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Vâstu Shastra - Vollkommene Baukunst für die Gesundheit und das Glück von jedermann
Vâstu-Shastra ist heute weltweit bekannt als das älteste und umfassendste System der Architektur im Einklang mit den lebensunterstützenden Gesetzen der Natur. Die nach Vâstu-Shastra gebauten Häuser schaffen ideale Lebensbedingungen, durch die die Bewohner beste Gesundheit, Glück, innere und äußere Erfüllung genießen können.
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Vâstu-Shastra ist heute weltweit bekannt als das älteste und umfassendste System der Architektur im Einklang mit den lebensunterstützenden Gesetzen der Natur. Diese Architekturlehre berücksichtigt den Einfluss von Sonne, Mond und Planeten auf die Erde und ist auf diese Weise darauf abgestimmt, das Individuum mit dem Kosmos in Einklang zu bringen. Die nach Vâstu-Shastra gebauten Häuser schaffen ideale Lebensbedingungen, durch die die Bewohner beste Gesundheit, Glück, innere und äußere Erfüllung genießen können. Der Begriff Vâstu-Shastra stammt aus dem Sanskrit und ist Teil des Sthâpatya-Veda. Er bezeichnet das Wissen, der inneren Intelligenz einer Struktur eine optimale sichtbare Ausdrucksform zu verleihen Vedische Architektur Vedische Architektur ist keine von Menschen erdachte Lehre, sondern das im Naturgesetz selbst enthaltene Wissen, jede Ausdrucksform der Natur - sei es ein Atom, eine Blüte oder das gesamte Sonnensystem - so zu gestalten, dass alles im unendlichen Universum mit allem in harmonischer Verbundenheit existiert. Sthâpatya-Veda hat das Wissen, den Gebäuden Proportionen und Ausrichtungen zu geben, welche dem Individuum Kosmische Harmonie und Unterstützung durch die Natur bringen – für seinen Frieden, seinen Wohlstand und seine Gesundheit. Die Sonne ist der stärkste Einfluss des Naturgesetzes auf der Erde. Sie erzeugt die täglichen und jahreszeitlichen Rhythmen des Lebens in all seinen Formen. Während die Sonne von Ost nach West über das Firmament zieht, strahlt sie unterschiedliche Qualitäten von Licht aus, welche spezifische Einflüsse in verschiedenen Bereichen eines Hauses erzeugen. Darum sollen Gebäude so entworfen werden, dass diese verschiedenen Lichtenergien den spezifischen Aktivitäten entsprechen, die in den verschiedenen Räumen des Hauses vollzogen werden. Es ist sehr wichtig, dass im Gebäude jede Funktion seinen richtigen Platz hat, denn sonst wird man im Esszimmer schläfrig oder bekommt Hunger im Arbeitszimmer. Die meisten Menschen wissen nicht, dass Unglück und Krankheiten aus falscher Orientierung und falscher Anordnung der Räume entstehen können. Die Literatur des Sthâpatya-Veda führt besondere Gesundheitsprobleme auf ganz spezielle Verletzungen von Naturgesetzen zurück. So trägt z.B. die falsche Platzierung der Küche unweigerlich zur Schwächung des Verdauungssystems bei und die falsche Platzierung des Schlafzimmers zu Schlaflosigkeit und chronischer Müdigkeit. Die Orientierung eines Gebäude nach Osten, zu den belebenden Strahlen der aufgehenden Sonne, beeinflusst nachweislich die Funktionsweise unseres Gehirns. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Zellen des Hypothalamus in der Mitte unseres Gehirns sensibel auf Richtung und Orientierung reagieren. Diese Zellen feuern erst, wenn sich der Körper in eine spezifische – ihnen entsprechende - Richtung dreht. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Zug oder fahren mit dem Autobus. Wie ist es für Sie am angenehmsten, wenn Sie schräg oder seitlich zur Fahrrichtung sitzen, nach hinten oder nach vorne schauen? Sicherlich nach vorne, in Fahrtrichtung schauend, weil Sie sich dann im Einklang mit der Fahrtrichtung befinden. Der Brahmasthân ist der zentrale Ort eines Hauses – die "energetische Mitte". Um ihn ordnen sich alle Räume gemäß ihrer jeweiligen Funktion an. Der Brahma-Sthân repräsentiert den Ort (Sthân) der Ganzheit oder Gesamtheit (Brahm), von dem aus alle Teilbereiche genährt werden. Wichtigkeit des Zeitpunkts Baubeginn und Einzugstermin werden nach der Geburtszeit des Hausbesitzers berechnet, denn der Zeitpunkt, wann mit der Konstruktion begonnen wird, trägt den Samen der Zukunft des Gebäudes in sich. Auch ein Gebäude wird geboren, wächst, reift und zerfällt normalerweise. Durch Sthâpatya-Veda können wir es über einen langen Zeitraum erhalten. Symmetrie und lebensunterstützende Maße In der Natur und im Kosmos ist alles richtig proportioniert. Da auch der Mensch seinem Wesen nach "kosmisch" ist, ist jedes Organ im menschlichen Körper nicht nur richtig platziert, sondern auch richtig proportioniert. Jede Abweichung kann Ungleichgewichte und Probleme hervorrufen. Darum gibt es im Maharishi-Stâhpatya-Veda ideale, d.h. vedische oder kosmische Maße und Proportionen, nicht nur für Grundstück und Haus, sondern auch für jedes Zimmer oder Büro, um Konflikte und Probleme zu vermeiden und die Entfaltung des vollen menschlichen Potentials zu fördern. Präzision wird deshalb großgeschrieben, denn der eigentliche Zweck des Vâstu-Vidyâ des Maharishi-Sthâpatya-Veda ist es, eine dauerhafte Verbindung zwischen Mensch und Kosmos herzustellen. Geordneter Städtebau Im November 1999 ging folgende Meldung über einen der schwersten Wirbelstürme des 20. Jahrhunderts in Südindien durch die Medien: Genau diesen Schutzschildeffekt Vedischer Architektur und Stadtplanung beschreibt Maharishi als Vâstu-Effekt in Anlehnung an den Meissner-Effekt der Quantenphysik, der ein ausgezeichnetes Beispiel für die Unbesiegbarkeit der Natur ist. Er zeigt, dass die Fähigkeit, störenden Einflüssen zu widerstehen und Ordnung aufrechtzuerhalten, auf einem kohärenten Kollektivverhalten des Systems beruht. In einem gewöhnlichen elektrischen Leiter bewegen sich Elektronen in inkohärenter, ungeordneter Weise und lassen deshalb ein Magnetfeld von außen in diesen eindringen. In einem Supraleiter dagegen verhindert das kollektiv-kohärente Fließen der Elektronen spontan, dass ein Magnetfeld von außen eindringt. |


