Kardenwurzel
Bekannt wurde die Karde in unseren Breiten kürzlich durch das neue Buch des bekannten Pflanzenkundigen Wolf-Dieter Storl: "Borreliose natürlich heilen" (Hier zu finden).
Die Karde sieht aus wie eine Distel, bildet aber eine eigene Pflanzenfamilie. Sie kann als Edelwürze verwendet oder als Tee getrunken werden.
Generell wird der Karde nachgesagt, dass sie das Immunsystem tonisiert sowie Verdauung und Stoffwechsel stärkt. Außerdem soll sie wohltuend bei rheumatischen Erkrankungen wirken.
Biologischer Anbau: Obwohl der Hersteller seit jeher nach biologischen Richtlinien anbaut, dürfen die Würzmischungen trotzdem nicht das Prädikat "k.b.A" tragen, weil der benötigte Apfelbrand aus Streuwiesen - obwohl viel hochwertiger als Getreidealkohol - nicht bio-zertifiziert werden darf.
Die Pflanzen für die Würzen werden ausschließlich aus Biosaatgut herangezogen. Auch die Anzuchterde und der Bodenhilfsstoff "EM-1" (bestehend aus effektiven Mikroorganismen) besitzen Bio-Anerkennung.
Die hohe Qualität der Produkte ist unter anderem das Resultat verschiedener, zum Teil ungewöhnlichen Hilfestellungen und Pflegemaßnahmen, die den Pflanzen zugekommen lassen werden.
Die Anzucht der Jungpflanzen geschieht in Erdtopfpresslingen, die in anstrengender Handarbeit selbst hergestellt werden. Zum richtigen Zeitpunkt erfolgt die Umpflanzung ins Freie. Pflegemaßnahmen und Erntezeitpunkt entsprechen weitgehend den Empfehlungen von Rudolph Steiner. Zwischen Ernte und Einbringung (nach Reinigung) in Alkohol vergeht meist weniger als eine Stunde. Die Würze kommt in große Glasballons und wird 2x täglich von Hand oder mit einem Apothekerrhönrad, das die Erdrotation nachahmt, verschüttelt. Nach 28 Tagen ist der Prozess beendet und die Würze wird filtriert und abgefüllt.