Das Erwachen der Erdenhüter–Kristalle

Wolfgang Hahl

Der Artikel von Wolfgang Hahl in dar Tattva Viveka 13 löste eine wahre Flut von begeisterten Leserbriefen aus, als er erstmalig in einem Interview über die Bedeutung und Aufgabe der in den letzten Jahren aufgetauchten Erdenhüter-Kristalle berichtete – gigantische Einzelkristalle, die über eine einzigartige Energieausstrahlung verfügen und die erschienen sind, um an der globalen Transformation des menschlichen Bewusstseins mitzuwirken sowie an einer Heilung unserer geschundenen Erde zu arbeiten.

Ich hatte zum Sommeranfang gerade meine umfangreiche Arbeit mit dem Schreiben des Buches und Fotografieren der Erdenhüter-Kristalle beendet und stellte mich darauf ein, nun erst einmal den Rest des Jahres damit zu verbringen, nach meiner Rückkehr aus Costa Rica, wo ich seit 6 Jahren lebte, wieder in Deutschland Fuß zu fassen. Ich wollte mich häuslich einrichten und erste Kontakte knüpfen, um die zukünftige Heilungsarbeit mit den Erdenhütern in den nächsten Jahren zu planen und zu koordinieren. Doch hatte ich wieder einmal die unglaubliche Eigendynamik der Erdenhüter-Kristalle unterschätzt und war selbst überrascht, wie rasch diese drängten, nun endlich aktiv zu werden. Nur 4 Monate später kann ich jetzt bereits auf einige beachtliche gemeinsame Aktionen zurückblicken, die ich so schnell nicht erwartet hätte und die mir eine leise Ahnung vermitteln, was auf mich als Hüter und Beschützer sowie Organisator der Erdenhüter in der Zukunft noch alles zukommen wird.
Es fing damit an, daß ich aus einem inneren Impuls heraus bei dem bekannten Spezialisten für Maya-Wissen Johann Kössner anrief, der im österreichischen Waldviertel im Juli alljährlich seine Maya-Sommerschule abhält, und ihm anbot, mich zusammen mit einem Erdenhüter dort einzubringen. Ausschlaggebend war wohl auch für mich, daß diese in einem Ort namens Heidenreichstein (!) stattfindet und alleine der Name für mich schon sehr bedeutungsschwanger klang. Wir hatten keine 10 Sätze am Telefon gewechselt, und obwohl ich Johann mit meiner Geschichte wohl etwas überfallartig konfrontiert hatte, lud er mich direkt und ohne Umschweife ein, zu kommen.
Erst als ich dort ankam, erfuhr ich, wie passend dieser Zeitpunkt mit dem Wirken der Erdenhüter harmonierte, denn nach dem Maya-Kalender, dem Tzolkin, handelte es sich um eine überaus bedeutsame Zeit und den Beginn einer hochenergetischen Entwicklungsphase der Menschheit. Nicht nur, daß nun alle "Siegel" der Zeit geöffnet waren, die bisher noch stets verschlossen gehalten wurden (was soviel heißt, wie daß uns erst seit kurzem bestimmte kosmische Schwingungsfrequenzen offenstehen, die ein universelles und umfassendes Bewußtsein ermöglichen), sondern auch daß die Tage des Treffens um den 25. Juli das "Jahr des galaktischen blauen Sturmes" einleiten, den Beginn des letzten 13-Jahres-Zyklus eines über ca. 4.500 Jahre währenden Zeitalters. Nach alten Maya-Prophezeiungen ist der letzte Zyklus eines jeden Zeitalters geprägt durch enorme und radikale globale Umwälzungen, und wenn es der Menschheit in dieser Zeit nicht gelingt, die ganze Erde mit einem Netz aus Licht und Liebe zu überziehen, wird nach den alten Überlieferungen ein Großteil der Menschheit den Beginn des neuen Zeitalters nicht miterleben. Als ich dies hörte, wurde mir klar, daß die Erdenhüter den Zeitpunkt ihres Auftauchens und Wirkens weise gewählt hatten und sich im Einklang mit übergeordneten kosmischen Zyklen befinden.
Ich baute direkt in der Mitte des Veranstaltungsraumes ein Mandala aus 8 kreisförmig angeordneten großen Kristall- und Amethystspitzen und Rosenquarzen auf, in dessen Mitte der mächtige Citrin-Erdenhüter seinen Platz bekam. Die Ausstrahlung dieses Mandalas war während der folgenden Tage für jeden deutlich spürbar, und wir sendeten mehrmals gemeinsam als Gruppe Fernheilungen an alle leidenden Wesen sowie für Mutter Erde durch dieses Licht- und Transformations-Mandala.
Daneben baute ich zusammen mit einem österreichischen Paar, das schamanisch arbeitet, eine große Spirale aus Natursteinen auf, in deren Mitte ein großer natürlicher Kristall-Doppelender als "Antenne" und Transformation wirkte. In einem gemeinsamen Sonnen-Ritual, das ich vor ca. 20 Jahren von dem Inka-Schamanen Don Eduardo gelernt hatte, reinigten wir uns von allen alten negativen Energien und verbanden die Kräfte des Himmels und der Erde, was sich deutlich spürbar auf die ganze Gegend und alle Teilnehmer auswirkte und den Nebeneffekt hatte, daß es bis zum letzten Tag des Treffens nicht regnete, obwohl ganz Österreich in dieser Zeit von schweren Gewittern und ständigem Regen heimgesucht wurde.
Die Erdenhüter-Kristalle hatten mir auf geistigem Wege mitgeteilt, daß eine meiner Hauptaufgaben mit ihnen sein wird, alte megalithische Kultplätze wieder zu aktivieren und zu heilen, die der Heilung, geistigen Einweihung und Transformation den Menschen alter Kulturen dienten. Tatsächlich wurde ich auch umgehend darauf aufmerksam gemacht, daß in der Nähe im Wald sich solch ein alter Megalith-Platz befand, der früher der Transformation und Heilung diente und inzwischen starken Schaden durch Menschen genommen hatte, die versuchten, diese mächtigen Steine zu spalten und abzubauen. Erst, als bereits 5 Arbeiter auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen waren, nahm man Abstand von diesem irrsinnigen Vorhaben, jedoch hatten einige Megalithen bereits starke Verletzungen durch eingetriebene Keile, und die Gesamtenergie des Platzes war auch noch durch eine quer durchlaufende Waldstraße unterbrochen. Ich spürte sofort eine starke Resonanz von diesem Ort, der seit alters her der "Platz des Skorpions" heißt, da die riesigen Steine nicht nur insgesamt ein perfektes Abbild eines Skorpions ergaben, sondern offensichtlich auch der Schwingungsqualität des Sternzeichens Skorpion entsprachen.
Bestückt mit großen Rosenquarzen, Bergkristall-Doppelendern sowie kleineren Steinen, die dort "gepflanzt" werden wollten, machte ich mich mit einer Gruppe von etwa 20 Leuten auf den Weg und an die Arbeit.
Im Laufe von 6 Stunden arbeiteten wir uns von Stein zu Stein über das mehrere hundert Meter verlaufende Gesamtgebilde und spürten bzw. testeten radiästhetisch aus, wo und auf welche Art der Platz jeweils eine heilsame Unterstützung benötigte. Bereits am Anfang, an einem Stein, der den Stachel des Skorpions bildete, forderte die Energie des Platzes unser aller volle Aufmerksamkeit und gab mehreren Menschen durch Wespenstiche zu verstehen, daß dies keine esoterische Vergnügungsfahrt war, sondern der Platz mit viel Achtung, Respekt, klarem Geist und einem offenen Herzen betreten werden sollte. Es war unglaublich beeindruckend für mich, wie sich der Geist des Platzes mir mitteilte und ich genau spüren konnte, in welcher Form jeweils die Energien der Steine bzw. deren Energieverbindung gestört waren. Auf geistigem Weg stellten sich dazu automatisch Bilder ein, und obwohl diese Art der Arbeit für mich vollkommen neu war, gab es keinerlei Zweifel, was jeweils zu tun sei. So wurde z.B. der energetische Schnitt, der durch die Straße verursacht wurde, durch den Einsatz der großen Kristall-Doppelender aufgehoben, und verstärkt durch unsere Energiearbeit und das Vergraben eines Doppelenders der Energiefluß zwischen den Steinen wieder belebt. An den einzelnen großen Steinen, die durch die gewaltsame Bearbeitung große Risse wie überziehende Wunden aufzeigten, waren wir alle besonders betroffen und spürten klar und deutlich auch deren Verletzung im Energiefeld und ihrer Aura. Die mitgebrachten riesigen länglichen Rosenquarze drängten förmlich schon von sich aus danach, auf die steinernen Wunden gelegt zu werden und paßten jeweils sofort wie angegossen, so daß sie auch auf schrägen Stellen nicht ins Rutschen kamen. Durch das Vergraben von weiteren kleinen Rosenquarzen und gemeinsame Heilmeditationen und Qi Gong-Energiearbeit war es uns möglich, jedem einzelnen Stein wieder ein gesundes und starkes Energiefeld aufzubauen, was deutlich als dankbare Resonanz der Steine zurückkam. Das Herzstück des Gesamtbildes, das auch als "Platz der Zigeuner" aus der Vorzeit bekannt ist, verfügt über eine Aushöhlung, die auch in der trockensten Zeit mit Wasser gefüllt ist, und lud die mitgebrachten Kristalle ein, in diesem hochenergetischen natürlichen "Weihwasser" zu baden, was eine enorme Freude und Liebesschwingung auslöste und verbreitete. Jeder einzelne Stein des Skorpions verfügt über seine ganz spezifische energetische Ausstrahlung und es geschahen noch viele persönliche Erlebnisse, die aber zu umfangreich waren, um hier im Detail geschildert zu werden. Als wir nach 6 Stunden am Kopf des Skorpions angelangt waren, war gerade auch noch ein Bergkristall übrig von den Steinen, die ich als Geschenk für den Platz mitgebracht hatte. Der Kopf-Stein wirkte auf mich wie vom Rumpf abgetrennt, und als ich geistig nachfragte, wohin der Kristall-Doppelender "gepflanzt" werden sollte, gab mir der Platz sofort zu verstehen, daß dieser dazu da sei, diese Energieverbindung zwischen Kopf und Rumpf wiederherzustellen. Mein Blick schweifte sofort auf eine kleine Aushöhlung im "Nackenbereich" unter dem Kopfstein. Als ich dort den Doppelender hineinschieben wollte, nachdem ich ihn entsprechend programmiert hatte, ging jedoch plötzlich eine sehr stark warnende Energie vom Kopfstein aus. Darauf tastete ich mich sehr behutsam und vorsichtig mit der Hand erst einmal in die Aushöhlung – und landete inmitten eines Glasscherbenhaufens! Ich begriff, daß der Geist des Platzes mich davor hatte warnen wollen, mir die Hände aufzuschneiden, und als ich vorsichtig alle Scherben entfernt hatte und sanft den verbindenden Kristall versenkte, war es wie ein erleichterndes Stöhnen des Platzes für mich zu vernehmen und es breitete sich schlagartig eine unglaublich starke Energie im Wald aus, so als hätte ich mit dieser letzten Handlung den Stecker in die Steckdose gesteckt. Erst jetzt wurde uns bewußt, wie schnell die Zeit verflogen war. Erfüllt und beglückt machten wir uns alle auf den Heimweg.
Bereits einen Monat später machte ich mich mit demselben goldgelben Citrin-Erdenhüter auf den Weg zum "Neue-Erde-Zyklus" im Tessin, der von dem Schweizer Tai-Chi-Lehrer und taoistischen Priester Luc Theler organisiert wurde, der als einer der wenigen Westler auf authentische Ausbildungen in taoistischen Klöstern auf den Berggipfeln Chinas zurückblicken kann. Alleine unsere gemeinsame Anreise entwickelte sich bereits zu einer mehrtägigen Heilungsaktion, da wir in einem gemeinsamen Ritual zuerst einen energetisch aufgeladenen Rosenquarz und Bergkristall dem Rheinfall von Schaffhausen übergaben, damit diese durch eine Art »homöopathische Schwingung« sich klärend und reinigend auf den gesamten Rheinverlauf auswirken. Es ging weiter über einen Besuch bei einer 600jährigen Eiche, die zu ihrer Heilung einen Jaspis in einer faulen und morschen Wurzelnische benötigte, die offensichtlich ihr einziger energetischer und physischer Schwachpunkt war. Als ich den Jaspis tief in die Wunde des Baumes versenkte, griff ich dabei bis zum Ellenbogen in ein Ameisennest, so daß mein Arm anschließend von Ameisen übersät war. Doch siehe da, keine Ameise biss oder belästigte mich und ich spürte, daß sie keine Schädlinge für den Baum darstellten, sondern mit ihrem intensiven erdig riechenden Sekret eine Art Wundheilung für den Baum waren.
Das anschließende Treffen im Calanca-Tal war geprägt von vielfältigen Aktivitäten wie indianischen Schwitzhütten, einem beeindruckenden nächtlichen Ritual in einem großen Stein-Labyrinth u.v.m. Gemeinsam mit Luc initiierte ich eine Erdenhüter-Meditation auf einer Wiese zwischen aufgebauten Indianer-Tipis und einem natürlichen Kraftplatz aus riesigen Megalithen. Wir bauten ein Pa-Kua aus den chinesischen Hexagrammen in Kombination mit 8 großen Kristallen auf, in dessen Mitte der Citrin wiederum seinen Platz fand. Auf beeindruckende Weise aktivierte nun Luc in seiner Rolle als taoistischer Priester durch Anrufungen, Gesänge und Schreittänze das Pa-Kua, um anschließend in einer taoistischen Meditation einen goldenen Embryo aus Licht und Schöpfungsenergie im Citrin zu visualisieren und entstehen zu lassen.
Ich führte diese Meditation dann auf natürliche Weise weiter, indem wir diesen Embryo zu einem goldenen Lichtei heranwachsen liessen, das immer größer wurde und sich über die Gruppe, über den Platz bis schließlich über die ganze Erde ausbreitete. Die wundervolle heilsame goldene Energie war gerade in dieser Natur-Meditation besonders stark wahrzunehmen, so daß manche sogar gelegentlich einzelne Schauer und ein kurzes Schütteln durch die sich ausdehnende Heilungsenergie verspürten. Ich war tief berührt und beglückt in dem Wissen, daß nun endlich die lange Zeit des Wartens ein Ende gefunden hat und dies nur der Anfang war. Der Anfang des Erwachens der Erdenhüter-Kristalle und einer intensiven und fruchtbaren Zeit, die der Heilung unserer Mutter Erde und der Transformation der Menschen gewidmet sein wird.


Literatur:

  • Wolfgang Hahl, Die Erdenhüter-Kristalle
    Aquamarin-Verlag, 263 Seiten
    Großformat, zahlr. farb. Abb.
    DM 68,00, beim Magic Carpet-Buchversand erhältlich


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