Sein Leben neu ordnen
- Fünf Goldene Regeln für eine gelungene Reinkarnationstherapie

Jarek Mironski

Rückführungen in vergangene „Leben“ – was auch immer man darunter verstehen mag – können aktuelle emotionale Blockaden aufdecken und erklären. Aber die Entdeckung der Ursache für gegenwärtige Verhaltensmuster reicht nach Meinung des polnischen Reinkarnationstherapeuten Jarek Mironski für den Erfolg der Therapie nicht aus: Das alte Problem muss einprägsam verabschiedet und eine Zukunftsvision an dessen Stelle eingepflanzt werden.

Rückführungen in vergangene „Leben“ – was auch immer man darunter verstehen mag – können aktuelle emotionale Blockaden aufdecken und erklären. Aber die Entdeckung der Ursache für gegenwärtige Verhaltensmuster reicht nach Meinung des polnischen Reinkarnationstherapeuten Jarek Mironski für den Erfolg der Therapie nicht aus: Das alte Problem muss einprägsam verabschiedet und eine Zukunftsvision an dessen Stelle eingepflanzt werden.

Als ich vor einigen Jahren mein Diplom als Reinkarnationstherapeut erhielt, erfuhr ich, dass die meisten Patienten – in der Regel etwa ein halbes Jahr nach der Therapie – melancholisch, deprimiert und mit einem Gefühl totaler Sinnlosigkeit beseelt zurückkehren. Für mich galt es, die Ursache dieses Problems zu entdecken, also bohrte ich in vergangenen Inkarnationen, aber ohne aufschlussreiche Ergebnisse. Im Gegenteil, ich kam selbst einer tiefen Depression recht nahe.
  Man könnte meinen, dass die Methodik solcher „spirituellen Heilverfahren“ wie der Reinkarnationstherapie heute noch in den Kinderschuhen steckt. Bislang gibt es keine Publikationen über die Grundsätze, wie ein Therapeut beim direkten „Berühren der Seele“ (denn genau das ist es, was er mit seinem Patienten beim Rückblick macht) vorzugehen hat, damit auch niemandem (unbeabsichtigtes) Leid widerfährt. Wie soll zudem der sittliche Aspekt eines solchen Eingriffs in das Geistige zufriedenstellend geklärt werden, wenn wir nicht einmal in der Lage sind, Eingriffe in die Materie – wie z.B. Klonen oder Organtransplantationen – ethisch klar zu differenzieren? Es gibt einfach keine eindeutig präzisierten, universellen Regeln, die für alle – unabhängig von Kultur oder Religion – geltend gemacht werden können. Und es wird wahrscheinlich lange dauern, bis es sie gibt. Dieses überaus weite Feld gilt es zu erforschen.
  Aufgrund unangenehmer Erfahrungen habe ich im Lauf der Jahre „Fünf Goldene Regeln“ zusammengestellt, die die Reinkarnationstherapie zu einem zwar mehrwöchigen, jedoch – wie sich gezeigt hat – sehr effektiven Heilungsprozess erweitern. Sie sollen insbesondere dem Patienten helfen, seinem Therapeuten nicht „zum Opfer zu fallen“, der schließlich auch nur ein Mensch ist, im Laufe seines Arbeitslebens also Fehler begeht und (hoffentlich) aus ihnen lernt.

In uns ist bereits alles vorhanden
Zuallererst wirft sich die Frage auf, ob es Reinkarnation überhaupt gibt. Für mich bietet diese Theorie eine durchaus sinnvolle Erklärung all dessen, was um uns herum geschieht, doch tun meine persönlichen Überzeugungen hier nichts zur Sache. Eine Reinkarnationstherapie, wie ich sie praktiziere, verstehe und empfinde, verlangt von niemandem den Glauben oder Nicht-Glauben an eine Wanderung der Seele. Sie ist keinerlei Beweis für eine etwaige „einzige Wahrheit“. Bisher hat niemand wissenschaftliche Beweise liefern können.
  Das Phänomen, sich selbst in der Vergangenheit in vielen unterschiedlichen Rollen zu sehen, kann auf vielerlei Weisen erklärt werden: etwa als Manifestation des großen Geistes unserer Ahnen (wie die Indianer es wahrscheinlich tun würden), etwa als genetisch fest verankertes Erinnerungsmaterial, etwa als die mystische und ungewöhnliche Fähigkeit des menschlichen Geistes, durch Zeit und Raum zu reisen… oder sogar, wie manche „Gelehrte“ behaupten, als latentes Symptom einer Multiplen Persönlichkeit.
  Tatsächlich existieren Tausende von Interpretationsmöglichkeiten. Unabhängig davon, welche nun wahr sind, können uns die bei einer Sitzung entdeckten Inkarnationen vergegenwärtigen, dass bereits alles in uns ist – Täter wie Opfer, Gestern wie Heute, Männliches wie Weibliches, engstirnige wie weite Horizonte, blankes Entsetzen sowie ein Gefühl totaler Sicherheit... kurz: ALLES!
  Jeder Mensch verfügt über eine gewaltige, unbegrenzte Bandbreite an Gefühlen und vermag mittels ein klein wenig Praxis ihrer aller Herr und Meister zu werden. Jedwede Möglichkeit ist uns von vornherein gegeben – wir können eine Aura um uns herum schaffen, wie wir sie wollen, und unsere eigene, gewünschte Realität kreieren.

Die Begegnung mit den Emotionen
Erinnerungen aus vergangenen Leben sind meist unmittelbar mit einer aktuellen, im häufigsten Falle problematischen Lebenssituation der Patienten verbunden. Dabei spielen detailgetreue historische Fakten für unser emotionales Erinnerungsvermögen überhaupt keine Rolle. Ich persönlich kenne niemanden, dem es gelungen wäre, einen logischen und überprüfbaren Lebenslauf der letzten paar Inkarnationen niederzuschreiben. Derartige Visionen werden meist als schleierhaft, abgerissen (wie Träume) oder als Echos frühester Kindheit erlebt.
  Wer in sein Unterbewusstsein eintaucht, steht seinen Emotionen von Angesicht zu Angesicht gegenüber und schneidert diesen passende Geschichten zu – wie ein Kind, das fehlende Stücke im Puzzlespiel mit seinen Buntstiften ausfüllt. Demnach kann alles Mögliche „erzählt“ werden. Zum Glück spielt es aber für das Ziel einer Therapie keine Rolle, ob jene Person die auf dem Scheiterhaufen verbrannte, Jeanne  d’Arc war oder nicht. Vielmehr zählt die dabei zu Tage kommende Problematik, sich beispielsweise mit seinen Kindern auszusöhnen und sie zu lieben, wenn man in ihnen seiner Richter und Henker gewahr wird.
  Obwohl also Helden wie Orte der erlebten Rückführungsvisionen eher unwahrscheinlich erscheinen, so sind innere Überzeugungen, Leiden und während einer Sitzung vergossene Tränen durchaus real und brandaktuell.
  Eine Therapie wiederum dient ausschließlich der Heilung, sollte also die Aufmerksamkeit des Menschen aufs Hier und Jetzt lenken und dazu verwendet werden, den Weg in eine bessere Zukunft zu weisen. Andernfalls erinnert das Bohren in alten Leben/Zeiten eher an sinn- und zielloses Dahinvegetieren im Keller.

Hemmende Denkstrukturen erkennen und korrigieren
Während einer Therapie berühren wir die bloße Seele. Anstatt uns nun mit der Richtigkeit historischer Fakten herumzuschlagen, nutzen wir diese Gelegenheit, um herauszufinden, dass unser Inneres ein weites Feld voller Erfahrungen und Zukunftsszenarien birgt – noch dazu beliebig und nach Wunsch formbar. So können wir jedes uns am Vorankommen hindernde Problem aus verschiedenen Blickwinkeln, Zeiten, Kulturen, Persönlichkeiten und vor allem aus enormer Distanz heraus betrachten. Derartige Einsichten machen es möglich, uns auf mentaler Ebene vollkommen zu bereinigen, um hinterher auf der materiellen Ebene das zu erleben, was für uns wichtig ist.
  In jedem Falle zeigen die erlebten „Geschichtsfilme“ ein deutliches Bild tief verankerter, oft hemmender Denkstrukturen, die meist korrigiert werden sollten. In diesen malerischen und kostümierten Ausgaben unserer selbst kommen Dinge zum Vorschein, die unser Verstand in der Realität blockiert und nicht zu Tage treten lassen will. Leider bringen Rückführungserlebnisse häufig auch verdrängte, traumatische Erlebnisse frühester Kindheit (dieses Lebens) ans Licht. Insofern ist es aber viel einfacher, eine Schändung durch einen Barbaren früherer Zeiten zu verarbeiten als zum Beispiel eine vom eigenen Vater verursachte. Wenn es nun gelingt, jenes Trauma nichtig zu machen, spielt es keine Rolle, wer die „Helden“ waren und wann es sich abgespielt hat. Wichtig ist nur, dass die Rückführung eine solide Ordnung in Verstand und Seele zugelassen hat.

Fallbeispiel: der Unternehmer Werner
Dem Unternehmer Werner gelang es, eine große Firma aufzubauen, was ihn beruflich sehr ausfüllte. Mangel jedweder Art war ihm fremd, Kreativität bestimmte sein Leben. Ständig aktiv, unternehmungsfreudig und zunehmend reich, wurde er leider auch zunehmend arrogant gegenüber Menschen, denen das Glück nicht so hold war.
  Im Laufe seines Scheidungsprozesses ging er jedoch fast bankrott. Als er zur Therapie kam, funktionierte er nur noch an den Grenzen seiner Möglichkeiten. Zwar beschäftigte seine Firma immer noch eine Menge Menschen, doch blieben die märchenhaften Erfolge von früher aus, und Werner begann sich selbst genauso zuzusetzen wie zuvor allen anderen Pechvögeln. Außer dieser Schmach quälte ihn die Stimme seines Gewissens. Seinerzeit hatte er nämlich seiner sterbenden Schwiegermutter geschworen, sich auf ewig um ihre Tochter (finanziell) zu kümmern, auf dass es ihr niemals an etwas mangeln möge. Obwohl er sich immer als Ehrenmann betrachtete, schickte er seine Ehefrau nun fort und verdammte sie damit zu einer bescheidenen Existenz.
  Zudem sehnte er sich innigst nach Liebe, die er – wie er meinte – niemals wirklich erfahren hatte. Alles in allem fühlte Werner sein gesamtes Leben den Bach hinunter gehen.
  Eine reinkarnationstherapeutische Sitzung machte deutlich, dass derartige Schwüre immer wieder von ihm an seine Ex-Ehefrau geleistet worden waren – als Untergebener und Vasall. Nicht zum ersten Mal also war er gezwungen, sie lebenslang mitzufinanzieren. Schon immer wohnte seinem Geiste der Wunsch inne, sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen; doch seit dem Kennenlernen hatte Werner eine irrationale Angst, dafür bestraft zu werden.
  Auch in etlichen anderen Leben wurde Werner ausgenutzt. Und zwar zog er stets verräterische, gierige Frauenzimmer an, die – eigentlich nur sein Vermögen heiratend – ihr Herz insgeheim irgendwelchen Ärmlingen und Pechvögeln schenkten. Diese Erfahrung ließ in Werner die Überzeugung aufkommen, innige und bedingungslose Liebe sei ein Privileg der Bitterarmen.
  Und alles fügte sich wunderbar zusammen! Aufgrund der miserablen Situation seiner Firma konnte Werner, ohne Einbuße seiner Ehre, seiner Frau mit Genugtuung den Luxus verwehren und sich als zeitweiliger „Ärmling“ den Weg für heiße Liebesabenteuer eröffnen. Dies bedeutet, Macht zu haben!
  Das Problem bestand lediglich darin, dass unser Unternehmer sich ein wenig in all dem verloren hatte. Einerseits bedrückte ihn das lebenslange Mitfinanzieren seiner Frau und schuf den Wunsch nach Rache, andererseits fühlte er die Notwendigkeit, sich fürs gebrochene Wort zu bestrafen. Zudem sehnte er sich nach „armer“ Liebe und gleichzeitig verachtete er die Armen. Geld zu scheffeln brauchte er zur persönlichen Entfaltung, aber gleichzeitig fürchtete er, damit gierige Frauen anzuziehen.
  Im Laufe seiner Therapie genügte es, eine Entscheidung zu fällen, was er denn glauben, was er kreieren und was er erleben möchte.

Das Kapitel eindeutig beenden
Etliche Therapeuten behaupten, allein das Entdecken einer Problemursache stelle schon 90 Prozent einer Heilung dar. Ich aber meine, das Wissen um die Ursache ist erst der Anfang, eine Ausgangsbasis, die keinerlei größere Veränderungen mit sich bringt. Rückführungstherapien sind nämlich komplexe Operationen an der lebendigen Seele selbst, weshalb man seine Patienten nach Erstellen phänomenaler Diagnosen auf keinen Fall sich selbst überlassen sollte. Schließlich dürfen Chirurgen ihre Patienten auch nicht aufschneiden und dann fortschicken, damit jene ihr Inneres selbst begutachten.
  Die menschliche Psyche begreift in Form von Bildern und Gefühlen, wobei sie alle Ereignisse ganz genau in Erinnerung behält. Wenn der Vorhang also nicht definitiv fällt, bedeutet das, dass derselbe Akt immer noch währt. Ihre Art zu begreifen entspricht der einfacher Menschen, die Zeitabläufe mittels wichtiger Ereignisse unterteilen, etwa mittels Kriege, Brände, besonderer Feierlichkeiten... Demnach geschehen Dinge zum Beispiel „vier Winter nach der großen Flut“. Erst mit Hilfe gewaltiger Begebenheiten werden Zeitpunkte, da die Welt sich verändert hat, wirklich eingeprägt und tief verankert.
  Auf bewusster Ebene brauchen wir ebenfalls deutliche Signale oder spektakuläre Vorkommnisse, um tatsächlich zu begreifen, dass etwas nun wahrhaftig zu Ende gegangen ist, sich niemals wiederholen wird und dass wir nun einen „neuen Film drehen“. Insbesondere tief berührte Personen müssen eine Gewissheit erlangen, dass ihre vergangenen Dramen sich niemals wiederholen werden. Für sie sollte der Vorhang also besonders pompös fallen. Dies kann in Form eines zeremoniellen Aktes innigster Vergebung oder anderer Rituale geschehen. Je mehr Theatralik, Symbolik, Gestik, ja sogar Kitsch darin, desto besser. Wichtig sind dabei vor allem wirkliche und engagierte Emotionen. Alsdann gelangt eine klar präzisierte Entscheidung (sich selbst und sein Leben zu verändern) in die Akasha-Chronik – und nichts in der realen Welt vermag sich dieser Entscheidung zu widersetzen.
  Zudem ist es völlig gleichgültig, ob das „pompöse Spektakel“ in der mentalen oder materiellen Welt geschieht. Hauptsache, es wird deutlich und gewiss, dass ein konkretes Szenario seinen endgültigen Abschluss erreicht hat und das Leben nun einem neuen Drehbuch folgt. Wir betrachten das Problem von nun an als erledigt, und dieser Erfolg gerät niemals in Vergessenheit. Sollten wir irgendwann einem ähnlichen Dilemma begegnen, wird es uns kaum bis gar nicht mehr berühren. Vielmehr werden wir ihm wie gegen eine bestimmte Krankheit geimpft begegnen – ohne Schmerzen und größere Erschütterungen.
  Allerdings bedeutet solch ein „Abschließen“ noch nicht das Ende der Therapie, denn in den Untiefen unserer Psyche schlummert noch eine letzte, kleine Falle.

Neue Lebensentwürfe ersetzen alte Blockaden
Auf das Entfernen alter Belastungen reagiert unser Unterbewusstsein nämlich wie ein alter Mensch, dem man sein geliebtes antikes Möbelstück wegnimmt. Ganz gleich, wie ramponiert und hässlich es war, wird er alles daransetzen, es wiederzubekommen oder die leere Stelle mit etwas Vergleichbarem zu füllen. Genauso verhält es sich mit unseren Problemen. Mag es noch relativ einfach erscheinen, sie zu entdecken und zu beseitigen, so kann doch niemand der gewaltigen, vor langer Zeit mobilisierten Kraft der Entscheidung trotzen, welche genau diese Probleme ausgewählt hat. Eben jene nun nicht mehr nötige und doch vorhandene Kraft ist es, die dazu führt, dass ein Mensch nach ähnlichen, vielleicht sogar noch schlimmeren Kniffligkeiten sucht und schließlich völlig deprimiert und resigniert zum Therapeuten zurückkehrt.
  Die Sache schaut jedoch ganz anders aus, wenn man dieses gewaltige Energiepotential zur Bekräftigung neuer Affirmationen und Pläne nutzbar macht. Die Therapie besteht nämlich nicht darin, das „Böse“ zu beseitigen, sondern es mit „Gutem“ zu ersetzen. Damit es auch erschaffen werden und existieren kann, verlangt dieses „Gute“ die Arbeit, Aufmerksamkeit und Kraft eines jeden selbst. Doch hier genug – die Arbeit mit Affirmationen stellt ein eigenes, weites Feld dar.

Die Fünf Goldenen Regeln
Eine Rückführung erscheint nur dann wirklich notwendig, wenn bei unserem Vorankommen zum Glück irrationale Barrieren auftreten. Darüber hinaus existiert die Vergangenheit nicht (mehr) – und was nicht existiert, ist Illusion! Im Laufe der Therapie müssen wir einzig klarstellen, was wir aus unserem Leben entfernen und was wir neu erfahren wollen. Schließlich bleibt nur noch, sich selbst und seine Wirklichkeit neu formend diesem Ziel konsequent zu folgen.

  • 1. Grundlage zur Rückführung
    Jeder Schritt ist nur dann sinnvoll, wenn er der Erschaffung von etwas Neuem dient. Vor der Rückführung sollte jeder Mensch klar präzisierte Zukunftsvisionen bereithalten, also sein Ziel klar vor Augen haben und dabei sich selbst in einer neuen Rolle sehen können.
  • 2. Hauptthema
    Eine rückführungstherapeutische Sitzung verlangt danach, konsequent nur die erste Ursache jener Blockade ans Licht zu bringen, die ein Erreichen des persönlichen Zieles unmöglich macht.
  • 3. Endgültiges Abschließen
    Nach dem „Lösen des Rätsels“ gilt es, noch auf tiefer geistiger Ebene jenes erschwerende Lebenskapitel auf besonders spektakuläre Weise abzuschließen. Das Unterbewusstsein muss ein klares Finale erleben, erfahren, sehen und ergründen.
  • 4. Zukunft
    Die Rückführung muss mit der Erschaffung einer neuen Glücksvision anstelle der alten entfernten Blockaden beendet werden.
  • 5. Selbst-Arbeit
    Nach der Therapie sollte man selbständig über einen Zeitraum von sechs Wochen mit seiner (persönlich gewählten) Affirmation arbeiten.

Die Welt, in der wir leben, wird von entgegengesetzten Kräften beherrscht: Hass und Liebe, heiß und kalt, Entstehen und Vergehen, Schaffen und Zerstören... Sie alle haben ihren Sinn. Wenn zum Beispiel ein altes, marodes Bauwerk nicht einmal mehr der Restauration wert ist, erweist sich die Kraft der Zerstörung als durchaus sinnvoll und sogar unüberwindbar.
  Die Kunst zu leben besteht darin, die richtigen Kräfte zur richtigen Zeit zu nutzen, also geschickt mit den Gegensätzen zu jonglieren. An der Schwelle zum Neuen Zeitalter erleben wir eine Zeit der Neuordnung nach der vergehenden Ära. Alte Strukturen müssen zerstört und „versteinerte“, nicht aktuelle Überzeugungen beseitigt werden. Mit diesen „Aufräumarbeiten“ sollte ein jeder bei sich selbst beginnen – ganz nach dem Prinzip: Kehren wir den eigenen Hof, so wird die Welt schon sauber. Wer nicht bereit ist, Neuordnungen im Bereich seines Inneren vorzunehmen, wird wohl gezwungen werden, dies auf materieller Ebene zu tun... so wie es unter anderem nach den Überschwemmungen in Europa, den Tornados in Amerika oder nach dem Einschlag des gewaltigen Tsunamis in Asien geschehen muss. In vielen Häusern dieser Welt schlug derselbe Tsunami auf die Emotionen ein und zeigte dabei, was unbedingt einer Veränderung und Heilung bedarf.
  Jeder von uns hat den freien Willen sowie die Wahl, auf welche Weise er sich bereinigen möchte. Mir erscheint der Weg des Geistes sicherer und interessanter.


von Jarek Mironski

Ins Deutsche übertragen von Michael Maria Mironski

Jarek Mironski, geb. 1959, studierte an der Uni Lodz und Krakau Geschichte, sowie Jura an der Uni Bochum. Gleichzeitig vertiefte er sein spirituelles Wissen. Die universellen Gesetze um das Schicksal und Glück des Menschen sind sein eigentlicher Lebensinhalt geworden. Breit gefächerte therapeutische Arbeit, Seminare zu Psychokybernetik und Steinkreisen; Energiepyramiden. In Polen ist er bereits als Schöpfer innovativer Therapiemethoden und als Autor bekannt.
Kontakt: Centrum des Wissens, Karpfenweg 3a, D-26197 Huntlosen, Tel/Fax 04487-980 610, eMail: piramiro@t-online.de
www.horuspyramiden.org


 


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