talle kön­nen sich in unter­schied­li­chen Kon­zen­tra­tio­nen in Ihrem Trink­was­ser befin­den. Einige Was­ser­be­triebe för­dern daher schon den Aus­tausch von Kup­fer­lei­tun­gen (z.B. Güters­loh) oder Blei­lei­tun­gen (z.B. Ber­lin) mit eige­nen Finan­zie­rungs­pro­gram­men. Mit einem Fil­ter von Car­bo­nit kön­nen Sie die Was­ser­qua­li­tät an Ihrem Hahn auch dann beein­flus­sen, wenn z.B. der Haus­be­sit­zer einen Aus­tausch der Rohr­lei­tun­gen nicht vor­nimmt. Auch befin­den sich neben Schwer­me­tall­be­las­tun­gen oft Hor­mone und andere gesund­heits­ge­fähr­dende Stoffe im Trink­was­ser. Des­halb ist es emp­feh­lens­wert, das Trink­was­ser mit Car­bo­nit zu fil­tern. Damit sind Sie sicher, auch aus Ihrem Was­ser­hahn ein­wand­freies Was­ser zu erhal­ten.

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  • Wir haben doch in Deutsch­land eine sehr strenge Trink­was­ser­ver­ord­nung. Muss man sein Trink­was­ser noch fil­tern, auch wenn die Grenz­werte ein­ge­hal­ten wer­den?

    Von "müs­sen" kann nicht die Rede sein. Aber wenn Sie den Anspruch haben, dass weni­ger Schad­stoffe im Trink­was­ser für Sie der rich­tige Schritt sind, so tref­fen Sie mit Car­bo­nit eine gute Ent­schei­dung. Und wenn Sie sich auch schon mal gefragt haben, was ein Richt– oder Grenz­wert ist … dann erst recht.

    Emp­feh­lung bzw. Richt­wert von Kup­fer
    Deut­sche Trink­was­ser­ver­ord­nung ab 2003 2,0mg/l
    Euro­päi­sche Union (Emp­feh­lung für Klein­kin­der)* 0,1mg/l
    *Quelle: Verbraucherzentrale-Broschüre "Ihr Trink­was­ser", 1993

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  • Was ist der Unter­schied zwi­schen einem soge­nann­ten Kan­nen­fil­ter und einem Carbonit-Filter?

    Die Kan­nen­fil­ter zie­len auf die Geschmacks– und Geruchs­ver­bes­se­rung des Was­sers. Garan­tien wer­den von den meis­ten Her­stel­lern nur für die Ent­kal­kung und Chlor-Reduzierung des Was­sers gege­ben. Es wird also garan­tiert, dass das Was­ser nahezu kal­zium– und magne­si­um­frei ist. Hierzu wer­den in der Regel Ionen­aus­tau­scher ver­wen­det; diese tau­schen Kal­zium– und Magne­si­um­io­nen gegen andere Ionen aus – es wird also nicht nur etwas aus dem Was­ser ent­fernt, son­dern immer auch etwas an das Was­ser abge­ge­ben (wei­tere Zusa­gen wer­den von den meis­ten Her­stel­lern nicht dif­fe­ren­ziert gemacht). Alle Carbonit-Premium-Trinkwasserfilter zie­len auf die Schad­stoff­re­du­zie­rung und natür­lich auch auf die Geschmacks– und Geruchs­ver­bes­se­rung des Was­sers. Hier hat der Fil­ter gesi­cherte Eigen­schaf­ten. Eine Redu­zie­rung des Kal­zium– und Magne­si­um­ge­hal­tes erfolgt jedoch nicht.

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  • Es gibt so viele ver­schie­den Aktivkohle-Blockfilter. Warum sollte ich gerade einen Fil­ter von Car­bo­nit kau­fen?
    Fil­ter von Car­bo­nit müs­sen kei­nen Preis– oder Leis­tungs­ver­gleich scheuen. In Bezug auf die Fil­ter­leis­tung kann gesagt wer­den, dass der NFP Pre­mium und auch der IFP Puro von Car­bo­nit die ein­zi­gen Aktivkohle-Blockfilter sind, die:
    • Medi­ka­men­ten­rück­stände nach­weis­lich fil­tern
    • polare Pes­ti­zide nach­weis­lich fil­tern
    • auch sehr hohe Kup­fer– und Blei­kon­zen­tra­tio­nen sicher und bestän­dig redu­zie­ren
    • und gleich­zei­tig Bak­te­rien wie E.Coli und Enteroc­cous fae­ca­lis sicher zurück­hal­ten (außer­dem ist der Fil­ter auf die Rück­hal­tung von vie­len ande­ren Mikro­or­ga­nis­men getes­tet wor­den).


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  • Kön­nen die Fil­ter ver­kei­men?
    Nein. Eine Ver­kei­mung kann nicht ein­tre­ten. Tests mit extrem hohen Bak­te­ri­en­kon­zen­tra­tio­nen (meh­rere Mil­lio­nen vor dem Fil­ter) beschei­ni­gen dem Fil­ter (NFP 2,0 Pre­mium) eine außer­ge­wöhn­lich hohe Leis­tung (Null Test­bak­te­rien – E. Coli und Fäkal­strep­to­kok­ken – kamen durch). Bitte beach­ten Sie hierzu die emp­foh­le­nen Fil­ter­wech­sel und die Betriebs­an­lei­tung der Geräte.

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  • Wo wer­den die Fil­ter­pa­tro­nen her­ge­stellt?

    Die Firma Car­bo­nit ist ein Unter­neh­men aus Sachsen-Anhalt. Das Ver­fah­ren zur Her­stel­lung der Fil­ter­pa­tro­nen ist inter­na­tio­nal paten­tiert.

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  • Im Trink­was­ser sol­len sich auch Rück­stände von Medi­ka­men­ten und polare Pes­ti­zide mit mög­li­cher hor­mo­nel­ler Wir­kung befin­den kön­nen. Kann der Carbonit-Filter das her­aus­ho­len?

    Viele der am häu­figs­ten dis­ku­tier­ten Rück­stände von Medi­ka­men­ten und pola­ren Pes­ti­zi­den sind in einer umfas­sen­den Stu­die getes­tet wor­den und waren im gefil­ter­ten Was­ser nicht nach­weis­bar.

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  • Sind Carbonit-Filter von einem unab­hän­gi­gen Insti­tut getes­tet?

    Ja. Die Leis­tung, die in den Gut­ach­ten bestä­tigt wird, kön­nen Sie den Pro­spek­ten ent­neh­men. Geprüft wur­den die Fil­ter unter ande­rem von

    • TÜV-Umwelt Ber­lin (Blei, Kup­fer)
    • Uni­ver­si­tät Bie­le­feld (Bak­te­rien)
    • FH Mag­de­burg (sog. Pflan­zen­schutz­mit­tel, Chlo­ro­form)
    • Hygie­ne­in­sti­tut des Ruhr­ge­bie­tes (Bak­te­rien und Viren)
    • TU Ber­lin (polare Pes­ti­zide, Medi­ka­men­ten­rück­stände, Hor­mone, Ste­ro­ide)
    • VITO (Hygie­ni­sche Eigen­schaf­ten der IFP Puro-Membran)
    • NSF (Mem­bran der IFP Puro: Teile aus NSF/ANSI 42 und 53)
    • LGA Bay­ern (Lebensmittel-Echtheit)


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  • Bei Fil­tern von ande­ren Her­stel­lern finde ich in der Schadstoff-Rückhaltetabelle viel mehr auf­ge­führte Stoffe, als bei Carbonit-Filtern. Woran liegt das?

    Jeder Her­stel­ler hat einen Fokus auf bestimmte Pro­blem­stel­lun­gen. Dies kann ein Grund für unter­schied­li­che Anga­ben sein. Ein wei­te­rer Grund ist, dass einige Her­stel­ler auch Stoffe ange­ben, die über den Para­me­ter "Chlo­ro­form" hoch­ge­re­chent wur­den. Bei die­ser Hoch­rech­nung wir auf all­ge­meine Erfah­run­gen zurück­ge­grif­fen. Wenn also Chlo­ro­form getes­tet wurde, kann über Hoch­rech­nung auch für fol­gende Stoffe eine Aus­sage gemacht wer­den (Bei­spiele): Ben­zol, O-Xylol, Toluol, Ethyl­ben­zol, p-Dichlorbenzol, Tri­chlor­ethy­len, Tetrachlor­koh­len­stoff, Dichlor­me­than, Mono­chlor­ben­zol, Atra­zin, Lin­dan, 1, 2 Dichlor­pro­pan, 2,4 D, Sima­zin und viele wei­tere Stoffe. Car­bo­nit beschränkt sich jedoch auch zukünf­tig auf die Dar­stel­lung der direkt gemes­se­nen Stoffe, auch wenn eine Hoch­rech­nung auf Grund von Erfah­run­gen vor­ge­nom­men wer­den kann. Die Rück­hal­tung von Chlo­ro­form beträgt bei Car­bo­nit (NFP Pre­mium und IFP Puro) im übri­gen >99,9%.

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  • Wenn ich die Rück­hal­tung in Pro­zent zwi­schen Car­bo­nit und ande­ren Fil­tern ver­glei­che, kön­nen andere Fil­ter ins­be­son­dere für Blei und Kup­fer mehr her­aus­fil­tern. Stimmt das?

    Bei der Dar­stel­lung der Schad­stoff­rück­hal­tung hält sich Car­bo­nit an die Aus­sage aus den Gut­ach­ten. Es wird also immer der schlech­teste Wert aus der gesam­ten Unter­su­chungs­reihe über die gesamte Liter­leis­tung genannt. Wich­tig ist dabei ins­be­son­dere, was % bedeu­tet: von hun­dert. Eine Inter­pre­ta­tion oder auch ein Ver­gleich nur anhand die­ser %-Daten ist nicht mög­lich, wenn die Fil­ter nicht nach dem sel­ben Test geprüft wur­den. Ein Bei­spiel kann dies ver­deut­li­chen: Ame­ri­ka­ni­sche Fil­ter wer­den oft in Bezug auf die Bleirück­hal­tung im Was­ser getes­tet, das ca. 150µg Blei ent­hält. Sind im gefil­ter­ten Was­ser noch ca. 6µg oder weni­ger Blei ent­hal­ten, hat der Fil­ter eine Rück­hal­te­quote von >96%. Der Tüv-Test für Carbonit-Filter wurde jedoch mit Was­ser durch­ge­führt, das bis zu 2.000µg Blei ent­hielt. Hier­für gilt eine Rück­hal­tung von >90%. Bei einem wei­te­ren Test mit Was­ser, das bis zu 600µg Blei ent­hielt, konnte kein Blei mehr im gefil­ter­ten Was­ser nach­ge­wie­sen wer­den (Nach­weis­grenze = 10µg). Dem­nach haben die getes­te­ten Fil­ter eine Rück­hal­tung von >97%. Den­noch wird der schlech­tere Wert von >90% ange­ge­ben.

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  • Warum sind die Fil­ter nicht von einem akkre­di­tier­ten ame­ri­ka­ni­schen Insti­tut gemäß ANSI/NSF getes­tet?

    Bei der Aus­wahl der Prüf­ins­ti­tute hat die Car­bo­nit dar­auf geach­tet, dass die hier­zu­lande even­tu­ell auf­tre­ten­den Pro­bleme bei Trink­was­ser­be­las­tun­gen von die­sen Insti­tu­ten auch als Unter­su­chungs­stan­dard vor­ge­se­hen sind. In der Trink­was­ser­ver­ord­nung wer­den Esche­ri­chia Coli Bak­te­rien und auch Fäkal­strep­to­kok­ken als wich­tige Indi­ka­tor­keime für die Beschrei­bung der hygie­ni­schen Trink­was­ser­qua­li­tät genannt (Hin­weis: nach Trink­was­ser­ver­ord­nung dür­fen im Trink­was­ser Esche­ri­chia Coli Bak­te­rien und Fäkal­strep­to­kok­ken nicht ent­hal­ten sein ? also "Null" Keime die­ser Art). Auf eine Beauf­tra­gung nach den ANSI/NSF-Standards 42 und 53 wurde bis­her ver­zich­tet, da für Esche­ri­chia Coli Bak­te­rien und auch für Fäkal­strep­to­kok­ken keine Unter­su­chun­gen inner­halb die­ser Stan­dards bis­her ange­bo­ten wur­den.

    Die Mem­bran in der Fil­ter­pa­trone IFP Puro wurde hin­ge­gen eini­gen Tests nach NSF/ANSI 42 und 53 erfolg­reich unter­zo­gen. Hin­ter­grund hier­für ist der Fokus des Mem­bran­her­stel­lers "Prime Water Sys­tems GmbH" auf den nord­ame­rikan­si­chen Markt. Eine Prü­fung, die zuge­schnit­ten ist auf ame­ri­ka­ni­sche Was­ser­ver­hält­nisse, war daher obli­ga­to­risch.

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  • Ich habe gehört, dass Aktivkohle-Blockfilter che­mi­sche Zusätze ent­hal­ten kön­nen, um die Wir­kung der Fil­ter zu ver­bes­sern. Trifft dies auch auf einen Carbonit-Filter zu?

    Nein, die Block­fil­ter ent­hal­ten keine che­mi­schen Zusätze, um die Leis­tungs­fä­hig­keit zu erhö­hen. Dies ist auch nicht not­wen­dig, da das Leis­tungs­spek­trum der ver­wen­de­ten Aktiv­koh­len über­aus hoch ist. Hin­ge­gen wer­den bei vie­len ame­ri­ka­ni­schen Aktivkohle-Blockfiltern sol­che Zusätze ver­wen­det. Ins­be­son­dere, wenn zur Rück­hal­tung von Blei ein Ionen­aus­tau­scher im Block­fil­ter ein­ge­setzt wird, kann dies zu einer Abgabe von ande­ren Stof­fen ? oft ist dies Zink ? füh­ren. Car­bo­nit ver­zich­tet kon­se­quent auf sol­che Zusätze.

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  • Warum ver­keimt der Fil­ter dann nicht?

    Die Poren des Fil­ters sind so fein, dass Bak­te­rien wie Esche­ri­chia Coli oder auch Fäkal­strep­to­kok­ken das Fil­ter­ele­ment nicht durch­wach­sen kön­nen. Eine Ver­wen­dung von Che­mi­ka­lien zur Des­in­fek­tion ist daher nicht erfor­der­lich. Der Fil­ter sollte aller­dings nach 6 Mona­ten gewech­selt wer­den.

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  • Warum soll der Fil­ter nach 6 Mona­ten gewech­selt wer­den?

    Hier­für gibt es zwei Gründe. Zum einen wird in Deutsch­land das Was­ser nur noch in weni­gen Fäl­len gechlort (oder anders des­in­fi­ziert). Das führt dazu, dass even­tu­ell im Trink­was­ser vor­han­dene Bak­te­rien unge­hemmt wach­sen und sich ver­meh­ren kön­nen. Gerade ein Fil­ter aus Aktiv­kohle bie­tet für Mikro­or­ga­nis­men eine gute Wachs­tums­ober­flä­che. Aus hygie­ni­schen Grün­den sollte daher ein Wech­sel alle 6 Monate erfol­gen.

    Wei­ter wird nach der DIN 1988 wird ein Wech­sel des Fil­ters nach 6 Mona­ten ange­ra­ten. Hin­ter­grund hier­für ist u.a., dass sich vor den Fil­tern im Laufe der Zeit Bak­te­rien auf­stauen könn­ten; diese wür­den dann ins Lei­tungs­sys­tem zurück­wan­dern und das nicht gefil­terte Was­ser ver­un­rei­ni­gen. Um dies zu ver­hin­dern, wird ein Wech­sel des Fil­ters alle 6 Monate emp­foh­len.

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  • Kön­nen die Fil­ter auch Kalk aus dem Was­ser her­aus­ho­len?

    Ja, die Fil­ter ent­neh­men dem Was­ser die Kalk­par­ti­kel und auch alle ande­ren Par­ti­kel bis zur ange­ge­be­nen Fil­terfein­heit (z.B. 0,5 µm). Der gelöste Kalk, also die Mine­ra­lien, blei­ben im Was­ser ent­hal­ten. Kalk setzt sich haupt­säch­lich aus Kal­zium und Magne­sium zusam­men – dies sind Mine­ra­lien. Mit gelöst ist hier gemeint: auf­ge­löst wie Zucker im Was­ser. Mit Car­bo­nit­ge­fil­ter­tem Was­ser wer­den zwar nicht alle Abla­ge­run­gen an elek­tri­schen Gerä­ten ver­hin­dert, aber in der Regel deut­lich redu­ziert und in der Kon­sis­tenz ver­än­dert – die Abla­ge­run­gen sind wesent­lich wei­cher.

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  • Holt der Fil­ter auch die Mine­ra­lien her­aus?

    Nein. Mine­ra­lien (gelöste) blei­ben im Was­ser ent­hal­ten.

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  • Wann ist es bes­ser, eine Fil­ter­pa­trone NFP Pre­mium zu neh­men und wann eine IFP Puro?

    Grund­sätz­lich han­delt es sich bei die­sen Fil­ter­pa­tro­nen um sehr leis­tungs­fä­hige Pro­dukte. Der wich­tigste Unter­schied ist die Durch­fluss­menge. Eine NFP Pre­mium lie­fert ca. 2 Liter pro Minute; das ist für viele Anwen­dun­gen mehr als aus­rei­chend. Die Gesamt­menge des fil­trier­ba­ren Was­sers liegt bei ca. 10.000 Litern. Wün­schen Sie sich einen höhe­ren Durch­fluss, dann ist die IFP Puro mit ca. 6–8 Litern pro Minute (der Durch­luss ist abhän­gig vom Fil­ter­ge­häuse!) die ideale Fil­ter­pa­trone. Hier liegt die gesamte fil­trier­bare Was­ser­menge bei 5.000 Litern. Ein wei­te­rer Unter­schied ist der not­wen­dige Lei­tungs­druck. Eine Fil­ter­pa­trone vom Typ NFP Pre­mium rei­nigt zwar auch bei nied­ri­gem Druck das Was­ser, lie­fert dann aber nicht so kom­for­ta­bel gefil­ter­tes Was­ser wie eine IFP Puro. Wer also gerin­gen Lei­tungs­druck hat, sollte aus prak­ti­schen Grün­den die IFP Puro ein­set­zen. WICH­TIG: Beim Kauf einer Ersatz­fil­ter­pa­trone kön­nen Sie zwi­schen NFP Pre­mium und IFP Puro wäh­len, denn die Patro­nen sind nor­miert und pas­sen somit in alle gän­gi­gen Gehäuse.

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  • Wie lange hält der Fil­ter, wann muss der Fil­ter aus­ge­tauscht wer­den?

    Der Fil­ter rei­nigt das Was­ser sehr sicher über 10.000 Liter, dies haben die oben genann­ten Insti­tute geprüft und bestä­tigt. Den Fil­ter soll­ten Sie nach 6 Mona­ten ent­spre­chend der Trinkwasser-DIN 1988 wech­seln – unab­hän­gig davon, ob Sie schon 10.000 Liter gefil­tert haben. Soll­ten Sie inner­halb von 6 Mona­ten mehr als 10.000 Liter ver­brau­chen, ist dies deut­lich am stark ver­rin­ger­ten Was­ser­durch­fluss zu spü­ren. Dann ist die Fil­ter­pa­trone schon vor­her aus­zu­tau­schen.

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  • Der Fil­ter hält 10.000 Liter – das schafft man doch nie in 6 Mona­ten. Warum baut die Firma Car­bo­nit nicht Fil­ter für weni­ger Liter?

    Bei den von der Fa. Car­bo­nit her­ge­stell­ten Fil­ter­ele­men­ten han­delt es sich um der Norm ange­passte Fil­ter, die in Gehäuse ein­ge­setzt wer­den, die in den Abmes­sun­gen stan­dar­di­siert sind und in gro­ßer Stück­zahl für Pri­vat­haus­halte und für Gewer­be­be­triebe pro­du­ziert wer­den. Da immer der­selbe Fil­ter­typ ver­wen­det wird, kön­nen die Pro­duk­ti­ons­kos­ten gering gehal­ten wer­den. Eine Ver­rin­ge­rung der fil­ter­ba­ren Was­ser­menge bedeu­tet auch eine Ver­än­de­rung der Fil­ter­ab­mes­sun­gen – dies führt wie­derum zu der Ver­wen­dung von nicht genorm­ten Gehäu­sen und gerin­ge­ren Stück­zah­len und damit wahr­schein­lich zu höhe­ren Prei­sen. Also weni­ger Liter für die glei­chen oder gar höhere Kos­ten. Des­halb genormte Fil­ter mit hohen Liter­leis­tun­gen – und Ihnen steht preis­güns­tig ein Fil­ter mit hohem Leis­tungs­spek­trum zur Ver­fü­gung. Und Sie sind immer auf der siche­ren Seite, da Sie den Fil­ter nicht über­be­an­spru­chen kön­nen.

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  • Was macht man mit einem ver­brauch­ten Fil­ter?

    Sie kön­nen die­sen über den Rest­müll ent­sor­gen.

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  • Kann ich durch Lau­fen­las­sen des Was­sers den Gehalt an Schwer­me­tal­len im Trink­was­ser ver­rin­gern, also auf einen Fil­ter auch bei deut­li­chen Schwer­me­tall­ge­hal­ten ver­zich­ten?

    Diese Frage kann pau­schal nicht beant­wor­tet wer­den. Wie­viel Liter Sie ablau­fen las­sen müs­sen, hängt von vie­len Bedin­gun­gen ab: z.B. in wel­cher Etage Sie woh­nen, wo das Stück Rohr­lei­tung sitzt, wel­ches für die höhe­ren Schwer­me­tall­ge­halte ver­ant­wort­lich ist, wel­che Gewohn­hei­ten Ihre Mit­be­woh­ner haben etc. Es ist auch sicher keine öko­lo­gi­sche Ein­stel­lung, Was­ser ein­fach durch den Abfluss lau­fen zu las­sen. In allen vor­lie­gen­den Ana­ly­se­er­geb­nis­sen sind die jewei­li­gen Grenz­werte im Was­ser­werk ein­ge­hal­ten wor­den. In den Haus­hal­ten sind am Was­ser­hahn Über­schrei­tun­gen vom Grenz­wert oder Richt­wert fest­ge­stellt wor­den.

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  • In mei­nem Trink­was­ser sind Nitrat und Nitrit in Kon­zen­tra­tio­nen ent­hal­ten, die ich ver­rin­gern möchte. Wel­che Geräte-Serie von Car­bo­nit steht mir zur Ver­fü­gung?

    Die Bedeu­tung von Nitrat und Nitrit im Trink­was­ser ist zum Glück in den letz­ten Jah­ren zurück­ge­gan­gen. Bei Pro­ble­men mit Nitrat oder Nitrit emp­feh­len wir den Ein­satz einer guten Umkehrsomose-Anlage. Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie unter der Rubrik Umkeh­ro­s­mo­se­an­lage.

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  • Wel­chen Fil­ter von Car­bo­nit sollte man neh­men, um das beste Fil­te­r­er­geb­nis zu erzie­len?

    Für den Trink­was­ser­be­reich (z.B. Küche) wer­den von Car­bo­nit immer Fil­ter mit einer Fil­terfein­heit von 0,5 µm ein­ge­setzt. Die Was­ser­qua­li­tät ist also immer die glei­che und unab­hän­gig vom Fil­ter­ge­häuse. Die unter­schied­li­chen Gehäuse bie­ten unter­schied­li­chen Kom­fort und kön­nen, je nach vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten, alle ver­wen­det wer­den. Ent­schei­den Sie sich, wel­chen Kom­fort Sie wün­schen.

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  • Wel­chen Fil­ter von Car­bo­nit kann man ein­set­zen, wenn man einen druck­lo­sen Warm­was­ser­auf­be­rei­ter hat?

    Bei einem druck­lo­sen Warm­was­ser­auf­be­rei­ter soll­ten Sie auf kei­nen Fall ein SANUNO Auf­tisch­ge­rät ver­wen­den, da hier­durch der Warm­was­ser­spei­cher beschä­digt wer­den kann (siehe auch Pro­dukt­be­schrei­bung). Bitte ver­wen­den Sie statt­des­sen das ent­spre­chende Unter­tisch­ge­rät.

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  • Was sollte beim Car­bo­nit SANUNO Auf­tisch­ge­rät noch beach­tet wer­den?

    Bitte beach­ten Sie, dass der Car­bo­nit SANUNO Fil­ter nicht für den Betrieb hin­ter einem druck­lo­sen Boi­ler geeig­net ist, nicht an eine Brause-Armatur ange­schlos­sen wer­den kann und nur mit Kalt­was­ser betrie­ben wer­den darf. Der SANUNO sollte nicht län­gere Zeit (mehr als 2 Wochen) unbe­nutzt blei­ben. Wurde der Fil­ter einige Tage nicht benutzt, so sollte er zunächst 10 Minu­ten lang zur gründ­li­chen Spü­lung lau­fen gelas­sen wer­den.

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  • Warum soll man das Was­ser noch fil­tern, wenn man schon eine zen­trale Was­ser­auf­be­rei­tung bzw. eine Was­se­rent­här­tung hat?

    Durch Ent­här­tungs­an­la­gen wird der Här­te­grad – also der Gehalt an gelös­tem Kal­zium und Magne­sium redu­ziert. Dafür wird Natri­um­chlo­rid, also Koch­salz, in das Trink­was­ser ein­ge­tra­gen. Carbonit-Filter sind nicht dar­auf aus­ge­legt, gelöste Mine­ra­lien im Was­ser zu redu­zie­ren. Dafür sind die Fil­ter bei einer Viel­zahl ande­rer Stoffe ein­setz­bar. Soll das Was­ser ent­här­tet wer­den, so ist eine Kom­bi­na­tion mit Carbonit-Filtern die ideale Lösung.

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  • Ist es kom­pli­ziert, einen Carbonit-Filter anzu­schlie­ßen?

    Ein Car­bo­nit SANUNO Auf­tisch­ge­rät kön­nen Sie selbst mit weni­gen Hand­grif­fen an den Was­ser­hahn anschlie­ßen (nicht hin­ter druck­lo­sen Warm­was­ser­spei­chern!). Bei allen ande­ren Gerä­ten emp­feh­len wir, die Instal­la­tion durch eine Fach­kraft durch­füh­ren zu las­sen. Außer­ge­wöhn­li­ches Werk­zeug wird jedoch nicht benö­tigt.

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  • Was ist, wenn es die Firma Car­bo­nit in zwei Jah­ren nicht mehr gibt?

    Die Fa. Car­bo­nit wird es ganz sicher in zwei und auch in 20 Jah­ren noch geben. Aber nur ein­mal ange­nom­men, es wäre nicht so: Da die Fa. Car­bo­nit genormte Fil­ter (in den Abmes­sun­gen) ver­wen­det, könn­ten Sie ab da einen ande­ren genorm­ten Fil­ter eines ande­ren Her­stel­lers ver­wen­den. Mit den genorm­ten Fil­tern hat sich die Fa. Car­bo­nit frei­wil­lig in die Situa­tion gebracht, dass jeder genormte Fil­ter in die ange­bo­te­nen Gehäuse passt (und umge­kehrt). Allein des­halb muss die Fa. Car­bo­nit stets bemüht sein, qua­li­ta­tiv sehr hoch­wer­tige Fil­ter zu pro­du­zie­ren, um auf dem Markt beste­hen zu kön­nen. Also erfolgt die Kun­den­bin­dung nicht über die Abmes­sun­gen des Fil­ter­ge­häu­ses, son­dern über die Qua­li­tät.

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  • Ist Car­bo­nit schon mal von offi­zi­el­ler Seite für die her­vor­ra­gen­den Pro­dukte geehrt wor­den?

    Ja, im Jahr 1997 erhielt die Car­bo­nit Fil­ter­tech­nik GmbH zum ers­ten Mal den Inno­va­ti­ons­preis des Minis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie des Lan­des Sach­sen Anhalt. Im Jahr 2002 wurde die Car­bo­nit zum zwei­ten Male Preis­trä­ger des Inno­va­ti­ons­prei­ses. Aus­ge­zeich­net wurde die Fil­ter­pa­trone IFP Puro.

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