Macht Älterwerden Sinn? oder: Die Kunst älter zu werden

Dr. Dieter Mueller-Harju

Wir wissen alle, dass der Tod unausweichlich ist. Und nicht wenige von uns vergessen oder verdrängen dies in der Hektik des Alltags. Doch da gibt es etwas vor dem Tod: unser Leben hier und heute, unser Leben als der Mensch, der wir sind. Es gibt ein Leben vor dem Tod – doch wie können wir unserem Älterwerden mehr Sinn geben?

Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel,
so jung wie deine Hoffnung, so alt wie deine Verzagtheit.

(Albert Schweitzer)

Wir wissen alle, dass der Tod unausweichlich ist. Und nicht wenige von uns vergessen dies in der Hektik des Alltags, ihres Ehrgeizes und ihrer Sorgen. Häufig ist es eher ein Verdrängen dieses Unausweichlichen. Denn es fehlt in unserer Kultur noch an einer persönlichen und geistigen Haltung zum Tod.
Und unser Leben nach dem Tod? Ja, dieses eine Leben kann es wohl nicht gewesen sein. Doch da gibt es etwas vor dem Tod: unser Leben hier und heute, unser Leben als der Mensch, der wir sind. Es gibt ein Leben vor dem Tod – und davon soll hier die Rede sein. Und davon, ob oder besser wie Älterwerden Sinn macht.
Vielleicht denken Sie: Na klar, es muss ja wohl einen Sinn machen! Die Frage ist aber, welchen? Nun, gut – hier einige grundsätzliche Gedanken eines Mannes, der andere dabei unterstützt, eigene Antworten zu finden, und für sich selbst einige gefunden hat.
Natürlich ist es mir nicht möglich, umfassend Antworten zu geben. Wir befinden uns in umfangreichen transformatorischen Prozessen. Wirtschaftliche, informationstechnologische, internationale, ökologische und demographische Entwicklungen erfordern qualitativ neue Antworten für die Gestaltung von Gemeinschaft und Leben – und das betrifft insgesamt die Frage, wie Lebensläufe und Älterwerden sinnvoll gestaltet werden können. Von Seiten der Politik sind keine Antworten zu erwarten, zu sehr ist sie mit sich selbst beschäftigt, befindet sich schon lange in einem Sinnvakuum – und braucht selbst eine qualitative Erneuerung. Die Bezeichnung unserer gesellschaftlichen Gegenwart als eine "verkalkte Republik" (R. Podszun) bringt dies treffend zum Ausdruck. Hier nun meine sieben Antworten:

  1. Wenn das gewohnte, bisher vorgegebene Lebenslauf-Modell zerfällt, ist es höchste Zeit für etwas qualitativ Neues. Dies ist die historische Chance zur Neugestaltung unserer Gemeinschaft und zur persönlichen, geistig-seelischen Entwicklung! Die Wurzel dieser Erneuerung liegt im Geistigen, und diese gründet in jedem einzelnen. Jeder einzelne ist heute mehr denn je herausgefordert, in seinem Inneren nach kreativen Antworten für sein Leben zu suchen und sie außen zu gestalten.
    Im wesentlichen geht es heute um eine Metanoia unseres (Berufs-)Lebens, das bedeutet, eine "innere Umkehr", eine Änderung der eigenen Lebensauffassung, damit eine andere, neue Sicht und Gestaltung unseres Lebens entstehen kann. Letztlich geht es um Antworten auf die wesentlichste aller Fragen: Wie kann Leben sinnvoll gestaltet werden? Älterwerden macht nur Sinn, wenn wir das Warum und das Wie wissen. Dann können Mut und Motivation zum Leben entstehen; denn wer Angst vor dem Sterben hat, hat auch Angst vor dem Leben.
    Und das ist meine erste Antwort auf die hier gestellte Frage: Älterwerden macht dann Sinn, wenn wir uns dem Leben und ebenso seiner Endlichkeit öffnen. Das ist es, unser Leben!
    Und der Sinn des Lebens? Letztlich geht es um Ent-Wicklung, darum, die/der zu werden, die/der frau/mann ist: Coming home! Es geht um einen fortschreitenden geistigen und persönlichen Reifungsprozess, der in einen allumfassenden Sinnzusammenhang eingebettet ist. Der Wesenskern eines Menschen erschließt sich durch sein Werden, das sich in seinen inneren und äußeren Taten spiegelt. Wachsende Reife kann dann beim Älterwerden zu "sinnvollen" Fragen führen wie: "Aber was ist mit unseren Seelen? Können wir sicher sein, dass auch sie überall ankommen, wo wir schon sind? Oder folgen sie uns mit großem Abstand? Ist vielleicht deshalb alles so kalt, so seelenlos geworden?" Wer diese Frage stellt, ist ein "alternder" Musiker mit Herz und Verstand, ein "neuer Alter" im besten Sinne, der im Jahr 2000 66 Jahre geworden ist: Udo Jürgens.

  2. Wir brauchen qualitativ neue Antworten für eine sich neu formierende Gesellschaft, eine zunehmende "Gesellschaft der Älteren", in der die Lebenserwartung weiter steigt. Ein Generationenwandel spiegelt sich auch bei den Älteren wider. Man spricht von den "jungen", ja, von den "neuen Alten". Doch was bedeutet eigentlich "Alter"? Wann sind denn Mann und Frau alt? Bemisst sich das wirklich nach den Lebensjahren? Und warum mögen ältere Menschen ungern als "Alte" bezeichnet werden?
    Letzteres ist schnell erklärt: Jeder Mensch will gebraucht werden, zu etwas "nütze" sein. Doch in einer Gesellschaft, in der "Ältere" nicht mehr im Berufsleben gebraucht werden, ja, ältere Menschen gar in Altersheimen "abgestellt" werden, erfolgt eine Ent-Wertung. Und hat man nicht seinen Selbstwert im bisherigen Leben erkennen und schätzen gelernt, entwertet man sich selbst. Die generationenübergreifende Integration findet in unserer Gesellschaft (noch) nicht statt.
    Wertvoll ist in einer materiell orientierten Gesellschaft nur, wer an der materiellen Gewinnschöpfung mitarbeitet. Ältere Menschen, vor allem die "50 Plus"-Generation, werden zwar jetzt mehr und mehr "an-erkannt", doch lediglich als neue Konsumentengruppe. Wieder ist das Materielle die Triebfeder gesellschaftlicher Gestaltung. Bei allem Wohlstand ist unsere Gesellschaft geistig verarmt.
    Ich weiß, diese Erkenntnis ist nicht neu. Aber es besteht heute eine größere Chance, mehr "Geist", mehr "Spirit" in unser Leben hineinzubringen, da eine neue Generation, die "jungen Alten", andere, qualitativ höhere Ansprüche zu stellen gelernt haben. Und dies nicht nur in materieller Hinsicht. Zudem: die Grenzen zwischen jung und alt verwischen mehr und mehr. Die Musiker der kubanischen Band "Buena Vista Social Club" etwa – sind diese alt? Da kenne ich viele "Jüngere", denen das "jugendliche Feuer" der "Älteren" fehlt ...
    Albert Schweitzer gibt uns eine gute Beschreibung von "Jugend" und "Alter": "Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand. Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Phantasie, Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit, Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.
    Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt. Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf die Begeisterung aber runzelt die Seele. Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit - das sind die langen, langen Jahre, die das Haupt zur Erde ziehen und den aufrechten Geist in den Staub beugen."
    Und das ist meine zweite Antwort: Älterwerden macht dann Sinn, wenn wir die zunehmenden Lebensjahre nicht als Beschränkung erleben, sondern als Zugewinn in Form von geistig-seelischer Erkenntnis und persönlicher Einsicht in unser Leben. Älterwerden ist nicht primär als Zunahme von Lebensjahren zu verstehen, sondern als Herausforderung im Hinblick auf Lebenseinstellung und Lebensgestaltung.
    Alles hat und braucht seine Zeit – und auch seine lebensphasenspezifischen Fragen und Aufgaben. Mit unserem persönlichen Wachstum entwickeln wir gemäß unserem Reifestadium unterschiedliche Erlebnis- und Wahrnehmungsqualitäten. Jeder sammelt in sich Erfahrungsschätze, die er/sie mit anderen teilen darf, und manch einer hat diesen Schatz im "Silbersee" versteckt, da die "moderne" Gesellschaft diesen nicht anerkennt, nicht schätzt. Hier ist künftig noch viel "Bergungsarbeit" zu leisten!

  3. Für unser Älterwerden brauchen wir eine Richtschnur, einen Kurs, der uns näher zu uns selbst führt. Jeder von uns ist mit einer bestimmten Aufgabe in dieses Leben gekommen – und es ist der Sinn, diese herauszufinden. Wenn ich ein Lebensziel habe, wenn ich weiß, was mich in dieses Leben gerufen hat, kenne ich das Leitmotiv meines Lebens, meine Berufung. Unsere Berufung erschließt sich auf unserem Lebensweg, wenn wir achtsam sind und unsere "innere Stimme" hören. Achtsam sind wir dann, wenn wir ganz hier, in der Gegenwart sind. Dann können wir unsere innere Stimme selbst hören.
    Und das ist meine dritte Antwort: Älterwerden macht dann Sinn, wenn ich Achtsamkeit übe, mich auf den eigenen Weg mache, nach innen höre und meine Berufung, mein Leitmotiv im Leben herausfinde.
    Zwischenruf: Natürlich hat jede/r die Freiheit, zu entscheiden, ob und wie sie/er der "inneren Stimme" folgen will. Allerdings, frei nach Kästner: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Ein jeder weiß: wir ernten, was wir säen. Und Sinn ist nicht etwas, das uns vorgegeben werden sollte, sondern das wir uns selbst durch unsere geistig-seelische und alltägliche Arbeit erschaffen. Wir müssen nichts tun, doch haben wir immer die Konsequenzen zu tragen. Selbstverantwortung ist in unserer Kultur – Gott sei Dank - ein hoher Wert (freie Entscheidung), und wir müssen einen hohen Preis zahlen, wenn wir diese nicht wahrnehmen!

  4. Allerdings: häufig fehlt einem die Energie dazu. Die Last des Alltags und/oder unsere Lebensgeschichte blockiert das von uns selbst Gewünschte, Erhoffte. Sinn zu schaffen setzt auch voraus, dass wir mit unserer Lebensenergie umgehen können. Lebensenergie schöpfen wir, indem wir am "Strom des Lebens" teilnehmen. Wir brauchen hierzu die für uns geeignete geistige und seelische Nahrung – und "Antennen". Eine zentrale Energiequelle ist unsere Lebensfreude, die mit unserer Lebenseinstellung, unserer Haltung dem Leben gegenüber eng verbunden ist.
    Und das ist meine vierte Antwort: Älterwerden macht dann Sinn, wenn wir lernen, uns mehr und mehr dem Fluss des Lebens hinzugeben, und unsere Lebensenergieströme kennen lernen. Das bedeutet zugleich, dass wir uns unserer Haltung dem Leben gegenüber bewusst sind und lernen, immer mehr loszulassen, was wir nicht mehr brauchen und was uns nicht gut tut.

  5. Älter werden wir in Phasen, in Lebensabschnitten. Doch im Gegensatz zu so genannten "unterentwickelten" Gesellschaften fehlt es in unserer "modernen" Gesellschaft an Ritualen, die den Übergang in Lebensphasen begleiten und bewusst machen. Rituale geben Halt und stellen den Sinn und die Aufgaben der jeweiligen Lebensphase heraus und leiten diese ein. Mit Ritualen wird das jetzt neu Beginnende durch das gemeinschaftliche Fest begrüßt und gewürdigt.
    Und das ist meine fünfte Antwort: Älterwerden macht dann Sinn, wenn die soziale Gemeinschaft die verschiedenen Lebensphasen gleichwertig anerkennt und durch Rituale bewusst feiert und einleitet. Hierin liegt noch ein großes und schönes Gestaltungsfeld für uns alle!

  6. Wir sind nicht zum Alleinsein geboren. Dem widersprechen nicht persönliche Phasen der Zurückgezogenheit. Zwischenmenschliche Beziehungen geben uns die Möglichkeit, voneinander zu lernen, zu wachsen und unser Potenzial, unsere Talente zu entfalten. Beziehungen sind jedoch bewusste Gestaltungsprozesse. Älterwerden ist für nicht wenige mit zunehmender Vereinsamung verbunden. Dies macht wirklich keinen Sinn. Vereinsamung ist das Ergebnis einer anonymisierenden Gesellschaft und unterentwickelter persönlicher Beziehungsfähigkeit. Lebendige Beziehungen hängen unmittelbar damit zusammen, welche Beziehung wir zu uns selbst aufgebaut haben. Auch wenn es sich vielleicht egoistisch anhören mag: die wichtigste Beziehung in unserem Leben ist die zu uns selbst! "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
    Und das ist meine sechste Antwort: Älterwerden macht dann Sinn, wenn wir die Liebe zu uns selbst entwickeln und diese mit anderen teilen. Freundeskreise und lebendige Beziehungen sind wahrer Luxus, und den brauchen wir mit zunehmendem Alter reichlich!

  7. Das Älterwerden als natürlicher Lebensweg wird von vielen auch deswegen verdrängt, weil es als zwangsläufig gilt, dass mit zunehmendem Alter Vitalität, Attraktivität und Schönheit vergehen. Macht Älterwerden in dieser Hinsicht Sinn? Wenn ich an dem vorherrschenden jugendlichen Schönheitsideal festhalte, werde ich mich beim Älterwerden wohl kaum in meiner Haut wohl fühlen können. Vitalität ist eine Frage der Bereitschaft, am Fluss des Lebens aktiv teilzunehmen – und dies ist bis ins hohe Alter hinein möglich. Und Schönheit und Attraktivität? Wer definiert das? Was macht wirklich schön? Woher kommt Schönheit? Gesellschaftliche Schönheitsschablonen, die nur glatte, straffe und frische Haut als "schön" anerkennen, machen es älteren Menschen schwer, sich selbst als schön zu empfinden. Wieder ist es in unserer materiell orientierten Gesellschaft nur das Äußere, der Körper, das Gesicht, dem der höchste Stellenwert beigemessen wird. Coco Chanel soll geäußert haben: "Das Gesicht einer Zwanzigjährigen hat die Natur geschaffen, das Gesicht einer Dreißigjährigen das Leben, aber mit fünfzig hat man das Gesicht, das man verdient." Wir ernten, was wir säen.
    Schönheit ist nicht wirklich äußerlich, sondern das Ergebnis eines inneren Geschehens, das auch nach außen ausstrahlt. Auch die Haut spiegelt unser Innenleben. Aber in unserer jugendverherrlichenden Kultur fehlt es an einer "Ästhetik des Alters", die jeden mit fortschreitendem Alter auch motiviert, seine innere Schönheit zu entwickeln und diese nach außen zu tragen. Denn was ich innen erspüre oder entwickle wird auch äußerlich sichtbar sein – und gegen kosmetische Hilfen zum persönlichen Wohlfühlen ist nichts zu sagen. Es wird höchste Zeit, das Alter "attraktiv", ja "sinnlich" werden zu lassen!
    Und das ist meine siebte Antwort: Älterwerden macht dann Sinn, wenn wir auch der Entwicklung unserer inneren Schönheit eine größere Beachtung schenken und diese zum Ausdruck bringen. Älterwerden wird dann auch eine ästhetische Herausforderung, wird mit einem neuen Verständnis von Schönheit unsere Gesellschaft bereichern. Das Feuer der Jugend wandelt sich dann zum Lichtvollen, zum Glanz.

Nach-Wort zu meinen sieben Antworten: Um nicht falsch verstanden zu werden: Nein, es geht mir hier nicht um eine Idealisierung des Alters -  sozusagen statt Jugendkult jetzt Alterskult! Vielmehr geht es um die bewusste Anerkennung des menschlichen Alterungsprozesses als Lebenswirklichkeit und Beachtung der sinnvollen lebensphasenspezifischen Entwicklungschancen. Alles hat und braucht seine Zeit. Älterwerden muss noch in unserer Gesellschaft und in unser aller Bewusstsein als ein bejahendes, sinnvolles Geschehen "verankert" und der Alterungsprozess entsprechend kulturell gestaltet werden.
Macht Älterwerden also Sinn? Die Antwort ist: ja, wenn wir selbst unserem Leben und dessen Phasen Sinn verleihen. Einfach ist das nicht. Es geht um die Wahrnehmung unserer Selbstverantwortung. Doch warum soll das leicht sein? Diamanten müssen auch erst geschliffen werden, um rein zu werden und uns mit ihrem Glanz zu erfreuen. Wenn wir unseren inneren Diamanten auf unserem Lebensweg immer mehr Glanz verleihen, werden wir keine Furcht mehr vor dem Älterwerden haben, sondern dies als Chance begrüßen, uns selbst zu entwickeln – und uns zu lieben. Dann ist Älterwerden sinnvoll und wird zur Kunst. Wir selbst werden dann zum Kunstwerk "Mensch". Das Feuer der Jugend wird zum Licht. Lebe dein Leben – vor dem Tod! Schön, dass es Sie heute gibt!
Eine abschließende Anregung: Wie wäre es, wenn Sie sich folgende drei Fragen, die Sie in der letzten Stunde Ihres irdischen Lebens beantworten sollten, jetzt schon stellen:

  • Habe ich – erfüllt – gelebt?
  • Habe ich losgelassen?
  • Habe ich geliebt?

 

Buch-Empfehlungen:

  • Dieter Mueller-Harju/Hajo Noll: Beruf und Lebenssinn in Einklang bringen. Zwei Wege zum Umdenken. (Kösel, 1997)
    Ein doppelt angelegtes Entwicklungsprogramm zur Entdeckung der eigenen Lebensaufgabe – auch nach den Jahren der Erwerbsarbeit.
  • Robert Polt: Doch das Herz wird nicht alt. Tipps und goldene Regeln. (Herder spektrum, 2000)
    Eine frische, lebenspraktische "Altersphilosophie" zur realistischen Auseinandersetzung mit dem Prozess des Älterwerdens.
  • Alfons Auer: Geglücktes Altern. Eine theologisch-ethische Ermutigung. (Herder, 1995)
    "Die Chancen nutzen, die Zumutungen annehmen, die Erfüllungen auskosten" – Der Autor hilft, die späten Lebensjahre als authentischen Lebensabschnitt mit all seinen Besonderheiten zu bejahen.
  • Theresia Hauser: Zeit inneren Wachstums. Die späteren Jahre. (Kösel, 1997)
    Ein sensibles Buch, das die Zumutungen und Begrenzungen des Alters als Anstoß zur inneren Wandlung und Erneuerung verständlich macht.
  • Karl Heinz Schmitt/Peter Neysters: Jeder Tag voll Leben, Das Buch fürs Älterwerden. (Kösel, 1996)
    Ein Lese- und Arbeitsbuch mit ungewöhnlichen Perspektiven und vielen praktischen Tipps für den lebenswerten Alltag.


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