Bewusst essen

Nicht nur das Was, auch das Wie bestimmt die Qua­li­tät unse­res Essens. Einige Tipps und Hin­weise zum Nach­ma­chen und Wei­ter­for­schen.

Genauso wich­tig wie die
Nah­rungs­auf­nahme ist die
Zube­rei­tung der Spei­sen.
Sie soll­ten in fröh­li­cher
und gelös­ter Atmo­sphäre
zube­rei­tet wer­den. Eine
glück­li­che und zufrie­dene
Köchin (gilt auch für
Köche!) schafft glück­li­che
und zufrie­dene Esser

Nicht nur was ich esse, son­dern auch wie ich esse, ist Bestand­teil bewuss­ter Ernäh­rung. Im Zen-Buddhismus heißt bewuss­tes Essen, dass mit einem kon­zen­trier­ten Geist geges­sen wird. Jede Geste wird dabei sorg­fäl­tig aus­ge­führt, jeder Bis­sen bewusst geschmeckt und mit Bedacht gekaut. Jede Mahl­zeit ist eine Art Zere­mo­nie. Die Spei­sen wer­den schwei­gend zu sich genom­men, das Bewusst­sein ist dabei voll­stän­dig auf den Vor­gang des Essens gerich­tet. Schwei­fen die Gedan­ken beim Essen ab, so bringt man sie ein­fach wie­der ins "Hier und Jetzt" zurück – zum bewuss­ten Genie­ßen der Mahl­zeit.

Auch nach dem Ayur­veda, dem ältes­ten bekann­ten Medi­zin­sys­tem der Erde, sollte beim Essen auf Ablen­kung ver­zich­tet wer­den. Der Geist soll sich ganz auf den Geschmack der Nah­rung rich­ten und die Spei­sen soll­ten mit Hin­gabe genos­sen wer­den. Neben der Kon­zen­tra­tion spie­len auch regel­mä­ßige Essens­zei­ten eine wich­tige Rolle.
Zu den Grund­re­geln der ayur­ve­di­schen Ernäh­rung gehört, dass die schwerste Mahl­zeit um die Mit­tags­zeit geges­sen wer­den soll, weil dann das "Agni" (Ver­dau­ungs­feuer) am stärks­ten ist.
Die meis­ten Spei­sen wer­den gekocht, da warme Mahl­zei­ten als bes­ser ver­dau­lich gel­ten.

Tipps für eine ayur­ve­disch bewusste Ernäh­rung:
? In ruhi­ger Umge­bung essen und die Spei­sen genie­ßen.
? Wäh­rend der Mahl­zei­ten nicht lesen, fern­se­hen und auch nur wenig spre­chen.
? Erst essen, wenn man hung­rig ist und die letzte Mahl­zeit voll­stän­dig ver­daut ist.
? Mit­tags die Haupt­mahl­zeit ein­neh­men, abends nur leichte Kost zu sich neh­men und vor allem nicht zu spät essen.
? Zu den Mahl­zei­ten am bes­ten etwas hei­ßes Was­ser, Kräu­ter­tee oder (mög­lichst frisch­ge­press­ten) Saft trin­ken.
? Alko­hol, Kaf­fee und koh­len­säu­re­hal­tige Getränke ver­mei­den.
? Eis­kalte Getränke und Spei­sen mei­den, da sie die Ver­dau­ungs­kraft schwä­chen.
? Alle Spei­sen frisch zube­rei­ten. Fer­tig­ge­kochte Spei­sen nicht ein zwei­tes Mal auf­ko­chen oder erwär­men.
? Immer auf beste Qua­li­tät bei Nah­rungs­mit­teln ach­ten.
? Die Nah­rung sollte mög­lichst warm sein.
? Honig mög­lichst nicht erhit­zen, da er dann Kör­per­gifte und Schla­cken erzeugt.
? Geis­tige Samm­lung vor dem Essen hilft der Ver­dau­ung; ebenso wich­tig sind regel­mä­ßige Essens­zei­ten und Kon­zen­tra­tion auf die Nah­rungs­auf­nahme.
? Den Magen nur zu drei Vier­teln fül­len.
? Spei­sen in gelös­ter und fröh­li­cher Atmo­sphäre zube­rei­ten. Denn: Ein glück­li­cher und zufrie­de­ner Koch schafft glück­li­che und zufrie­dene Esser.


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