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Durch Musik die Seele berühren
Der Artikel von Joga Dass liefert Einblicke in die Hintergründe des Kammertones. Er zeigt, wie wertvoll es ist, mit neuen Formen der Musik zu experimentieren. Ohne großen Aufwand ist es heute möglich, jedes Musikinstrument auf C 256 Hz oder A 432 Hz einzustimmen und damit jede Form von Musik auf der Basis von 8 Hz zu spielen und zu hören.
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Am Anfang war das Wort, ein Ton, der Urlaut OM oder die Zahl Eins. Die Zahl Eins erscheint in allen Kulturen als Ursprung, der die latenten Eigenschaften aller möglichen Seinsebenen im Keim enthält. Pythagoras hat dieses Wissen vor ca. 2.500 Jahren in der pythagoräischen Tafel, dem Lamdoma, aufgezeichnet und erkannt, dass die in der Natur, in der Musik und in der Seele des Menschen wirkenden Gesetze identisch sind. Es lag und liegt nahe, diese Harmonik therapeutisch zu nutzen, als ganzheitliche Behandlung von Dissonanzen.
Wenn diese beiden Punkte exakt eingehalten werden, entsteht ein optimales harmonisches Ganzes, das einen ausgleichenden Einfluss auf alles Lebende hat. Der Kammerton ist ein genereller Bezugston in der Musik, auf den sich Musiker/innen einigen, damit sie mit verschiedenen Musikinstrumenten zusammen spielen können. Sauveur war einer der Ersten, die sich mit der Bestimmung eines musikalischen Kammertones auseinander setzte. Er kommt in seiner Veröffentlichung aus dem Jahr 1713 auf sein Ursprungsproblem zurück, der Bestimmung des musikalischen Kammertones. Als äußerste Wahrnehmungsgrenze vom Ohr fand er 16 Hz für den tiefsten und 32.718 Hz für den höchsten Ton heraus. Sauveur legte C 256 Hz als Kammerton fest. Im Jahr 1939 gab es in London eine internationale Stimmkonferenz, bei der A 440 Hz als internationaler Kammerton festgelegt wurde. Rudolf Steiner hatte sich schon in den 20er Jahren ausführlich mit dem C 128 Hz auseinandergesetzt. Einige Aussagen von ihm und anderer belegen die Bedeutung von C 128 Hz: Nachfolgend noch einige Hinweise auf die Verankerung von 8 Hz im Menschen: Dr. Puharich konnte einen beständigen 8 Hz Puls an den Händen eines Heilers messen. Er stellte fest, dass die Intensität dieses Signals ein Indikator für die Heilkraft des Heilers ist. Dr. Robert Beck, ein Atomphysiker, ist um die ganze Erde gereist, um die Gehirnströme von Heilern zu messen. Er fand heraus, dass alle Heiler während ihrer Heilarbeit das gleiche Gehirnwellenmuster von 7,8 - 8 Hz aufweisen, unabhängig von ihrer Methode oder den Widersprüchen zwischen ihren Methoden. Forschungen im Institute of Heartmath in USA ergaben, dass das Herz im Zustand der Liebe auf 8 Hz schwingt. Das entspricht der Hauptresonanzfrequenz der Erde (Schumannfrequenz) und dem Bereich der Alphawellen im Gehirn. Ein liebendes Herz, ein entspannter Geist und das elektromagnetische Schwingungssystem der Erde liegen auf einer Wellenlänge. Es gibt eine schöne Formel von Jonathan Goldman: Intention + Frequenz = Heilung Ohne großen Aufwand ist es heute möglich, jedes Musikinstrument auf C 256 Hz oder A 432 Hz einzustimmen und damit jede Form von Musik auf der Basis von 8 Hz zu spielen und zu hören. Es muss nur getan werden. Für die Musiker unter Euch nun ein paar praktische Hinweise. Saiteninstrumente wie Gitarren, Celli, Geigen usw. sind am einfachsten mit einer entsprechenden Stimmgabel oder mit einem Stimmgerät runterzustimmen. Wenn ihr zur Gitarre singt, probiert mal beide Möglichkeiten aus und achtet auf den Unterschied. Für Flöten und andere Blasinstrumente besteht die Möglichkeit, Stimmringe einzusetzen, um die Luftsäule entsprechend zu verlängern. Keyboards lassen sich in der Regel auch problemlos runterstimmen. Klaviere runterzustimmen ist ein wenig aufwendiger, doch es geht.
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