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Don´t hurry, be happy: Mehr Zeit für Lebens(t)räume
Wer möchte nicht aus dem circulus vitiosus hektischer Betriebsamkeit ausbrechen, um genießerisch der Muße zu frönen, ohne schlechtes Gewissen? – nach dem Motto: „Arbeite weniger, genieße mehr - und lass uns dabei gemeinsam faul sein!“.
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Faultiere haben mehr vom Leben Haben Sie wieder Mut zur Muße! Probieren Sie einmal aus, wie es ist, eine ganze Stunde lang "nichts" zu tun! Planen Sie täglich einen festen Termin in Ihrem Tagesablauf mit und für sich selbst ein. Sie werden sehen, solche Mußestunden sind auch die beste Medizin, um dauerhaft gesund zu leben! Solche Inseln der Entspannung helfen Ihnen, Stress abzubauen, Kräfte zu sparen und erfüllende statt zehrende Stunden zu erleben. So bereichert Muße all Ihre Lebensbereiche (Arbeit, Beziehungen, Körper und Lebenssinn) und gibt ihnen die nötige Balance. Entwickeln Sie Ihre Lebens-Sicht von einem survival of the fittest zu einem survival of the laziest. Der beste Faultier-Typ ist hier nicht der un-lustige Lahme, sondern der kreative Müßiggänger. Jener arbeitet seinen Schreibtisch nicht einfach ab, sondern konzentriert sich so sinn- wie lust-voll auf die wesentlichen Fragen und Anliegen. Dazu gehört auch mal ein Schwätzchen zu halten, ein paar Schritte zu gehen, zu dösen. Er lebt ein kreatives Brainstorming by talking, walking, dozing. Halten Sie sich fit, ohne Stress-Sport zu betreiben. Sorgen Sie für einen niedrigen Ruhe-Puls. Jeder Mensch hat ein anderes Fitness-Niveau; steigern Sie Fitness-Einheiten gemäß Ihrem inneren Takt und Vermögen und nicht einfach nach Vorschrift. Erspüren Sie Ihren eigenen Biorhythmus und leben Sie danach: Alles hat seine Zeit. Schlafen Sie ausreichend und leben Sie nach der inneren Uhr. Damit sparen Sie am meisten Energie. Und: Gönnen Sie auch Ihrem Kopf Pausen und Leerlauf-Zeiten. Versuchen Sie einmal, sich statt auf 1000 Dinge gleichzeitig nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren: die Freundin, den Partner, den Schreibtischstuhl, den Baum vor dem Fenster. Tanken Sie Energie mit kleinen Tagträumereien. Das entlastet Ihr Gehirn - ebenso wie beispielsweise Spickzettel an auffälligen Orten zu platzieren. Mit Hilfe des Mind Mapping können Sie auf spielerische Weise auch auf andere Gedanken und Ideen kommen. Es hält Informationen beweglich und hilft dem Gehirn, der Infoflut Herr zu werden. 2. Schritt: Fokussiere das Wesentliche Schaffen Sie sich Alltags-Rituale bei den Abläufen, die Ihnen wirklich wichtig sind. Durch jene wird Zeit nicht verschwendet, sondern wert-voll gebannt. Rituale helfen, zur Be-Sinnung zu kommen, einzuhalten, loszulassen. Und sie geben dem Wesentlichen in ihrem Leben (das Glas Rotwein trinken, das Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte) Tiefe und Bedeutung. Rituale schaffen Gefühle, Bewegungen, Düfte, Gemeinsamkeit, Begeisterung - Ankerpunkte in der mitreißenden Hektik des Lebensflusses. Und lernen Sie dabei zugleich auch loslassen von dem, was Sie beschwert und bremst. 3. Schritt: Vereinfache das Leben Entschlacken Sie Ihren Körper, entrümpeln Sie Wohnung und Büro-Schreibtisch. Trennen Sie sich von unnützen Zeitfressern und lernen Sie stattdessen, öfters einmal Nein zu sagen und sinnvoll zu delegieren. Und zwar die Dinge, die Sie ungern und widerwillig tun und andere vielleicht sogar auch besser können. Und Dinge, die zwar viel Zeit in Anspruch nehmen, aber eigentlich nicht wirklich wichtig sind. In stressigen Sorgen- und Problemzeiten hilft eine Gedankenreise in die Zukunft. Blicken Sie von dort zurück auf Ihre Gegenwart und Sie werden diese aus der neuen Perspektive viel gelassener wahrnehmen. Nehmen Sie ruhig auch einmal den Blickwinkel eines anderen Menschen auf Sie selbst ein, auch das schafft Distanz zur eigenen Situation. Wenden Sie sich dem Guten an Ihrer Lage zu. Und: Setzen Sie sich feste Problemlösungs-Termine. 4. Schritt: Entdecke das Prinzip Zeitlupe Ent-schleunigen Sie sich in diesen Zeiten steter Rush-hour. Im Handeln zählt Beharrlichkeit, nicht Eile. Bauen Sie bewusst Zeitlupen-Momente in Ihr Leben ein, zum Beispiel:
Entwickeln Sie sich vom wild wütenden Workaholic zum schlauen Slobbie (Slow but better working people). Nur wer die Balance zwischen Leistung und Müßiggang wahrt, taugt auf Dauer auch im Job. Begrenzen Sie Überstunden, entrümpeln Sie Ihren Terminkalender, stellen Sie die Sinn-Frage: was will ich, was kann ich, was delegiere ich? Einen stärkenden Ausstieg aus stressigen und turbulenten Phasen erreichen Sie auch durch die Technik der Meditation. Mit dem Eintauchen in die Phase absoluter Zeitlosigkeit erholen sich Körper, Geist und Seele und sind gestärkt und frisch für den Rest des Tages. Außerdem ist Meditation eine gute und hilfreiche Möglichkeit, seine innere Mitte, seine Balance neu zu finden.
Wer in Urlaub fährt, sollte sich offiziell bereits einen Tag früher abmelden. Wichtig: nehmen Sie - weder materiell noch geistig - unfertige Projekte mit in die schönsten Tage Ihres Jahres, sonst haben sie von denen nicht allzuviele. Delegieren Sie rechtzeitig wichtige Dinge. Als Faustregel gilt für Ihre Sekretärin oder Vertretung: nach dem Urlaub dürfen nur so viele Vorgänge auf dem Tisch liegen wie Sie Urlaubstage hatten. Lassen Sie Handy und Uhr am besten ganz zu Hause. Stimmen Sie sich mit einem netten Ritual auf Urlaubsanfang, -mitte und -ende ein. Haben Sie keine Angst, etwas zu versäumen, genießen Sie die langen Weilen. Buchtipp Kostenloser e-Newsletter 7 LIFE-BALANCE-Tipps 2. Beachten Sie: Weniger ist meistens mehr. 3. Sorgen Sie für eine ausgewogene Zeit- und Lebens-Balance. 4. Planen Sie Zeit für Ihre Lebensprioritäten. 5. Konzentrieren Sie sich immer auf das Wesentliche. 6. Entfliehen Sie der Dringlichkeits-Falle. 7. Gehen Sie mit Ihrer Lebenszeit bewußt und souverän um. Heute beginnt der erste Tag vom Rest Ihres Lebens,
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