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- Welche wichtigen Aufgaben hat die Nase?
- Welchen Sinn macht eine Nasenspülung?
- Für wen eignet sich die Nasenspülung besonders?
- Was für eine Salzlösung verwendet man für die Nasenspülung?
- Wie wird die Nasenspülung angewendet?
- Wie oft sollte man die Nase spülen?
- Wie wird das Kännchen gereinigt?
- Bei welchen Beschwerden hat sich das Nasenkännchen als hilfreich erwiesen?
- Gibt es Kontraindikationen?
- Welche wichtigen Aufgaben hat die Nase?
Die Nase reinigt und befeuchtet die Luft und wärmt sie an, bevor sie in die Lunge gelangt. Diese Aufgaben werden von der Schleimhaut übernommen, mit der unsere Nase sowie insgesamt unsere Luftwege ausgekleidet sind. Mikroskopisch feine Härchen, die Cilien, transportieren durch rhythmische Bewegungen einen sich ständig erneuernden Schleimteppich laufend weiter - und zwar einerseits aus den Bronchien und der Luftröhre, andererseits aus der Nase - in Richtung Rachenraum. Von dort gelangt das Sekret, in dem alle eingedrungenen Fremdkörper wie Staub und Bakterien aufgefangen worden sind, in den Magen und wird dort durch Enzyme neutralisiert. In diesen Selbstreinigungsprozess sind ebenfalls die Nasennebenhöhlen mit einbezogen, die durch feine Kanäle mit dem Naseninnenraum verbunden sind. Die Schleimhaut der inneren Nase hat somit eine wichtige Abwehrfunktion gegenüber Fremdkörpern und damit gegen Infektionen zu erfüllen. Ist das Schleimhautsekret jedoch zu dick, verfestigt oder zu flüssig, so kann der sofortige Abtransport der eingedrungenen Partikel und Mikroorganismen nicht mehr ausreichend erfolgen. Nasenebenhöhlenentzündungen und chronischer Schnupfen sind oft die Folge und bis in den Rachenraum und im Bereich der Mandeln kann es dann leicht zur Anhäufung von fremden Keimen und dadurch zu Infektionen (etwa Halsschmerzen oder Mandelentzündungen) kommen. Weitaus häufiger auftretende Probleme sind schmerzhafte Entzündungen der Stirnhöhlen und Nasennebenhöhlen, hervorgerufen durch eine Verklumpung der feinen Verbindungskanäle in dem Naseninnenraum. Durch fehlenden Luftaustausch kann es zu Druckproblemen (Unterdruck) und Schmerzen kommen. Eine nicht bakterielle Entzündung kann entstehen, weil Sekret gestaut wird. Dann entwickelt sich leicht eine bakterielle Infektion, weil Bakterien sekundär in die Nebenhöhlen hineinwachsen. Somit können auch Vereiterungen entstehen.
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- Welchen Sinn macht eine Nasenspülung?
Die Nasenspülung mit dem Neti® Kännchen verbindet die Erkenntnisse der westlichen und östlichen Medizin. Neti® bedeutet Reinigung der nasalen Passage des Atemwegssystems. Die Nasenspülung reinigt die Schleimhaut von Staub, Schmutz und Allergenen (Pollen). Die Heilwirkung des Salzes bei Atemwegserkrankungen ist seit Jahrhunderten bekannt. Die Schleimhaut der Nase hat eine wichtige Abwehrfunktion gegenüber Infektionen und Fremdkörpern zu erfüllen. Ist das Sekret zu dick, verfestigt oder zu flüssig, kann die Nasenschleimhaut die eingedrungenen Mikroorganismen und Partikel nicht mehr ausreichend abtransportieren. Bakterien und Viren finden so leichter Zugang, können sich vermehrt ansiedeln und zu Infektionen führen. Die Nasenspülung löst sanft störende "Verstopfungen" bei Schnupfen und erleichtert die Atmung. Durch die regelmäßige Spülung wird die Schleimhaut stimuliert und gekräftigt, überflüssiges Sekret wird fortgespült. Hierdurch wird die natürliche Abwehrfunktion der Nasenschleimhaut unterstützt. Die feinen Verbindungskanäle zu den Nasennebenhöhlen und Stirnhöhlen werden frei gehalten, und dadurch wird die Neigung zu schmerzhaften Entzündungen vermindert.
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- Für wen eignet sich die Nasenspülung besonders?
Besonders für Allergiker ist die Nasenspülung ein ausgezeichnetes Mittel, die Belastungen mit Allergenen zu reduzieren und die natürliche Abwehr zu stärken. Für Berufstätige (z.B. Tischler), die häufig einer hohen Staubbelastung ausgesetzt sind, ist die Nasenspülung besonders geeignet, die Beeinträchtigung durch staub- und schadstoffbelastete Luft zu mildern.
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- Was für eine Salzlösung verwendet man für die Nasenspülung?
Verwenden Sie lauwarmes Wasser und salzen Sie es leicht mit feinkörnigem Meersalz oder Steinsalz. Orientieren Sie sich zunächst an einer physiologischen Kochsalzlösung von 0,9%; d.h. 9g Salz auf 1 Liter Wasser. Achten Sie auf eine gleichmäßige Lösung des Salzes im Wasser. Die für Sie individuell angenehme Salzmenge kann jedoch zwischen einer Messerspitze und einem halben Teelöffel pro Kännchen liegen. Die richtige Menge finden Sie schnell durch den Gebrauch heraus. Zu viel oder zu wenig Salz kann die Nasenschleimhäute reizen. Wiederholen Sie in diesem Fall einfach die Nasenspülung mit der für Sie angenehmen Menge Salz.
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- Wie wird die Nasenspülung angewendet?
Füllen Sie das Kännchen mit lauwarmem, leicht gesalzenen Wasser. Falls möglich, stellen Sie fest, durch welches Nasenloch der Atem etwas freier fließt. Führen Sie nun den Schnabel des Kännchens leicht in dieses Nasenloch ein. Neigen Sie den Kopf nach vorne und dann zur Seite, öffnen Sie den Mund und heben Sie das Kännchen, bis das Wasser von selbst durch das untere Nasenloch wieder herausläuft. Atmen Sie dabei ruhig und entspannt durch den Mund.
... ganz leicht läuft das Wasser durch das andere Nasenloch wieder heraus.
Nach der Nasenspülung drehen Sie den Kopf zurück und atmen kräftig durch beide Nasenlöcher aus; mit einem Papiertaschentuch können Sie verbliebenes Sekret auffangen und ausschnauben. Wiederholen Sie die Nasenspülung mit dem anderen Nasenloch, indem Sie zuerst den Kopf nach vorne neigen und danach zur anderen Seite drehen. Nach der Nasenspülung durch beide Nasenflügel neigen Sie den Kopf kurz nach vorn und anschließend zu beiden Körperseiten; evtl. verbliebene Wasserreste können nun hinauslaufen. Falls dies für Sie noch nicht ausreicht, stützen Sie beide Hände auf den Knien ab und lassen den Kopf nach unten aushängen, wobei Sie ihn langsam zu beiden Körperseiten drehen.
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- Wie oft sollte man die Nase spülen?
Die Nasenspülung ist nach einiger Übung sehr angenehm und kann täglich durchgeführt werden - in Zeiten von Pollenflug für Allergiker, bei Schnupfen oder Verschmutzungen der Nase sogar mehrmals täglich. Auf diese Weise wird die ganze innere Nase von überflüssigem und verklebtem Sekret gereinigt. Das Salzwasser lässt die Schleimhäute abschwellen und unterstützt sie durch regelmäßige Stimulation in ihrer normalen Abwehrfunktion.
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- Wie wird das Kännchen gereinigt?
Halten Sie das Innere Ihres Kännchens stets sauber und entfernen Sie evtl. aufgetretenen Kalk- oder Schmutzbelag durch eine Reinigung mit Essig.
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- Bei welchen Beschwerden hat sich das Nasenkännchen als hilfreich erwiesen?
Bei häufigen Erkältungen, verstopfter oder laufender Nase, Neigung zu Entzündungen der Nasennebenhöhlen und Stirnhöhlen, Neigung zu Entzündungen der oberen Luftwege (Halsschmerz, Bronchitis und Mandelentzündung), Heuschnupfen und anderen allergischen Reaktionen der oberen Luftwege, Tätigkeiten in staubigen, verschmutzen oder klimatisierten Räumen sowie trockenen Nasenschleimhäuten.
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- Gibt es Kontraindikationen?
Es sind keine bekannt. Bei Fenstern in den Nebenhöhlen, akuten Entzündungszuständen und bei operativen Eingriffen im Nasenraum sollte vor der Nasenspülung der Arzt befragt werden.
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