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Hier soll es einmal nicht um die anderen gehen, die uns dumm halten wollen, hier geht es auch nicht um jene Lobby, die nur an uns verdienen will. Nein, hier geht es um mich oder Dich! Und merke auf, es wird zu schmunzeln geben, da es von Natur aus so ist: „Wer ein kurzes Seil hat, kann nicht in einem tiefen Brunnen schöpfen“. Mach Dir selbst ein Urteil, ob Du ein kurzes oder langes Seil hast, aber mach Dir Dein Urteil erst, wenn es angemessen ist, am Ende dieses Artikels. Bis dahin lese ganz gelassen neun Provokationen zum Thema Weiterbildung 2004:
Prov 1: Von der Zeitbegrenzung zur Zeitfreiheit Sekunde an Sekunde reiht sich die Zeit zu einer immerwährenden Kette des Daseins, das ist Karma. Wir messen diese Dimension mit unserem Chronometer, so benannt nach dem griechischen Zeitgott „Chronos“. Der zeigt uns „wie spät es ist“ und dummerweise ist es meistens schon zu spät. Was viele bisher nicht wussten, dieser Zeitgott hat einen Bruder namens „Kairos“. Der zeigt uns „wie früh es ist“! Wenn wir den fragen, liegen die besten Gelegenheiten noch vor uns. So könnten wir uns jederzeit umorientieren, von der Chronos-Zeit (Zeitbegrenzung) in die Kairos-Zeit (Zeitfreiheit). Frage: Wonach richtest Du Deine Lebenszeit aus, Chronos oder Kairos? Du hast die Wahl!
Prov 2: Wer an Wunder glaubt, der ist Realist Außerordentliche Pioniere unserer Zeit stiften zur Revolutionierung des wissenschaftlichen Denkens an. Damit erteilen diese mutigen Querdenker eine Absage an das alte Weltbild von Descartes und setzen deutliche Zeichen, einen geistigen Wechsel für die Menschen von heute zu schaffen. Seit dem 10. Oktober 1619 denken wir mechanistisch. An diesem Tag machte der französische Philosoph Descartes der Welt klar, dass die Welt eine Maschine sei. Er wies wissenschaftlich nach, dass der Geist nur im Gehirn angesiedelt ist und dort wiederum nur in der Hirnanhangdrüse. Mit dieser verengten Sicht des Bewusstseins wachsen Menschen heute noch auf. Diese Meinung wurde zum kollektiven Bewusstsein und ist noch heute überwiegend die Basis der mechanistischen Naturwissenschaften. Noch heute wird gelehrt, dass der Geist eine Funktion des Gehirns sei. Darum sind menschliche Fähigkeiten wie Geistheilung und Telephatie unverträglich mit der wissenschaftlichen Sicht. Pioniere wie der Biologe Rupert Sheldrake oder der Psychotherapeut Bert Hellinger oder der Mathematiker Richard Bandler forschen auf dem Gebiet der Phänomene und ..........nutzen diese zum Wohle der Menschen in ihrer Arbeit. Prüfe selbst, bist Du grundsätzlich offen für solche „wundersamen“ Erkenntnisse. Würdest Du Deine eigenen Probleme mit Hilfe solcher aktuellen Methoden zur Lösung bringen? Bist Du offen für neue Erkenntnisse aus Systemischer Aufstellung (Hellinger) oder das Verstehen der Sprache der Tiere (Sheldrake) oder für die Nutzung von Placeboeffekten zur Heilung (Bandler)?
Prov 3: Auch das Verborgene gehört zur Wirklichkeit Was wir nicht sehen, ist immer der größere Teil! Was wir nicht verstehen, ist weitaus das größere Feld! Was wir noch lernen könnten, ist mit Abstand das Nützlichste! Die Anzahl der Neuronen auf der menschlichen Großhirnrinde und deren Kombinationsmöglichkeiten sind größer, als diese Erde Atome hat!
Möge dieses Faktum uns erahnen lassen, welche Entdeckungen noch vor uns liegen. Wer wagt es, den Traum höherer geistiger Erkenntnisse nicht zu träumen? Wer wagt es, sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben und aufzuhören zu lernen? Das Leben bleibt spannend bis zum letzten Atemzug, aber nur für den, der das Leben so sehr liebt, dass er immer weitergeht. Die Jahre zeichnen zwar die Haut, nicht aber unbedingt den Geist. Es ist möglich, geistig jung zu bleiben. Wer noch Fragen ans Leben stellt, wer noch staunen kann wie ein Kind, der ist jung. Wer aber glaubt, lernen lohne sich für ihn nicht mehr, der ist zu Staub geworden, lange bevor er gestorben ist. Ein vierjähriges Kind stellt vierhundert Fragen am Tag, ein Greis nur noch eine. Prüfe selbst: Wie viele Fragen stellst Du noch ans Leben?
Prov 4: Lerne Gewinn und Verlust zu unterscheiden Schauen wir sie uns an, die Prominenten, die Reichen, die Superstars, wie sie strahlen. Und bedenken wir, wie sie gleichzeitig leiden, mit ihren Beziehungskrisen, ihren Krankheiten, ihren Abhängigkeiten. Geld macht nicht automatisch intelligent. Besitz ist nicht automatisch ein wertvoller Beitrag zum Wohle der Besitzenden. Echter Gewinn hat nachhaltige Wirkung zum Wohle des Ganzen. Das gilt für Völker und Kulturen und genauso für mich und Dich. Prüfe selbst, was kann Dir keiner nehmen und ist dennoch ein Beitrag zum Wohle aller? Ein Test, ob Du ein potentieller Gewinner bist: wenn Du noch lebst, bist Du es!
Prov 5: Folge unablässig deinem Weg Wer von Natur aus mit Talenten, Fähigkeiten und Stärken ausgestattet ist, darf die auch verwirklichen. Was aber, wenn er sie nie entdeckt und deshalb an der eigenen Bestimmung vorbeilebt? Der ist wie einer, der einen Diamanten im Mantelsaum trägt, es aber nicht weiß und unter einer Brücke lebt. Was wäre, wenn Beethoven nicht komponiert, Goethe nicht geschrieben, Madame`Curie nicht geforscht hätte? Würde der Welt dann nicht etwas Wesentliches fehlen? Was ist, wenn Du, gerade Du, Deinen Kairos nicht kennst und deshalb nicht optimal zur Entwicklung der Welt beiträgst? Wäre das nicht schade für diese Welt? Also, wozu bist Du in diesem Körper, in diesem Leben inkarniert? Finde es heraus und gehe diesen Weg zum Wohle aller. Es ist eben nicht egal, was aus Dir wird, das ist von Bedeutung für Dich und für mich!
Prov 6: Kultiviere alle deine zwölf Sinne Weil wir Menschen fünf Gesichtssinne haben, nehmen wir uns und die Welt überwiegend damit wahr. Wir sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken unser Dasein und bekommen so einen Eindruck von der Welt. Es geht jedoch weiter, für den, der zu höheren geistig-seelischen Erkenntnissen gelangen möchte. Weitere sieben Sinne könnten kultiviert werden: Die Intuition, das ist das konkrete ahnende Wissen. Der Gleichgewichtssinn, das ist das innere chemische Gleichgewicht sowie die seelische Balance. Der Wärmesinn, das ist der innere Ausgleich unabhängig von der äußeren Temperatur. Der Wortesinn, das ist die Fähigkeit Worten und Sätzen Bedeutung zu entnehmen. Der Ich-Du-Sinn, das ist die Fähigkeit in der Seele eines anderen Menschen spazieren zu gehen. Der Lebenssinn, das ist die Fähigkeit der Eigen- und Weltreflexion. Der Bewegungssinn, das ist die Verbindung zu den dynamischen Kräften des Kosmos. Damit steht uns das komplette Spektrum der Sinneswelt grundsätzlich zur Verfügung. Bleibt nur noch die Frage, wieweit der Einzelne diese Sinne wahrnehmen kann und sie kultiviert. Das können wir lernen und nutzen, wie andere vor uns es auch gelernt haben. Drum prüfe, mit wie vielen Sinneskanälen begegnest Du dieser Welt?
Prov 7: Alles ist möglich, aber nicht alles ist wahrscheinlich Manche sagen, man könnte gewisse Sachen nicht lernen. Wer das sagt, weiß nicht, wie man es vermitteln müsste, dass es erlernbar wird. Einige behaupten Unglaubliches, sie behaupten beispielsweise, man könne 800 Vokabeln einer fremden Sprache in einer Woche lernen. Es stimmt, seit es suggestopädisches Lernen gibt „Superlearning“. Andere behaupten, es ist möglich, eine Phobie in einer halben Stunde zu überwinden. Es stimmt, seit es neue Wege der Kurzzeit-Therapie gibt „NLP“. Es gibt sogar welche, die sprechen von „Fernheilung“. Es funktioniert tatsächlich, seit es radionische Verfahren gibt. All das können wir lernen, kultivieren und nutzen. Die Aufforderung des Lebens an sich selbst lautet: Sei ein Lernender, und mach die Straße hinter Dir so breit, dass andere sie auch gehen könnten.
Prov 8: Heilung kommt nur aus der Wirklichkeit Der amerikanische Arzt Dr. Carl O. Simonton wurde wegen seiner besonderen Erfolge bekannt. Er führt austherapierte Krebspatienten zu einem Selbstheilungsprozess, indem er zwei Schwerpunkte setzt. Erstens: Er sieht die Krebszelle als das, was sie ist und begegnet ihr angemessen sanft. Zweitens: Er bezieht die spirituelle Glaubenshaltung des individuellen Patienten mit in den Genesungsprozess ein. Seit Jahren bildet er andere Therapeuten darin aus, so dass ein weltweiter Lernprozess in Gang kam. In der gleichen Zeit ging die etablierte Schulmedizin einen Schritt rückwärts. So hat nun jeder Patient seine persönliche Resonanz zu unterschiedlichen Therapie- Methoden. Nur wer selber lernfähig ist, kommt mit neuen Wegen der Medizin in Kontakt. Prüfe auch hier: Wer ist als erster aufgefordert zu lernen, die Alten oder die Jungen?
Prov 9: Halte dich nicht mit nutzlosen Beschäftigungen auf Da ist ein Fixstern am Horizont, der uns beseelt, angesichts des strahlenden Lichtes in der Nacht. Und jeder weiß ganz genau, da kommen wir nie hin, das ist zu weit weg - aber, dieser Stern zeigt uns die Richtung! So auch unser Kairos, wie der Fixstern am Horizont, weist er Dir den Weg. Wenn Du Deinen Kairos kennst, kannst Du jede Entscheidung, die Du täglich zu treffen hast, daran ausrichten. Hat, wenn ich dieses oder jenes tue, mein Handeln noch meine Richtung? Alles, was dem nicht mehr entspricht, ist nutzlos! Geisttötendes Fernsehen, idiotisches Zeitungslesen oder inhaltlose Gespräche, alles nutzlos, gemessen an Deiner wahren Bestimmung. Antworte: Wie heißt Dein Kairos? Wenn Du es nicht weißt, ist nicht schlimm, lass Dich begleiten, finde es heraus! Das ist Weiterbildung 2004.
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