Advaita Yoga

Advaita Yoga ® ist ein Yog­a­sys­tem, das von Chris­tian Weber ent­wi­ckelt wurde. Er erkannte, dass wir selbst durch gro­ßen welt­li­chen Reich­tum (mate­ri­elle Sicher­heit, äußere Frei­heit, Fami­lie, Freunde etc.) kein dau­er­haf­tes Glück fin­den kön­nen, solange der innere Frie­den fehlt

Christian Weber Geschichte/Begründer ADVAITA YOGA ® ist ein Yog­a­sys­tem, das von Chris­tian Weber ent­wi­ckelt wurde, der nach einem schwe­ren Schick­sals­schlag eine tiefe spi­ri­tu­elle Erfah­rung machte. Die Erkennt­nisse die­ser Erfah­rung des wah­ren Wesens des Men­schen im Ein­klang mit den ewi­gen Geset­zen der Natur änder­ten seine Lebens­ein­stel­lung grund­le­gend. Er erkannte, dass wir selbst durch gro­ßen welt­li­chen Reich­tum (mate­ri­elle Dinge, äußere Frei­heit, Fami­lie, Freunde etc.) kein dau­er­haf­tes Glück fin­den kön­nen, solange der innere Frie­den fehlt.

"Glück ist weder Glücks­sa­che, noch Glück­ha­ben,
son­dern "Glücklich-Sein" von innen her, das durch
äußere Umstände nicht mehr erschüt­tert wer­den kann."

(Seneca)

Da die­ser innere Frie­den aber nur durch die Umset­zung einer spi­ri­tu­el­len Lebens­ein­stel­lung im täg­li­chen Leben zu fin­den ist, müs­sen wir ein Ver­ständ­nis ent­wi­ckeln für die inne­ren Zusam­men­hänge zwi­schen Kör­per, Geist und Seele und deren Bezie­hung zum Leben. Durch die­ses Ver­ständ­nis erken­nen wir erst die Not­wen­dig­keit einer spi­ri­tu­el­len Lebens­ein­stel­lung und bemü­hen uns, ein von ethi­schen Grund­sät­zen gelei­te­tes Leben zu füh­ren, durch das der innere Frie­den wie­der her­ge­stellt wird.

Um diese Erkennt­nisse auch mühe­los im All­tags­le­ben umset­zen und ein Leben im Ein­klang mit den Geset­zen der Natur füh­ren zu kön­nen, erforschte Chris­tian Weber seit 1996 die Leh­ren ver­schie­dens­ter Tra­di­tio­nen und lernte viele Tech­ni­ken ken­nen, die dem Orga­nis­mus die nötige Ener­gie und Kraft ver­lei­hen, die wir inmit­ten die­ser von Stress und Hek­tik geplag­ten Welt auch brau­chen, wenn unser Ent­schluss, inne­ren Frie­den zu fin­den, nicht nur ein Wunsch­traum blei­ben soll. Tech­ni­ken, die sich gegen­sei­tig ergän­zen und zusam­men sowohl alle Teile unse­res Wesens berüh­ren als auch in den unter­schied­lichs­ten Lebens­si­tua­tio­nen anwend­bar sind, fasste Chris­tian Weber dann zu einem System zusam­men, das der west­li­chen Men­ta­li­tät und unse­rem Zeit­geist ent­spricht.

Christian Weber Logo

Methode bzw. Idee und Erklä­rung der Wir­kung
Der Advaita-Yoga wurde aus alten, tra­di­tio­nel­len Quel­len und neuen, wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen ent­wi­ckelt und gehört zum Integral-Yoga, da er alle spi­ri­tu­el­len Wege in ihrer Essenz inte­griert. Advaita ist Sans­krit und bedeu­tet Nicht-Zweiheit (Non-Dualität). Wenn der Unter­schied zwi­schen einem Beob­ach­ter (Sub­jekt) und einem Beob­ach­te­ten (Objekt) auf­ge­ho­ben wird, erfah­ren wir die Ein­heit im gegen­wär­ti­gen Augen­blick, so dass in unse­rer Wahr­neh­mung keine Tren­nung mehr exis­tiert und wir in unse­rem eige­nen Leben und im Leben ande­rer das glei­che und EINE LEBEN erken­nen.

Da diese Non-Dualität jedoch keine gelebte Erfah­rung für uns dar­stellt, muss es einen Weg geben, der uns zu die­sem Ein­heits­be­wusst­sein führt, und das ist die Bedeu­tung des Wor­tes Yoga, das "ver­bin­den" heißt. Durch die Pra­xis des ADVAITA YOGA ® ler­nen wir das EGO mit den ver­schie­dens­ten Mit­teln zu demas­kie­ren und nähern uns dadurch der Erkennt­nis des­sen was ist, was immer war und was immer sein wird, und zwar aus eige­ner Wahr­neh­mung.

Im ADVAITA YOGA ® wird sehr viel Wert dar­auf gelegt, ein Ver­ständ­nis über die Zusam­men­hänge zwi­schen Kör­per, Geist und Seele zu ver­mit­teln, wel­ches auf unser All­tags­le­ben bezo­gen ist. Durch die geis­tige Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Wesen des spi­ri­tu­el­len Weges, ler­nen wir immer mehr unser Leben aus einer unvor­ein­ge­nom­me­nen, objek­ti­ven Sicht zu betrach­ten und erken­nen, dass wir einen Groß­teil unse­res Lebens damit ver­schwen­den, lee­ren Schat­ten hin­ter­her zu jagen.

Viele Werte und Ideale wer­den uns schon von klein auf von der Gesell­schaft ein­sug­ge­riert, die wir meist nicht in Frage stel­len, und wir rich­ten unser Leben häu­fig blind danach.
Diese Kon­di­tio­nie­run­gen täu­schen uns eine fal­sche Iden­ti­tät vor, so dass wir uns ganz selbst­ver­ständ­lich mit den "Rol­len" iden­ti­fi­zie­ren (z.B. als Vater/Mutter, Ehemann/Ehefrau, Sohn/Tochter, Arbeit­neh­mer, Vor­ge­setz­ter, Kol­lege etc.), die wir in unse­rem Leben ein­neh­men müs­sen.
Dann sind wir nicht mehr wir selbst, son­dern degra­die­ren uns zu der Rolle, die wir gerade spie­len; wir defi­nie­ren uns nahezu über diese Rol­len.

Durch die fal­sche Iden­ti­fi­ka­tion ver­lie­ren wir den Kon­takt zu unse­rem wah­ren Wil­len und ent­wi­ckeln statt­des­sen in jeder Rolle bestimmte Wün­sche und Ziele, die auf die von der Gesell­schaft pro­pa­gier­ten Werte und Ideale auf­bauen. Da sich aber die Wün­sche und Ziele der ein­zel­nen Rol­len oft nicht mit­ein­an­der ver­ein­ba­ren las­sen, füh­len wir uns stän­dig gezwun­gen, Kom­pro­misse zu machen, die in uns einen inne­ren Kon­flikt erzeu­gen.
Wir spal­ten uns dadurch inner­lich und unsere Auf­merk­sam­keit wird in alle Winde zer­streut. Diese Spal­tung erzeugt dann Span­nun­gen in unse­rem Ner­ven­sys­tem, wel­che nicht nur men­ta­ler Art sind, son­dern bis tief in unse­ren Kör­per hin­ein­ge­hen und sich dort als Ver­span­nun­gen und Krank­heit zei­gen.

Da wir in der Arbeit an uns selbst immer dort begin­nen müs­sen, wo wir gerade ste­hen, fan­gen wir beim Kör­per an, ent­span­nen ihn und gehen dann zum Ner­ven­sys­tem über, wel­ches sys­te­ma­tisch von den Ener­gieblo­cka­den befreit wird, die durch die men­ta­len Span­nun­gen ver­ur­sacht wur­den.
Um die Ener­gie gezielt len­ken zu kön­nen, arbei­ten wir im ADVAITA YOGA ® mit Kör­per­übun­gen (Asa­nas), Atem­übun­gen (Pra­na­y­ama), psycho-muskulären Ver­schlüs­sen (Bandhas), psy­chi­schen Sie­geln (Mud­ras) und mit Kriya-Meditation.

Chakra-Grafik

Durch die vor­ge­nann­ten Übun­gen wird das gesamte Ner­ven­sys­tem, ein­schließ­lich der Cha­kras har­mo­ni­siert, so dass es uns leich­ter mög­lich ist, mit wei­te­ren Tech­ni­ken auch unser Unter­be­wusst­sein von den Kon­di­tio­nie­run­gen und Denk­ge­wohn­hei­ten zu befreien und unsere Auf­merk­sam­keit somit immer mühe­lo­ser sam­meln zu kön­nen. Ein aus­ge­gli­che­nes Ner­ven­sys­tem, ein kon­flikt­freies Unter­be­wusst­sein und die Fähig­keit, unsere Auf­merk­sam­keit mühe­los zu sam­meln, bil­den zusam­men ein idea­les Fun­da­ment, um ein spi­ri­tu­el­les Leben im All­tag füh­ren zu kön­nen.

So wir­kungs­voll die eben genann­ten Übun­gen auch sind, so stel­len sie den­noch nur eine Vor­be­rei­tung für das Leben dar.
Es macht kei­nen Sinn, ideale Vor­be­rei­tun­gen für die Trans­for­ma­tion unse­res Geis­tes vor­zu­neh­men, wenn wir dann im All­tag im glei­chen Trott unse­rer alten Denk­ge­wohn­hei­ten und Ver­hal­tens­mus­ter wei­ter­ma­chen.
Das aller­wich­tigste auf dem spi­ri­tu­el­len Weg ist, die durch die Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­rem Leben gewon­nene Erkennt­nis im All­tag umzu­set­zen und aus einer inne­ren Frei­heit her­aus zum Schöp­fer unse­res eige­nen Lebens zu wer­den, im Ein­klang mit den Gesetz­mä­ßig­kei­ten der Natur.

Baumbild

Damit wir aber unser All­tags­le­ben zum Arbeits­feld unse­res spi­ri­tu­el­len Weges machen kön­nen, müs­sen wir auch ler­nen uns dem LEBEN hin­zu­ge­ben.
Das bedeu­tet, das wir alles, was uns im Leben zustößt und wir nicht mehr ver­än­dern kön­nen, als den Wil­len unse­res höhe­ren Selbst akzep­tie­ren müs­sen, ohne mit unse­rem Schick­sal zu hadern.
Was nützt es, sich über Dinge zu ärgern oder des­we­gen unglück­lich zu sein, die nun ein­mal nicht mehr zu ändern sind?
Wäre es nicht wun­der­bar, wenn wir in der Lage wären, trotz Schick­sals­schlä­gen und äuße­ren Pro­ble­men, unse­ren inne­ren Frie­den zu bewah­ren?
Um uns aber dem LEBEN wirk­lich hin­ge­ben zu kön­nen, müs­sen wir zuerst den fest­ge­zurr­ten Kno­ten in unse­rem Her­zen lösen und uns selbst und ande­ren ver­zei­hen ler­nen!

Erst die­ses geöff­nete Herz gibt uns die Kraft und den Mut, den Impul­sen unse­res höhe­ren Selbst zu fol­gen (unse­rer inne­ren Stimme) und dadurch ein mit­füh­len­des, acht­sa­mes, hin­ge­bungs­vol­les und authen­ti­sches Leben zu füh­ren, frei von allen kon­di­tio­nier­ten Vor­ur­tei­len und gesell­schaft­li­chen Zwän­gen.
Wir sind dann nicht wei­ter Sklave unse­rer per­sön­li­chen Gefühle, von Sym­pa­thie und Anti­pa­thie, son­dern sind end­lich in der Lage, über unsere ein­ge­engte, per­sön­li­che Welt­sicht hin­aus­zu­ge­hen, und die Dinge so zu sehen, wie sie wirk­lich sind!

"Der Ruf nach Frei­heit, wie bekannt,
ertönt schon lang in man­chem Land.
Und Frei­heit von Tyran­nen­macht
hat er auch oft­mals ein­ge­bracht.
Doch Frei­heit ist erst dann voll­en­det,
wenn auch die inne­ren Fes­seln abge­wen­det.
Nur freie Men­schen herr­schen über ihr Geschick.
Die innere Frei­heit erst voll­en­det alles Glück."

(Ver­fas­ser unbe­kannt)


Anwen­dungs­be­rei­che ADVAITA YOGA ® strebt eine ganz­heit­li­che Hei­lung des Men­schen an. Da "Krank­heit" aus ganz­heit­li­cher Sicht ein Ungleich­ge­wicht von Kör­per, Geist und Seele dar­stellt, ist der Sinn die­ses Übungs­sys­tems vor allem, ein inne­res Gleich­ge­wicht her­zu­stel­len, Unter­schei­dungs­fä­hig­keit zu ent­wi­ckeln und damit dem Prak­ti­zie­ren­den zu hel­fen, Herr über sein eige­nes Leben zu wer­den. Jede Übung hat ihre spe­zi­elle Wir­kung: einige lösen ange­staute Ener­gien, andere ent­span­nen Kör­per und Geist, wie­der andere schär­fen unsere Auf­merk­sam­keit und durch andere erken­nen wir unsere zwang­haf­ten Denk­ge­wohn­hei­ten.
Zusam­men ergän­zen sie sich und berüh­ren alle Teile unse­res Wesens.


Durch­füh­rung Damit die spi­ri­tu­el­len Übun­gen wirk­lich sys­te­ma­tisch und auf einer soli­den Basis auf­bau­end erlernt wer­den kön­nen, ist es not­wen­dig, eine ent­spre­chende Schule zu besu­chen, in der uns ein Leh­rer in tie­fere Zusam­men­hänge der Übun­gen ein­führt und uns die dazu not­wen­dige Geis­tes­hal­tung ver­mit­telt.

ADVAITA YOGA ® beinhal­tet fol­gende Metho­den:

  • A – Jnana Yoga (Yoga der Erkennt­nis)

    1. Ver­mitt­lung spi­ri­tu­el­ler Zusam­men­hänge
    2. Hin­ter­grund­wis­sen zu den mensch­li­chen Cha­rak­ter­fi­xie­run­gen (Ennea­gramm)
    3. Hin­ter­fra­gungs­tech­ni­ken unse­rer zwang­haf­ten Denk­ge­wohn­hei­ten und Ver­hal­tens­mus­ter
    4. Ent­wick­lung der Intui­tion durch die Arbeit mit ver­schlüs­sel­ten Tex­ten

  • B – Nada Yoga (Yoga des Klan­ges)
  • C – Raja Yoga (Sys­te­ma­ti­sche Arbeit an Kör­per und Geist)
    1. Shat­karma (Tech­ni­ken zur inne­ren Ent­gif­tung des phy­si­schen Kör­pers)
    2. Asa­nas (ener­ge­ti­sche Kör­per­übun­gen)
    3. Pra­na­y­ama (Atem­übun­gen)
    4. Bandhas (psycho-muskuläre Ver­schlüsse zur Ener­gie­len­kung)
    5. Mud­ras (psy­chi­sche Sie­gel zur Har­mo­ni­sie­rung sub­ti­ler Ener­gie­ka­näle)
    6. Kriya-Meditation
    7. Chittashuddhi-Tiefenentspannung (Erfor­schung des Unter­be­wusst­seins)
    8. Medi­ta­tion mit per­sön­li­chem Man­tra
  • D – Bhakti Yoga (Yoga der Hin­gabe)
    1. Herz­me­di­ta­tion
    2. Lati­han (intui­tive Bewe­gungs­me­di­ta­tion)
  • E – Karma Yoga (Yoga der Hand­lung)
  • F – Ernäh­rungs­lehre (auf Basis des Ayur­veda)
  • G – Har­mo­nie­lehre (Vastu)


Risiken/Kritik ADVAITA YOGA ® ist nicht geeig­net für Men­schen, die nicht die Bereit­schaft auf­brin­gen, sich unvor­ein­ge­nom­men mit den Zusam­men­hän­gen zwi­schen Kör­per, Geist und Seele, im Bezug zu sei­nem All­tags­le­ben, aus­ein­an­der zu set­zen.
Denn ohne die­ses Ver­ständ­nis der "inne­ren" und "äuße­ren" Zusam­men­hänge, wür­den wir keine Not­wen­dig­keit erken­nen, eine spi­ri­tu­elle Lebens­ein­stel­lung zu ent­wi­ckeln, ohne die keine Übung oder Tech­nik der Welt etwas zu unse­rer inne­ren Frei­heit bei­tra­gen könnte.

"Wer das Chaos sucht, wird Chaos fin­den,
wird zuletzt im Chaos enden.
Wer die Liebe sucht, wird die Liebe fin­den,
wird von Liebe schließ­lich kün­den.-
Denn die Welt ist groß, wer kann sie ergrün­den?
Was Du suchst, das wirst Du fin­den."

(Gerd Harms)


Empfehlung/Eignung
Um an den Kur­sen, Work­shops oder der berufs­be­glei­ten­den Aus­bil­dung teil­neh­men zu kön­nen, muss man kein Yoga­ex­perte sein. Viel wich­ti­ger ist eine unvor­ein­ge­nom­mene Geis­tes­hal­tung, sowie die Bereit­schaft, eine feste Grund­lage für die eigene spi­ri­tu­elle Ent­wick­lung zu erlan­gen oder die eigene Pra­xis ver­tie­fen und sta­bi­li­sie­ren zu wol­len.

ADVAITA YOGA ® rich­tet sich an alle Men­schen, die Sehn­sucht nach inne­rem Frie­den im Her­zen ver­spü­ren und wel­che aus die­ser Sehn­sucht her­aus unvor­ein­ge­nom­men die Rät­sel des Lebens zu ver­ste­hen suchen und das Gelernte im täg­li­chen Leben umset­zen wol­len.

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