Das neue, ganzheitliche Denken in der Gesundheit

David Luczyn

Im Schatten der Apparatemedizin und der Pharma-Industrie haben sich eine Vielzahl von alternativen Denk- und Heilweisen entwickelt, die am bestehenden wissenschaftlichen Denken und der daraus resultierenden medizinischen Praxis erhebliche Bedenken anmelden. Ihnen allen gemeinsam ist ein ganzheitlicher Anspruch bzw. ein energetisches Denken. Insbesondere das reine Behandeln von Symptomen wird als nicht wirklich heilsam angesehen, da es selten die Ursache angeht

Gesundheit ist unser höchstes Gut - so heißt es immer. Solange wir jung sind, ist Gesundheit für die meisten kein Thema. Es ist normal, sich fit zu fühlen, es ist selbstverständlich, dass der Körper alles, was wir ihm zumuten, wegsteckt. Aber der Schein trügt. Viele Zivilisationskrankheiten sind auf dem Vormarsch - vor allem Allergien plagen zunehmend auch die jüngere Generation. Was ist also falsch gelaufen? Ist unser Gesundheitssystem und/oder unsere Gesellschaft krank oder krankmachend?
Im Schatten der Apparatemedizin und der allmächtigen Pharma-Industrie haben sich eine Vielzahl von alternativen Denk- und Heilweisen entwickelt, die am bestehenden wissenschaftlichen Denken und der daraus resultierenden medizinischen Praxis erhebliche Bedenken haben. Ihnen allen gemeinsam ist ein ganzheitlicher Anspruch bzw. ein energetisches Denken. Insbesondere das reine Behandeln von Symptomen, meist auch noch durch unterdrückende Medikamente, wird als nicht wirklich heilsam angesehen, da es selten die Ursache angeht - und die kann auf sehr unterschiedlichen Ebenen liegen.

Grundsätzlich sieht diese Denkrichtung den Menschen ganzheitlich, d.h. als Einheit aus Körper, Seele und Geist. Das beinhaltet feinstoffliche und energetische Aspekte, die heute von der Wissenschaft noch nicht anerkannt sind. Ganz wichtig sind dabei auch die psychischen bzw. psychosomatischen Hintergründe eines Krankheitsgeschehens. Die neue Psychosomatik von Ruediger Dahlke geht davon aus, dass fast alle Krankheiten eine psychische Ursache oder zumindest einen psychischen Aspekt haben. Wie sieht das ganzheitliche Denken bei den alternativen Therapieverfahren aus und welche praktischen Formen und Methoden haben sich daraus entwickelt?

Dem ganzheitlichen Denken zufolge haben alle Krankheiten eine energetische Komponente, d.h. dass zum Beispiel aus Sicht der chinesischen Medizin bei Krankheit der Fluss der Lebensenergie "Chi" gestört oder in Disharmonie ist. Das Ziel der Heilung ist dementsprechend den Fluss der Energie wieder anzuregen, auszugleichen oder zu harmonisieren. Dies wird u.a. durch Akupunktur mit Hilfe von Nadeln gemacht oder bei Shiatsu, Akupressur und anderen Methoden durch gezielte Punktmassage oder Stimulation an den Meridianen. Weitere sehr verbreitete Methoden sind Tai Chi und Qi Gong, aktive Bewegungsmeditationen, die man selbständig ausführt.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Heilverfahren, die von subtilen, feinstofflichen Energien ausgehen, die ursächlich allen auf der körperlichen Ebene erlebten Symptomen zugrunde liegen. Auch wenn die (schul-)medizinische Wissenschaft diese nicht akzeptiert, weil sie sie mit ihren Methoden noch nicht messen kann, heißt das noch nicht, dass es diese Energien nicht gibt. Vor 100 Jahren noch konnte man Bakterien, Viren und Gene auch noch nicht sehen und wahrnehmen. Erst das Elektronenmikroskop hat uns diese Welt sichtbar gemacht. Hat es diese Dinge deshalb vorher nicht gegeben?

Es sind immer die visionären Einzelgänger gewesen, die trotz und gegen die herrschende Meinung Neues entdeckt und damit alternative Bereiche eröffnet haben. Heutzutage gibt es immer mehr Menschen, die behaupten, subtile, feinstoffliche Energien sehen oder fühlen zu können. Sie sprechen von einer Aura, die den Menschen umgibt und durchdringt und von sieben Energiezentren, den Chakren. Diese Begriffe sind nicht neu. Sie haben im indischen Yoga eine lange Tradition. Auch andere spirituelle Wege beziehen sich auf dieses menschliche Energiefeld und arbeiten damit (Taoisten, Theosophen, Rosenkreuzer). Ebenso der ganze Bereich des geistigen Heilens bezieht sich darauf. Dazu gehört u.a. Reiki, Therapeutic Touch und alle Formen des Handauflegens.
Weitere Methoden, die auf einer energetischen Ebene arbeiten sind: Aura Soma, Bachblüten, Radionik, Edelsteintherapie, Kirlianfotografie (zur Diagnose).
Alle versuchen einen energetischen Mangel oder eine Disharmonie durch Einbringen von entsprechenden Informationen oder Frequenzen auszugleichen. Dabei sind auch verschiedene technische Apparaturen entstanden, die sowohl zur Diagnose als auch zur Behandlung eingesetzt werden. Dies ist das Feld der sogenannten Radionik und der Elektro-Akupunktur nach Voll.

Bei der Elektro-Akupunktur werden über eine Hautwiderstandsmessung an der Hand Reaktionsfrequenzen ermittelt, die als Ausschlag in einem bestimmten Normbereich liegen. Sogenannte Nosoden (kleine Röhrchen mit unterschiedlichen Keimen, Stoffen, Mineralien, Bakterien etc) werden in einen angeschlossenen Behälter gelegt und die Resonanz ermittelt. Reagiert der Patient auf die Frequenz der Stoffe, wird entweder diese Frequenz durch Eingabe des gegenläufigen Schwingungsmusters "gelöscht" oder es wird ein homöopathisches oder anderes passendes Heilmittel ausgetestet und dann verabreicht. Für den Schulmediziner ist das genauso schwer nachvollziehbar wie das Wirkungsprinzip der Homöopathie. Hier wird Ähnliches mit Ähnlichem behandelt, indem durch Gabe einer faktisch nicht mehr nachweisbaren Verdünnung (Potenz) einer Substanz dem Körper der Impuls zur Selbstheilung durch eine rein energetische Information gegeben wird.

Als weitere wichtige Säulen gelten die traditionellen Naturheilverfahren wie Fasten, Felke, Mayr, Kneipp und andere Kuren sowie bewusste, vollwertige Ernährung. Da viele Krankheiten auf einer einseitigen Ernährung, Übersäuerung, Pilzbefall (Candida), Verschlackung und Umwelt(gift)-Belastung zurückzuführen sind, steht am Anfang einer ganzheitlichen Behandlung, insbesondere bei chronischen Krankheiten, immer eine entsprechende Reinigung und Entschlackung, zum Beispiel durch Fasten und Darmsanierung und die Umstellung auf eine gesunde Ernährung. Als gesunde Helfer wurden dabei in der letzten Zeit eine ganze Reihe natürlicher pflanzlicher Hilfsmittel (wieder) entdeckt, die teilweise einen allopathischen Arzneischrank ersetzen können. Dazu gehören zum Beispiel Teebaumöl, Lapacho-Tee, Spirulina-Algen, Schwarzkümmelöl, Aloe Vera, Grapefruitkernextrakt, Papaya, Knoblauch, Blütenpollen und Apfelessig. Einigen dieser Mittel wird sogar eine antibiotische, bakterien- und pilztötende Wirkung nachgesagt bzw. sie wurde in Versuchen nachgewiesen.


Sicher Einkaufen
bei Enveda

Kundenbewertungen von Enveda

Enveda – Gesunde Produkte und Informationen für Leib und Seele. Vielfältige Anregungen und ein breites Sortiment sorgfältig ausgewählter Produkte für Ihr Wohlbefinden und ein gesundes Leben.