Angst­er­kran­kun­gen sind heil­bar

Angst­stö­run­gen sind wie schwarze Löcher, die alle Vita­li­tät und Lebens­freude absor­bie­ren. Auf ener­gie­me­di­zi­ni­schem Wege las­sen sich sol­che Kraft­räu­ber auf­spü­ren und unschäd­lich machen. Auch Heil­pflan­zen kön­nen – sinn­voll mit­ein­an­der kom­bi­niert – angst­lö­send wir­ken, vor allem in homöo­pa­thi­scher Form.

Ein ungu­tes Gefühl Angst ist ein ungu­tes Gefühl für uns Men­schen, das uns jedoch unter nor­ma­len Umstän­den vor Gefah­ren warnt ? und uns so oft vor Scha­den bewahrt. Angst als Warn­si­gnal geht ein­her mit einer Reihe von Anpas­sungs­re­ak­tio­nen im Kör­per, die uns hel­fen sol­len, mit Gefahr bes­ser fer­tig zu wer­den und dar­auf rea­gie­ren zu kön­nen.
So schlägt bei Angst das Herz schnel­ler, der Blut­druck steigt, die Hände wer­den kalt oder feucht, wir atmen anders und die Mus­keln sind ange­spannt und sprung­be­reit ? kurz, wir zei­gen alle Anzei­chen von Stress im Kör­per als Vor­be­rei­tung ent­we­der zum Kampf oder zur Flucht. Im Nor­mal­fall gehen diese Reak­tio­nen schnell wie­der vor­bei, wenn die Gefahr vor­über ist.
Anders bei der Angst­er­kran­kung: Dort hält die Angst ? und damit die Alarm­re­ak­tion des Kör­pers ? stän­dig an und der Mensch kommt gar nicht mehr zur Ruhe. Mög­li­che Fol­gen sind:

  • rasche Erschöpf­bar­keit
  • chro­ni­sche Mus­kel­ver­span­nun­gen
  • Atem­not, Beklem­mun­gen
  • Herz­klop­fen, Brust­schmer­zen
  • dau­er­haft erhöh­ter Blut­druck
  • Schweiß­aus­brü­che
  • Schwin­del, Benom­men­heit
  • Bauch­schmer­zen, sons­tige Schmer­zen
  • Kloß­ge­fühl im Hals, Schluck­be­schwer­den
  • Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen, Leere im Kopf
  • Reiz­bar­keit, Schlaf­stö­run­gen

Die Angst vor der Angst All diese Sym­ptome haben eines gemein­sam ? sie kom­men auch bei kör­per­li­chen Erkran­kun­gen vor und haben häu­fig kör­per­li­che Unter­su­chun­gen zur Folge. Die Men­schen, die an einer Angst­er­kran­kung lei­den, haben oft die Angst als eigent­li­chen Aus­lö­ser ver­ges­sen. Sie spü­ren aber umso deut­li­cher ihre diver­sen kör­per­li­chen Miss­emp­fin­dun­gen, und erzäh­len diese auch ihrem The­ra­peu­ten.
Viele Men­schen haben eine Scheu davor, Angst zu haben, und trauen sich des­halb nicht, ihrem The­ra­peu­ten zu sagen, dass das Gefühl von Angst sie krank macht, und dass sie fürch­ten, ver­rückt zu wer­den vor lau­ter Sor­gen und Befürch­tun­gen. Vie­len wurde auch in der Kind­heit beige­bracht, dass sich ein "star­ker Junge nicht fürch­tet" oder dass man "keine Memme sein soll". Sol­che Prä­gun­gen und Pro­gramme ver­stär­ken die "Angst vor der Angst" und machen es den Men­schen häu­fig schwer, sich ihren The­ra­peu­ten zu öff­nen und ihr Herz aus­zu­schüt­ten.

Hilf­rei­che Maß­nah­men Dabei gibt es viele Mög­lich­kei­ten, wie man Men­schen, die durch Angst krank gewor­den sind, hel­fen kann.
Schon das Reden über die Angst kann hel­fen ? und zuhö­ren kann nicht nur ein The­ra­peut, son­dern auch eine gute Freun­din, der Part­ner oder die Kol­le­gen. Dabei erfährt der Pati­ent, dass es viele Men­schen mit Ängs­ten gibt (ca. 2 bis 3 Mil­lio­nen in Deutsch­land) und dass er mit sei­nem Lei­den nicht alleine steht.
Der nächste The­ra­pie­schritt kann ein Ver­hal­tens­trai­ning sein. Wer Angst hat, mit dem Fahr­stuhl zu fah­ren oder alleine aus dem Haus zu gehen, kann erst ein­mal in Beglei­tung "üben" und dann schritt­weise bestimmte Auf­ga­ben alleine erle­di­gen. Angst vor bestimm­ten Tie­ren (Mäuse, Schlan­gen, Hunde) kann man dadurch ver­rin­gern, dass man sich zunächst Bil­der die­ser "bedroh­li­chen" Tiere ansieht, dabei die Reak­tio­nen im Kör­per beob­ach­tet, und diese unter Anlei­tung bes­ser in den Griff bekommt ("ent-katastrophisieren").
Im Ver­hal­tens­trai­ning kann man auch üben, bestimmte Situa­tio­nen durch­zu­spie­len ("Was wäre, wenn die schlimmste Angst sich bewahr­hei­tet …"), um die Angst dadurch nach und nach in den Griff zu bekom­men, indem man sich sys­te­ma­tisch unemp­find­li­cher macht.

Pflan­zen­heil­mit­tel und Medi­ka­mente Wenn diese Übun­gen nicht genü­gen, um der Angst zu ent­kom­men, kann man unter­stüt­zend pflanz­li­che Heil­mit­tel ein­neh­men, die angst­lö­send wir­ken. Dazu zäh­len Melisse und Bal­drian, aber auch Johan­nis­kraut und Kava­wur­zel. (Kava Kava ist seit Mitte 2002 aller­dings nur noch in homöo­pa­thi­schen Prä­pa­ra­ten zuge­las­sen; Anm.d.Red.) Auch Alko­hol wirkt angst­lö­send, aber Vor­sicht: Alko­hol macht abhän­gig und ver­ur­sacht Fol­ge­schä­den an Leber und Gehirn. Ver­mut­lich sind ein Groß­teil der Alko­hol­kran­ken eigent­lich Angst­kranke, die das Opfer einer über­do­sier­ten und "fal­schen The­ra­pie" gewor­den sind.
Eine bes­sere Lösung sind moderne allo­pa­thi­sche angst­lö­sende Medi­ka­mente, wie die Gruppe der Sero­to­nin­wie­der­auf­nah­me­hem­mer, die über einen Angriffs­ort im Stoff­wech­sel des Gehirns effekt­voll die Angst redu­zie­ren, ohne meist gra­vie­rende Neben­wir­kun­gen zu ver­ur­sa­chen. Erst im rela­tiv angst­freien Zustand kann man sich mit der "Angst im Kopf" aus­ein­an­der­set­zen ? nicht aber mit­ten in einer Angst­at­ta­cke!

Eine homöo­pa­thi­sche Alter­na­tive Wenn man als Betrof­fe­ner keine che­mi­schen Medi­ka­mente ein­neh­men möchte, ande­rer­seits aber ohne Medi­ka­tion nicht zurecht­kommt, gibt es noch eine homöo­pa­thi­sche Alter­na­tive: das Prä­pa­rat Anxio­vita.
Die Trop­fen beste­hen unter ande­rem aus einer homöo­pa­thi­schen Mischung von Kava, Johan­nis­kraut, Aco­ni­tum ? alles stark wirk­same Angst­mit­tel ? und hel­fen in vie­len Fäl­len bei einer Dosie­rung von 4-mal täg­lich 5 Trop­fen sehr schnell, eine Angst­er­kran­kung aus­zu­hei­len. Dabei sind mit den Trop­fen keine Neben­wir­kun­gen bekannt, weil die homöo­pa­thi­sche Infor­ma­tion den Kör­per zur Eigen­re­gu­la­tion anregt, ihn aber nicht dämpft oder fremd­steu­ert, wie das che­mi­sche Medi­ka­mente lei­der häu­fig tun.
So sind die Pati­en­ten in der Lage, ihrem Beruf nach­zu­ge­hen und ihren All­tag zu bewäl­ti­gen. Das Ziel in der Behand­lung einer Angst­er­kran­kung ist es nicht, einem Men­schen jede Angst zu neh­men, damit er mög­lichst wage­mu­tig wird ? nein, das Ziel ist es, die über­schie­ßende Angst wie­der auf ihr nor­ma­les Maß zurecht­zu­stut­zen, damit sie das Leben des Pati­en­ten nicht beein­träch­tigt.

See­li­sche Ener­gie­räu­ber auf­spü­ren Hin­ter einer Angst­er­kran­kung ste­cken häu­fig noch andere see­li­sche Kon­flikte, die im Unter­be­wuss­ten gut ver­bor­gen sind und von daher sel­ten zur Spra­che kom­men, wie das Gefühl, nicht gut genug zu sein, sich hilf­los zu füh­len, von ande­ren iso­liert zu sein, ein­ge­schlos­sen zu sein, oder sein Miss­trauen nicht über­win­den zu kön­nen. Mit der Methode der "Psy­cho­so­ma­ti­schen Ener­ge­tik" gibt es eine neue und sehr bewährte Methode, die hel­fen kann, diese unbe­wuss­ten see­li­schen Ener­gie­räu­ber auf­zu­spü­ren und eben­falls mit homöo­pa­thi­schen Mit­teln auf­zu­lö­sen.

Eigen­in­itia­tive ent­wi­ckeln Gene­rell gilt: Angst­er­kran­kun­gen sind heil­bar ? man muss nur daran den­ken, dass hin­ter kör­per­li­chen Sym­pto­men eine Angst ver­steckt sein könnte und als Pati­ent diese Ver­mu­tung auch äußern. Der The­ra­peut muss dann die für den ein­zel­nen Pati­en­ten beste Behand­lungs­me­thode suchen und dem Pati­en­ten auf dem Weg als Beglei­ter zur Ver­fü­gung ste­hen.


Lite­ra­tu­r­emp­feh­lun­gen:

H.-U. Witt­chen, Wenn Angst krank macht, Mosaik-Verlag, Mün­chen
S. Schmidt-Traub, Angst bewäl­ti­gen, Sprin­ger Ver­lag, Hei­del­berg
G. Feye­rer, Auf den Spu­ren der Angst, Orlanda Frau­en­ver­lag, Ber­lin

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