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Spirituelles Geldbewusstsein - Wohlstand ohne Stress

Helmut von Kritzinger

„Der schuf sich einen
unerschöpflichen Schatz,
Der aus Stäben Gold machte
Und aus Steinen Edelsteine.“
(Hymne an Johannes den Täufer)

Der Weg vom Blei zum Gold
Das Thema Geld ist eine direkte Konfrontation mit unserer Identität. Geld ist eine reine Energieform, es besitzt keinen Wert an sich. Es ist das älteste Tauschmittel, deren sich die Menschheit bedient. Die Energie im Geld, hier kurz als Geldenergie bezeichnet, ist eine komprimierte Energieform, deren Verwendung ausschließlich von seinen Besitzern geprägt wird.

Sieben Hintergründe von Geldproblemen:

  • Geldprobleme  sind Energieprobleme,
  • Geldprobleme sind veraltete, rudimentäre Vater- und Autoritätsprobleme (Saturnthema),
  • Geldprobleme entstehen auch durch ein mangelndes Selbstwertgefühl
  • Geldprobleme entstehen durch das Unverständnis des Urprinzips von Geben und Nehmen,
  • Geldsorgen tragen in sich das Potential nicht gelebter Anlagen (Persönlichkeitspotentiale),
  • Geldsorgen entstehen durch unausgelebte Schuldgefühle, die  materielle Schulden verursachen (Affinitätsgesetz),
  • Geldprobleme zeigen das Ungleichgewicht von innerem und äußerem Reichtum

Luft- statt Erdelement
Das Thema Geld ist für den spirituell suchenden Menschen meist eine Angelegenheit materieller Natur. Weniger bekannt ist die merkurische, luftige bzw. flexiblere Position seines Gegenwertes. In der ganzheitlichen Betrachtungsweise gilt allgemein der Grundsatz, dass die äußere Natur, der Formaspekt, nur das Endprodukt einer Affinitätskette des göttlichen Bewusstseins darstellt.

Beachten Sie, dass Geld lediglich ein symbolisches Tauschmittel in Form eines immateriellen Gegenwertes darstellt. Da es sich um ein ständig wechselndes Verhältnis zu seinen Gegenwerten handelt, hat Geld zu keiner Zeit ein gleichbleibendes Verhältnis zu Dienstleistungen oder Produkten im Sinne von materiellen Gegenwerten.

Nichts unterliegt mehr dem Gesetz der Wandlung als Geld. Daher ordnet man es dem Götterboten Merkur oder dem Luftelement zu. Geld als offiziell anerkanntes Kompensationsmittel ist lediglich Spiegelbild eines global funktionierenden Wirtschaftssystems, dass durch den Austausch von Waren und Dienstleistungen in Gang gehalten wird. Somit besitzt es als universelles Tauschmittel den Charakter von Kommunikation und Transformation.

Je nach Umgangsweise vervielfacht es seinen Gegenwert in Haben - oder Sollform, besitzt eine eigene Wachstumsdynamik. Geld lebt durch das allgemeine Wertesystem der Verzinsung. Somit haben seit Krösus die Erfinder von Geld diesem Gegenwert Eigenleben eingehaucht.

Die Geldpsychologie kennt die oben beschriebenen sieben Ursachen, warum bestimmte Schicksale direkt mit Geld in Verbindung stehen und klärt Zusammenhänge auf, dass die obigen Lernschritte tatsächlich nur über die Projektionsfläche Geld beim Einzelnen zeigen, dass dieser nur über eine stark gehemmte Lebensenergie verfügt. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie im 4er CD-Lehrgang des Autoren (Vorträge und Geldmeditationen).

Geschichte des Geldes
Der lydische König Krösus war der erste Staatsmann, der staatlich garantiertes Münzgeld prägen ließ. Er garantierte einen offiziellen Gegenwert im Verhältnis zu einer Dienstleistung oder Ware.

So wurde schon damals  das Prinzip der Vereinfachung angewandt, indem ein offizieller Wertmaßstab (Gold) für Tausch und Gegentausch eingeführt wurde. Es ist einleuchtend, dass es sich mit einem physikalisch gesehen proportional kleineren Tauschwert bequemer leben lässt, als wenn man seine äußeren Besitztümer und Werte in Form von „Ochsen und Ziegen“ hinter sich herführen musste.

Anstelle von Goldmünzen haben wir es heute gleichfalls mit imaginären Zahlungsmitteln wie Schecks oder Kreditkarten zu tun.

Heute existiert eine täglich neu angepasste Währung, die sich an einem objektiven Weltmaßstab orientiert. Anhand vieler Währungen ist ersichtlich, wie Wert und Gegenwert eine Wechselbeziehung miteinander eingehen.

Symbiose innerer und äußerer Werte
Stellen Sie sich in diesem Moment kurz den globalen Kreislauf von Dienstleistungen und Gütern vor, die ständig eine Symbiose von Aus-Tausch im tieferen Sinne  miteinander eingehen.

Geld lebt ursprünglich von den Ideen des Menschen, seine kreative und intelligente Fähigkeit, sinnvolle Zusammenhänge in der Natur zur Verbesserung und Vereinfachung auf das menschliche Leben zu übertragen.

Da Geld seinen Ursprung als Tauschmittel hat, verbindet es sinnvollerweise die fein- mit den grobstofflichen Welten.

Aus der kreativen Welt der Ideen entstehen die Konstrukte späterer Manifestationen. Im Prinzip ähnelt dies dem Gesetz der Kausalität (sechstes hermetisches Prinzip.

Kommunikation + Geldenergie
Geld steht in enger Verbindung innerer und äußerer Kommunikationsfähigkeit zusammen, der Fähigkeit, ideelle Dinge in Verbindung mit der äußeren Materie zu manifestieren. Auch Geld selbst besitzt eine bestimmte „Lebensfähigkeit“, welche damit im Zusammenhang gesehen werden muss. Ob Haben oder Soll, Geld vermehrt sich immer. Diese Eigendynamik der Vermehrung liegt dem Energiegesetz der physikalischen Erhaltungssätze zugrunde. Wir könnten auch Manifestation dazu sagen.

Geld ist eine Energieform
Die Affinität der Prinzipien Tausch-Austausch, Idee-Manifestation, innere und äußere Kommunikation sowie Mittler zwischen objektiver (noch ungeformter Bewusstseinsenergie) und subjektiv-geprägter Materie ist somit erklärt.

Wenn Sie auf diese Weise den Zusammenhang von inneren und äußeren Werten hergestellt haben, so ist Geld nichts anderes als geformte Lebensenergie, Lebensenergie, die individuell vom jeweiligen Selbstwertgefühl und Bewusstseinsstatus geprägt ist. Der globale Geldkreislauf ist ein tatsächlicher Energiekreislauf.

Selbstwert und Selbstvertrauen
Da es sich beim Thema Geld um das Prinzip des  Austauschs handelt, ist der Begriff der Wertigkeiten unser nächster Orientierungspunkt. Geld unterliegt geistigen Gesetzmäßigkeiten wie jede andere Energieform auch. Eine Idee ist ein einmaliger Wert, der aus der Welt der Archetypen (Akasha) geboren, vom Menschen empfangen wird. Diese Idee ist geprägt von der Bewusstseinsreife des Individuums, seiner aktiven (selbstbewussten) oder passiven (kontraproduktiven) Lebenshaltung.

So haben oft die klügsten Köpfe die besten Ideen, aber einen mangelnden Selbstwert, um diese adäquat umzusetzen. Alle großen, zukunftsweisenden Patente und Forschungen wurden von hochqualifizierten, aber minder bezahlten Angestellten „entdeckt“.

So ist es nicht die mangelnde Ausbildung oder Qualifikation des Einzelnen, die ihm nur ein begrenztes Geldpotential in Form seines Einkommens zur Verfügung stellt, nein, es ist das mangelnde Selbstvertrauen bzw. Selbstbewusstsein, diese Ideen konstruktiv einzubringen.

Geldformel
Wir gelangen immer wieder an die Peripherie der Geldformel:
"Selbstwert-Eigenwert-Selbstvertrauen-Urvertrauen".

Der Kosmos (oder besser die Schöpfung) ist ein Energiereservoir unvorstellbarer Größe. Die Natur stellt dem Menschen einen unglaublichen Überfluss an Möglichkeiten, Werten und Potentialen zur Verfügung. So kann niemand behaupten, es gäbe ein Prinzip des Mangels!

Worauf es ankommt, ist, wie sehr sich der Einzelne an diesem Überfluss beteiligt, dieses Beteiligtsein an der Schöpfung, dieses bewusste Anteil-Haben in seinem Leben verwirklicht.

So gesehen, verschließt sich ein Mensch, der finanzielle Probleme hat, dem Überfluss der Schöpfung  im Sinne vorhandener Möglichkeiten.

Ihre Fähigkeiten sind Ihr Vermögen!
Kein Menschen „besitzt“ finanzielle Probleme, der sich über seine inneren Anlagen und seinem realen Selbstwert bewusst gewesen wäre und diese gleichfalls mit verbaler und nonverbaler Kommunikation zum Ausdruck gebracht hätte! Der erfolgreiche Mensch erweitert ständig seine innewohnenden Fähigkeiten und passt diese den äußeren Forderungen an, er prägt dabei noch die Umwelt, anstatt sich prägen zu lassen.

Um es noch einmal zu verdeutlichen, es geht nicht um das Geldverdienen selbst, sondern um ein ökologisches und humanes Anwenden ureigener Fähigkeiten, die von selbst, Anerkennung, Liebe, Glück, Zuwendung und Erfüllung bewirken.

Der Zusammenhang von Geld, Lebenskraft und dem Kommunikationsfluss von inneren und äußeren Fähigkeiten sei an dieser Stelle in Form von sieben Prinzipien noch einmal auf einer persönlichen Ebene dargestellt.

Geld hat Bezug zu:
Haben + Sein
Geben + Nehmen („der Zehnte“)
Manifestationsfähigkeit +
Vaterproblematik
Vertrauen + Liebe

Haben und Sein
Das erste Thema Haben und Sein lässt viele Menschen schon daran zweifeln, ob beide Begriffe überhaupt auf Dauer miteinander vereinbar sind.

Im spirituellen Sinn bezieht sich Haben auf das Vorhandensein spezifischer eigener Eigenschaften und Fähigkeiten, welche die individuelle Charakteristik eines Menschen ausmachen. Das Haben beruht auf eigenständigen Lebenserfahrungen, sind gewachsene Fähigkeiten und verwirklichte Talente. Das Haben ist ein fließender, jederzeit veränderbarer, persönlicher Eigenwert, der den Menschen unabhängig macht.

In der westlichen Kultur beziehen sich fast alle Systeme, angefangen von der Früherziehung bis zum Studium, fast ausschließlich auf den Erwerb von Leistungseigenschaften, die später im Beruf zwar Geld, aber seltener persönliche Unabhängigkeit bescheren.

Also ist es erklärtes Ziel der Verfassung, der Politik und allen gesellschaftlichen Autoritätsstrukturen, das äußere Haben zu erreichen. Das Sein kommt irgendwann später, vielleicht in diesem Leben nie?

Das Sein selbst ist das Ziel eines jeden Menschen zu seiner eigenen Freiheit und Unabhängigkeit, dieses Sein entsteht nicht von selbst, es wird häufig erst nach mehreren Krisen erkannt. Der Zwischenweg ist somit Schicksal, wieder dieser Mechanismus der es verhindert, dass der Mensch seine ursprüngliche Bestimmung nur noch in äußeren, vergänglichen Werten sucht.

Können Sie sich ein Leben ohne Geld, ohne äußere Werte vorstellen?

Diese Frage stelle ich in diesem Moment an den Leser: Können Sie sich ein Leben ohne Geld, ohne äußere Werte vorstellen? Wenn ja, ist Geld dann trotzdem kein Problem für Sie? Wenn ja, wie lange? Wenn Sie vorerst eine Mitte zwischen ihren inneren und äußeren Werten herstellen können, haben Sie zumindest die geistigen Gesetze schon ganz gut auf die Materie angewendet. Die einzige wirkliche Sicherheit, wo sich Lebensqualität, Sein und Kreativität treffen ist das schöpferische Ausleben ihrer seelisch-geistigen Anlagen.

Geben und Nehmen
Das Prinzip von Geben und Nehmen ist ein archetypisches Wachstumsprinzip des Lernens. Die gesamte Schöpfung entwickelt sich ständig zielgerichtet durch Lernprozesse weiter. Ein höheres Prinzip leitet die Energie einer kompletten Erfahrung in modifizierter Schwingungsdichte an die nächstniedere Ebene weiter. Dieser Vorgang wiederholt sich unendlich oft, sodass der Kosmos durchdrungen ist durch die Übertragung der Archetypen vom Zentrum der Schöpfung  des Geschehens her bis hinein in den grobstofflichsten Teil der Materie. Es handelt sich um die Weitergabe einer spezifischen Lernerfahrung um Eigenständigkeit zu erreichen. Die Theorie der morphogenetischen Felder beweisen dies eindeutig. Ob es sich um die Symmetrie planetarischer Organisationsfelder oder um die Verbindung einer konstruktiven Mutter-Kind Erfahrung handelt, das Prinzip des Gebens und Nehmens unterstützt einzigartig die Evolution.

Beziehung kann genau aus den gleichen Gründen ein Business sein wie ein geschäftlicher Abschluss. Der Begriff einer zweckorientierten Beziehung bietet sich automatisch an.

Gleich auf welcher Ebene nun dieser Austausch stattfindet, die Ursprünglichkeit der zwischenmenschlichen Begegnung geht verloren, der Mensch wird zunehmend durch einen materiellen (zweckorientierten) Filter bewertet. Wird diese Haltung nicht überdacht, entsteht ein Überdruck von Erwartungen im Verhältnis zur Realität. Diese selbstprojizierten Widerstände hemmen den natürlichen Kommunikationsfluss, die eigene Frequenzebene sinkt, es werden in zunehmenden Maße Schicksale und Umstände mit der gleichen Opferhaltung angezogen. Schlussendlich konzentriert sich der Mensch auf die Fehler seiner Mitmenschen, Vertrauen und Hingabe, wesentliche Eigenschaften für ein konstruktives Miteinander, stehen hinten an.

Geben und Nehmen bedeutet ein Nachsinnen, wie ich meine Eigenschaften und Ressourcen meiner Umwelt bestmöglichst zur Verfügung stellen kann im Sinne des Dienens ohne ausschließlich erhalten zu wollen.

Geben entsteht von selbst, wenn ich das Bedürfnis in mir entdecke, in einem System entweder vorhandene Fähigkeiten einzubringen oder diese nach Bedarf zu verändern, verbessern oder zu erlernen mit dem Ziel des Dienens. Ich gebe dann von Herzen, wenn ich das Erbrachte ohne Opfer geben kann, daher auch loslasse. Dieserart entsteht für den Empfangenden auch nicht die Verbindlichkeit in spätere Gewissenskonflikte zu geraten, da es sich nicht um ein Geschäft handelt. Loslassen heißt, Lernerfahrungen und Erkenntnisse nach Bedarf Anderen zur Verfügung zu stellen, nicht im Sinne einer Mission. Die Unterstützung, welche ich anbiete, schafft tatsächlich wichtige Kontakte und ist Grundlage für eine sinnerfüllte Kommunikation. Kommunikation wiederum ist der tatsächliche, nonverbale Energiefluss zwischen den beteiligten Parteien. Wenn beide Seiten einen Freiraum in ihren Zielen, Absichten und Idealen schaffen, können dadurch wechselseitig die besten Komponenten aller Beteiligten einfließen. Psychologisch gesehen, gilt diese Form für jede Art von Partnerschaft als ganzheitlicher Faktor von individuellen Wachstumsmöglichkeiten.Geben und Nehmen ist eine schwingungsmäßige Ausstrahlungsqualität, die dort Leben erhält und unterstützt, wo persönliche Energie eingebracht werden kann.
Abschließend seien diese Ausführungen am klassischen Prinzip des Zehnten erläutert:

Das Prinzip des Zehnten
Eine ursprünglich biblische Forderung enthält die Formulierung, den Zehnten im Sinne einer Spende oder eines Dienstes demjenigen angedeihen zu lassen, welcher Unterstützung benötigt. Nur ist wie so Vieles im kirchlichen Sinn wieder rein materialistisch missverstanden worden und ein Muss zur allgemeinen Sozialforderung geworden.

Der Zehnte ist grundsätzlich kein moralischer Muss, keine Zwangsverbindlichkeit, kein weltliches Gesetz und damit auch keine Tatsache des Gewissens!

Der Zehnte ist keinesfalls ein Geldwert, sondern ein Energiewert, der freiwillig und ohne Gegenleistung einem Menschen uneigennützig zur Verfügung gestellt wird. Es ist keine noch so subtile Form der Investition eigener Ziele, sondern wir geben eine persönliche Energie in Form von Erfahrungen, Erkenntnissen, Liebe, Zuwendung oder auch materieller Unterstützung demjenigen weiter, um  unabhängiger zu werden!

Als Folge des Prinzips von Geben und Nehmen setzt der Zehnte die Gewichtung auf die persönliche Ebene des Betreffenden und ermittelt seinen Ist-Zustand. Das Ziel muss die Unterstützung und Förderung als praktische Ergänzung oder Erweiterung der vorhandenen Möglichkeiten zum nächsten Schritt hin sein. Da nur gegeben werden kann, worüber man verfügt, ist es auch leicht loszulassen, was vom Herzen kommt im Gegensatz zu einer egoistischen Haltung, derzufolge nicht wirklich im Bewusstsein der beidseitigen Autonomie gegeben wird.

Der Handlungsbedarf ergibt sich aus dem Bewusstsein einer kosmischen Gesetzmäßigkeit mit dem Ziel, den Empfangenden einer irgendwie gearteten Unterstützung oder Leistung tatsächlich damit zur Übernahme von Eigenverantwortlichkeit zu führen.

Manifestationsfähigkeit und Vaterproblematik
Ein reiner Erfahrungswert mit hunderten von Klienten und Seminarteilnehmern ist der enge Bezug bei finanziellen Schwierigkeiten von gleichzeitigen Vater - und Durchsetzungsprobleme! Meist weist das Horoskop der Betroffenen auch eine komplizierte Saturnstellung auf ( Saturn-Pluto, Saturn-Mond und Saturn-Neptun Verbindungen, aber auch Spannungsaspekte von Sonne-Saturn und Aszendent).

Gemäß des maskulinen Seelenanteils wählt sich dieser Personenkreis scheinbar schon sehr früh eine anonyme, verschwommene oder völlig autoritäre Beziehung zum leiblichen Vater, wenn dieser überhaupt regelmäßig erreichbar ist/war. Dadurch, dass wir auch in unserer Akademie Seminare für öffentliche Institutionen und Großfirmen anbieten, konnte auch eine spezifische Hierarchie, die plurale Form dieses Komplexes in übertragener Form nachgewiesen werden. Ist die Vaterstruktur, das maskuline Verwirklichungsstreben und „zurechtkommen-in-der-äußeren-Welt“ im Seelenleben eines Menschen gestört, wiederholt sich diese Lernaufgabe bzw. die wiederholte Konfrontation mit diesem Thema durch vaterähnliche Vorgesetzte und Chefs(Autoritäten). Das Vaterproblem besitzt eine Affinität zum späteren Ausbleiben beim beruflichen Durchbruch und scheint prädestiniert für die Bereiche Arbeit und Beruf zu sein.

Die männliche Form von Liebe, also die klassische Aspektierung des Formaspekts im Streben nach Selbstverwirklichung, stellt sich naturgemäß anders dar, als die emotionelle Wärme und Geborgenheit mütterlicherseits. Vaterliebe hat mit Bestehen in der Welt zu tun, dem Suchen und Finden der eigenen Lebensvision. Der konkrete Bezug könnte nicht besser als in der archetypischen Darstellung in der Reise des Helden beschrieben werden. Jedem Leser sei dieser große Mythos bei Interesse hiermit empfohlen.

Das äußere Erwachsenwerden des Menschen hat zumindest in der heutigen, westlichen Kultur einen starken Bezug zum Beruf, Geldverdienen und zur persönlichen Autonomie. Diese Begleitthemen sind untrennbar mit dem Vater-Geldthema verbunden.

Diese Zusammenhänge konnten wir selbst unzählige Male bei unseren Teilnehmern beobachten, dass nach dieser Phase des Aufarbeitens die kreativsten Gedanken und Projekte so ganz zufälligerweise in Angriff genommen wurden und sich auch etablieren konnten.
Es ist ein zusätzliches Plus, beim Thema Geld den maskulinen Seelenanteil zu berücksichtigen.

Vertrauen und Liebe
Vertrauen ist die Wirkung von Selbstvertrauen und impliziert Urvertrauen. Aus den vorausgegangenen Ausführungen lässt sich unschwer erkennen, dass Vertrauen und Liebe eine Basis für adäquate Kommunikation, der Grundlage spirituellen Geldbewusstseins, darstellt. Somit sind finanzielle Probleme ausschließlich auf die persönliche Natur dieser Archetypen zurückzuführen, da die Mentalität des Einzelnen die Keimzelle des gesamten Systems wirtschaftlichen Austauschs von Dienstleistungen und Gütern verursacht. Diese Energieform ist frei zirkulierend und unerschöpflich und gestaltet selbst die vielfältigen Erscheinungsformen der Natur. Wenn der Mensch sich in dieser geistigen Evolutionskette als fest integrierter Teil wahrnimmt, giert er nicht mehr ausschließlich nach äußerer Anerkennung.

Schlussendlich stehen hinter dem Energiesymbol Geld proportional Die Auseinadersetzungen mit Partnerschaft, Macht, Gesundheit und Kommunikation. Jede Erscheinungsform von Geld ist energetisch die Projektionsfläche hierfür.


Helmut von Kritzinger

 


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