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Wissen Sie, dass Sie neben Ihrem physischen Körper auch einen Energiekörper haben? Halten Sie Ihren Energiekörper fit und gesund? Menschen, die sich mit Energetik oder esoterischem Gedankengut beschäftigen, bestätigen, dass sie neben dem physischen Körper auch einen energetischen Körper haben. Wir haben aber nicht nur Meridiane, Energien oder Chakren – quasi energetische "Anhängsel", die allesamt etwas Subtileres als der physische Körper sind. Sondern wir sind auch ein Energiekörper, ein energetisches Wesen. Beide Körper stellen einen Teil unseres Ich-Bewusstseins dar: "Ich und Ich".
Der sechste Sinn Die Welt der Energien ist nicht so eindimensional, wie sie manchmal dargestellt wird, und hinter jeder Erkenntnis warten neue Fragen. Der Energiekörper ist ein Körper mit einem eigenen anatomischen Aufbau. Ebenso verfügt er über Organe, ein Atmungs- und Verdauungssystem und über Extremitäten. Alles sieht natürlich etwas anders aus als beim physischen Körper. Der Energiekörper besteht aus einem Geflecht von unzähligen Energieleitbahnen, Energiesammel- bzw. –verteilungsstellen. Meridiane, Akupunkturpunkte, Chakren, Nadis oder Auraschichten sind ein Teil dieser Anatomie. In ihnen allen sind Informationen gespeichert, die über Bewusstseinszustände wahrgenommen und auch zum Ausdruck gebracht werden können. Aber der Energiekörper besteht aus noch viel mehr. So verfügt er beispielsweise über Sinnesorgane. Er sieht, hört, fühlt, schmeckt und riecht. Mit seinen Sinnesorganen nimmt er seine eigene Welt, die Welt der Energien, wahr. Und er teilt sich uns, dem physischen Körper mit. Er sagt uns, was er in seiner Welt wahrnimmt. Es sind dies also einerseits jene alltäglichen Erlebnisse, über die ich weiter unten schreibe, aber auch jene Wahrnehmungen, zu denen wir sagen, dass sie "außersinnlich" seien oder zu den erhöhten Sinneswahrnehmungen gehören, wie z.B. Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit, Feinfühligkeit, etwas zu riechen oder zu schmecken, wofür es in der physischen Welt keinen Bezug gibt. Wir bezeichnen sie auch als sechsten Sinn. Wir sind demnach alle z.B. hellsichtig oder hellhörig, weil wir alle Augen und Ohren im Energiekörper-Kopf haben. Es handelt sich nicht um außergewöhnliche Fähigkeiten oder Phänomene, wie leider immer wieder behauptet wird. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Zugänge zur Welt der Energien zu haben. Wir müssen uns nur bemühen, darauf zu kommen, wohin wir z.B. unsere Augen in dieser Welt gerichtet haben. Denken Sie doch an die unterschiedlichen Zeugenaussagen bei einem Autounfall. In der Welt der Energien ist es ganz genau so. Auch Sie sind also hellsichtig oder hellhörig. Auch Sie bewegen sich in beiden Welten. Sie haben sich immer schon in beiden Welten bewegt und werden es auch tun, solange Sie leben. Es muss Ihnen nur bewusst werden. Kinder haben ganz besonderen Zugang zu dieser Welt. Leider verblasst der Bezug dazu im Laufe des Erwachsenwerdens. Verschiedene Aspekte unseres Lebens bekommen eine neue Bedeutung: Hellsichtigkeit oder Hellhörigkeit sind so gesehen keine speziellen, außersinnlichen Fähigkeiten, sondern die Seh- und Hörleistung von uns als energetischem Wesen. "Geerdet-Sein", ein oft gebrauchter Begriff für ein "Mehr-da-Sein", "Am-Boden-Sein", wird dann dem Energiekörper zugeordnet, weil der physische Körper ohnehin der Schwerkraft gehorcht. Über solche Erfahrungen lernen wir, unser Ich aus einer anderen Perspektive zu betrachten und werden gewahr, dass wir mehr sind, als wir gedacht haben.
Wie können wir wahrnehmen, dass wir ein Energiekörper sind?
• Riechen Menschen mit olfaktorischen Fähigkeiten können über die Riechleistung in der physischen Welt hinaus mittels der Energiekörper-Nase auch Dinge oder Situationen riechen, die für das physische Riechorgan geruchlos bleiben. Eine Verfeinerung und die bewusste Nutzung der energetischen Geruchswahrnehmung wird anhand zweier realer Beispiele deutlich: Eine Ärztin an einer psychiatrischen Klinik "erriecht" bereits im voraus bevorstehende Anfälle ihrer Patienten. Sie kann diese Gerüche nur sehr abstrakt beschreiben. Eine Krankenschwester hingegen zeigt auf, dass Gerüche auch aus dem Alltag bekannt sein können: Bei Krebserkrankungen riecht sie Rauch.
• Schmecken Wohl jeder Mensch war schon öfter einmal "sauer" oder verspürte "den bitteren Nachgeschmack" einer augenscheinlich heiklen Situation. Gustatorische Fähigkeiten zeigen sich in der Beschreibung emotioneller Zustände, wonach beispielsweise eine zornige Person als sauer-scharf oder vielleicht abstrakt als spitz-rauh geschmeckt wird. Aber auch ein tatsächliches Gericht bietet während des Verzehrs die Gelegenheit, gustatorische Fähigkeiten zu aktivieren. So kann aus einer Speise die Eile oder Nervosität des Kochs herausgeschmeckt werden.
• Hören Das Hören mit den Energiekörper-Ohren wird als Hellhörigkeit bezeichnet. Hellhörige Menschen orientieren sich in der Energiekörper-Welt über die auf ihr Energiekörper-Ohr auftreffenden Töne bzw. Schwingungen. Es sind dies Töne, die nur in der Energiekörper-Welt gehört werden. Hellhörige empfangen Schwingungen der Atome in belebter und unbelebter Materie. Diese werden dann als sehr feine, sehr hohe Töne unterschiedlicher Koloratur oder als feines Surren oder tiefes Rauschen beschrieben. Krankheiten können als Töne gehört werden, wie z.B. Diabetes als schriller Ton.
• Fühlen Das Fühlen hat im Energiekörper mehrere Funktionen. Durch die Berührung des Energiekörpers, beispielsweise während der Energiearbeit selbst oder während einer körpertherapeutischen Sitzung, erhalten wir über den Energiekörper-Tastsinn Informationen bezüglich der Beschaffenheit des Energiekörpers. Hitze- oder Kältewahrnehmungen ebenso wie Beschreibungen von Rissen, Löchern oder Schwellungen geben an, wie Schichten des Energiekörpers oder seine Oberflächenbeschaffenheit gefühlt werden. Man kann nicht nur Energiekörper fühlen. Es können auch Energiefelder eines ganzen Raumes oder Gebäudes ("die Atmosphäre ist hier zum Schneiden dick") wahrgenommen werden. Über das Fühlen kann man aber auch andere Bereiche wahrnehmen. Manche Menschen spüren Krankheiten oder Schmerzen von anderen Menschen am eigenen (Energie-)Körper. Wiederum zeigt der deutsche Sprachschatz, wie gängig Wahrnehmungen des Fühlens sind: Aussagen wie "der Kollege saugt mich aus", "sie hängt wie eine Klette an mir", "ich fühle mich bedrängt", "er klebt ständig an meinem Schreibtisch" oder "die Luft war dicht, ich konnte kaum atmen" oder "dünnhäutig sein" beschreiben deutlich, wie sehr wir das Energiekörper-Fühlen aktiviert haben.
Die Welt der Energien ist noch immer Neuland Das heute stark anwachsende Interesse an Energien, Alternativmedizin und wechselnden Bewusstseinszuständen beruht auf einem Gewahrwerden der Menschen von sich selbst als beide Körper. Das Spektrum der energetischen Interventionsvarianten ist äußerst breit und reicht von Reiki, Qui-Balance, Akupunktmassage und Shiatsu über Kinesiologie bis zur Elektroakupunktur. Dabei ist es egal, ob Sie den physischen Körper berühren, die Hand zu ihm in einiger Distanz halten, ob Sie Ihre Hände zu dieser Arbeit benützen oder ein Pendel als Medium, um Schwingungen erkennbar zu machen, ob Sie Fernheilungen durchführen oder mit Kristallen arbeiten. Der Umgang mit und die Handhabung von Energien ist immer noch Pionierarbeit. Wir beginnen, uns intensiver als je zuvor mit Therapien zu beschäftigen, die uns den Zugang zu der Welt der Energien eröffnen. Nur bedeutet der Zugang zu dieser Welt auch das Betreten von Neuland. Zwar haben wir bereits eine Menge über Energien und ihre Wechselwirkungen in Erfahrung gebracht, dennoch wissen wir immer noch zu wenig über die Auswirkungen all dieser Interventionen auf unsere Physis und unsere Psyche. Die Entscheidung eines Therapeuten, dem Patienten eine energetische Therapie zu verordnen, benötigt den bewussten Einsatz seines eigenen Energiekörpers. Eines der häufigsten Missverständnisse ist, dass der physische Körper Energiearbeit betreiben soll. Tatsächlich aber ist dafür der Energiekörper zuständig, denn der physische Körper ist zur Energiearbeit überhaupt nicht in der Lage. So ist es nicht die Energie, die aus den (physischen) Händen strömt, die heilt, sondern es ist die Energiekörper-Hand (die sich auf der Höhe der physischen Hand befindet), die Energiearbeit durchführt. Wer also Energiearbeit verrichtet, muss sich seines Energiekörpers voll bewusst sein. Genau an diesem Punkt können entscheidende Fehler passieren. Eigene Energiekörper-Bewegungen werden beispielsweise nicht erkannt, vielleicht sogar dem Energiekörper des Klienten zugeordnet. Wenn sich jemand nur partiell über seinen Energiekörper im klaren ist, kann die Energiearbeit nicht voll konzentriert durchgeführt werden. Sie schlägt daher fehl. Durch die tendenziell ansteigende Nachfrage nach energetischen Therapieformen steigt aber auch tendenziell die Anzahl jener Menschen, die durch die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit, nämlich durch die Beschäftigung mit Energien, erkranken.
Energetische Berufskrankheiten Berufskrankheiten, nun die kennen wir zur Genüge: bei Büroarbeitern die Fehlhaltungen vom schiefen Sitzen vor dem Computer, bei Friseusen die Hautausschläge vom vielen Hantieren mit Haarshampoos, -festigern und -sprays oder bei Handwerkern die Atembeschwerden vom Einatmen von Staub und Ruß. Daneben gibt es auch Berufskrankheiten, die sich subtiler bemerkbar machen, so z.B. das Burn-out-Syndrom. Vor allem Menschen in psychosozialen und helfenden Berufen sind davon betroffen. Über die energetischen Berufskrankheiten wird hingegen recht wenig gesprochen, obgleich sie aus der Landschaft der Krankheiten nicht mehr wegzudenken sind. Primär entstehen diese Krankheiten im Umgang mit bzw. beim Einsatz von energetischer Medizin. Sie betreffen Menschen, die Wasseradern oder Störfelder aufspüren oder Unverträglichkeitstestungen durchführen. Darunter versteht man z.B. das Austesten von Schwermetallbelastungen oder allergieproduzierenden Stoffen. Manche Personen testen hier mit der Rute, dem Biotensor® oder mit dem Pendel bzw. sie führen Muskeltestungen durch, wie sie beispielsweise aus der Kinesiologie bekannt sind. Beim Muskeltest fließt nicht nur die Information des zu testenden Präparats zum Tester, sondern auch die entsprechende informative Reaktion (die als Energiequalität zu verstehen ist) des Getesteten. Auch Masseure oder Körperpsychotherapeuten, die ihre Fertigkeiten mit energetischen Methoden verbinden, sind ebenso davon betroffen wie jene, die am Körper gestaute Meridiane oder Akupunkturpunkte durch „Ausstreichen“ wieder zum Fließen bringen. Auch Heiler, die Hände auflegen oder in der Aura arbeiten bzw. Chakrabehandlungen durchführen, sind potentielle Anwärter für eine energetische Berufserkrankung. Die Symptome von Erkrankungen durch Energiearbeit sind sehr zahlreich. Sehr häufig "verstecken" sie sich hinter physischen Krankheiten wie z.B. Durchschlafstörungen, ständiger Müdigkeit, Rückenschmerzen oder Verstopfung, aber auch Schwindelanfällen, Hitzewellen und Schüttelfrost, Kreislaufproblemen, Depressionen oder Veränderungen der Essgewohnheiten und Erhöhung des Zigaretten- oder Alkoholkonsums. Die wesentlichste Konsequenz dieser Erkenntnisse für den Umgang mit Energien muss jedenfalls größtmögliche Sorgfalt und Umsicht sein. Energiearbeit ist eine Arbeit nach Gesetzmäßigkeiten, die es gründlich zu erforschen und zu verstehen gilt – in dieser Arbeit gibt es keine Zufälle. |