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Petechiale Saugmassage
Bei der petechialen Saugmassage handelt es sich um eine Kombination der beiden 'Ur-Behandlungen' Massage und Saugen. Durch die Anwendung der Saugmassage wird die Durchblutung im behandelten Bereich verbessert und die Entgiftung und Entschlackung des Gewebes gefördert.
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Die petechiale Saugmassage dürfte wohl den wenigsten ein Begriff sein. Es handelt sich um eine Kombination der beiden "Ur-Behandlungen" Massage und Saugen. Was war hier passiert? In Hautbereichen, die sich über verspannter Muskulatur (Myogelosen) befinden, ist die Durchblutung gestört. In den Kapillaren (kleinste Blutgefäße) stauen sich die roten Blutkörperchen. Gleichzeitig ist die Gefäßwand nicht mehr im optimalen Zustand, das heißt sie ist durchlässiger. Durch den Saugreiz, der durch die petechiale Saugmassage ausgelöst wird, verformen sich die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und manchen gelingt es, sich durch die Kapillarwand zu zwängen. Dies führt zu dem beschriebenen Schmerz. Die Kapillaren werden dabei nicht verletzt, sondern schließen sich sofort wieder, es kommt also nicht zu einer Blutung. Diesen Vorgang bezeichnet man als trockene Diapedese. Da sich diese Erythrozyten nun im Zellzwischenraum befinden, werden sie als rote Punkte sichtbar. Der medizinische Nutzen entsteht dadurch, dass in den Kapillaren durch die ausgetretenen Erythrozyten wieder mehr Platz ist und das Blut besser fließen kann. Das hat zur Folge, dass im gesamten behandelten Bereich die Durchblutung wieder verbessert wird. Gleichzeitig erreichen die Kapillargefäße durch die Behandlungen wieder ihre normale Durchlässigkeit, das heißt, sie heilen sich selbst. Daher lassen sich nach mehreren Behandlungen auch keine Petechien mehr auslösen. Indikationen: · Nicht akut entzündliche Schmerzzustände Kontraindikationen: · Akut entzündliche Vorgänge auf bzw. in bzw. unter der Haut mit zugehörigem Muskel-/Gefäßsystem |


