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Ki heißt "Lebensenergie". Dies ist der Aspekt des Lebenspotentials, der sich in der Materie manifestiert hat. Das Ki ist identisch mit dem Chi bzw. Qi der Chinesen, dem Prana der Inder, dem heiligen Geist der Christen, dem Orgon von Wilhelm Reich oder der Bioenergie, um einige Beispiele zu nennen. Die Lebensenergie nährt und erhält unseren Körper. Im Falle einer Erkrankung ist sie geschwächt oder in ihrem Fluss gehemmt. An dem Wort Reiki ist schon zu erkennen, dass wir es nicht nur mit der körperlich manifestierten Lebensenergie (Ki) zu tun haben, sondern auch mit ihrem spirituellen Aspekt (Rei), der Quelle unseres Seins. Daher wirkt Reiki auf allen Lebensebenen: der körperlichen, emotionalen, mentalen und spirituellen, was die Grundlage eines ganzheitlichen Heilungsprozesses ist. Reiki ist ein vollständiges und umfassendes Heilsystem. Es ist nicht notwendig, es durch andere Verfahren zu ergänzen. Was natürlich nicht heißen soll, dass bei einer akuten Erkrankung nicht der Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen wäre. Aber auch dabei ist Reiki, begleitend, eine große Hilfe, denn der Heilungsprozess des Körpers wird stark beschleunigt und dynamisiert. Die zu Grunde liegenden Muster im seelischen und psychischen Bereich werden mitbehandelt. Reiki kann die abschließende, tiefgreifende Heilung nach der Symptombehandlung herbeiführen. Da Reiki nur sehr unbefriedigend in Worte zu fassen ist, rate ich jedem, sich einen Reikipraktizierenden zu suchen und eine Reiki-Behandlung zu nehmen, um es zu spüren und zu erfahren, wie es wirkt.
Die Reiki-Behandlung Es gibt grundsätzlich zwei Formen der Reiki-Behandlung: die Selbstbehandlung und die Behandlung anderer. Die tägliche Selbstbehandlung kann als eine Meditation des eigenen Körpers und Seins angesehen werden. Sie ist das Fundament des Usui-Systems (nach Mikao Usui, dem Begründer des Reiki, 1865 – 1926). Dabei verbinden wir uns mit unserer inneren Weisheit, dem Teil, der vollständig und heil ist. Die Behandlung anderer (es ist wörtlich eine "Behandlung", denn die Hände werden auf den Körper aufgelegt), erfolgt bekleidet in einer ruhigen, angenehmen Atmosphäre. Behandler und Behandelter sind gleichberechtigt auf einer Ebene, es gibt keinen „Heiler" und keinen "Hilfsbedürftigen". Es bildet sich eine Gemeinschaft von zwei oder mehr, sich ergänzenden Menschen. Der Empfänger liegt und braucht während der Anwendung nichts zu tun. Er kann sich dem Fluss der Energie hingeben und aufsteigende Gefühle oder Erinnerungen annehmen. Die Behandlung erschöpft den Reikipraktizierenden nicht, denn er gibt nicht seine Energie ab. Er ist Kanal für die Lebensenergie und wird währenddessen auch von ihr durchströmt. Dabei ist es nicht möglich, dass jemand seine Symptome, Gefühle oder Missempfindungen auf den anderen überträgt, denn es fließt nur reine Reiki-Energie. Wenn es doch so scheint, resonieren die eigenen Muster mit denen des anderen, d.h. sie werden durch das Zusammensein angeregt und bewusst. Dies bietet uns die Chance, diese Themen zu klären. Jede Behandlung ist anders. Sie unterliegt keinem Behandlungsziel, denn das energetische Muster des Behandelten bestimmt das Ergebnis und die Wirkung, nicht der Wunsch oder die Vorstellung des Behandlers oder des/der Behandelten. Bei einer Behandlung fließt die Energie dahin, wo sie gebraucht wird, ähnlich wie Wasser immer zur tiefsten Stelle eines Gefäßes fließt. Möglicherweise empfindet der Empfänger gar keinen Energiefluss. Dies hat auf die Wirkung keinen Einfluss, denn die Energie fließt, unabhängig von der Wahrnehmung.
Wie wirkt Reiki? Reiki ...
- entspannt
- gibt Energie
- ist jederzeit verfügbar
- schützt und ermöglicht ein vertauensvolles Lebensgefühl
- gibt Kraft in allen Situationen
- fördert das persönliche und spirituelle Wachstum
- unterstützt die Selbstverwirklichung
- erweitert die Wahrnehmung
- hilft Angewohnheiten abzulegen
- erleichtert Gefühle zu leben
- öffnet neue Wege
- balanciert Körper, Seele und Geist
- stärkt die Selbstheilungskräfte
- hilft bei körperlichen Symptomen
- fördert die Regeneration von Geweben und Organen
- ergänzt medizinische Behandlungen
- entgiftet
Es kann keine generelle Aussage gemacht werden, wie Reiki beim Einzelnen wirkt, denn alle Menschen unterscheiden sich und jeder hat seine eigene Lebensgeschichte. Hier werden nur einige Beobachtungen beschrieben, die im Umgang mit Reiki häufiger vorkommen. Schon während der Seminare wird Reiki häufig in den verschiedensten Formen wahrgenommen. Als z.B. Wärme, Kribbeln, Vibrieren, Pulsieren, inneres Licht, ein Gefühl von zu Hause sein, Geborgenheit, Liebe und/oder Frieden. Manchmal auch gar nicht, was aber nicht heißt, dass Reiki nicht "funktioniert". Unsere Wahrnehmung unterscheidet sich häufig von der Realität.
Nach dem Seminar setzt ein Reinigungsprozess ein. Das heißt, der Körper scheidet verstärkt Gifte und Schlacken aus, was sich unter anderem durch vermehrten Durst äußert. Auch auf emotionaler und mentaler Ebene greift dieser Prozess. Es können z.B. verschüttete Erinnerungen auftauchen, das Erleben und die Art der Gefühle ändert sich. Oder die Wahrnehmung von sich selbst und der Umwelt ist eine andere, da sich alte Muster auflösen. Auch die Energie, die für den Alltag zur Verfügung steht nimmt zu.
Nach der Geburt floss die Lebensenergie nahezu ungehindert durch uns hindurch. Im Laufe unserer Erziehung und der Anpassung an unsere Gesellschaft wurden uns immer mehr Regeln auferlegt. Z.B. jedes "das tut man nicht", "sei brav" oder "mach das so oder so" hemmte den Fluss der Energie.
Ebenso die Verletzungen der Persönlichkeit und der Grenzen durch andere Menschen. Um den Schmerz dieser Erfahrungen nicht spüren zu müssen, haben wir sie verdrängt, sozusagen eingefroren, um in den gegebenen Strukturen (über-)leben zu können. Die so entstandenen Muster können bis zum Lebensende bestehen, wenn sie nicht aufgelöst werden und möglicherweise auch zu körperlichen Symptomen führen, die dazu da sind, uns unüberhörbar darauf aufmerksam zu machen, dass etwas in unserem Leben nicht stimmt. In den Mustern sind große Energiemengen gespeichert. So viel, wie wir nicht (aus-)leben durften oder konnten. Und so lange sie existieren, sammeln und binden sie mehr und mehr Energie, da wir immer wieder mit ihnen zu tun haben. Reiki gibt uns die Möglichkeit, sie sanft anzugehen und aufzulösen. Jeder bestimmt sein Tempo selbst. Nach Auflösung der Blockaden steht uns die Energie, die in ihnen gespeichert wurde und die wir brauchten, sie zu erhalten, wieder für das Leben bereit.
Eine vermehrte Energie dehnt das Energiefeld des Körpers aus, was zu einer erweiterten Wahrnehmung führt und eine größere Bewusstheit zur Folge hat. Dadurch öffnen sich neue Möglichkeiten und die Kreativität wächst. Reiki ist zur Zeit das kraftvollste und einfachste Mittel, dies zu erreichen. In einer Reiki-Behandlung fließt verstärkt Lebensenergie. D.h. das Leben fließt verstärkt durch uns hindurch und wir kommen in den Fluss des Lebens. Daher ist Reiki kein System der Kontrolle, wie viele andere Methoden, sondern ein Weg der Hingabe. Durch das Aufgeben der Kontrolle und die Hingabe an den Moment können wir sehen, was er bringt und bedeutet. Das Leben wird leichter und erfüllter. Es wird erfahrbar, dass der Sinn des Lebens das Leben ist. Es stellt sich mit der Zeit ein Gefühl ein, mit sich selbst und anderen eins und in der Menschheit auf der Erde zu Hause zu sein.
Für viele ist die Tiefe der Entspannung etwas neues. Vergessene Persönlichkeitsanteile, Fähigkeiten, Sehnsüchte oder Gefühle werden wiederentdeckt. Erkenntnisse werden hochgespült. Es kann bei der Reiki-Anwendung zur Verschlimmerung kommen. Z.B. die Schmerzen verstärken sich, eine Grippe taucht auf oder es kommt zu einem Streit, einer Krise oder zu Verwirrung. Dies ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass der Körper, die Seele oder der Geist auf die Veränderung reagiert. Man nennt dies auch Heilungskrise. Nach einiger Zeit klingen diese Reaktionen ab und haben Heilung zur Folge.
Auf der körperlichen Ebene wirkt Reiki regenerierend auf Organe und Gewebe. Das Immunsystem wird gestärkt und mit dem Verschwinden der energetischen Blockaden nimmt die Beweglichkeit des Körpers zu. Während der Schwangerschaft ist Reiki eine gute Unterstützung für Mutter und Baby. Das Baby nimmt diese Energie sehr bewusst wahr und reagiert meistens spürbar. Die Geburt wird leichter. Auch Tiere und Pflanzen nehmen Reiki gerne an.
Was ist Lebensenergie? Reiki ist ein Wort für universale Lebensenergie. Sie liegt allen Erscheinungen zu Grunde, den Naturgesetzen, den physikalischen Kräften und Energien, aller Materie, wie auch allen Aspekten und Formen den Lebens. Sie ist der Stoff aus dem wir sind. Daher wirkt Reiki so umfassend und tiefgreifend.
Die Lebensenergie besitzt eine eigene Bewusstheit. Das gesamte Universum ist ein holistisches Energiefeld. Jeder Teil ist ein Ausdruck des Feldes. Kein Teil ist getrennt vom Ganzen, alles ist Teil von allem. Wenn ein Teil Bewusstsein hat, hat auch das Feld Bewusstsein. Das Feld besteht aus Energie, also besitzt die Energie Bewusstheit. Das Universum ist ein Feld bewusster Energie.
Lebensenergie wirkt da, wo sie gebraucht wird. Es bedarf nicht der bewussten Kontrolle des Behandlers oder des Behandelten. Durch das Praktizieren von Reiki kommen wir intensiver mit dem Lebensenergiefeld in Kontakt. Und das Einssein mit allen Erscheinungen wird erfahrbar, da jedes Individuum Ausdruck der einen Energie ist. Diese Ansicht mag vielen fremd erscheinen. Trotz Einsteins großer Entdeckung, E=mc2 (die besagt, dass auch Materie eine Energieform ist), hat sich hier im Westen die Vorstellung einer universalen Lebensenergie noch nicht durchgesetzt, obwohl in vielen alten Lehren schon immer bekannt war, das alles Schwingung, Energie ist. Diese Einstein´sche Erkenntnis machte weder gesünder noch glücklicher und brachte keinen größeren Wohlstand. Sie brachte eher Tod und Zerstörung, da dieses Wissen die Atombombe möglich machte. Uns steht es offen, diese Entdeckung konstruktiv zu nutzen, nämlich um eine allumfassende Lebensenergie zu akzeptieren. Erst dann wird sie erlebbar, denn unser Erleben der Welt hängt von unseren Überzeugungen und von dem, was wir für möglich halten ab. Es liegt in unserer Macht unser Leben in die Hand zu nehmen oder uns als Opfer zu fühlen.
Der Mensch ist nicht sein Körper, nicht seine Gedanken und auch nicht seine Gefühle, sondern sie sind äußerer Ausdruck der universalen Lebensenergie, seines ursprünglichen Seins. Auch Materie ist, wie wir gesehen haben, nichts konstantes. Wird ihre Schwingungsfrequenz durch z.B. spirituelle Energie erhöht, so transzendiert sie, d.h. sie wird feiner. Als Beispiel dazu mögen einige Heilige aus Indien dienen. Sie können durch Identifikation mit der spirituellen Ebene ihren Körper so sehr verfeinern, dass sie von einem Fotoapparat nicht mehr erfassbar sind, sie erscheinen nicht auf dem Foto.
Dazu passt die Vorstellung, dass je feinstofflicher die "Nahrung" wird, sie um so reichlicher vorhanden ist und um so unverzichtbarer wird. Angefangen mit der festen Nahrung, die uns mit den Bausteinen für unseren Körper versorgt, weiter mit dem Wasser, das flüssig und flüchtig ist. Es transportiert die Stoffe im Körper, bringt sie an ihren Platz und ist das Medium, in dem der Stoffwechsel erfolgt. Dann folgt die Luft als Gasgemisch. Sie stellt uns Sauerstoff zur Verfügung, mit dem wir die chemisch gebundene Energie der Nahrung erst freisetzten können. Die feinstofflichste Komponente ist die Lebensenergie. Sie ist in allem erhalten. Sie gibt dem Körper die Struktur und erhält ihn. Ohne Nahrung können wir etwa drei Wochen, ohne Wasser etwa drei Tage überleben. Nach drei Minuten Sauerstoffmangel entstehen die ersten Körperschäden. Ohne Lebensenergie gäbe es gar kein Leben. (Es gibt allerdings Menschen, die durch entsprechende Vorbereitung auf physische Nahrung und Getränke verzichten können, sogar auf Luft, da sie sich vollständig durch die Lebensenergie ernähren. Erinnert sei hier an Yogis, die sich unter ärztlicher Aufsicht mehrere Tage lang haben eingraben lassen. In der "Biographie eines Yogi" von Paramhansa Yogananda ist von einer Yogini die Rede, die nicht isst und trinkt.)
Reiki-Ausbildung Der I. Grad schafft die Verbindung des Schülers mit der Quelle der Lebensenergie. Er ist nach vier Einweihungen unabhängig vom Reikimeister oder anderen Reiki-Praktizierenden und kann sich und anderen, wann immer er will, Energie zuführen. Die Selbstbehandlung ist ein großer Vorteil des Usui-Systems der natürlichen Heilung, denn es ist jederzeit möglich, etwas für sich selbst zu tun.
Ein Reiki-Praktizierender ist Kanal für die Lebensenergie. Nicht mehr und nicht weniger. Das heißt, nicht er entscheidet, wieviel Energie fließt, sondern der Empfänger durch seine bewusste oder unbewusste Offenheit. Daher kann niemand mit der Energie überladen oder überfordert werden. Takata sagte: "Hände auflegen ist Reiki an und Hände wegnehmen ist Reiki aus." Wir legen also im Vertrauen zur Lebensenergie unsere Hände auf und sie fließt harmonisierend in den Körper. Die Bereiche, die Mangel haben, werden energetisiert und Energiestaus werden in Bewegung gebracht. Durch den I. Grad kommen wir verstärkt in Kontakt mit unserem Körper und dadurch mit uns selbst. Wir berühren und werden berührt, was uns vielleicht wieder berührbarer macht.
Die Teilnahme an einem I. Grad-Seminar bedarf keiner Vorbereitung und keines Vorwissens. Reiki holt jeden da ab, wo er sich gerade befindet. Im Seminar lernt der Schüler Systeme von Handpositionen, durch die er sich selber und andere behandeln kann, die Kurzbehandlung, Reiki mit Tieren oder Pflanzen, rechtliche Grundlagen und auch den Umgang mit Reiki in Notfällen. Außerdem erfolgen vier Einweihungen und die Behandlungen werden geübt. Die Seminare finden meistens an einem Wochenende statt, oder auch an vier Vormittagen bzw. Abenden.
Der II. Grad erweitert die Möglichkeiten der Reikianwendung durch die drei Symbole beträchtlich. Das energetische Niveau des Körpers erhöht sich. Durch die Einweihung, die frühestens drei Monate nach dem I. Grad erfolgen sollte, werden die drei Reikisymbole im Menschen aktiviert. Die Symbole sind Werkzeuge, die spezielle Aufgaben haben.
Das erste Symbol verstärkt den Energiefluss und schafft Schutz. Das zweite wirkt besonders auf mentaler und emotionaler Ebene, wodurch z.B. festsitzende Gefühle gelöst oder Angewohnheiten im Handeln und Denken abgelegt werden können. Das dritte Symbol löst Grenzen von Raum und Zeit auf. Dadurch wird es z.B. möglich entfernte Personen zu behandeln oder energetisch auf die eigene Vergangenheit bzw. Zukunft zu wirken. Die Folge ist mehr Klarheit über sich und das eigene Leben. Auch können Kraft und Kreativität in schwierigen Situationen verwirklicht werden. Wer sich für den II. Grad entscheidet, zeigt Bereitwilligkeit, die volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Die Symbole werden vertraulich behandelt und nicht aufgeschrieben. Sie gehören ins Innere, um dort wirksam zu sein. Nichteingeweihte hätten keinen Nutzen von ihnen, denn ohne Einweihung haben sie keine Kraft und keine Wirkung. Der II. Grad und seine Symbole wirken besonders auf das energetische System unseres Körpers. Die Wahrnehmung erweitert sich, der Energiekörper (Aura) und die Umwelt werden bewusster, die Intuition verstärkt sich, das Loslassen fällt leichter und der innere Frieden wird tiefer. Der III. Grad ist der Reikimeistergrad. Ein Reikimeister hat sich entschieden, durch Annahme der selbsterschaffenen Lebenssituation, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Er widmet sich persönlich und beruflich dieser Heilkunst und Lebensweise. Reiki ist sein Lehrmeister, d.h. er meistert sein Leben mit Reiki. Der Reikimeister hat keine Macht über die Schüler, er ist ein Mensch, der, wie sie, auf der Suche nach sich selbst ist. Die Einweihung in den III. Grad erhöht das Energieniveau noch weiter. Ein Reikimeister kann andere Menschen durch Einweihung dazu befähigen, selber Energie zu übertragen, um sich und andere zu behandeln. Die Ausbildung zum Reikimeister dauert drei Jahre. Der Zeitraum von der Einweihung bis er selber Meister ausbildet, sollte wenigstens drei Jahre betragen.
Die Einweihungen in Reiki Die Einweihungen sind energetische und spirituelle Rituale, die die Stufen zur Energieverstärkung bilden und zentraler Bestandteil von Reiki sind. Andere Bezeichnungen sind Einstimmung oder Initiation. Die Formulierung, die im Buddhismus verwendet wird gefällt mir besonders gut: Zuflucht nehmen. Denn Reiki ist jederzeit eine Unterstützung und wird häufig als Wiederverbindung zur innersten Quelle empfunden. Während der Einweihung wird nichts genommen und nichts gegeben. Es wird an das erinnert, was schon immer da war: an den natürlichen Zustand unseres Seins. Der Reikimeister ist dabei Mittler zwischen der universalen Lebensenergie und dem Schüler.
Die Empfindungen bei der Einweihung sind von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich, je nachdem, wo er im Moment steht. Es kann sein, dass sich bei jemandem, der sich schon länger mit sich befasst, ein größerer Sprung ereignet, als bei demjenigen, der gerade erst damit anfängt. Reiki ist sanft, dadurch geschieht bei jedem, was ihm entspricht und was er verkraften kann. Der "Erfolg" der Einweihung ist sicher, auch wenn nichts wahrgenommen wird.
Durch die Einweihung wird der Körper vorbereitet, mehr Energie zu kanalisieren. Das Nervensystem muss sich erst daran gewöhnen und sich vorhandene Energiestaus lösen. Die Energie fließt in das Scheitelchakra (Energiezentrum auf dem Kopf), durch die sechs weiteren Hauptchakren die Wirbelsäule hinunter und vom Herzchakra über die Arme zu den Handchakren. So wird es möglich, die Energie über die Hände weiterzugeben. Diese Fähigkeit bleibt das ganze Leben lang erhalten. Auch, wenn Reiki längere Zeit nicht praktiziert wird. Eine regelmäßige Anwendung, am besten täglich, verstärkt den Energiefluss sowie dessen Wahrnehmung und intensiviert den persönlichen Wachstumsprozess. Die Einweihung ist ein Anfang, ein Öffnen einer Tür. Hindurchgehen muss jeder selber, um den Weg zur Ganzheit anzutreten. Dabei sollte er sich Zeit lassen, denn durch Eile kann viel verloren gehen. Doch ist konsequente Konfrontation mit sich selber unverzichtbar zur Heilung.
Für wen ist Reiki? Reiki kann von jedem erlernt werden. Es ist kein Vorwissen oder eine spezielle Fähigkeit dazu notwendig. Die Bereitschaft sich zu verändern und zu entwickeln ist hilfreich. Reiki ist für Menschen, die etwas für sich tun wollen und nicht nur darüber reden wollen. Reiki ist für den, der sich davon angezogen fühlt.
Wie finde ich den richtigen Reikimeister? In Deutschland gibt es mittlerweile einige tausend Reikimeister. Es stellt sich nun die Frage, wie der richtige gefunden werden kann. Für einige mag die räumliche Nähe wichtig sein und für den anderen die Seminargebühren. Ich bin der Meinung, dass die innere Empfindung zum Reikimeister Grundlage der Entscheidung sein sollte. Ist eine Resonanz vorhanden und kann ich mir vorstellen, dass er/sie mich durch Krisen begleiten kann, die im Prozess mit Reiki auftreten können? Kann ich ihm/ihr vertrauen? Wie ist seine/ihre spirituelle Linie, kann er/sie sie bis Mikao Usui zurückverfolgen?
Die Seminare sollten mehrere Tage dauern. Ein Tag für jeden Grad ist viel zu wenig. In den Seminaren sollte die Reikianwendung an anderen Menschen geübt werden, denn nur wer sich in der Anwendung sicher fühlt, wird Reikibehandlungen geben können. Informationsabende oder ein persönliches Gespräch sind Möglichkeiten einen Reikimeister und seine Arbeit kennenzulernen. Sobald die Entscheidung für einen Reikimeister gefallen ist, setzt der Reikiprozess ein. Meine Reikimeisterlinie
- Mikao Usui
- Chujiro Hayashi
- Hawayo Takata
- Barbara Ray
- Moureen O´Toole
- Kate Nani
- Paula Horan
- Wolfgang Traub
- Paul Esselborn
- Ulrich Heister
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