Wege zum Frieden:
ERZÄHLEN, ZUHÖREN, VERSTEHEN
Die Dialogarbeit von Dan Bar-On

Christian Salvesen

Ist ein friedliches Zusammenleben der Menschen auf unserem Planeten möglich? Was hindert uns daran? Was waren und sind die Gründe für Hass, Feindschaft und Krieg? Lassen sie sich ausräumen? Sind wir fähig und bereit, zu lernen und unsere Einstellungen zu ändern? Nicht nur bedeutende Denker und Weise, wir alle stellen uns diese Fragen – immer wieder. Der israelische Psychologe Dan Bar-On engagiert sich seit Jahrzehnten für einen ganz handfesten, konkreten Weg...

Ist ein friedliches Zusammenleben der Menschen auf unserem Planeten möglich? Was hindert uns daran? Was waren und sind die Gründe für Hass, Feindschaft und Krieg? Lassen sie sich ausräumen? Sind wir fähig und bereit, zu lernen und unsere Einstellungen zu ändern? Nicht nur bedeutende Denker und Weise, wir alle stellen uns diese Fragen – immer wieder. Der israelische Psychologe Dan Bar-On engagiert sich seit Jahrzehnten für einen ganz handfesten, konkreten Weg: Die Mauern des Schweigens durchbrechen. Das betrifft den heutigen Nahost- und die vielen anderen Konflikte weltweit, aber auch unser eigenes alltägliches Leben.

Sprachlose Opfer
Tante Bella war in vielen Konzentrationslagern gewesen und hatte dabei alle Verwandten verloren. Wieder einmal lag sie völlig entkräftet in einem Viehwaggon, wohl auf dem Weg zum nächsten Lager. Doch diesmal war das Heu frisch. Es gab kein Gebrüll deutscher Wachen, als der Zug am nächsten Morgen hielt. Stattdessen wurden sie freundlich von einem Mann in einem weißen Anzug begrüßt. Es war der Prinz von Dänemark er empfing die jüdischen KZ-Überlebenden, jeden einzelnen persönlich.
  Die Weiterfahrt ins schwedische Rehabilitationsheim empfand Bella als Privileg. Schon allein die Zugtoilette benutzen zu dürfen! Doch auf der Toilette starrte ihr ein fremdes Gesicht entgegen. Erst nach mehrmaliger Überprüfung musste sie feststellen, dass es ihr eigenes Spiegelbild war. Sie hatte sich jahrelang nicht im Spiegel gesehen, nur die ausgemergelten Körper ihrer Leidensgenossinnen. Dass sie selbst auch so aussah, war ein ungeheurer Schock. Erst über vierzig Jahre später erzählte Bella ihrer Nichte davon. Das unerträgliche Gefühl von Verlorenheit und Einsamkeit hatte sie verdrängt.
  Die Nichte war eine Studentin von Dan Bar-On, Professor für klinische Psychologie an der Ben-Gurion-Universität in Beer-Sheva, Israel. Sie hatte ihre Tante Bella im Rahmen seiner Friedensforschung befragt. Bar-On kommentiert Bellas Geschichte in einem seiner Bücher so:
  „Dieses Beispiel zeigt, dass es ein gesellschaftliches Verschweigen und ein persönliches Verstummen gibt. Beide zusammen erzeugen eine „Verschwörung des Schweigens“, aufgrund derer nur einzelne Geschichten eine Chance haben, erzählt zu werden. Geschichten, die sowohl für den Erzähler als auch für den Zuhörer als akzeptabel gelten.“

Worum geht es hier? Um erlebtes Leid, seine Verarbeitung und seinen erlösenden, gewaltlosen Ausdruck im Erzählen. Tante Bella steht für viele Menschen, die den Holocaust überlebten, und für alle, die unsägliches Leid durch andere erfuhren. Den Traumatisierten fehlen die Worte und der geeignete Rahmen, um sich auszusprechen. So bleiben die Erinnerungen – umklammert von Gefühlen tiefer Scham, Wertlosigkeit und Verzweiflung – in einem inneren Gefängnis. Und wirken sich dennoch aus: Sie übertragen sich „stillschweigend“ auf die folgenden Generationen, können deren Lebensgefühl und das politische Klima der Gegenwart beeinflussen. Der Haken dabei ist, dass die allgemein akzeptierten Geschichten meist nicht den Schlüssel zur Öffnung liefern. Sie verdecken eher die individuelle Tragik, statt sie zu berühren.

Bar-Ons eigener Weg
Dan Bar-On, heute einer der wichtigsten Experten in Fragen interkultureller Konfliktbewältigung, fand einen passenden Schlüssel zum inneren Gefängnis. 1938 in Palästina als Sohn des jüdischen Hamburger Arztes Hans Bruno geboren, steht er nicht als neutraler Gelehrter da. Seine Forschungen betreffen ihn selbst. Die engere Familie wanderte zwar bereits 1933 nach den ersten Nazi-Schikanen aus und entkam so dem Holocaust. Doch Dans Kindheit und Jugend in der israelischen Hafenstadt Haifa war natürlich überschattet vom Heimat- und Prestigeverlust seiner deutschsprachigen Eltern und Großeltern.
  Als junger Mann wollte er mit dieser Vergangenheit Schluss machen, schloss sich im Kibbuz der neuen, kämpferisch-nationalen Bewegung der Israelis an und änderte seinen deutschen Familiennamen in Bar-On. Doch in den Kriegen von 1967 und 1973 begann die angestrebte Identität als Israeli zu bröckeln.
  „Als ich spürte, dass mein Leben auseinanderfiel, begann ich eine Therapie. In ihrem Verlauf lernte ich die Tatsache anzuerkennen, dass die Instabilität in Israel nicht aufhören würde, nur weil ich Mitglied in einem Kibbuz war.“
  Bar-On versuchte, seine deutsche Herkunft in sein Leben zu integrieren. Er distanzierte sich zunehmend vom Kibbuzleben und begann ein Studium der Psychologie und Soziologie an der jungen Ben-Gurion-Universität. In einem Artikel von 1970 befürwortete er die Gründung eines palästinensischen Staates, sehr zum Ärger seiner früheren Kibbuz-Anführer.
  In dieser Zeit fiel ihm auch auf, dass die leidvollen Erfahrungen europäischer Juden im Zionismus des aufstrebenden Staates Israel kein Gehör fanden. Sie störten. Das waren Versager-Geschichten. Holocaust-Überlebende galten im Kibbuz nicht etwa als Helden, sondern als Feiglinge. So errichteten sie eine Mauer zwischen ihrem neuen Leben in Israel und ihrer schrecklichen Vergangenheit in Europa – eine Mauer des Schweigens.
  Ihre Kinder aber spürten diese Mauer und bauten als Reaktion wiederum eine weitere Mauer auf. Und dasselbe galt für die Täter und ihre Kinder. Auch diejenigen, die an den Naziverbrechen beteiligt waren, hüllten sich in Schweigen, ließen ihre Kinder in einem Zwiespalt von aufwühlender Ahnung und bürgerlicher Beruhigung.

Die Kinder von Opfern und Tätern begegnen sich
Nach vielen Studien erkannte Bar-On, dass die gängigen Theorien nicht die individuelle Problematik erfassen können. Er entwickelte eine Methode des Interviews, mit denen er die Kinder von Opfern in Israel und die von Tätern in Deutschland befragte. Schließlich wagte er ein mutiges Experiment: In Deutschland wollte er erstmals die Kinder von Opfern und Tätern, von jüdischen Holocaust-Überlebenden und von NS-Verantwortlichen, in einem Seminar zusammenbringen. Sie sollten ihre Geschichte erzählen und einander zuhören.
  Natürlich gab es Berührungsängste. Martin Bormann, Sohn des gleichnamigen Reichsleiters und engen Vertrauten Hitlers, war einer der Seminarteilnehmer. Bormann und Bar-On hatten sich geschrieben, doch beide sahen der persönlichen Begegnung mit mulmigen Gefühlen entgegen. Als sie sich dann gleich am Anfang ihre Unsicherheit eingestanden, entwickelte sich sehr bald eine gegenseitige Offenheit und ergiebige Zusammenarbeit, die bis heute anhielt und als vorbildlich gelten kann. Auch die übrigen Teilnehmer waren natürlich nervös. Die Deutschen fragten besorgt nach, ob auch keine Journalisten dabei seien.
   An jenem ersten denkwürdigen viertägigen Treffen 1992 in Wuppertal nahmen zehn Deutsche und zehn Juden teil. Die Deutschen waren zwischen 44 und 62 Jahre alt, die Juden zwischen 26 und 53. Viele arbeiteten als Therapeuten und Sozialarbeiter. Lena, die jüdische Ehefrau von Dirk, dem Sohn eines Gestapokommandanten, eröffnete die Erzählrunde. Mit drei Jahren hatte sie 1941 in der Ukraine ein Massaker überlebt und war drei Jahre lang von ihrer Großmutter auf einem Dachboden versteckt worden. Später fand sie in Israel ihre Mutter wieder, ging nach Deutschland und heiratete dort.
  Martin Bormann berichtete von seiner Erziehung an der Nazi-Eliteschule „NAPOLA“ und wie er nach Kriegsende getrennt von der Familie in Österreich lebte. Als er erfuhr, was sein Vater im Nazi-Regime getan hatte, konvertierte er zum christlichen Glauben, den sein Vater verachtet hatte. Er trat einem katholischen Orden bei, arbeitete in den 60er Jahren in der Mission in Afrika und später als Religionslehrer in Deutschland.
  Die Teilnehmer der Gruppe sprachen Englisch, auch das Experiment selbst lief unter einem englischen Titel: TRT = „To Reflect and Trust“ (in etwa: „Nachdenken und vertrauen“). Es gab viele Tränen und Umarmungen. Obwohl etliche der jüdischen Gesprächspartner ihre gesamte Familie verloren hatten und auf sich gestellt aufgewachsen waren, schienen sich die Deutschen stärker entwurzelt zu fühlen. Ihre Familie, ihr soziales Umfeld war ihnen – nach dem Seminar ganz besonders – erschreckend fremd und unheimlich geworden.

Der Kreis des Vertrauens weitet sich aus
Doch alle Teilnehmer waren anschließend tief ergriffen von der Begegnung. Die Juden fühlten eine Befreiung von Hass gegen die Deutschen, die Deutschen eine Befreiung von Schuld. Alle wollten den Prozess der Verständigung fortsetzen. Und so geschah es auch.
  Im folgenden Jahr, 1993, traf sich die TRT-Gruppe in Israel – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und gefilmt von der BBC – dann in den USA und anderen Ländern. Das Projekt wurde so populär, dass 1998 im Rahmen der Hamburger Körber-Stiftung andere Konfliktparteien zum Dialog eingeladen wurden: Katholiken und Protestanten aus Nordirland, Farbige und Weiße aus Südafrika, Palästinenser und Israelis.
  Der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis ist besonders brisant. Er hat sich zum weltweiten Konflikt zwischen amerikanischem Kapitalismus und islamisch-terroristischen Fundamentalismus ausgeweitet. Ausgangspunkt und Zentrum des Konflikts ist aber die Verletzung der Menschenwürde. Immer wieder hören wir den Vorwurf von Muslimen, dass sie sich von den westlichen Großmächten, allen voran den USA, wie Menschen zweiter Klasse behandelt fühlen. Die Bilder und Nachrichten aus dem Irak und Palästina bestätigen das.
  Der von Bar-On angeregte TRT-Dialog-Prozess zwischen Juden und Palästinensern brachte schmerzhafte Einsichten. Nachdem Miriam ihre Geschichte als Holocaust-Nachkommin erzählt hatte und die Geschichte von Palästinensern anhören musste, begann ihre „Opfer-Identität“ zu bröckeln:
  „Als der nächste Palästinenser sprach, wand ich mich. Schon wieder war es eine Geschichte über Verfolgung, Angst und unerträgliche Erniedrigung. Ich konnte nicht glauben, was ich da hörte. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, dass meine jüdischen Mitmenschen diesen Leuten solchen Schmerz und solches Grauen zufügten. Ich wollte ihre Taten verteidigen, sie als Israels Bedürfnis nach Sicherheit begründen, als Schutz vor Terrorismus. Doch ich konnte nicht einmal mich selbst davon überzeugen.“ Schließlich führten die schmerzlichen Auseinandersetzungen jedoch zu einer unvergesslichen tiefen Herzensbegegnung aller Beteiligten.

Der eigene, alltägliche Friedensdialog
Auch wenn wir keine Nachkommen von Holocaust-Überlebenden oder Nazi-Schergen sind, die Arbeit von Dan Bar-On betrifft uns alle. Denn wir kennen die Mauer des Schweigens, die zugleich eine der Verurteilung ist. Denken wir doch nur an irgendjemanden, dem wir möglichst nie mehr begegnen möchten. Der uns beleidigt hat, vielleicht nur durch eine unabsichtliche Bemerkung. Wir sind verletzliche Wesen. Darin liegt auch die Würde des Menschen. Sich verletzt zu fühlen ist zutiefst menschlich. Das sollten wir als erstes akzeptieren.
  Der nächste Schritt ist ebenso menschlich, bedeutet aber eine Mutprobe. Ein Anruf: „Hallo, ich wollte nur sagen, ich möchte diese Sache zwischen uns bereinigen. Ich fühlte mich verletzt, aber lass uns darüber reden!“
  So oder ähnlich könnte unser persönliches Friedensangebot lauten. Wir sollten dabei weder sofortiges Einverständnis erwarten noch alles bis ins Detail planen. Wichtig ist:

  • Keine Vorwürfe
  • Nicht zu sehr in die Vergangenheit abschweifen.
  • Die eigenen Gefühle ehrlich äußern, doch dabei nicht dem anderen die Schuld für diese Gefühle geben.
  • Nachfragen, wie sich der andere gerade fühlt.
  • Ihm Zeit für Antworten geben, aufmerksam und geduldig zuhören.

Sollte es beim ersten Versuch der Kontaktaufnahme zu üblen Beschimpfungen kommen, beenden wir das Gespräch mit einem freundlichen “Danke, ich glaube, wir sollten hier jetzt abbrechen. Doch bitte, lass es uns noch einmal versuchen. Ich ruf dich wieder an…“
  Wir sind uns vielleicht nicht so recht bewusst, wo Krieg und Frieden eigentlich stattfinden. Da flimmern täglich die Bilder von Bombenanschlägen und Opfern auf dem Bildschirm. Das ist irgendwo weit weg und berührt uns womöglich kaum noch. Dann klopft unser Nachbar gegen die Wand. Beschwerde: Fernseher zu laut. Unvermittelt steigt eine Welle der Wut in uns hoch: „Dieses blöde Schwein! Ich könnte den…!“
  Das ist unser kleiner Privat-Krieg. Doch genau aus solchen Impulsen und emotionalen Reaktionen erhalten die Konflikte und Kriege in der ganzen Welt ihren Zündstoff und ihre Nahrung. Buddha und Jesus haben es deutlich verkündet: Die Wurzeln des Krieges liegen in jedem von uns, in Unwissen, Gier und Hass. Und dazu gehören eben leider auch die religiösen Überzeugungen. Die meisten Kriege wurden im Namen Gottes geführt. Gott als Deckmantel für Gier und Hass. Hier können und müssen die Begegnungen der Religionen für Verständigung und Aufklärung sorgen (siehe Kasten). Doch letztlich sind wir selbst für den Frieden in unserem Leben verantwortlich – in jedem Moment.


Autor: Christian Salvesen


Friedensarbeit im Internet
INEF (Christoph Weller, Uni Duisburg): www.friedensgutachten.de
Institut für Friedenspädagogik, Tübingen: www.friedenspaedagogik.de
Plattform Zivile Konfliktbearbeitung (“Frieden braucht Gesellschaft”): www.konfliktbearbeitung.de

Bücher von Dan Bar-On
Die „Anderen“ in uns – Dialog als Modell der interkulturellen Konfliktbewältigung. (Edition Körber-Stiftung)
Die Last des Schweigens. Gespräche mit Kindern von NS-Tätern. Erweiterte Neuausgabe (Körber-Stiftung)
Den Abgrund überbrücken. Mit persönlicher Geschichte politischen Feindschaften begegnen. (Körber-Stiftung)

Das aktuelle Buch:
Erzähl dein Leben! Meine Wege zur Dialogarbeit und politischen Verständigung. (Edition Körber-Stiftung, Hamburg 2004)

Dan Bar-On ist Professor für Psychologie an der Ben-Curion Universität in Israel und Co-Direktor von „PRIME“ (Peace Research Institute in the Middle East). Für sein Engagement für Frieden und Verständigung wurden ihm u.a. das Bundesverdienstkreuz und der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis verliehen.

Interreligiöses Forum in Edinburgh
Zum zweiten Mal findet in Edinburgh/Schottland das „Internationale Festival der Spiritualität und des Friedens im Mittleren Osten“ statt, und zwar vom 14. 2. – 6. 3. 2005. Einer der Begründer und Leiter dieses Festivals ist Dr Neil Douglas-Klotz. Neben seinen Forschungen zum aramäischen Urtext der Jesus-Worte lehrt er die universellen Friedenstänze, die sein Lehrer Samuel Lewis aus dem Sufismus entwickelte. Seit Jahrzehnten tragen sie weltweit zur Herz-Begegnung der Menschen bei. Musik und Tanz können die ideologischen (politischen und religiösen) Barrieren oft besser überwinden als Vorträge und Diskussionen. So spielen sie auf diesem Festival – wie auch das Geschichten-Erzählen und alle visuellen und darstellende Künste – eine gleichberechtigte Rolle neben der verbalen Vermittlung und Auseinandersetzung. Dazu kommen gemeinsame Meditationen, Gebete, Rituale, Friedensmärsche, Mahlzeiten und vieles mehr.
Es gibt im Nahen und Mittleren Osten neben Juden, Muslimen und Christen etliche Religionsgemeinschaften, die hierzulande kaum bekannt sind. Etwa die Bahai’i oder die Anhänger des Zarathustra. Wir sind auf diesem Festival eingeladen, die Lebensweisen der unterschiedlichen Gemeinschaften mitzuerleben. Grundthema ist das Verstehen der Anderen mit dem Ziel des Friedens. Dazu gehört natürlich auch der theoretische Aspekt: Zu erkennen, worauf es bei der Verständigung ankommt. Vorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare und Workshops zu Themen wie „Gewaltlose Kommunikation“ oder „Unvoreingenommenes Hören“ („Deep Listening“) vermitteln hier wirksame Methoden. Herausragende Persönlichkeiten wie der dreimal zum Friedensnobelpreis nominierte Elias Chacour inspirieren durch ihre Menschlichkeit. Info: www.eial.org

Woche der Brüderlichkeit
Unter diesem Motto organisieren die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit alljährlich im Frühjahr eine Vielzahl von Veranstaltungen, die über ganz Deutschland verteilt sind. Höhepunkt dabei ist die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille. 2004 wurde sie an Joschka Fischer vergeben, 2005 erhält sie Peter von der Osten-Sacken vom Berliner “Institut Kirche und Judentum” – am 6. März in Erfurt. Die Laudatio wird Bundesinnenminister Otto Schily halten. Die Woche der Brüderlichkeit (6.-11. 3. 2005) steht im Zeichen der Aussöhnung, nicht nur zwischen Juden und Deutschen bzw. Christen, sondern zwischen allen Konfliktparteien.
Infos unter:
www.deutscher-koordinierungsrat.de
www.klak-christen-und-juden.de
www.ikj-berlin.de


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